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Für das zweite 90er Team ist an diesem Wochenende die Saison zu Ende gegangen. Trotz zweier guter Auswärtsleistungen in Stralsund und Greifswald verfehlte man denkbar knapp den jeweiligen Zusatzpunkt. Mit Rang sechs konnte man aber das Saisonziel Klassenerhalt souverän erreichen.

 

Hansa Stralsund – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5387:5280 Holz, 48:30 EWP)

Beim Ex-Erstligsten zeigten die 90er eine gute Leistung und hielten das Spiel lange Zeit offen. Die Hanseaten gingen durch Joachim Rasch (906) und Torsten Hochmann (896) erwartungsgemäß in Führung. Fehrbellins Startachse Günther Speer und Andreas Schubert hatte 870 und 883 Holz an der Anzeigetafel zu stehen. Damit trennten beide Teams 49 Zähler.

Die Mittelachse der 90er konnte dann die Führung der Hanseaten auf 24 Holz verkürzen. Für den Paukenschlag sorgte 90er Marco Koch, der mit 908 Holz das beste Tagesergebnis erspielte. Und auch die 891 Holz von Partner Tim Ladenthin konnten sich sehen lassen. Die Heimkegler Manfred Dill und Paule Meller hatten 900 und 874 Holz im Spielprotokoll. Der letzte Durchgang ging dann aber an das Heimteam. Andreas Kammann und Christian Ziems erkämpften 906 und 905 Hölzer. Auf 90er Seite kamen Bernd Graf und Ralf Friedrich auf 847 und 881 Holz.

 

SG Greifswald/ Gützkow – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5418:5348 Holz, 48:30 EWP)

Auch beim letzten Spiel fehlten dem 90er Sextett nur eine Handvoll Hölzer zum Gewinn des Zusatzpunktes. Gleich in Runde eins fiel die Bestmarke. 913 und 909 Holz der Heimkegler Stephan Wolfgram und Mathias Pagels bedeuteten wieder einen 49-HolzRückstand für die 90er. Für Fehrbellin kamen Günther Speer und Andreas Schubert auf 872 und 901 Holz.

Wieder zeigte die Mittelachse der 90er eine sehr gute Leistung. Tim Ladenthins 909 Holz sollten Mannschaftsbestleistung werden und Marco Koch brachte 897 Holz in die Wertung. Auf Seiten der Greifswalder hatten Olaf Perkuhn und Rainer Malz 901 und 903 Holz erspielt. Somit war wieder für die 90er der Zusatzpunkt greifbar.

Am Ende sollten die 902 Holz von Ralf Friedrich nicht ganz reichen. Partner Norbert Krämer konnte mit 867 Holz nicht eingreifen. Somit reichten die 907 und 880 Holz von Thomas Holtz und dem Duo Günther Menzlin/ Eckhard Rediske zum Sieg.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 2
Montag, 24 Februar 2020 16:27

Zittersieg gegen Kiel sichert die Tabellenspitze

Vier Spieltage vor Saisonende liegen die Kegler des SV 90 Fehrbellin in der 1. Bundesliga auf dem begehrten ersten Platz. Am Wochenende konnte man gegen Oldenburg und Kiel die Bahnen als Sieger verlassen. Da Meister Kiel in der Fremde nur einen Punkt im Heimgepäck hatte und Medaillenanwärter Union Oberschöneweide zweimal den Zusatzpunkt abgab, lief das Wochenende nach dem Geschmack der 90er. Somit bleibt es weiter spannend. Vier Teams liegen gerade einmal drei Zähler auseinander. In drei Wochen haben die 90er ihre letzten Spiele auf der Heimbahn. Samstag kommt es dann zum Brandenburg-Derby gegen Seedorf. Am Sonntag ist dann Rekordmeister Rivalen Hannover Gast in der Rhinstadt.

 

SV 90 Fehrbellin - KSK Oldenburg/ Holstein 3:0 (5391:5262 Holz, 49:29 EWP)

Nach der Startachse lag das 90er Sextett bereits mit 63 Holz vorne. 90er Dirk Sperling holte sich wie so oft die 12 Einzelwertungspunkte mit insgesamt 923 Hölzern. Und auch Partner Jonathan Jaeger lag bis zum letzten Wurf in Richtung 900 Holzmarke. Am Ende fehlten zwei Holz. Für den Tabellenführer brachte Arnim Barholtz gute 890 Holz in die Wertung und Axel Manteufel ließ 868 Kegel fallen.

In der Mittelachse lieferten sich dann Dietmar Stoof und der Holsteiner Jan Stender einen offenen Schlagabtausch. Obwohl dem Oldenburger mit 915 Holz das beste Ergebnis eines Gästespielers seit vielen Jahren gelang, konnte der Rhinstädter das Duell mit 919 Holz für sich entscheiden. Da Daniel Neumann auch gegen Marc Stender mit 883:878 Holz siegte wuchs die Führung auf 72 Holz an.

Die 90er Schlussachse Sebastian Krause (904) und Benjamin Münchow (864) ließen gegen Lars Boller (859) und Jan Haagen (855) nichts mehr anbrennen.

 

SV 90 Fehrbellin - SG ETV/ Phönix Kiel 3:0 (5356:5254 Holz, 47:31 EWP)

Am Ende blieben zwar alle drei Zähler in der Rhinstadt, aber Kiel war bis zum Spielende in Reichweite um den wichtigen Zusatzpunkt. Wie am Vortag waren beide 90er, Dirk Sperling (914) und Jonathan Jaeger (897) vorne. Die Kieler Startachse Frank Gerken und Jörn Kemming folgten 876 und 874 Holz.

Somit ging die 90er Mittelachse mit 59 Holz Vorsprung auf die Bahnen. Dietmar Stoof spielte wie am Vortag alle vier Bahnen souverän und konnte mit 914 Holz den Tageshöchstwert einstellen. Partner Daniel Neumann fand zum Anfang keine Einstellung zur Bahn, erkämpfte am Ende aber noch 867 Holz. Er lag damit hinter allen Kielern und die Tür für einen Punktgewinn war für die Gäste schon ein Stück weit offen. Sascha Brinks (879) und Kai Ludorf (886/ Mannschaftsbestwert) nahemn diese Einladung natürlich dankend an.

Im letzten Durchgang hatte Kiel die Nationalspieler Alexander Eggers und Roger Dieckmann in der Hinterhand. Auf 90er Seite gingen Sebastian Krause und Alexander Wolski, der etwas überraschend früher als erwartet sein Comeback nach Knieverletzung gab, in das Spiel. Sebastian Krause hatte auch in seinem 300. Bundesligaspiel die Bahnen im Griff und wurde mit 894 Holz Durchgangsbester. Roger Dieckmann folgte mit 885 Holz. Das Duell zwischen 90er Alexander Wolski und Alexander Eggers musste somit die Entscheidung um den Zusatzpunkt bringen. Lange Zeit waren beide gleichauf. Auf der Bahn vier ging dann nichts mehr für den Kieler und man wechselte Kapitän René Richter ein. Aber der konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Somit gewann der 90er nach sieben Wochen ohne Training das Duell mit 870:852 Holz. Da das Kieler Duo auch am Ergebnis von Daniel Neumann scheiterte, kamen die 90er zwar mit einem blauen Auge, aber dafür mit drei Punkten davon.

 

Union Oberschöneweide zeigte an beiden Tagen Schwächen, konnte jedoch in der Schlussachse Rückstände von 34 bzw. 39 Holz gegen Kiel und Oldenburg noch umbiegen. Dennoch ging der Zusatzpunkt jeweils an die Gäste. Union hat somit nur noch Außenseiter-Chancen auf den Titel. Kiel und Oldenburg hingegen konnten auf Tuchfühlung zu den von der Tabellenspitze grüßenden Fehrbellinern bleiben.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

... so stellen sich die Bohle-Spezialisten des SV 90 Fehrbellin den Ausgang das anstehenden siebten Bundesliga-Doppelspieltags vor. Am Samstag um 13:00 Uhr empfängt man zunächst das Überraschungsteam aus Oldenburg. Der Kegelsportklub Oldenburg/ Holstein belegt nach 12 von 18 Spielen Platz eins in der Tabelle der 1. Bundesliga. Tags darauf geht es um 10:00 gegen den Dauerrivalen um den Meistertitel, die Sportgemeinschaft ETV/ Phönix Kiel.

 

Die Oldenburger konnten bislang 17 Punkte sammeln, während das Team aus der Rhinstadt bei 14 Zählern (Dritter) steht. Mit einer jetzt schon besseren Einzelwertung wird man im Falle des erwarteten 3:0-Siegs an Oldenburg vorbei ziehen. Dabei erneut zum Zuschauen verdammt sein wird der immer noch mit Knieproblemen aussetzende Alexander Wolski. Es gibt jedoch Grund zur Hoffnung, da Alex zumindest die entscheidenden Spiele in Oldenburg und Kiel für sein Comeback vorgesehen hat.

Dennoch macht man sich in Fehrbellin keine Sorgen. Die anderen Spieler sind zu 100% fit und mit der Fehrbelliner Anlage vertraut. Der Tabellendritte strotzt vor Selbstvertrauen - kein Wunder, blickt man doch mittlerweile auf eine Serie von sagenhaften 56 Dreiern in Folge auf der heimischen Bahn zurück. Doch da irgendwann jede Serie reißen muss, wird man gut daran tun, die Lehren aus der Niederlage der zweiten Mannschaft vor vier Wochen zu ziehen. Gegen Schwerin hagelte es eine Heimpleite. Der Fakt allein sorgt noch nicht unbedingt für Verwunderung. Doch die Ergebnisse der Gäste waren schon beeindruckend. 909, 899, 890, 882, 882 - in vielen Spielen hätte der Zweitligist damit auch dem Meisterschaftsanwärter den Zusatzpunkt abgerungen. Dirk Sperling und Co. müssen also nah an die Bestleistungen der Saison kommen, um nichts anbrennen zu lassen.

 

Gerade gegen den amtierenden Meister, die Serientäter aus Kiel (Zweiter, 16 Punkte) wird man am Sonntag noch eine Schippe drauflegen müssen. Zwar spielen die Nordlichter eine verhältnismäßig verhaltene Runde, doch gerade die angeschlagenen Boxer sind ja bekanntlich die gefährlichsten. Angesichts der anstehenden Auswärtsaufgaben - neben dem SV 90 muss Kiel noch zu den drei Berliner Teams, wo sie überall schon gewinnen konnten - lebt die Hoffnung auf ein erneutes herumreißen des Ruders auf der Zielgeraden. Allerdings will Union Oberschöneweide (Vierter, 14 Punkte) sicher die Titelambitionen nicht schon am Samstag begraben und wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Niederlage stemmen. 

"Wir haben keinen Einfluss auf die Ergebnisse in Berlin. Daher bleibt uns nur, unsere Hausaufgaben zu machen.", weiß Sebastian Krause, der aller Voraussicht nach am Sonntag gegen Kiel zu seinem 300. Bundesligaeinsatz kommen wird. Und das bedeutet: "Wir brauchen zwölf Punkte aus den kommenden vier Heimspielen, dann haben wir definitiv in Oldenburg und Kiel die Meisterschaft in der eigenen Hand."

 

2. Bundesliga

Das zweite Team des SV 90 hat an diesem Wochenende am letzten Doppelspieltag der 2. Bundesliga, Staffel 2, dagegen keinen Druck mehr. Als Tabellensechster hat man den Klassenerhalt bereits sicher. Zehn Punkte mehr hat man auf der Habenseite als die SG Greifswald/ Grützkow, gegen die man am Sonntag die Saison beendet. Am Vortag muss man aber noch beim ehemaligen Erstligisten Hansa Stralsund antreten. Das Team liegt zurzeit auf dem vierten Tabellenrang. Die Kegler des BBC 91 Neuruppin spielen ebenfalls in der Fremde bei diesen Mannschaften, nur in der umgekehrten Reihenfolge.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Zum Auftakt der Meisterrunde sah der Spielplan für den SV 90 Fehrbellin zunächst das Brandenburg-Derby in Seedorf vor. Am Sonntag ging es dann nach Hannover. Die Tabellenführung konnte man erwartungsgemäß nicht verteidigen, da Kiel und Oldenburg ihre Heimspiele gewinnen und somit vorbei ziehen konnten. Doch am nächsten Spielwochenende in vier Wochen wird die Tabelle wieder bereinigt.

 

SVL Seedorf von 1919 – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5507:5499 Holz, 40:38 EWP)

Mit hohen Erwartungen fuhr der Tabellenführer SV 90 Fehrbellin nach Seedorf. Mit einem Dreier konnte man einen großen Schritt in Richtung Titel machen. Selbst mit dem anvisierten Minimalziel ‚Punktgewinn‘ wäre man weiter auf Kurs.

Die Startachse bildeten die beiden Ex-Seedorfer Dirk Sperling und Dietmar Stoof. Sie hatten es mit dem ehemaligen 90er Mathias Metzdorf sowie Hans Fulczynski zu tun. Lange konnten Dirk und Dietmar ihre Gegner in Schach halten. Dirk war auf 12-Punkte-Kurs, ehe er auf der kniffligen Bahn 3 den rechten Aufsatz völlig in den Sand setzte. Dadurch verlor er das Duell mit Mathias noch mit 926:934. Da auch Dietmar mit 910:919 gegen Hans den Kürzeren zog, lagen die Rhinstädter zunächst 17 Holz zurück.

Im mittleren Spielabschnitt witterten die 90er plötzlich ihre Chance, Boden gut zu machen. Mathias Borchert, der auf Grund von Abgängen zu Saisonbeginn in den Kader rutschte, hat noch nicht das Niveau seiner Kollegen. Mit 892 Holz konnte er eine solide Leistung abliefern. Rainer Pagels kam mit 908 Holz nicht an die vorgelegten Ergebnisse heran. Weil 90er Daniel Neumann ansteigende Form zeigte und gute 924 Holz in die Wertung brachte, war der Zusatzpunkt schon fast sicher. Jonathan Jaeger sorgte mit 899 Holz dafür, dass die Führung zu Gunsten des SV 90 wechselte. Sechs Holz waren aber alles andere als ein beruhigendes Polster.

Es entwickelte sich nun ein Kegelkrimi auf allerhöchstem Niveau. Die Protagonisten waren auf Seedorfer Seite Frank Wilke und Norbert Witzel, denen sich Sebastian Krause und Benjamin Münchow entgegenstellten. Zunächst war Norbert in der Hauptrolle. Er drehte zu Beginn richtig auf und spielte sagenhafte 14 Neunen auf den ersten 17 Würfen. Nach der Hälfte stand er bei +54. Doch dann übernahm Sebastian die Initiative. Mit +26 auf 15 Würfen, also nur vier Holz weniger als dem maximal möglichen Ergebnis, schockte er die Halle und brachte sein Team wieder nah an den Dreier. Doch Routinier Frank, der sich selbst durch diese tolle Serie nicht abhängen ließ, sollte den entscheidenden Schlag setzen. Auf der ergiebigen Bahn vier zog er auf der Zielgerade an Sebastian vorbei und gewann die Paarung 931:925. Auf den anderen beiden Bahnen war es nicht weniger spannend. Norbert zog sich auf der letzten Gasse aus dem Tief und konnte das Duell gegen Benjamin mit 923:915 für sich entscheiden.

Dies waren die acht Hölzer, die den 90ern am Ende zum Auswärtssieg fehlten. Wieder einmal bekam man zu hören, die beste Leistung aller Gästeteams abgeliefert zu haben, doch lediglich ein Punkt wandert in das Gepäck. Unter dem Strich kann man sagen, dass sowohl die Stimmung, als auch die Leistungen Werbung für den Kegelsport waren.

 

KSK Rivalen Hannover – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5401:5386 Holz, 41:37 EWP)

Am Sonntag in Hannover war eigentlich allen klar, dass der Sieg nicht drin ist. Den Zusatzpunkt wollte Fehrbellin nach einigen Jahren, in denen man leer ausging, mal wieder einfahren.

Doch die Startachse ging trotz sehr ansprechender Leistungen von Dietmar Stoof (901) und Daniel Neumann (899) an die Gastgeber. Tobias Kirchhoff lag mit 906 Holz vor beiden 90ern und Robert Neumann setzte mit 911 Holz noch einen drauf. Am Ende des Tages sollte er 12 EWP dafür erhalten.

Doch das waren aus Sicht der Hausherren schon fast die einzigen guten Nachrichten, denn ab der Mittelachse drohte der Rekordmeister, das Spiel aus der Hand zu geben. Obwohl Dirk Sperling (895) nicht den gewohnten Druck ausübte und Benjamin Münchow mit 889 auch nicht ganz vorne angreifen konnte, machten die Hannoveraner immer wieder kleine Fehler. Das Resultat war, dass dass Michael Lotze (898) hinter den beiden 90er Startergebnissen zurück blieb. Christian Spyra (888) musste sogar alle Gäste ziehen lassen.

Nun sah es schon sehr gut im Hinblick auf einen Punktgewinn der Gäste aus, denn Jonathan Jaeger liegt der Wurf in Hannover und Sebastian Krause hat wohl derzeit die Form seines Lebens. Dies stellte er auch eindrucksvoll unter Beweis. Mit 910 Holz holte er 11 Punkte und somit war der Zusatzpunkt bereits sicher. Da auch Jonathan gut im Spiel war, war man 15 Wurf vor Schluss sogar bis auf 11 Zähler an Hannover dran. Doch auch an diesem Tag fehlte das Quäntchen, was man in einer solchen Situation braucht. Sven Wüllner (899) und Ellrik Freienberg (899) hielten gut dagegen und behaupteten den dünnen Vorsprung.

 

„Mit den zwei Punkten können wir grundsätzlich Leben, haben aber den entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft verpasst. Respekt an die beiden Gegner, die in einer schwierigen Situation kühlen Kopf bewahrt haben.“, resümiert Sebastian Krause das Wochenende. Der Blick gen Seedorf wird ihm und seinen Mitspielern jedoch am Sonntag etwas die Laune verhagelt haben. Denn die am Vortag noch so nervenstarken Routiniers Wilke und Witzel spielten 30 Holz weniger und mussten so die Punkte an Union Oberschöneweide abgeben. Union zieht dadurch mit den 90ern gleich. Mit jeweils +5 Punkten in der bereinigten Tabelle zeichnet sich nun für die letzten sechs Spiele ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen diesen beiden Teams ab.

Titelverteidiger Kiel gewann beide Heimspiele äußerst souverän. In vier bzw. sechs Wochen wird sich zeigen, ob der Serienmeister der vergangenen Jahre noch in das Titelrennen eingreifen kann. Dann hat man nämlich vier Auswärtsaufgaben zu absolvieren, während Union und Fehrbellin Heimrecht haben. Schaffen es die Kieler (derzeit +1), mindestens vier Auswärtspunkte zu holen, wird es ein Dreikampf, bei dem jedes der drei Teams nahezu die gleichen Aussichten auf den Titel haben. So spannend war die 1. Bundesliga seit vielen Jahren nicht mehr.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Mittwoch, 22 Januar 2020 21:23

Der Kampf um den Meistertitel beginnt

An diesem Wochenende findet der erste von vier Doppelspieltagen der Meisterrunde in der 1. Bundesliga der Herren im Bohlekegeln statt. Acht Mannschaften kämpfen jetzt um den deutschen Meistertitel und die Podestplätze. Im Feld befinden sich mit dem SV 90 Fehrbellin und dem SVL Seedorf von 1919 zwei Brandenburger Teams. Aus der Vorrunde werden die Ergebnisse gegen diejenigen Mannschaften gestrichen, die den Weg über die Platzierungsrunde gehen müssen.

Eine handvoll Teams trennen ganze zwei Punkte. Die Rhinstädter führen das Feld mit 12 Punkten an. Einen Punkt dahinter liegt etwas überraschend der KSK Oldenburg/ Holstein. Der deutsche Abo-Meister Kiel und der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres Rivalen Hannover sowie Union Oberschöneweide folgen mit zehn Zählern. Mit Hertha BSC und der SpG NKC 72/ Iduna (jeweils 7 Pkt.) folgen zwei weitere Hauptstadtclubs. Das Seedorfer Team hat fünf Punkte auf der Habenseite.

Die 90er beginnen mit einem Auswärtswochenende. Gleich am ersten Spieltag geht es in die Prignitz zum Brandenburg-Derby. Nach dem letzten Auftritt in der Fremde in Stavenhagen, hier holte man den Dreier, will man auch an diesem Wochenende versuchen an diese Leistung anzuknüpfen. Sollte das gelingen, hat man gute Chancen zu punkten. Beide Seiten kennen sich von zahlreichen Spielen aus dem Effeff. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Ex-90er Mathias Metzdorf, der immer noch Mitglied der Rhinstädter ist.   SV 90 Kapitän Dirk Sperling und Dietmar Stoof trugen vor ihrem Wechsel zum SV 90 das Seedorfer Trikot. Auf Fehrbelliner Seite wird weiterhin der verletzte Alexander Wolski fehlen.

Nach dem Spiel geht es dann Richtung Hannover, wo man am Sonntag um die Hölzer spielen wird. Der deutsche Rekordmeister ist in dieser Saison auf der Heimbahn noch ohne Punktverlust. Das Fehrbelliner Sextett hofft natürlich, diese Serie zu beenden. Aber auch eine gute kleine Unterwertung wäre wichtig, diese kann am Ende der Saison noch bei der Vergabe der Medaillen eventuell ausschlaggebend sein.

Nach diesem Wochenende folgen dann zwei Doppelspieltage auf der Heimbahn. Am 22./ 23. Februar hat man Oldenburg und Meister Kiel zu Gast und am 14./ 15. März sind Seedorf und Hannover in der Rhinstadt.

Das Bundesligafinale bestreiten die 90er in der Fremde. Am 28. März geht es Richtung Holstein nach Oldenburg. Am Sonntag spielt man dann zum Saisonabschluss beim deutschen Meister Kiel.

 

Das zweite Herrenteam des SV 90 Fehrbellin hat an diesem Wochenende in der 2. Bundesliga, Staffel 2 ihre letzten Heimspiele in dieser Spielserie. Mit dem KC Einheit Schwerin und dem SV Binde hat man nochmals namhafte Gegner zu Gast. Die Mecklenburger spielten im Vorjahr noch in der ersten Liga und liegen zurzeit auf dem fünften Rang. Die Kegler es SV Binde liegen auf dem zweiten Rang. Natürlich will der SV 90 II seine Heimserie behalten. In dieser Saison ist man auf der Bahnanlage in der Luchstraße noch ungeschlagen. Gleichzeitig könnte man das Saisonziel Klassenerhalt bereits vor dem letzten Auftritt in der Fremde (Stralsund/ Greifswald) feiern.

Der BBC 91 Neuruppin ist ebenfalls am Wochenende Gastgeber von Schwerin und Binde, nur in der umgedrehten Reihenfolge.     

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Sonntag, 19 Januar 2020 20:59

Sebastian Krause holt den Titel und zwei Rekorde

Am Wochenende wurden auf den Kegelbahnen in Neustadt, im Neuruppiner Sportcenter und in Kyritz die diesjährigen Kreiseinzelmeister ermittelt. 12 Clubs gingen auf Holzjagd. Erfolgreichster wurden die Keglerinnen und Kegler des BBC 91 Neuruppin die sich fünf der insgesamt acht Titel erkämpften. Die Medaillenbilanz der Kreisstädter (5/0/1). Danach folgte der SV 90 Fehrbellin (2/4/2). Ein Titel ging nach Neustadt. Insgesamt konnten neun Vereine auf dem Podest stehen. Als Bonus gab es noch die Fahrkarten für die Regionalmeisterschaften (REM) die am ersten Märzwochenende in der Prignitz ausgetragen werden.

Am Samstag wurden die Entscheidungen der männlichen Altersklassen ausgetragen. Die Teilnehmer der U23 und Herren hatten vor Wettkampfbeginn erst einmal Probleme mit der Bahnanlage. Ein Keilriemen der Automaten war defekt, ein Ersatz war nicht gleich zur Stelle. Nach ein paar Anrufen klappte es mit einem Ersatzkeilriemen von der BBC-Bahnanlage. Auch aus Fehrbellin war bereits einer auf dem Weg, konnte jedoch kurz nach Abfahrt wieder umkehren. Ein Dank gilt an dieser Stelle Michael Bindig sowie Christian Nußbaum und Peter Wolski. Somit begann das Turnier etwas später.

Dann ging es aber mit den Entscheidungen los. Bei der U23 war leider nur ein Trio am Start. Überlegener Kreismeister wurde BBC 91 Talent Tom Stach mit sehr guten 883 Hölzern. Heimkegler Felix Johl von den Fontanespatzen folgte mit 858 Hölzern. Beide sind auch für die REM qualifiziert. Die Bronzemedaille ging mit 838 Holz an Jonas Schwarz (KSC Gumtow).

Zwölf Herren (bis 50 Jahre) kämpften parallel um die fünf Startplätze für die REM und den Kreiseinzelmeistertitel. Der Wettkampf wurde von Bundesligakeglern des SV 90 Fehrbellin dominiert. Am Ende lagen alle vier Teilnehmer vorne. Sebastian Krause übernahm mit starken 915 Holz den Titel von seinem Clubkameraden Dirk Sperling der nicht am Start war. Darüber hinaus wurde Sebastian mit den Bahnrekorden über 120 Wurf sowie für die beste 10er-Reihe (81 Holz) belohnt. Anders als in anderen Sportarten gibt es für solche Rekorde keine Prämien. Mit sechs Holz weniger holte sich Dietmar Stoof die Vizemeisterschaft. Bronze ging mit 898 Holz an Jonathan Jaeger. Auf dem undankbaren vierten Rang folgte Daniel Neumann (891). Den letzten Platz für die REM holte sich Fontanespatz Marc Unger mit der Schnapszahl von 888.

Zeitgleich spielten in Neustadt die Herren A (bis 59 Jahre), Herren B (bis 69 Jahre) und Herren C (ab 70 Jahre) ihre Meister aus. Bei den Herren A war Bundesligaspieler Thomas Gabrysch nicht zu schlagen. Mit unglaublichen 871 Holz holte er sich überlegen den Titel. 29 Holz mehr hatte er als Vizemeister Olaf Schulze vom heimischen Club. Auch die Bronzemedaille blieb in Neustadt. Axel Eggert hatte in der Endabrechnung ein Holz weniger als sein Clubkamerad. Da er auf einen Einsatz für die REM verzichtete, konnte sich neben dem Vierten, Titelverteidiger Axel Wolter (BBC 91/ 833) auch Karsten Seidel (Groß Haßlower SV/ 832) ein Ticket für Seedorf sichern.

Auch bei den Herren B ging der Titel an den BBC 91 Neuruppin. Frank Pabst wurde mit 843 Holz bester Holzsammler. Hier gab es nur für den Meister einen Startplatz. Drei Holz dahinter folgte ein weiterer Kreisstädter. Gerald Schulz von Turbine Neuruppin konnte freudestrahlend die Silbermedaille in Empfang nehmen. Wiederum drei Holz dahinter lag Helge Dittert vom FK Hansa Wittstock.

Der letzte Wettkampf war die Entscheidung bei den Herren C. Hier nutzte Horst Woidke seinen Heimvorteil. Mit 821 Holz bei insgesamt 120 Würfen holte er sich den Sieg. Mit 787 beziehungsweise 770 Holz folgten die Altmeister Christian Nußbaum (SV 90 Fehrbellin) und Manfred Behr (BBC 91 Neuruppin).

Am Sonntag folgten die Titelkämpfe in den weiblichen Altersklassen. Hier wurden drei Entscheidungen auf der Kyritzer Kegelbahn ausgetragen. In der U23 ging ein Duo des SV 90 Fehrbellin an den Start. Mareike Dietrich musste verletzungsbedingt bereits auf der ersten Bahn ihr Spiel beenden. Vereinskameradin Meike Erdmann siegte mit 848 Hölzern.

Bei den Damen (bis 50 Jahre)  ging ein Trio auf Holzjagd. Neue Kreismeisterin wurde BBC 91 Keglerin Nicole Liebert mit 854 Holz. Mit neun Holz Rückstand holte sich die Fehrbellinerin Kathrin Hildebrandt die Vizemeisterschaft. Platz drei ging mit 836 Holz an Titelverteidigerin Manuela Dreßler (SV 90). Gleichzeitig konnte dieses Trio wie die beiden Juniorinnen Tickets zur REM entgegennehmen.

In der letzten Entscheidung der Damen A (bis 59 Jahre) fiel das Höchstholz des Tages. BBC 91 Keglerin Sylke Jäkel konnte mit 865 Holz erfolgreich ihren Titel verteidigen. Ebenfalls sehr gute 858 Holz erspielte Silbermedaillengewinnerin Christina Hebekerl (Dreetz). Den letzten Startplatz für die REM holte sich die Drittplatzierte Doreen Unze (Wittstock) mit 850 Holz.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Sonntag, 12 Januar 2020 14:11

SV 90 II erstmals mit Dreier im Kreisderby

Nachdem das zweite 90er Team am Samstag beim Auswärtsspiel bei der Zweiten der SpG NKC 72/ Iduna Berlin ohne Punkte nach Hause fahren musste, blieben dann beim dritten Kreisderby gegen den BBC 91 Neuruppin erstmals alle drei Punkte in der Rhinstadt. Als Bonus sind die Fehrbelliner weiter auf der Heimbahn in dieser Spielserie ungeschlagen.

 

NKC/ Iduna Berlin II - SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5356:5293 Holz, 50:28 EWP)

Obwohl der Dreier in der Hauptstadt blieb zeigte das Fehrbelliner Team eine gute Auswärtsleistung. Nach der Startachse blieb man bis auf 20 Holz an den Köpenickern dran. Günther Speer und Marco Koch hatten 887 und 880 Holz im Spielprotokoll. Bei der Heimmannschaft ließen André Gräfe und Lutz Schulze 884 und 903 Holz (Höchstholz) fallen.

In der Mittelachse lieferten sich besonders Stefan Gortner und 90er Ralf Friedrich einen spannenden Kampf. Am Ende hatte der Berliner mit 898 ein Holz mehr als der Rhinstädter, der damit Mannschaftsbester werden sollte. Auch das zweite Duell ging an die Berliner. Florian Sturm gewann gegen 90er Bernd Graf das Spiel mit 882:872. Somit trennten beide Teams vor der Schlussachse 53 Hölzer.

Andreas Krüger (893) und Carsten Sturm (896) brachten dann den Dreier nach Hause. Für Fehrbellin beendeten Michael Nußbaum und Tim Ladenthin das Spiel mit 884 und 873 Holz.

 

SV 90 Fehrbellin II - BBC 91 Neuruppin 3:0 (5218:5142 Holz, 53:25 EWP)

Gleich in Runde eins fielen auf beiden Seiten die besten Ergebnisse. Andreas Schubert spielte alle vier Bahnen konstant durch und sollte mit der Schnapszahl von 888 Hölzer bester Holzsammler des Derbys werden. Auf Seiten der Kreisstädter erkegelte Thomas Gabrysch mit 866 Holz die meisten Kegel. Ihre Mitspieler Günther Speer und Nico Heinzgen ließen 869 und 856 Holz fallen. Damit hatte das Heimteam 35 Holz mehr im Spielbericht.

Auch der 90er Mittelblock gewann seinen Durchgang. Ralf Friedrich wurde mit 871 Holz Durchgangsbester. Michael Nußbaum hatte zwei Holz weniger an der Anzeigetafel zu stehen. Für den BBC 91 kamen Torsten Neumann, er hatte seinen 50. Bundesligaeinsatz, und Axel Fischer auf 861 und 848 Holz. Somit war der Dreier fast schon in der Rhinstadt.

90er Tim Ladenthin konnte mit 865 Holz dann endgültig die Punkte sichern. Nur zwei Hölzer dahinter lag BBCer Axel Wolter, der damit knapp den Neuruppiner Bestwert verfehlte. Und auch Norbert Krämer, der ab 16. Wurf von Marco Koch ersetzt wurde, gewannen ihr Duell gegen Jens Zilm mit 858:848 Holz.

 

Die 90er rangieren nach 10 von 14 Spielen auf dem sechsten Platz. Angesichts der acht Punkte Vorsprung auf den Letzten, die SG Greifswald/ Gützkow, kann der Klassenerhalt bereits am nächsten Spielwochenende gesichert werden. Einen Punkt liegt man nur hinter dem Rivalen aus Neuruppin, der den fünften Platz inne hat.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 2

Das letzte Vorrunden-Wochenende hielt für die Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin nur noch ein relevantes Spiel bereit - der neue Modus macht es möglich. Auf Grund der Tabellenkonstellation - Stavenhagen stand bereits als Letzter fest und rutscht in die Platzierungsrunde, Fehrbellin hatte die Meisterrunde sicher und verliert somit alle Punkte gegen die Teilnehmer an der Platzierungsrunde - war der Ausgang dieses Spiels nur für Freunde der Statistik von Interesse. Somit konnte man sich voll auf die erste Begegnung des Spielwochenendes gegen die SG NKC/ Iduna Berlin auf der Heimbahn konzentrieren.

   

SV 90 Fehrbellin - SG NKC/ Iduna Berlin 3:0 (5387:5200 Holz, 55:23 EWP)

Bereits nach Runde eins führte das 90er Team gegen den Hauptstadtclub mit satten 102 Hölzern. Dirk Sperling zeigte wieder einmal seine Extraklasse und holte sich mit 923 Holz die 12 Einzelwertungspunkte. Partner Jonathan Jaeger hielt lange Zeit dagegen und verfehlte die magische 900er Marke nur um vier Hölzer. Die Berliner Startachse Sebastian Rudolphf und Matthias Mohr kam auf 845 und 872 Holz.

Auch im Mittelblock lagen beide 90er vorne. Dietmar Stoof und Daniel Neumann hatten 904 beziehungsweise 880 Holz an der Anzeigetafel zu stehen. Die Hauptstädter Dirk Wege und Matthias Scheel brachten 857 und 871 Holz in die Wertung. Somit wuchs der Vorsprung auf 158 Holz an. Da alle vier Rhinstädter in Front lagen, war jetzt sogar die Optimalausbeute drin.

Aber Jörg Glöde (878/ Mannschaftsbestwert) und Benjamin Rudolphf (877) konnten das gerade noch verhindern, da sie das Ergebnis von 90er Benjamin Münchow (875) knapp überboten. Besser machte es sein Partner Sebastian Krause der mit 909 Holz das zweitbeste Tagesergebnis erspielte.

 

Blau-Weiß Stavenhagen - SV 90 Fehrbellin 0:3 (5390:5408 Holz, 39:39 EWP)

Die Rhinstädter nahmen auch das letzte Spiel der Vorrunde ernst. Gleich im Startblock konnte der Staffelerste 35 Holz mehr erkämpfen. Dirk Sperling schrammte mit 919 Holz nur um 2 Kegel am Bahnrekord vorbei und schockte damit die Konkurrenz. Zwölf Einzelwertungspunkte waren der Lohn. Ebenfalls Partner Daniel Neumann lag mit sehr guten 896 Holz vor den Heimkeglern Sven Wiesner (893) und Klaus-Dieter Zaluski (887).

Nach dem Mittelblock verkürzte Stavenhagen den Rückstand auf 14 Holz. Für die Gäste kamen Dietmar Stoof und Benjamin Münchow auf 899 und 886 Holz, für das Heimteam Klaus Wermann und Torsten Schwarz auf 909 und 897 Holz.

Sebastian Krause konnte mit einem starken Schlussspurt den Dreier ins Ziel bringen. Ebenfalls starke 917 Holz standen am Ende auf dem Spielberichtsbogen. Partner Jonathan Jaeger konnte mit 891 Holz die geschlossen gute Mannschaftsleistung abrunden. Schlusskegler für die Kegler aus der Reuterstadt waren Steffen Ast (900) und Andreas Huth (904).

 

So geht es jetzt weiter:

In Staffel 1 musste Störtebeker Bremen am letzten Spieltag einen Punktverlust gegen den Tabellenletzten Bergedorf hinnehmen. Dadurch müssen diese beiden Teams in die Platzierungsrunde. Die punktgleichen Seedorfer retten sich somit auf Grund der mehr erzielten EWP in die Meisterrunde der besten acht und hat den Klassenerhalt in der Tasche. Allerdings nehmen die Nordbrandenburger lediglich fünf Punkte aus der Vorrunde mit. Außerdem erreichte Titelverteidiger Kiel (10), Hannover (10) und Oldenburg (11) die Meisterrunde.

In der zweiten Staffel holte sich Fehrbellin Platz eins, nimmt 12 Punkte mit und führt die Tabelle zunächst an. Union Oberschöneweide gibt einen Punkt gegen Hertha BSC ab und nimmt 10 Punkte mit. Hertha BSC (7) wiederum verdrängt dadurch Michendorf in die Abstiegsrunde. Der vierte Meisterrundenplatz geht an Aufsteiger NKC/ Iduna Berlin (7).

Neben Michendorf muss auch Stavenhagen um den Klassenerhalt bangen. Beide gehen mit 3:3 Punkten in die Abstiegsrunde. Die beste Ausgangssituation hat Bergedorf (4:2), für Bremen hingegen wird es schwer (2:4).

 

Der SV 90 tritt zunächst in der Fremde an. Auf das wichtige Duell in Seedorf (25.01.) folgt das schwere Spiel in Hannover (26.1.). Die anschließenden Spiele am 22./ 23.02. (Oldenburg/ Kiel) und am 14./ 15.03. (Seedorf/ Hannover) finden auf der Heimanlage statt. Am vorletzten Spieltag geht es nach Oldenburg (28.03.) bevor am 29.03. in Kiel die Medaillenfarbe entschieden wird.

 

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Trotz zweier guter Auswärtsleistungen musste der SV 90 I die Heimreise aus Berlin ohne Punkte antreten. an beiden Tagen fehlten nur drei Hölzer zum angestrebten Zusatzpunktgewinn. Zwei Spieltage vor Vorrundenschluss bleibt man mit den punktgleichen Unionern Tabellenführer und hat die Meisterrunde gebucht. Entscheidend wird am letzten Spieltag sein, wer beide Teams begleiten wird. Erst dann wird man sehen, wieviele Zähler jedes Team für das Saisonfinale mit nimmt.   

 

Union Oberschöneweide I - SV 90 Fehrbellin I 3:0 (5537:5509 Holz, 47:31 EWP)

Nach dem Einspielen begannen die 90er mit Sebastian Krause und Dirk Sperling. Gegner waren André Franke und Pascal Lötzsch. 17 Holz trennten beide Teams nach dem ersten Block. Pascal Lötzschs 931 Holz sollten Durchgangsbestwert werden, André Franke folgte mit zwei Holz weniger. Aber das 90er Duo Sebastian Krause/ Dirk Sperling blieben mit 925 und 918 Holz an den Berlinern dran.

Nun musste der Mittelblock mit Dietmar Stoof und Jonathan Jaeger versuchen, die Unioner Markus Ringgenberg und Mike Cassube zu schlagen, damit der Kampf um den Zusatzpunkt offen blieb. Bis zur Hälfte lag das Quartett fast gleichauf. Dietmar Stoof (895) konnte anschließend nicht mithalten und musste die Berliner, die jeweils 906 Kegel zu Fall brachten, ziehen lassen. Dank der 923 Holz von Jonathan Jaeger konnten die 90er dennoch 6 Zähler vom Rückstand abknabbern.

Der letzte Durchgang wurde dann ein Kegelkrimi. Erst der letzte Wurf entschied, in welche Richtung der Zusatzpunkt ging. Obwohl für die Rhinstädter bis kurz vor Schluss sogar der Sieg möglich war, ging man letztendlich sogar ganz leer aus. Am Ende fehlten dem 90er Team ganze drei Holz. Alle vier Kegler zeigten starke Leistungen. Frank Lüer wurde mit 936 Holz Tagesbester. André Krause folgte mit 929 Holz. 90er Benjamin Münchow erspielt mit 926 Holz das beste Ergebnis der Gäste. Daniel Neumann fehlten am Ende sieben Holz für die 929 Holz, die für den Zusatzpunkt nötig waren.

    

NKC/ Iduna Berlin I - SV 90 Fehrbellin I 3:0 (5473:5445 Holz, 48:30 EWP)

Wieder war der Zusatzpunkt erst mit den letzten Würfen vergeben. Alle 12 Spieler lagen gerade einmal 22 Holz auseinander. Nach Runde eins lagen die Rhinstädter mit vier Holz vorne. Dirk Sperling konnte mit 916 Holz bester Holzsammler der Gäste werden. Jonathan Jaeger folgte mit 906 Holz. Auf das gleiche Ergebnis kam Matthias Mohr. Sein Partner Sebastian Rudolphf hatte sechs Holz mehr im Spielprotokoll.

Auch der Mittelblock war sehr ausgeglichen. Dirk Wege und Jörg Glöde erspielten 909 und 908 Holz. Auf 908 Holz kam auch Sebastian Krause. Alexander Wolski folgte mit 903 Hölzern. Somit trennten beide Teams vor dem letzten Block nur zwei Hölzer.

Im Schlussblock zeigten dann Benjamin Rudolphf und Matthias Scheel Topleistungen. Mit 925 Holz, Tagesbestwert, und 913 Holz erkämpften sie die zwei besten Einzelergebnisse der Heimkegler. Benjamin Münchow (905) und Dietmar Stoof (907) spielten am Ende nur je zwei Holz zu wenig für einen Punktgewinn.

Für die 90er ist das Ergebnis gegen NKC Berlin doppelt bitter, da dadurch die Luft für Hertha BSC dünner wird. Sollte Hertha in die Abstiegsrunde geraten, würden Fehrbellin sechs Punkte einbüßen. Im Falle von NKC und Michendorf nur je drei. Der letzte Spieltag der Vorrunde wird die Entscheidung bringen. Dann spielt Hertha BSC in Michendorf. Mit einem Punktgewinn kann man noch aus eigener Kraft die Meisterrunde erreichen.

 

 

Zweite Mannschaft erringt zwei wichtige Heimsiege

 

SV 90 Fehrbellin II - NKC/ Iduna Berlin II 3:0 (5168:5042 Holz, 50:28 EWP)

Erstmals spielte der Neuling in der Rhinstadt. Auf Berliner Seite gingen André Gräfe und Lutz Schulze als erste Berliner auf die Bahn. Die Hausherren spielten mit Ralf Friedrich und Tim Ladenthin. Am Ende hatten die Hausherren 40 Holz mehr auf der Habenseite. Tim Ladenthin (864) und Ralf Friedrich (867) mussten aber Altmeister Lutz Schulze (869) vorbeiziehen lassen. Der zweite Gastspieler André Gräfe musste sich dagegen mit 822 Holz begnügen. In der Mittelachse spielte dann Norbert Krämer und Bernd Graf für die Zweite. Ihre Gegenspieler waren Andreas Krüger und Andreas Lenz. Alle vier hatte ihre Mühe mit der Bahn. Nach der Hälfte des Spieles konnten sich beide Rhinstädter absetzen. Bernd Graf hatte trotz Fehlwurf mit 863 Holz Durchgangsbestwert erspielt. Norbert Krämer hatte zwei Holz weniger an der Anzeigetafel zu stehen. Die Gastspieler Andreas Krüger und Andreas Lenz kamen auf 850 und 843 Holz. Somit war der Dreier so gut wie sicher bei den Hausherren. Im Schlussblock spielten dann Michael Nußbaum und Marco Koch für das 90er Sextett. Auf der Gegenseite kegelten Carsten und Florian Sturm. Der Durchgang war nur Formsache. Marco Koch und Michael Nußbaum hatten 863 und 850 Holz erkämpft. Die Berliner kamen 841 und 817 Holz.

 

SV 90 Fehrbellin II - SpG Spandau 2:1 (5143:5096 Holz, 40:38 EWP)

Am Sonntag gab der Tabellenführer Spandau zu Gast. Nach den ersten 120 Würfen brachten Ralf Friedrich und Andreas Schubert die jeweils 859 Holz erspielten die Hausherren mit zehn Holz in Führung. Durchgangsbester wurde aber Steffen Kuttig mit 865 Holz. Sein Partner Stefan Pietsch ließ 843 Holz fallen. Auch die Fehrbelliner Mittelachse Günther Speer (854) und Jürgen Rothe (859) lagen nach Wettkampf mit zwei Holz vor den Randberlinern. Aber wieder kam der Holzbeste aus Spandau. Thorsten Krohn erhöhte den Gästebestwert auf 866 Holz und Daniel Steinke brachte 850 Holz in die Wertung. Damit hatte der Spitzenreiter beste Aussichten den Zusatzpunkt zu gewinnen und auch die Spielpunkte waren noch nicht vergeben. Im letzten Durchgang gab es dann Licht und Schatten auf beide Seiten. 90er Michael Nußbaum brachte seine Farben mit der Tagesbestleistung von 870 Holz auf die Siegerstraße. Aber der Randberliner Sebastian Kurzer seine 863 Holz bedeuteten, das der Zusatzpunkt nach Spandau ging. 90er Marco Koch musste sich dagegen mit 842 Holz zufriedengeben. Da weder Oliver Peitz noch ein Wechsler Axel Ruppert (809) keine Einstellung zur Bahn fanden, gab es noch einen klaren 47 Holz Vorsprung.   

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Donnerstag, 21 November 2019 10:16

Sechs Bundesligaduelle OPR gegen Hauptstadtclubs

An diesem Wochenende müssen die Ruppiner Kegelmannschaften gleich sechs Partien gegen Bundesligaclubs aus der Bundeshauptstadt in der ersten und zweiten Bundesliga bestreiten.

In der deutschen Eliteliga muss der SV 90 Fehrbellin am Samstag zur  Hämmerlingstraße (Berlin-Köpenick) reisen. Nebenan wird zu diesem Zeitpunkt übrigens das Fußballspiel der Unioner gegen Gladbach laufen. Gegner der 90er, der als Staffelerster der Staffel 2 in das Spiel geht ist Union Oberschöneweide. Der Gastgeber und die 90er kämpfen nicht nur um den Staffelsieg, sondern es geht für beide Teams gleichzeitig um eine gute Ausgangsposition für die Meisterrunde.

Im letzten Jahr konnte das 90er Sextett den Zusatzpunkt erkämpfen und auch sonst sieht die Bilanz sehr gut aus: Drei Mal ging man zwar leer aus, dem stehen aber vier Punktgewinne und drei Auswärtssiege gegenüber. Insgesamt konnten die Rhinstädter 13 Punkte aus zehn Partien bei den Berlinern holen. Doch durch die Verstärkungen – Markus Ringgenberg (SV 90) und Pascal Lötzsch (Sparta Berlin) kamen im Sommer – ist man gerade zu Hause wesentlich schwerer in Bedrängnis zu bringen.

Am nächsten Tag geht es dann in die Köpenicker Landstraße zur Willi-Sänger-Sportanlage. Gegner ist ab 10 Uhr der die SpG NKC/ Iduna Berlin, die sich in der neuen Saison mit Nationalspieler Mathias Mohr (Spandau) verstärkte. Der Liganeuling hat beste Aussichten nach der Vorrunde den begehrten vierten Platz zu belegen. Dafür darf man sich zu Hause aber gegen die 90er und am letzten Doppelspieltag beim Hauptstadt-Derby gegen Union keine Punktverluste auf der Heimbahn leisten. Verzichten muss man dabei auf Stammkraft Thomas Pietsch (Mittelfußbruch). Auch bei der Sonntagspartie peilen die Rhinstädter natürlich den Zusatzpunkt an.

Mit von der Partie wird „Lokalmatador“ Benjamin Münchow (179 Bundesligaspiele) sein. Das 90er Eigengewächs, welches zwischen den beiden Kegelbahnen wohnt, verpasste aus privaten Gründen die letzten vier Spiele und geht nun erholt in das richtungsweisende Wochenende. Auch Dietmar Stoof, hinter dessen Einsatz noch ein Fragezeichen stand, gab am Dienstag grünes Licht. Er ist mit 452 Einsätzen der erfahrenste Akteur bei den Ruppinern und erlebt gerade seinen zweiten Frühling. Kapitän Dirk Sperling dürfte erleichtert sein, am Wochenende endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.

 

Die zweite Mannschaft des SV 90 Fehrbellin kann nach vier Partien in der Fremde endlich wieder auf der Heimbahn um die Punkte kämpfen. An diesem Wochenende kann man einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Am Samstag ab 13 Uhr gibt erstmals Liganeuling SpG NKC/ Iduna Berlin II seine Visitenkarte in der Rhinstadt ab. Zeitgleich findet auf der Bahnanlage am Rheinsberger Tor das Spitzenspiel der Staffel 2 statt. Der BBC 91 Neuruppin empfängt den Tabellenführer, die Spielgemeinschaft Spandau. Natürlich wollen die Fontanestädter mit einem Dreier die weiße Weste auf der Heimbahn behalten.

Am Sonntag ab 10 Uhr haben dann die Rhinstädter den Tabellenführer zu Gast. Sollten die 90er an ihre Trainingsergebnisse anknüpfen können, dann sollte auch etwas Zählbares gegen die Spandauer möglich sein. Der BBC 91 Neuruppin spielt dann gegen den Neuling NKC/ Iduna Berlin II.

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