Die kommenden beiden Wochenenden stehen wieder einmal im Zeichen des Bohlekegelns - es finden die alljährlichen deutschen Titelkämpfe statt. Ort des Geschehens ist in diesem Jahr Kiel. Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt beheimatet die aktuellen Deutschen Clubmeister sowohl der Herren- als auch der Damen-Bundesliga und kann somit ohne Umschweife als Kegelhochburg bezeichnet werden.

Vom heutigen Donnerstag an duellieren sich die Damen und Herren der Altersklassen Ü50 und ermitteln ihre Meister. Einzige Teilnehmerin aus dem Ruppiner Raum ist die Neuruppinerin Sylke Jäkel. In der Klasse Damen A (50-59 Jahre) will die Landesmeisterin ins Finale einziehen und dort auf ihre Außenseiterchance lauern. Die Favoritenrolle haben die Damen der etablierten Bundesligateams inne. Aus Brandenburger Sicht werden wohl die Prignitzer Herren die besten Aussichten auf Edelmetall haben.

Für die Fehrbelliner wird eher das zweite Wettkampfwochenende interessant. Zunächst wollen die Vizelandesmeister im Paar Herren - Nico Witter und Benjamin Münchow - den verpassten Finaleinzug vom Vorjahr wettmachen. Ein Holz fehlte in Cuxhaven zum Endlauf. Ob man am Ende eine Chance auf die begehrten Medaillen haben wird, steht angesichts der bärenstarken Konkurrenz in den Sternen. Neben 6 einheimischen Paaren stehen viele weitere Topstars der Bundesliga in der Startliste.

Die größten Hoffnungen auf eine Medaille hat wohl der OPR-Vierer. Alexander Wolski, Sebastian Krause, Dietmar Stoof, Dirk Sperling und Ersatzmann Benjamin Münchow wollen sicher Wiedergutmachung für die verkorkste Bundesligasaison mit dem SV 90 betreiben. Als Vorjahresdritter schlüpft man in diesem Jahr mit in die Favoritenrolle. Neben den Kielern, die auf einer anderen als der Meisterschaftsanlage zu Hause sind, werden auch Berlin und Hannover hoch gehandelt - die üblichen Verdächtigen also. Wäre da nicht die zweite Kieler Mannschaft, die mit drei Spielern der SG Fidelio/ Fortuna Kiel antreten. Fidelio/ Fortuna trägt seine Heimspiele im Haus des Sports aus, sollte also mit den Verhältnissen bestens vertraut sein. Man darf gespannt sein, wie sich der Wettkampf am kommenden Freitag ab 14 Uhr entwickelt.

In den Einzel-Vorläufen, die am Samstag stattfinden, findet man weitere drei Fehrbelliner in den Listen. Während Nico Witter, Deutscher Meister 2014 in genau dieser Altersklasse, sicher ganz vorn mitmischen wird, geht es für den 19-jährigen Markus Ringgenberg bei seiner ersten Meisterschaft in dieser Altersklasse darum, sich für das Finale zu bewerben.

Dirk Sperling, seines Zeichens bester Bundesligaspieler in den letzten beiden Jahren, wird bei den Herren versuchen, seine Klasse endlich mal wieder in einen Titel umzumünzen. Doch es wird nicht nur auf die Klasse ankommen. In einem so stark besetzten Starterfeld muss auch die Wurfanlage zur Bahn passen. Und nicht zuletzt ist auch das Quäntchen Glück erforderlich, um am Ende auf dem Podest stehen zu können.

 

Starterlisten

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Mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung konnte die OPR-Auswahl bei den Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel die Bronzemedaille erkämpfen. Gerade einmal 18 Holz fehlten zum ganz großen Wurf. Hannover und Wolfsburg waren in diesem Jahr noch einen Tick zu stark.

Den Auftakt am Sonntagmorgen machte der 90er Kapitän Dirk Sperling. Nach durchschnittlicher Leistung auf Bohle (315) brachte er sein Team durch das viertbeste Schereergebnis in eine gute Ausgangsposition. Auf Classic musste er jedoch wieder etwas an Boden einbüßen (242), so dass man nach Durchgang 1 auf dem fünften Platz lag. Mit 861 Holz war jedoch alles drin für die reine Fehrbelliner Kreisauswahl.

Im zweiten Block sollte Krause, der wie Sperling bereits am Samstag im Einzel mit einem Platz im Mittelfeld aufwarten konnte, Boden gut machen. Auf Bohle erreichte er Achterschnitt, also 320 Holz, während die direkt neben ihm spielende Konkurrenz aus Berlin, Wolfsburg und Hannover deutlich Federn lassen musste. Auch auf Schere konnte er mit 304 weitere Hölzer gewinnen. Als dann auch noch die Classicbahnen liefen, war klar, dass es ein richtig gutes Ergebnis wird. Am Ende standen 884 Holz auf dem Zettel - neue persönliche Bestleistung. Lediglich dem Spezialisten aus Wolfsburg musste sich Krause auf Classic mit 12 Holz geschlagen geben. Im Duell mit Berlin um Edelmetall konnte er weitere 31 Holz draufpacken. Nach 2 von 4 Startern lag man auf einem sensationellen zweiten Platz und zu den führenden Hannoveranern fehlten ganze 8 Holz.

Benjamin Münchow spielte auf Bohle (315) und Schere (297) einen soliden Wettkampf, streute dann aber auf Classic (235) ein paar Fehler zu viel ein. Dennoch konnte er mit seinen 847 Holz den Silberrang behaupten. Wolfsburg konnte den Rückstand auf 2 Holz minimieren während Hannover die Führung leicht auf 19 Holz ausbauen konnte. Berlin als ärgster Verfolger lag vor dem letzten Spieler mit satten 61 Holz im Rückstand.

Die galt es nun für Alexander Wolski zu verteidigen – und wer weiß, vielleicht war sogar der ganz große Wurf drin. Jedoch liefen die ersten Bohlebahnen nicht, wie gewünscht, und er mühte sich zu 308 Holz – da hatte man sich mehr erhofft. Bis auf eine Scherebahn verlief auch diese Bahnart unglücklich (287). Dennoch war alles möglich.

Hannover hatte auf Grund der früheren Startzeit das Spiel bereits beendet und für Wolski war klar: mit 280 auf Classic war sogar der Titel möglich. Bedingung dafür war, Wolfsburg in Person von Markus Probst, der inzwischen mit 21 Holz führte, wieder zu überholen. Und nach zwei Classicbahnen konnte man wirklich hoffen. Lediglich 1 Holz unter dem geforderten Schnitt liegend hatte Wolski den Rückstand auf 13 verkürzt. Doch die Sensation blieb aus. Mit 263 auf Classic und 858 Holz insgesamt konnte der 30-Jährige zwar Gold und Silber nicht angreifen, aber den Bronzerang souverän absichern.

Am Ende strahlten die Hannoveraner, während Wolfsburg mit Silber sicher auch recht zufrieden war. Für OPR war es erst die dritte Medaille bei den deutschen Vielseitigkeits-Titelkämpfen. Berlins André Krause konnte mit guten 879 Holz die 90er nicht mehr gefährden und somit musste man sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Erfreulich aus Brandenburger Sicht war am Freitagnachmittag auch die Silbermedaille der Kablowerin Angela Weise. Mit 864 Holz musste sie sich lediglich der Hannoveranerin Nina Anet von Tiling geschlagen geben (902). Bronze errang Ines Onken (Bremerhaven) mit 854 Holz.

Bei den Herren verkauften sich die beiden 90er gut. Sebastian Krause (863) kam auf Platz 10, Mannschaftskamerad Dirk Sperling (859) sortierte sich einen Platz dahinter ein. Auch hier ging Gold nach Hannover. Michael Hanke gewann mit 900 Holz vor dem holzgleichen Marcel Corzilius (Wolfsburg) und dem Berliner André Krause (897).

Mit 5 Holz an der Medaille vorbei schrammte der Prignitzer Marcus Derlig in der Juniorenklasse (849). Hier triumphierte Ellrik Freienberg (Wolfenbüttel, 864) vor Timo Koch (Berlin, 858) und Tobias Kirchhoff (Hannover, 854).


Ergebnisse DM Dreibahnen


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Donnerstag, 19 Mai 2016 15:54

Vielseitigkeits-Experten gesucht

Die Temperaturen klettern, die Sonne lacht immer öfter - ja, der Sommer naht. Für Kenner der Kegelsportszene ist klar, die Krönung der Saison steht kurz bevor. Wie in jedem Jahr steuert man im Frühsommer auf die Highlights zu - die Deutschen Meisterschaften.

Vor 12 Tagen machten die Jugendlichen den Anfang bei der DJM Dreibahnen in Wolfsburg. Mit einer goldenen sowie vier silbernen und einer bronzenen Medaille verliefen diese Titelkämpfe aus brandenburger Sicht gewohnt erfolgreich. Die Jugendarbeit macht sich eben bezahlt.

Deutlich höher hängen die Trauben hingegen im Erwachsenenbereich. Ebenfalls in Wolfsburg-Reislingen geht es seit heute um Edelmetall für die Damen und Herren ab 50. Ab morgen greifen dann die Damen und ab Samstag die Herren ins Wettkampfgeschehen ein. Die besten Chancen werden üblicherweise der Herren-Kreisauswahl OPR um die Bundesligaspieler des SV 90 Fehrbellin eingeräumt. Doch angesichts der starken Konkurrenz aus Hannover, Braunschweig und Berlin bleibt auch ihnen nur eine Außenseiter-Chance auf Bronze. 

Für die Kreisauswahl treten am Sonntagmorgen an: Dirk Sperling, Benjamin Münchow, Alexander Wolski und Sebastian Krause. Das Team wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig Landesmeister, zu einer DM-Medaille reichte es immerhin zwei mal. 2009 und 2012 war es jeweils der 3. Platz.

Immerhin hat man in diesem Jahr auch 2 Starter in der Einzelkonkurrenz. Dirk Sperling als Landesmeister und Sebastian Krause als Vizelandesmeister können hier am Samstag noch letzte Bahnerfahrungen sammeln, was die Aussichten in der Teamentscheidung sicher nicht schmälern wird. Krause startet um 15.40 Uhr, Sperling wird eine Stunde später ins Rennen gehen. Um 18.00 Uhr wird die Entscheidung feststehen.

Ermittelt wird der Spieler, der über 40 Wurf auf Bohlebahnen, 40 Wurf auf Scherebahnen (nur Volle) und 40 Wurf auf Classicbahnen (nur Volle) die meisten Kegel in die Waagerechte befördert. Damit sind, bis auf Bowling, alle Disziplinen des DKB vertreten. Der deutsche Rekord liegt hier bei 920 Holz, aufgestellt von André Franke (Berlin) bei der DM Dreibahnen 2015 in Wolfsburg.

Am ersten Juniwochenende folgen die DM auf Bohlebahnen der Jugend in Celle sowie der Altersklassen Ü50 in Kiel. Eine Woche später findet der letzte offizielle Wettkampf der Saison 2015/ 2016 statt - die DM der Leistungsklassen werden ebenfalls im Haus des Sports in Kiel ausgetragen.

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Auch in diesem Jahr waren die Herren des SV 90 Fehrbellin bei den Landesvereinsmeisterschaften nicht zu schlagen. Zum siebten Mal konnte man in den letzten acht Jahren den Siegerpokal als OPR-Kreisauswahl in Empfang nehmen. Als Zugabe gab es auf der Kegelbahnanlage im Berliner Preußenpark zudem für das OPR-Quartett das Ticket für die deutschen Titelkämpfe, welche in der zweiten Juniwoche in Kiel ausgetragen werden.

Herren: Gleich mit zwei Auswahlmannschaften ging man in diesem Jahr in den Wettkampf. Als Titelverteidiger hatte man laut Ausschreibung die Möglichkeit ein zweites Team zu melden. Erstmals machte man davon Gebrauch. Da man im Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften in Cuxhaven Bronze erkämpfte, hatte Brandenburg für diese Saison zwei Startplätze. Beide OPR-Teams wollten nun nach Kiel.

Nach den ersten 120 Würfen lag der Titelverteidiger durch die spätere Mannschaftsbestleistung von Alexander Wolski mit 893 Holz in Führung. OPR II lag durch Anschieber Mathias Metzdorf, der 873 Holz fallen ließ, auf dem fünften Rang. Auf Platz zwei und drei lagen Potsdam-Mittelmark (Ingo Müller/ 887) und die Prignitz (Hans Fulczynski/ 880).

In Runde zwei lagen beide OPR-Spieler jeweils nur ein Holz hinter ihren Vorgängern. Sebastian Krause kam auf 892 und Markus Ringgenberg auf 872 Holz. In der Zwischenwertung war OPR I weiter vorne, aber Potsdam-Mittelmark kam dank 897 Holz von Jonathan Jaeger bis auf ein Holz heran. OPR II blieb weiter Fünfter.

Auch der dritte Durchgang war hart umkämpft. Dietmar Stoof (OPR I) und Michael Preuß (Potsdam-Mittelmark) lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen. Mit 887:886 Holz ging das Duell an den Ruppiner. Für OPR II erspielte Benjamin Münchow mit 882 Holz einen neuen Mannschaftsbestwert. Damit war man weiter auf Fünf. Vor den letzten 120 Würfen führte der Titelverteidiger mit nur zwei Holz. Zum Dritten Prignitz, hier waren vier Seedorfer im Team, hatte man sehr gute 27 Holz Vorsprung.

Nun wollte Dirk Sperling den Sack zu machen. Mit 891 Holz nahm er seinem ärgsten Rivalen Ronny Gutschmidt (Potsdam-Mittelmark) satte 23 Holz ab. Damit war die Mission Titelverteidigung erfolgreich. Jubel auch bei den Prignitzern. Mit der Turnierbestleistung von 898 Holz brachte Frank Wilke sein Team noch auf Silber und man hatte ebenfalls das Kiel-Ticket im Heimgepäck. OPR II blieb trotz der Mannschaftsbestleistung von Nico Witter (884) auf dem fünften Rang.

Es war der insgesamt achte Titel im Herrenbereich für die OPR-Kreisauswahl. Damit ist man seit der Wiedervereinigung Rekordmeister, löste die lange führenden Prignitzer (7 Titel) ab.

Herren A: In dieser Endscheidung spielten vier Kegler des BBC 91 im Kreisauswahltrikot. Am Ende des Wettkampfes belegte auch dieses Quartett (3458 Holz) den fünften Platz. Zum Podest fehlten am Ende nur 12 Hölzer.  Anschieber Thomas Gabrysch begann mit 872 Holz. In den nächsten beiden Durchgängen ließen Axel Wolter und Frank Pabst 856 und 855 Hölzer fallen. Schlusskegler Jens Zilm konnte mit 875 Holz noch Mannschaftsbestwert erspielen. Neuer Landesmeister wurde Dahme-Spreewald mit 3488 Holz vor Titelverteidiger Prignitz (3482). Bronze ging mit 3470 Holz an Potsdam-Mittelmark.


Ergebnisse LVM Bohle


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Die Fehrbelliner Bundesliga-Kegler beendeten die Saison mit zwei souveränen Heimsiegen. Schon am Sonnabend spielten sie gegen Oberschönweide einen neuen Teambahnrekord, den sie am Sonntag gegen Hertha BSC noch einmal verbesserten.

Das Bundesligafinale der SV-90-Kegler ging zwar mit Rang vier ohne Medaille aus, trotzdem zeigten die Fehrbelliner gegen Oberschöneweide und Hertha BSC Topleistungen. Lohn waren zwei neue Mannschaftsbahnrekorde sowie ein neuer Einzelbahnrekord der Herren. Beide Hauptstadtclubs waren chancenlos. Kapitän Dirk Sperling verteidigte souverän seinen Ranglistensieg aus dem Vorjahr, das 90er Sextett blieb als einzige Mannschaft auf der Heimbahn ohne Punktverlust.

 

SV 90 Fehrbellin – Union Oberschöneweide 3:0 (5538:5382 Holz, 52:26 EWP)

Fehrbellins Startachse mit Alexander Wolski (931) und Sebastian Krause (911) holte eine beruhigende 61-Holz-Führung gegen die Bundesligaspitzenreiter heraus. Auch der Mittelblock ging sicher an die Hausherren. Dietmar Stoof (927) und Benjamin Münchow (896) bauten die Führung auf 119 Holz aus. Im letzten Durchgang trafen die drei Führenden der Bundesligarangliste aufeinander, es wurde ein Kegelleckerbissen für die Zuschauer. Dirk Sperling zeigte, wer Herr im Hause ist. Er verbesserte mit 951 Holz den fast 14 Jahre alten Bahnrekord (945 Holz – Klaus Köhn) um sechs Hölzer. Da auch Nico Witter mit 922 Holz persönliche Bestleistung spielte, hatte Fehrbellin mit 5538 Holz auch einen neuen Mannschaftsbahnrekord geschafft.

 

SV 90 Fehrbellin – Hertha BSC 3:0 (5565:5303 Holz, 57:21 EWP) 

Am Sonntag ging es in einer gut gefüllten Kegelhalle gegen Hertha BSC. Wolski (936) und Krause (935) schockten die Gäste gleich mit einer 135-Holz-Führung. Die Fehrbelliner spielten wie im Rausch, deklassierten die Berliner regelrecht. Stoof (930) und Münchow (923) bauten den Vorsprung aus und alles deutet wieder auf einen neuen Teambahnrekord. Die Schlussachse war gefragt, die spielte konzentriert. Sperling (928) und Witter (913) sorgten dafür, das Schiedsrichter Bernd Bujack mit 5565 Holz einen neuen Bestwert verkünden durfte - zum vierten Mal in dieser Saison.

Deutscher Meister wurde Kiel dank zwei klarer 3:0 (57:21) Heimerfolge gegen desolate Clubs aus Stavenhagen und Stralsund. Nach einem Herzschlagfinale fehlte Union Oberschöneweide im Fernduell in Hannover ein Einzelwertungspunkt zur Meisterschaft. Tragischer Held war Topspieler André Krause, der zwar klasse spielte, jedoch der eine Kegel, der den weiteren Einzelpunkt bedeutet hätte, wollte einfach nicht fallen. Bronze ging an Rivalen Hannover. Die Mannen um Dirk Sperling trennten fünf Punkte zum deutschen Meister, vier zu Bronze. 

Staffelsieger der beiden 2. Bundesligen wurden Seedorf und Husum. Neben der Ehrung als bester Bundesligaranglistenspieler, erhielt das Team vom Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 100 Euro sowie vom KFV-Vorsitzenden Mathias Johl eine Ehrenurkunde überreicht. Ebenfalls ein Präsent erhielt Bundesligaschiedsrichter Bernd Bujack als Dank und Anerkennung für die Spielserie durch die Sektion Kegeln.

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Obwohl die 90er am letzten Doppelspieltag in der 1. Bundesliga nicht mehr in den Medaillenkampf angreifen können, wird die Kegelszene am Samstag (13 Uhr) in Richtung Rhinstadt schauen. Immerhin kommt der Tabellenführer Union Oberschöneweide nach Fehrbellin (31 Pkt.). Mit 41 Zählern auf der Habenseite liegen sie fünf Punkte vor dem amtierenden Meister Kiel und Rekordmeister Hannover.

Kiel spielt am Wochenende gegen Stavenhagen und Stralsund zu Hause. Mit einem Punktverlust ist nicht zu rechen. Somit wird man die Saison mit 42 Punkten beenden. Will man den Titel zum sechsten Mal in Folge holen, muss man aber auf Schützenhilfe der 90er und von Hannover hoffen, die an diesem Wochenende ebenfalls gegen Union und Hertha BSC spielen. Auch Hannover liegt noch sehr gut im Rennen. Auch sie können theoretisch am Ende ganz vorne liegen.

Für das 90er Sextett wird es wohl wie 2012 nur Rang vier werden. Trotzdem wird man beiden Berliner Teams nichts schenken. Schließlich will man wenigstens als einziges Team der deutschen Eliteliga auf der Heimbahn die Spielserie ohne Punktverlust beenden.

Ein weiteres Highlight wird das Duell um die Bundesligakrone des besten Einzelspielers der Saison werden. 90er Kapitän Dirk Sperling will natürlich seinen Titel erfolgreich verteidigen. Mit 210 Punkten führt er das Feld an. Auf Platz zwei und drei folgen die Unioner André Franke und André Krause mit 200 und 197 Punkten. Sperlings Mannschaftskameraden werden natürlich auch versuchen, ihrem Kapitän Schützenhilfe zu leisten.

Am Sonntag ab 10 Uhr heißt dann der Gegner Hertha BSC. Der Hauptstadtclub liegt nach dem 20. Spieltag mit einem Punkt Rückstand zum dem 90er Sextett auf dem siebten Tabellenrang, muss aber zum Saisonfinale zweimal in der Fremde antreten, sodass beide Mannschaften am Ende mehr Punkte trennen werden.

Die Rhinstädter können in den letzten beiden Duellen wieder auf Stammspieler Alexander Wolski zurück greifen. Dafür wird wohl der formschwache Mathias Metzdorf raus rotieren. 

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Auch über die Osterfeiertage konnten einige Kegler des SV 90 Fehrbellin nicht die Kegelkugel aus der Hand legen. Bundesligist Schwarz-Weiß Berlin hatte zum mittlerweile 7. Osterturnier geladen. Vier Tage kämpften Kegler aus mehreren Bundesländern in drei Entscheidungen um die Podestplätze. Der Spielmodus sah vor, dass je Paar insgesamt 490 Kugeln über die sieben Bahnen der Kegelsportstätte „Völkerfreundschaft“ gespielt werden mussten.

Im Herren-Doppel konnte das 90er Duo Nico Witter/ Dirk Sperling mit 3778 Holz einen sehr guten zweiten Rang erkämpfen. Nur das Berliner Doppel André Krause/ Daniel Neumann vom Bundesligaspitzenreiter Union Oberschöneweide konnte mehr Kegel umegen. Der dritte Rang ging an Matthias Mohr/ André Franke (Spandau/ Oberschöneweide). Das zweite 90er Doppel Sebastian Krause/ Benjamin Münchow musste sich dagegen mit Rang 22 bei 3632 Holz zufrieden geben.

Im Damen Doppel spielte 90erin Carolyn Kettel mit Michèle Bombik (Neu Plötzin) um die Hölzer. Mit 3605 Holz belegten sie in der Endabrechung den 11. Rang und verfehlten die Top Ten denkbar knapp. Auch hier blieb der Sieg in der Bundeshauptstadt. Tina Süßmilch/ Ingrid Cassube (Hansa/ Schwarz-Weiß) holten sich mit 3742 Holz Rang eins. Mit 3710 beziehungsweise 3678 Hölzer folgten Anja Forkel/ Bianca Kühn (Schwarz-Weiß/ MPSV 95 Königs Wusterhausen) und Simone Zander/ Anja Grünewald (EBT/ LTS Bremerhaven).

Schließlich gab es noch die Entscheidung im gemischten Doppel - traditionell gab es hier mit 46 die meisten Meldungen. Auch hier stand 90er Dirk Sperling wieder auf Rang zwei. Mit Freundin Jennifer Schauer (Altdöbern) kam er auf 3732 Holz. Turniersieger wurde das Berliner Mixed Chantal Cassube/ André Krause (Schwarz-Weiß/ Oberschöneweide) mit 3764 Hölzer. Auch Rang drei blieb in Berlin - Katharina und André Franke ließen 3707 Hölzer fallen. Ebenfalls unter die Top Ten kamen die weiteren 90er Bundesligaspieler mit ihren Partnerinnen. Sandra Wesemann/ Benjamin Münchow kamen mit glatten 3700 Holz auf den fünften Rang. Mit acht Holz Rückstand folgten Nico Witter mit Michèle Bombik. Drei Holz dahinter lagen Sebastian Krause/ Bianca Kühn. Caroly Kettel kam mit Partner Kevin Renner (Siemensstadt) mit 3509 Holz auf den 40. Rang.

Das Osterturnier erfreut sich trotz sinkender Mitgliederzahlen bei nahezu allen Vereinen immer wieder großer Beliebtheit. Im Gegensatz zu so manchem offiziellen Wettbewerb, ob es nun Einzel-/ Doppelmeisterschaften oder die Aufstiegsspiele zur nächst höheren Liga sind, waren alle Startplätze vergeben. Daumen hoch für die Veranstalter, allen voran Thomas Cassube, der mit seinem Team Jahr für Jahr einen tollen Wettbewerb auf die Beine stellt.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

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Montag, 14 März 2016 11:50

Medaillenträume geplatzt

KSG Cuxhaven - SV 90 Fehrbellin 2:1 (5443:5381 Holz, 46:32 EWP)

Mit großen Erwartungen gingen die Fehrbelliner Bundesligakegler in die Partie bei der abstiegsbedrohten KSG Cuxhaven. Die Mannschaft um die Topspieler Malte und Hans-Peter Buschbeck befand sich in höchsten Abstiegsnöten, während die 90er noch um die Medaillen kämpften.

In der Startachse lieferten sich die Fehrbelliner Mathias Metzdorf und Benjamin Münchow einen nicht immer gleichwertigen Kampf mit den Lokalmatadoren Malte Buschbeck und Jörg Storsberg. Gerade Metzdorf musste auf Grund der schwachen Startbahn deutlich Federn lassen. Am Ende verlor er gegenüber Buschbeck mit 883:920 deutlich an Boden. Auch Münchow konnte seinen direkten Gegner mit 893:902 nicht halten.

Der Mittelblock sollte nicht die erhoffte Wende bringen. Nico Witter begann auf der schweren Bahn 3 mit sieben über Schnitt. Auch im Anschuss konnte er nicht an Boden gut machen. Am Ende unterlag er gegenüber Florian Graitz knapp mit 883:888. Sebastian Krause sorgte hingegen auf Grund der starken Schlussbahn Drei (24 Plus bei 30 Wurf) für die Chance auf den Zusatzpunkt. Er konnte das Duell gegen Torsten Möller und somit den Durchgang für sich entscheiden (911:909 Holz).

Die Fehrbelliner Schlussachse bildete an diesem Tag Ausnahmespieler Dirk Sperling zusammen mit Dietmar Stoof. Auch wenn der Rückstand für den Gesamtsieg zu groß war, wollte man zumindest in den Kampf um den Zusatzpunkt eingreifen. Dazu musste mindestens ein Topergebnis sowie ein weiteres solides Ergebnis kommen. Sperling zeigte sein gewohnt souveränes Spiel, während Stoof sich auf den anspruchsvollen hinteren Bahnen sehr schwer tat. Zur Hälfte sah es nach einem klaren 3:0 Heimerfolg aus. Doch dann erwachte Stoof, während Sperling nicht locker ließ. Am Ende konnte Cuxhaven mit dem nicht immer sicheren Sönke Neumann gute 913 in die Wertung bringen, während der sonst sichere Schlussstarter Hans-Peter Buschbeck bei 911 stehen blieb. Als Stoof sich nach holprigem Start noch auf 898 Holz hochkämpfte, war vor dem letzten Wurf klar: Dirk Sperling brauchte eine „8“, um den Zusatzpunkt in trockene Tücher zu bringen.

Es kam, was kommen musste – Sperling spielte die „8“ im Stile eines Ranglisten-Ersten, holte sich die 11 Einzelwertungspunkte und seinem Team den wichtigen Auswärtspunkt. Wenn Bremerhaven nicht unnötigerweise einen Punkt an Hannover verschenkt hätte, wäre der Kampf um Bronze drei Spiele vor Schluss noch spannend.


LTS Bremerhaven - SV 90 Fehrbellin 3:0 (5405:5342 Holz, 49:29 EWP)

Die Hoffnung auf die Bronzemedaille lebte dennoch weiter. Der Plan war, auch in Bremerhaven mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen Punkt mitzunehmen - vielleicht auch mehr.

Die Startachse verlief jedoch nicht ganz so, wie die Rhinstädter sich das gedacht haben. Dietmar Stoof startete zwar furios - +27 auf den ersten 30 Würfen. Doch mit zunehmender Spieldauer geriet der Motor immer mehr ins stocken, so dass am Ende "nur" 897 Holz im Protokoll standen. Mannschaftskamerad Nico Witter hatte anfangs ein paar kleinere Probleme auf den schwereren Bahnen, konnte sich dann aber noch auf 893 Holz hochkämpfen. Um Das Heimteam vor Schwierigkeiten zu stellen, reichten beide Ergebnisse nicht. Heinz-Dieter Menkens kam auf 902 Holz, Patrick Schneider gewann den Durchgang mit guten 913 Holz.

Im Mittelblock musste nun etwas kommen. Und die Chancen standen gut, da auf Bremerhavener Seite der angeschlagene Klaus Wendelken gegen 90er Mathias Metzdorf ran musste. Fehrbellins Topspieler Dirk Sperling hatte mit LTS-Topmann Boris Kölpin eine deutlich härtere Nuss zu knacken. Nach gutem Start verlor Sperling sein Duell knapp mit 913:919 Holz. Ärgerlich war, dass es nicht ganz reichte, um das vorgelegte Ergebnis von Schneider zu toppen. Ein Drama spielte sich hingegen im anderen Duell ab. Konnte Metzdorf die erste Bahn noch für sich entscheiden, spielte er sich von Wurf zu Wurf in eine regelrechte Krise. Nachdem er zwischenzeitlich sogar ins Minus rutschte, konnte er sich auf der letzten Bahn noch einmal berappeln. Nichts desto Trotz verlor er mit 849:858 weitere Hölzer. Somit waren die 2 Spielpunkte faktisch vergeben.

Sebastian Krause und Benjamin Münchow wollten sich jedoch nicht beirren lassen und alles geben, um den Zusatzpunkt und somit die Minimalchance auf Bronze zu wahren. Doch es lief nicht gut, denn Heimspieler Marc Brennecke erwischte einen super Tag und legte gleich auf der ersten Bahn ein Brett von +29 hin. Das gab den Gastgebern den nötigen Schwung, um am Ende als klarer Sieger von der Bahn zu kommen. Brennecke kam noch auf 905 Holz, sein Partner Jens Pfeiffer sogar auf 2 Holz mehr. Dem hatten die 90er nicht mehr all zu viel entgegen zu setzen. Immerhin konnte Münchow mit 901 Holz noch die 900er-Grenze überwinden. Um am Spielverlauf noch etwas zu ändern reichte dies aber genau so wenig, wie die 889 Holz von Krause.

"Das Wochenende reiht sich nahtlos in die gesamte Saison ein. Auswärts zeigen wir ein komplett anderes Gesicht, als zu Hause.", resümiert Krause nach dem Spiel. Jetzt heißt es, die Saison anständig zu beenden mit den Heimspielen gegen Union Oberschöneweide und Hertha BSC Berlin am 2. und 3. April. 

Für den SV 90 ist die Saison gelaufen - dies gilt jedoch nicht für Titelanwärter. Der Kampf um die Meisterschaft ist spnnender denn je. Gleich 3 Teams können sich berechtigte Hoffnungen machen, am Ende den Titel in ihre Vitrine zu stellen. Aktuell steht Union Oberschöneweide (41 Punkte) an der Spitze. Der Vorsprung auf ETV/ Phönix Kiel und Rivalen Hannover (beide 36) sieht zwar deutlich aus, aber die Auswärtsaufgaben der Berliner haben es in sich. Während Kiel (gegen Stavenhagen und Stralsund) und Hannover Heimrecht haben, muss Oberschöneweide zunächst in Fehrbellin - zu Hause noch ohne Punktverlust - ran. Am Sonntag kommt es dann zum Showdown in Hannover. Dort können Franke, Krause und Co. mit einem Punktgewinn die Meisterschaft perfekt machen. Kiel hingegen kann nur seine Hausaufgaben machen und hoffen, dass Union leer ausgeht. 

Der Abstiegskampf ist unterdessen zu 99% entschieden. Der KSV Halstenbek (20 Punkte) muss auf Heimniederlagen des VfL Stade hoffen (24 Punkte). Beide haben mit Bremerhaven und Cuxhaven die gleichen Gegner. An eine Stader Heimniederlage glaube allerdings nur Fantasten. Die KSG Cuxhaven (21 Punkte) kann noch mit Stralsund (27 Punkte) gleich ziehen. Dazu müsste aber zwei Mal auswärts gewonnen werden, was gerade bei besagten Stadern nahezu unmöglich wird. Holt Stralsund einen Punkt in Oldenburg oder Kiel, ist man definitiv gerettet. Auf den Punkt gebracht: Halstenbek und Cuxhaven benötigen ein Wunder.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Sonntag, 13 März 2016 01:53

Chance gewahrt

Mit großen Erwartungen gingen die Fehrbelliner Bundesligakegler in die Partie bei der abstiegsbedrohten KSG Cuxhaven. Die Mannschaft um die Topspieler Malte und Hans-Peter Buschbeck befand sich in höchsten Abstiegsnöten, während die 90er noch um die Medaillen kämpften.

In der Startachse lieferten sich die Fehrbelliner Mathias Metzdorf und Benjamin Münchow einen nicht immer gleichwertigen Kampf mit den Lokalmatadoren Malte Buschbeck und Jörg Storsberg. Gerade Metzdorf musste auf Grund der schwachen Startbahn deutlich Federn lassen. Am Ende verlor er gegenüber Buschbeck mit 883:920 deutlich an Boden. Auch Münchow konnte seinen direkten Gegner mit 893:902 nicht halten.

Der Mittelblock sollte nicht die erhoffte Wende bringen. Nico Witter begann auf der schweren Bahn 3 mit sieben über Schnitt. Auch im Anschuss konnte er nicht an Boden gut machen. Am Ende unterlag er gegenüber Florian Graitz knapp mit 883:888. Sebastian Krause sorgte hingegen auf Grund der starken Schlussbahn Drei (24 Plus bei 30 Wurf) für die Chance auf den Zusatzpunkt. Er konnte das Duell gegen Torsten Möller und somit den Durchgang für sich entscheiden (911:909 Holz).

Die Fehrbelliner Schlussachse bildete an diesem Tag Ausnahmespieler Dirk Sperling zusammen mit Dietmar Stoof. Auch wenn der Rückstand für den Gesamtsieg zu groß war, wollte man zumindest in den Kampf um den Zusatzpunkt eingreifen. Dazu musste mindestens ein Topergebnis sowie ein weiteres solides Ergebnis kommen. Sperling zeigte sein gewohnt souveränes Spiel, während Stoof sich auf den anspruchsvollen hinteren Bahnen sehr schwer tat. Zur Hälfte sah es nach einem klaren 3:0 Heimerfolg aus. Doch dann erwachte Stoof, während Sperling nicht locker ließ. Am Ende konnte Cuxhaven mit dem nicht immer sicheren Sönke Neumann gute 913 in die Wertung bringen, während der sonst sichere Schlussstarter Hans-Peter Buschbeck bei 911 stehen blieb. Als Stoof sich nach holprigem Start noch auf 898 Holz hochkämpfte, war vor dem letzten Wurf klar: Dirk Sperling brauchte eine „8“, um den Zusatzpunkt in trockene Tücher zu bringen.

Es kam, was kommen musste – Sperling spielte die „8“ im Stile eines Ranglisten-Ersten, holte sich die 11 Einzelwertungspunkte und seinem Team den wichtigen Auswärtspunkt. Wenn Bremerhaven nicht unnötigerweise einen Punkt an Hannover verschenkt hätte, wäre der Kampf um Bronze drei Spiele vor Schluss noch spannend.

 

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Am letzten Auswärtswochenende reisen die Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin nach Cuxhaven beziehungsweise Bremerhaven. Vier Spieltage vor Saisonende liegen die 90er weiter auf dem vierten Tabellenplatz. Zum angestrebten Podestplatz fehlen den Rhinstädtern zwei Punkte. Dieser ist im Besitz des14-fachen deutschen Meisters Rivalen Hannover. Beide Teams spielen nun gegen die Nordclubs von Cuxhaven und Bremerhaven um die Bundesligahölzer. Wer holt mehr Punkte in der Fremde?  

Die Fehrbelliner treten am Samstag in Cuxhaven an.  Letztmalig kegelte das 90er Sextett im Meisterjahr 2009/2010 auf der Cuxhavener Bahnanlage. Damals hatte man 25 Holz mehr als die Gastgeber und somit auch drei Punkte im Heimgepäck. Diesen Dreier benötigt man eigentlich auch am Samstag, soll der Medaillentraum weiter bestehen bleiben. Aber auch die Cuxhavener brauchen alle Punkte. Schon ein Punktverlust ist für den Tabellenletzten fast der Abstieg. Am letzten Heimwochenende zeigten die Mannen von der Küste zwei Gesichter. Am Samstag gegen Meister Kiel gewann man mit starker Leistung 3:0. Am Sonntag gegen Oldenburg gingen alle drei Punkte an die Gäste, weil alle Spieler zum Teil deutlich unter dem Vortagesergebnis blieben. Somit ist wohl der Spielausgang völlig offen.

Am Samstag nach dem Spiel geht es dann Richtung Bremerhaven. Hier spielt man dann am Sonntagvormittag gegen den Tabellenneunten. Die LTS-Kegler liegen damit zwischen Gut und Böse. Es ist das 5. Mal, dass die 90er in Bremerhaven gastieren - insgesamt gab es dieses Duell bereits 10 Mal. Beim vierten Auftritt in der Seestadt, fast auf den Tag genau vor einem Jahr, konnten die 90er erstmals den Zusatzpunkt mit nach Hause nehmen. Dieses Ziel haben die Fehrbelliner auch 2016.

Verzichten muss Fehrbellin an diesem Wochenende auf Leistungsträger Alexander Wolski. Dennoch fährt man mit einem guten Gefühl an die Küste. Die letzten Auswärtsauftritte und die Tatsache, dass man sich in der Verfolgerrolle vermeintlich wohler fühlt, als die Hannoveraner als "Gejagte" sorgen für positive Stimmung.

Neben dem Bronzekampf zwischen Fehrbellin und Hannover, werden auch im Liveticker die anderen Partien mit Spannung verfolgt werden. Union spielt zu Hause gegen Kiel um die deutsche Meisterschaft, Halstenbek und Stralsund kämpfen an diesem Wochenende um den Verbleib in der deutschen Eliteliga.

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