Freitag, 02 Dezember 2016 13:48

Faustballer in Güstrow

Die Fehrbelliner Faustballer reisten am letzten Wochenende zum Spieltag ins mecklenburgische Güstrow und konnten ihr gesetztes Ziel von mindestens einem Sieg erfüllen.

Im ersten Spiel gegen die Güstrower stand den 90ern eine veränderte Mannschaft als sonst gegenüber. Güstrow hat ihre Mannschaft sehr stark verjüngt und mit zwei bis drei erfahrene Spieler ergänzt. Der erste Satz begann für beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Erste Punkte in den Angaben wechselten sich mit vermeidbaren Eigenfehlern ab. Nach einem anfänglichen Vorsprung der Fehrbelliner kämpften sich die Gastgeber in den Satz zurück und übernahmen mit guten Angriffen zwischenzeitlich Führung. Eine Fehrbelliner Auszeit brachte wieder mehr Sicherheit ins eigene Spiel und erste Satzbälle. Diese konnten nicht genutzt werden und somit hatten die Güstrower mehrfach ihrerseits Satzbälle. Die Rhinstädter behielten die Nerven und gewannen diesen wichtigen Satz mit 15:13. Im zweiten Durchgang leisteten sich die Gastgeber Fehler in der Angabe und die eigenen Angriffe wurden besser von Benjamin Münchow und Henning Christ verwandelt. Sodass dieser klar mit 11:5 gewonnen wurde. Der dritte Satz begann ebenfalls mit einer guten 6:2-Führung der Fehrbelliner. Güstrow gab aber nicht auf und konnte noch einmal aufschließen. Die Abwehrreihe um den wiedergenesenen Tizian Sehmsdorf brachte die Bälle gut nach vorn und half das Spiel mit 3:0 zu gewinnen.

Gegen den Tabellenführer der Berliner Turnerschaft I wollten die Rhinstädter möglichst einen Satz mitnehmen. Im ersten Satz fanden sie noch nicht die Lücken in der Formation der Berliner und verloren klar. Henning Christ wechselte danach auf die Hauptangriffsposition. Mit verbesserten Angaben und Angriffsbällen wurden die Gegner nun im zweiten Satz unter Druck gesetzt und produzierten besonders in den Angaben Fehler. Fehrbellin hatte bis zum Satzball beim Stand von 10:9 die Führung inne, konnte aber die eigene Möglichkeit zum Satzgewinn nicht nutzen und gab diesen in der Verlängerung ab. Danach war im eigenen Spiel ein wenig die Luft raus. Das Spiel mit 0:3 verloren.

Am nächsten Wochenende geht es zum weitesten Spielort ins schleswig-holsteinische Ohrstedt.

 

 

Fehrbellin: Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker, und Tizian Sehmsdorf


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Dienstag, 10 November 2015 16:37

Vier Siege im hohen Norden

Das 1. Herrenteam des SV 90 Fehrbellin musste am Wochenende in den hohen Norden nach Bredstedt und Ohrstedt reisen. Am Samstag trat man unter idealen Bedingungen der Halle gegen die Gastgeber aus Bredstedt und den Tabellenführer aus Gnutz an.

Die 90er konnten aus den vollen schöpfen da der komplette Kader die Reise in den Norden antrat, um die Punkte in die Rhinstadt zu entführen.

Man eröffnete den Spieltag gegen die Mannen aus Gnutz. Diese versuchten Marten Christ durch direkte Bälle aus dem Spiel zu nehmen, doch das nahm dem Fehrbelliner Angriffsspiel nicht den Wind aus den Segeln und es konnte der erste Satz durch gute Rückschläge von Benjamin Münchow und einer kompakten Mannschaftsleistung mit 11:03 für sich entschieden werden. In den folgenden Sätzen wurden die Schleswig-Holsteiner stärker, aber durch starke Annahmen und Zuspiele konnte der Tabellenführer aus Gnutz mit jeweils 11:08 bezwungen werden.

Das zweite Spiel bestritten die Fehrbelliner gegen die Hausherren aus Bredstedt.

Man fand konzentriert ins Spiel und gewann den ersten Satz durch saubere Annahmen von Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf mit 11:04.

In Satz 2 schlichen sich auf Fehrbelliner Seite nach einer guten 9:5-Führung vermehrt Eigenfehler ein und der Satz wurde zum Ende noch spannend, ehe sich die Rhinstädter mit 14:12 durchsetzen konnten. Durch den ausgeglichenen Kader der 90er konnte man sich den Wechsel des Zuspiels von Michael Hilker auf Maxililian Jäkel und im Hauptangriff von Marten Christ auf Benjamin Münchow erlauben und man gewann den 3. Satz am Ende des Tages mit 11:08.

Am Sonntag kämpfte man im 26 Kilometer entfernten Ohrstedt um die Punkte. Die Fehrbelliner bekamen es mit beiden Aufsteigern aus Ohrstedt und Wakendorf zu tun.

Die Bedingungen der Halle hätten nicht unterschiedlicher im Vergleich zum Vortag sein können, die Decke war bedeutend flacher und der Auslauf schwindend gering.

Zuerst spielte man gegen den Gastgeber aus Ohrstedt, welche im ersten Satz sehr stark begannen. Doch dann der Schock beim Stand von 4:2 für die Ohrstedter. Angreifer Andre Wöhlk ging verletzt zu Boden, Diagnose: Anriss der Achillessehne. Nach kurzer Verletzungspause musste der Gegner sein Spiel umstellen, was den Fehrbellinern in die Karten spielte. Den geringen Rückstand konnte man im Laufe des Satzes umdrehen und den Satz 11:08 für sich entscheiden.

Der zweite Satz lief zu Gunsten der Fehrbelliner, welche mittlerweile voll im Spielgeschehen angekommen waren und durch starke Zuspiele von Hilker einen deutlichen Satzgewinnen (11:04) erzielten. Auf Grund der geschwächten Ohrstedter konnten es sich die 90er erlauben ihren Angriff umzustellen, so kam Henning Christ für Münchow. Es sollte der beste Satz der jüngeren Fehrbelliner Geschichte werden, jeder Ball wurde sauber von Sehmsdorf und Jäkel angenommen und die sehr guten Zuspiele wurden von den Christ-Brüdern dankend in Punkte zum 11:0 Endstand verwandelt.

Das letzte Spiel des anstrengenden Wochenendes startete man gegen die junge Truppe aus Wakendorf. Diese machten sich das Leben durch viele Eigenfehler selber schwer. Dies nahmen die Rhinstädter dankend an und konnten so den vierten 3:0 Sieg am Wochenende einfahren (11:08, 11:04, 11:08).

Fazit des erfolgreichen Wochenendes: Man konnte Boden zur Tabellenspitze gutmachen und sich auf den zweiten Tabellenplatz vorschieben. Die Tabellennachbarn aus Kaulsdorf und Bademeusel trennen nur die gespielten Sätze. So kann man sich auf einen spannenden Saisonverlauf freuen.

90er Kader: Marten Christ, Henning Christ, Michael Hilker, Tizian Sehmsdorf, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow

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Dienstag, 09 Dezember 2014 13:33

Fehrbelliner erzielen insgesamt acht Punkte

2. Bundesliga in Bredstedt

Die weiteste Fahrt der gesamten Saison mit ca. 800 km ins schleswig-holsteinische Bredstedt hat sich für die Fehrbelliner Bundesligafaustball mit zwei Siegen gegen den Gastgeber und dem zweiten brandenburgischen Verein aus Rangsdorf gelohnt. Mit diesen Siegen konnte die Tabellenführung verteidigt werden.

Im Spiel gegen die Bredstedter starteten die Rhinstädter erstmals in der Saison mit den beiden Christ-Brüdern im Angriff, Michael Hilker im Zuspiel und Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr. Die 90er gingen zu Beginn des ersten Satzes durch eigene Angriffe schnell in Führung, da die Angabe der Gastgeber nicht genügend Druck aufbaute und deswegen gut an die Leine zugestellt werden konnte. Der Vorsprung wurde über den Satz gehalten und mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz versuchten die Bredstedter mehr über den Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ zu spielen, um diesen aus dem Spiel zu nehmen und über den Rückschlag die Punkte zu erzielen. Anfangs ging die Taktik nicht ganz auf, aber im Laufe des Satzes schlichen sich auf Fehrbelliner Seite einige Fehler ein, die zum Ausgleich beim Stand von 8:8 führten. Die Norddeutschen witterten ihre Chance und konnten auch mit 9:8 in Führung gehen, aber die Rhinstädter behielten die Nerven und konnten mit drei Punkten in Folge den Satz mit 11:9 gewinnen. Auch im dritten Satz behielten die 90er die Oberhand und gewannen das Spiel klar mit 3:0.

Im zweiten Spiel der Rückrunde ging es gegen die Brandenburger Konkurrenten aus Rangsdorf. Wie schon in der Vorwoche waren die Fehrbelliner spielerisch die klar bessere Mannschaft, aber im Abschluss wurden zu viele Eigenfehler im Angriff produziert oder die Chancen nicht zum Punktgewinn genutzt, sodass die Rangsdorfer sich nicht abschütteln ließen und irgendwann selbst den Punkt erzielten. Nach zwei Satzbällen der Gegner konnte man ausgleichen, aber letztlich den Satz nicht mehr gewinnen (10:12). Im folgenden Satz spielten die Rhinstädter wieder etwas sicherer und gewannen den Satz mit 11:7. Wie im ersten Satz gingen die Männer um Mittelmann Michael Hilker schnell in Führung, mussten diese durch Nachlässigkeiten zur Mitte des Satzes wieder abgeben. Wie im ersten Satz schafften die Fehrbelliner wieder den Ausgleich, zogen entgegen der letzten Woche in der Verlängerung mit 11:13 den Kürzeren. Mit dem Rücken zur Wand durch einen 1:2-Satzrückstand sollten nun die letzten beiden Sätze konzentrierter angegangen werden. Auf der wohl besseren Seite fanden Sie nun besser ins Spiel und die Eigenfehlerquote von Marten und Henning Christ im Angriff ging zurück. Dadurch wurde der Satz nun mit 11:7 gewonnen. Im Entscheidungssatz legten die Fehrbelliner los wie die Feuerwehr. Die zumeist einfachen Angaben der Rangsdorfer wurden gut angenommen und fast immer direkt zu Punkten verwandelt. Beim Seitenwechsel stand es 6:0. In den letzten Ballwechseln konnten die Gegner nur noch einen Punkt erzielen. Fehrbellin gewann nach zwei unnötigen Satzverlusten mit 3:2.

Beim nächsten Spieltag, 13.12.2014 um 14.00 Uhr, in der Fehrbelliner Rhinhalle muss wieder eine Schippe mehr Konstanz und Effektivität an den Tag gelegt werden um gegen den Tabellendritten der Berliner Turnerschaft, die nun besser in die Saison gefunden haben, zu gewinnen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Michael Hilker.

Landesklasse in Rangsdorf 

Zum Brandenburg-Derby reiste die zweite Herrenmannschaft nach Rangsdorf. Im Hin- und Rückspiel gegen die beiden Gastgebermannschaften konnten die Fehrbelliner Faustballer vier Punkte erzielen. 

Im Hinrundenauftakt begannen die Rhinstädter gegen Rangsdorf III. Aus einer geschlossenen Abwehrleistung um Zuspieler Oldie Klaus Döbel sowie Karl Kotschate und Oliver Wille starteten die Fehrbelliner souverän ins Spiel.  Stefan Schefke auf der Angabe und Paul Hilker auf dem Rückschlag konnten die Zuspiele sicher verwehrten und sorgten zum ersten Satzgewinn (11:8). Im zweiten Satz schlichen sich zunehmend Eigenfehler im Angriff ein und auch der nötige Druck konnte nicht ausgeübt werden. Im Tiebreak entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, doch konnte eine Niederlage über die Verlängerung (5:11, 10:12) nicht verhindert werden. Im zweiten Spiel gegen die zweite Gastgebermannschaft konnten die 90er von Anfang an punkten. Mit einem 2:0 Spielgewinn wurden die ersten Punkte errungen.

Zur Rückrunde wollten die Rhinstädter den Spielverlust gegen die Dritte wettmachen.  Von Beginn an blieben im Angriffsgeschehen durch Schefke zu viele Punkte ungenutzt oder landeten im Aus. Somit konnte keine Widergutmachung heraus gespielt werden. Im abschließenden Spiel des Tages sollte ein erneuter Spielgewinn gegen die zweite Rangsdorfervertretung her. Hier konnten sich die Überschläger erneut steigern und das Spielgeschehen übernehmen. Nach dem ersten Satz (11:8) konnte auch der zweite Satz bejubelt werden. Damit rangieren die Fehrbelliner auf den dritten Tabellenplatz. Nun heißt es, die Sicherheit und Lockerheit im Angriff für den abschließenden Spieltag im Januar wiederzufinden. In der Hinterreihe agierten die Fehrbelliner mit einer sicheren Abwehrleistung.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Oliver Wille, Klaus Döbel


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Bundesliga-Faustballer in Fehrbellin

An ihrem ersten Heimspieltag konnten die Fehrbelliner Faustballer vor dem eigenen Publikum überzeugen und mit zwei Siegen gegen die Berliner Turnerschaft und Bredstedter TSV die Spitzenposition in der 2. Bundesliga Ost erspielen.

Im ersten Spiel gegen den ungeschlagenen Feldsaisonmeister der Berliner Turnerschaft erwarteten die 90er ein sehr schwieriges Kopf-an-Kopf-Spiel. Von Beginn an drückten die Rhinstädter dem Spiel ihren Stempel auf. Die jungen Spieler der BT versuchten über Angaben zwischen dem Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ und Abwehrspieler Henning Christ zu punkten oder diesen aus dem Spiel zu nehmen. Aber die 90er konnten die Angaben und Angriffe sehr gut abwehren. Aus dieser sehr guten Abwehr heraus entwickelten sich spannende Ballwechsel, meist punkteten die Fehrbelliner über die Berliner Angriffsseiten. Zur Mitte der Sätze setzten sich die Rhinstädter immer ab, ließen den Gegner aber immer wieder durch unnütze Eigenfehler aus dem Angriff oder der Angabe heraus mit einem Punkt vorbeiziehen. Auf den Druck des Rückstandes wurde mit sehr guten eigenen Angriffen von Benjamin Münchow oder Marten Christ geantwortet. Die Nerven wurden vor der tollen Zuschauerkulisse in Zaum gehalten und die Sätze jeweils überraschend ohne Satzverlust mit 11:9 gewonnen.

Das zweite Spiel des Tages gewannen die Berliner klar mit 3:0 gegen den Bredstedter TSV und verabschiedeten sich mit einem Sieg aus der Rhinstadt.

Im dritten Spiel mussten die Fehrbelliner gegen die erfahrenen Bredstedter antreten. Man wollte die Holsteiner nach dem Ergebnis des Spiels zuvor nicht unterschätzen. Nach dem Start in die Sätze konnten sich die Rhinstädter durch gut vorgetragene Angriffe schnell absetzen und erspielten jeweils einen komfortablen Vorsprung. Bredstedt konnte dem Gastgeber gegenüber nicht genug Druck aufbauen und die eigenen Angriffe wurden in der Fehrbelliner Abwehr mit Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Henning Christ sicher angenommen und durch ein gutes Zuspiel an die Leine vom Angriff verwertet. Die 90er gewannen das Spiel klar mit 11:5, 11:4 und 11:4.

Am nächsten Spieltag in Dänischenhagen soll gegen die Mannschaften des VfK Berlin 2 und dem TSV Gnutz die Tabellenführung verteidigt werden.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker und Tizian Sehmsdorf.


Landesklassenteam in Rangsdorf

Beim ersten Spieltag der Landesklassen- Faustballer in Rangsdorf erreichten die Fehrbelliner einen gelungenen Einstand in die Saison. Dabei konnten die 90er von den vier Spielen zwei Siege und eine knappe Niederlage über drei Sätze verbuchen.

Zum Saisonauftakt starteten die Rhinstädter gegen die Mannen von Hennigsdorf II. Von Beginn an behaupteten die Hennigsdorfer das Spielgeschehen und setzen die entscheidenden Akzente. Die 90er konnten nicht genügend Druck aufbauen und mussten sich deutlich über 2:0 Sätze geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen Massen II steigerten die Überschläger Stefan Schefke und Youngster Paul Hilker den nötigen Druck im Angriff und sorgten für den ersten Satzgewinn. Im zweiten Satz schlichen sich bei den Fehrbellinern vermehrt Eigenfehler ein. Nach dem Satzausgleich wollten es die Rhinstädter im Tiebreak besser machen. Im weiteren Spielverlauf konnte ein entsprechender Rückstand nicht aufgeholt werden und am Ende musste man sich mit 2:1 nach Sätzen knapp geschlagen geben. Zum dritten Spiel des Tages ging ein Ruck durch die Mannschaft und auch ein taktischer Wechsel im Angriffsgeschehen zeigte erste Wirkungen gegen das Team von Bademeusel II. Durch das vermehrte Anspielen des gegnerischen Angreifers konnten die 90er den Rückschlag aus einer sicheren Abwehr annehmen und die Angreifer über ein feines Zuspiel an die Leine die Bälle verwerten. Bei dem ersten Spielgewinn, der noch frischen Saison überzeugte besonders Wiederkehrer Karl Kotschate (ehemaliger Nachwuchsspieler aus den Jahren 2001-07) mit einer sehr guten Abwehrleistung und sorgte unteranderem für einen sicheren Spielaufbau. Im letzten Spiel gegen Jüterbog wollten die Fehrbelliner die vier Punkte voll machen. Auch hier bewies sich das konsequente Herausnehmen des Jüterbogers-Angreifers als sehr wirkungsvoll. Von Anfang an gestalteten die Rhinstädter das Spiel. Mit einem guten Spielaufbau und einem souveränen Abschluss an der Leine sorgten die Fehrbelliner für den zweiten Sieg des Tages. Vervollständigt wurde die Mannschaft durch die mannschaftsältesten Klaus Döbel und Norbert Kikel. Zum zweiten Spieltag in knapp vier Wochen müssen die 90er den positiven Aufwärtstrend mitnehmen und sich gegen die Zweite und Dritte Mannschaft von Rangsdorf beweisen.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Norbert Kikel


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Mittwoch, 08 Oktober 2014 22:43

Turniersieg beim Berlin-Brandenburg Pokal

Nachträglich der Bericht vom Turniersieg beim Berlin-Brandenburg Pokal.
Mit der Teilnahme am BB-Pokal konnten die Bundesliga-Faustballer vom SV 90 Fehrbellin die hervorragende Feldsaison 2014 mit einem würdigen Abschluss abrunden. Durch ein...e kämpferische und über weite Strecken tolle Mannschaftsleistung errangen die Fehrbelliner Faustballer den Turniersieg vor Bademeusel und Rangsdorf.

In der Vorrunde wurden die Spiele im 2 Satzmodus durchgeführt. Zu Beginn starteten die 90er gegen die Faustballer aus Bademeusel. Nach einem guten Start und solider Leistungen konnte der erste Satz mit 11:8 gewonnen werden. Auch nach einem letzten Aufbäumen ging der zweite Satz (7:11) an die Bademeuseler und die erste Punkteteilung musste verbucht werden. Das zweite Spiel gegen die Mannen aus Kaulsdorf war durch zwei sehr spannende Satzverläufe geprägt. Keines der beiden Teams konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Den ersten Satz sicherten sich die Rhinstädter mit 11:8 und konnten in der Verlängerung des zweiten Satzes den ersten Tagessieg erringen. Im folgenden Spiel konnten die Massener zu keiner Zeit den nötigen Druck standhalten und so gewannen die Fehrbelliner souverän beide Sätze mit einem großen Punkteabstand. Im letzten Gruppenspiel gegen PSV (Berlin) setzten die 90er gleich nach und konnten mit einer konzentrierten Spielweise die Qualifikation für das Halbfinale sichern. Durch den Satzverlust der Bademeuseler bei dem anschließenden Spiel gegen PSV übernahmen die Rhinstädter den Platz als Gruppensieger. In der Zwischenrunde warteten die Faustballer aus Potsdam. Dabei änderte sich der Spielmodus auf zwei Gewinnsätze. Auch hier überzeugten die Fehrbelliner mit einer kämpferischen Leistung. Die zu unplatzierten Angaben des Potsdamer Angriffsspielers konnten in sichere und punktevolle Angriffe umgewandelt werden. Damit war die zweite Finalteilnahme nach 2012 perfekt. Im Finalspiel mussten die 90er erneut gegen Bademeusel ran. Von Anfang an wurden die Bälle aus einer starken Abwehrreihe angenommen und durch gute Zuspiele ans Netz konnten druckvolle Angriffen ins gegnerische Feld gebracht werden. Nach einem ersten sicheren Satzerfolg (11:5) konnte auch der zweite Satz (11:8) und somit der Turniersieg erfolgreich gefeiert werden.
Der erfolgreiche Turniererfolg sorgte für alle Beteiligten des Bundesligateams für einen krönenden Saisonabschluss. Von nun an beginnt die erneute Umstellung und Vorbereitung auf die kommende Hallensaison mit dem Ligastart am ersten Novemberwochenende in Bademeusel.
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Sonntag, 08 Juni 2014 02:00

Faustball vom Wochenende - 2. Liga Ost

Die Fehrbelliner Faustballer kehrten mit zwei Siegen von ihrem zweiten Spieltag heim und verbesserten sich nach dem durchwachsenen Saisonstart eine Woche zuvor vorerst auf den dritten Tabellenplatz.

Ins erste Spiel des Tages gegen Kellinghusen 2 sind die Fehrbelliner gut gestartet. Der Angriff um Marten Christ und Benjamin Münchow konnte regelmäßig über die Angabe oder den Rückschlag punkten, während sich die Abwehrreihe mit Michael Hilker, Henning Christ und Tizian Sehmsdorf erst an den gegnerischen Angriff gewöhnen musste. Danach wurde gut abgewehrt und die Störstädter unter Druck gesetzt, sodass diese eigene Fehler produzierten. Der erste Satz ging klar mit 11:6 an die Fehrbelliner. Es deutete sich im folgenden Satz ein ähnlicher Spielverlauf an, Kellinghusen wechselte im Angriff aus. Dies sollte erste Früchte zum Ausgleich tragen bis sich die 90er auf die Angriffe einstellen konnten. Erst in der Schlussphase brachten eine Fehlangabe der Gegner und ein verwandelter Rückschlag den knappen 11:9 Satzerfolg für Fehrbellin. Mit einer klaren 4:0 Führung sah es nach einem glatten Sieg aus, aber weit gefehlt. Fehrbellin leistete sich Unaufmerksamkeiten, ließ den Gegner wieder herankommen und zu guter Letzt folgten noch vier Fehlangaben die den unnötigen Satzverlust besiegelten. Dies war den Fehrbellinern für den vierten Satz eine Lehre. Von Beginn an wurde konzentrierter in allen Mannschaftsteilen gespielt und das Spiel mit einem 11:5 gewonnen.

Im zweiten Spiel des Tages standen die Güstrower als großer Unbekannter gegenüber, da sie in den letzten zwei Saisonen auf dem Feld nicht in der 2. Liga spielten, dafür in der Halle in der 1. Liga. Wie bereits angekündigt sollten bei den Barlachstädtern junge Spieler herangeführt und mit erfahrenen Akteuren eingesetzt werden. Im ersten Satz erzielten die Fehrbelliner meist Punkte aus der Angabe und setzten den Gegner durch eigene Angriffe unter Druck, sodass dieser ein paar Fehler einstreute. Es funktionierten die Abläufe im eigenen Spielsystem noch nicht einwandfrei, aber verdienter Lohn war der Satzgewinn mit 11:9. Fehrbellin spielte im zweiten Satz aus der Abwehr heraus sicher auf und nahm die Angriffe von Hannes Martens gut an, um diese wiederum im gegnerischen Feld unter zu bringen. Ein klares 11:5 besiegelte den Satz. Güstrow wechselte in der Satzpause den Angabenspieler, Dennis Mohns, um frischen Wind ins Spiel zu bringen. Von Beginn an liefen die Rhinstädtern den zwei Punkten Rückstand hinterher. Die neue Angabe sorgte für Verwirrung in der 90er Abwehr. Beim Stand von 8:8 war erst der Ausgleich geschafft, leider wurde in der Verlängerung der Satz noch mit 12:14 abgegeben. Christ wechselte mit Münchow nun im Angriff die Positionen, weil er mit seinen Angriffen nicht mehr beim Gegner durchkam. Dieser Wechsel war genau richtig. Güstrow konnte sich nicht schnell genug auf die neuen Rückschläge einstellen. Münchow konnte auch aus nicht optimalen Zuspielen Punkte erzielen, den Satz und somit das Spiel mit 3:1 gewinnen.

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