Auf der Kegelbahn in Luckau wurde der letzte von sechs Spieltagen der Landesvereinsmeisterschaften der männlichen A-Jugend ausgetragen. Die OPR-Auswahl erspielte hier den vierten Rang (2855 Holz), den man auch in der Endabrechnung belegte.

Turniersieger wurde die Prignitz mit 2875 Hölzern vor Oberspreewald-Lausitz (2872) und Barnim (2862). Für das OPR-Quartett erspielten der Fehrbelliner Paul Hilker 713 Holz, der Kyritzer Tim Memeti 692 Holz,  BBC 91er Perry Baars 721 Holz und Nick Ruppert aus Kyritz ließ 729 Holz fallen. Als Einzelspieler musste sich Fontanespatz Felix Johl mit 654 Hölzer zufrieden geben.

In der Gesamtwertung holte sich das Team OSL mit 54 Punkten die Landesmeisterschaft. Vizemeister wurde die Prignitz (52). Bronze ging mit 48 Punkten an die Auswahl von Oder-Spree. Die Ruppiner Auswahl folgte mit sechs Punkten Rückstand auf dem undankbaren vierten Rang.

Sieger der Landeseinzelrangliste wurde Max Goschiniak (OSL) mit 497,5 Punkten, der direkt für die DJM qualifiziert ist. Für die brandenburgischen Landesmeisterschaften konnte sich ein Ruppiner Trio das Ticket sichern. Dafür musste man entweder Kreismeister werden beziehungsweise sich über die Landesrangliste (bis Platz 18) durchsetzen. Nick Ruppert wurde Kreismeister und belegte in der Rangliste mit 450,5 Punkten Rang elf. Ebenfalls beim Finale dabei sind Paul Hilker (14./ 442,5 Pkt.) und Perry Baars (16./ 430,5 Pkt.). Tim Memeti kam mit 410,5 Pkt. auf den 22. Platz. Felix Johl folgte mit Rang 26 und 392 Pkt.

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Freitag, 19 Februar 2016 11:30

Fehrbellin IV vorzeitig Staffelsieger

Die Bohle Kegler der vierten Mannschaft des SV 90 Fehrbellin haben am vergangenen Donnerstagabend ihren Staffelsieg aus dem Vorjahr verteidigt. Auf der Bundesliga Kegelbahn in der Rhinstadt sicherten sich die 90'er beim siebenten von insgesamt 8 Turnieren den fünften Tagessieg. Auf dem zweiten Rang landete der SV 90 Fehrbellin V mit nur 14 Holz Rückstand vor den Neuruppiner Quartetts von Turbine II und dem BBC 91 III. In der Gesamtwertung geht es beim letzten Aufeinandertreffen am 29.Februar auf der Medizin Bahnanlage nur noch um den zweiten Gesamtrang. Über die besseren Karten verfügt Turbine, die mit 2 Punkten Vorsprung auf den BBC 91 in das Abschlussturnier gehen.

Der Titelverteidiger überzeugte einmal mehr durch seine Ausgeglichenheit. In jedem der vier Blöcke lag der alte und auch neue Regionalmeister auf dem zweiten Rang. Die erste Führung ging an die Turbinen. Wilfried Podorf haute gleich in Runde 1 ein Ergebnis raus, an dem sich alle folgenden Kegler die Zähne ausbeißen sollten. Seine 734 Holz bei 100 Wurf bedeuteten Wettkampfbestleistung. Die Fehrbelliner folgten zu Beginn durch Eckart Fiedler mit 725 und Christian Nußbaum mit 714 zu Fall gebrachten Kegeln. Für den BBC war der Wettkampf parktisch nach dem ersten Starter gelaufen. Dem zweiten Durchgang drückte Nachwuchstalent Paul Hilker für den SV 90 V mit 727 Hölzern den Stempel auf. Zur Halbzeit führte etwas überraschend Fehrbellin V mit 3 Holz vor der "Vierten", 44 vor Turbine und bereits 114 auf den BBC 91 Neuruppin III.

Die zweite Hälfte des Wettkampfes eröffnete wiederum das Quartett von Turbine mit dem erfolgreichsten Holzsammler. Thomas Schlegl lag mit 729 Zählern knapp vor den Fehrbellinern Heiko Malzahn mit 728 und Sylvia Münchow mit 720. Der Kampf um den Tagessieg war immer noch offen. Während sich die 90'er Bernd Bujack für die "Vierte" und Helmuth Hildebrandt für die "Fünfte" um die 4 Siegpunkte stritten, sicherte sich das Kegeltalent des BBC Perry Baars mit 730 Holz den Durchgangshöchstwert als Mannschaftsbester seines Teams. Der Tagessieg ging dann doch an den Titelverteidiger, Bernd Bujack hatte mit 722 zu 713 das letzte Duell für sich entscheiden können.

 

GUT HOLZ

Frank Pabst

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Erstmals seit mehreren Jahren schicken die Fehrbelliner Faustballer wieder zwei Mannschaften in der Landesklasse ins Rennen. Beide sind zusammengesetzt mit bereits erfahrenen Spielern aus der Landesklasse und Nachwuchsspielern, die den Großteil der Spieler ausmachen und Spielpraxis sammeln. Nach dem ersten Auswärtsspieltag am vergangenen Wochenende, mit nur einem Sieg der 3. Mannschaft, wollten beide Teams in eigener Halle das eigene Punktekonto verbessern, was auch beiden Mannschaften gelang.

Im vereinsinternen Duell hatte die 3. Mannschaft um Kapitän Karl Kotschate die besseren Argumente auf ihrer Seite, weil es Fehrbellin 2 ihnen mit vielen Eigenfehlern im Angriff leicht machte. In beiden Sätzen war der Satzausgang mit 11:4 und 11:6 überraschend klar. In den weiteren Spielen des Tages war dafür die 2. Mannschaft erfolgreicher. Gegen die erfahrenen Spieler von Hennigsdorf 2. wusste die Abwehr mit Daniel Golchert und Jonas Haase mit guten Annahmen zu überzeugen. Oldie Klaus Döbel legt gute Zuspiele für die Angreifer Stefan Schefke und Felix Schöttler, der ansonsten in der Abwehr zu finden ist, auf, die diese zu verwehrten wussten. Mit zwei 11:8 Satzerfolgen wurde das erste Spiel der neuen Hallensaison gewonnen. Diesen neu gewonnen Schwung nahmen sie in ihr letztes Spiel gegen Rangsdorf 2 mit. Nach einem klaren Ergebnis im ersten Satz gegen die noch jungen Rangsdorfer, wurde im zweiten Durchgang eine hohe 8:3-Führung fast noch verspielt. Einige leichtfertige Eigenfehler, besonders im Angriff, und Punkte der Gegner bescherte denen einen Satzball beim Stand von 10:11. Fehrbellin 2 behielt die Nerven und gewann den Satz zum Spielgewinn mit 14:12. Trotz guter Spielzüge und Abwehraktionen gelang es der 3. Mannschaft nicht eines der beiden Spiele gegen Rangsdorf 2 und Hennigsdorf 2 zu gewinnen. Die zahlreichen Abschlussmöglichkeiten wurden nicht gut genug ausgenutzt, sodass die Gegner ihrerseits Punkte erzielen konnten. Obendrein schlichen sich leichte Fehler nach mehreren Ballwechseln ein. Dennoch ist bei beiden Mannschaften eine steigende Tendenz besonders im Zusammenspiel zu erkennen. Der Chancenabschluss bei den Angriffsaktionen und die Abstimmung untereinander sind zukünftig noch zu verbessern.

Tagszuvor absolvierte das neuformierte Jugendteam den U18-Spieltag in Berlin. Dabei konnte die Mannschaftsleistung von Spiel zu Spiel steigert werden. Im ersten Spiel gegen die Berliner Turnerschaft begannen die Fehrbelliner Youngster nervös und mit leichten Wacklern im Spielaufbau und konnten ihre Spielstärke nicht so recht präsentieren. Gegen Kaulsdorf entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Von Beginn an wurden die Bälle in der Abwehrreihe souverän abgefangen und durch Jonas Haase, auf dem Zuspiel, den Angreifern gut aufgelegt. Beherzte Abschlüsse brachten den ersten Satzerfolg (11:8). Durch sich steigernden Kaulsdorfern, besonders im Angriff und leichten Unkonzentriertheiten auf Fehrbellinerseite kam es zum Unentschieden. Zum Abschluss wartete die Jugend von VfK. Die 90er boten trotz nachlassender Kraft vollen Einsatz, aber auch ein letztes Aufbäumen konnte die zweite Niederlage nicht verhindern. 

Fehrbellin 2: Stefan Schefke, Klaus Döbel, Jonas Haase, Felix Schöttler, Daniel Golchert

Fehrbellin 3: Karl Kotschate, Oliver Wille, Philipp Kreideweiß, Paul Hilker, Florian Rohr, Thomas Lühs

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Am zweiten Spieltag der 1. Kreisklasse hatten die Herren IV und V des SV 90 Fehrbellin Heimrecht. Natürlich wollte man diesen Vorteil ausnutzen. Zu Gast waren die beiden Teams vom BBC 91 Neuruppin III, Sieger des ersten Turniers, sowie Turbine Neuruppin II.

Nach Runde eins lag der Favorit SV 90 IV erst einmal auf dem vierten Rang. Eckhard Fiedler, der verletzungsbedingt etwas Trainingsrückstand hatte, musste sich mit 694 Holz zufrieden geben. Jeweils holzgleich vorne lagen der BBC 91 III und der SV 90 V. Marc Pöthke und Christian Nußbaum kamen bei ihren 100 Würfen auf 720 Hölzer. Turbine Anschieber Thomas Schlegl beendete den Wettkampf mit 710 Holz.

In Runde zwei lagen dann beide Heimkegler vorne. Heiko Malzahn gelang mit 728 Holz Mannschaftsbestleistung und Nachwuchskegler Paul Hilker ließ 718 Holz fallen. Damit führte nun die "Fünfte" mit 16 Holz vor der "Vierten". Für die beiden Neuruppiner Teams kamen Dirk Räth (Turbine II) und Perry Baars (BBC 91) auf 684 und 654 Holz.

Auch im vorletzten Durchgang ging die Aufholjagd der "Vierten" weiter. Axel Porsch konnte Jens Dreßler von der "Fünften" mit 711 Holz fünf Zähler abnehmen. Damit trennten beide Teams vor dem letzten Durchgang nur noch elf Holz. Die Gästespieler Christian Teßmann (BBC 91) und Hilmar Köppen (Turbine) kamen auf 709 und 675 Holz.

Im letzten Durchgang spielten nun die beiden Mannschaftsleiter Bernd Bujack (IV) und Helmuth Hildebrandt (V) um den Turniersieg. Beide zeigten starke Leistungen und beendeten das Turnier mit Tageshöchst- beziehungsweise Mannschaftsbestwert. Bernd Bujacks 743 Holz brachten noch die Wende. Vier Holz mehr hatte man in der Endabrechnung. Helmuth Hildebrandt kam auf 728 Holz. Und auch die beiden Schlusskegler der Gästeteams konnten überzeugen. Für den Drittplatzierten BBC 91 ließ Christian Buhl 710 Holz fallen. Turbine Kegler Wilfried Podors 714 Holz bedeuteten am Ende ebenfalls Mannschaftsbestleistung.

Nach 2 von 8 Spielen führt nun der SV 90 IV (7) mit einem Punkt vor der dritten Vertretung des BBC 91 Neuruppin, welcher am 09.11. Heimrecht hat. SV 90 V (4) und Turbine II (3) sind bereits leicht abgeschlagen.

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Donnerstag, 01 Oktober 2015 16:34

BBC91 III nutzt Heimvorteil zum Sieg

Auf der Bahnanlage am Rheinsberger Tor wurde der erste Spieltag der 1. Kreisklasse der Bohlekegler ausgetragen. Mit dem BBC 91 Neuruppin III sowie Turbine Neuruppin II hatten gleich zwei Teams einen Heimvorteil. Staffelgegner waren die VI und V des SV 90 Fehrbellin.

Nach den ersten 100 Würfen lag der BBC91 III durch 694  Hölzer von Reinhard Deutsch in Führung. Nur ein Holz weniger hatten Turbine II (H.-Jürgen Burghardt) und der SV90 V (Christian Nußbaum). Der SV90 IV folgte mit 685 Hölzer von Eckhard Fiedler.

Auch in Runde zwei stellte der BBC91 III den Durchgangsbesten (Perry Baars 719). Zweiter war jetzt der SV90 IV. Ersatzmann Helmuth Hildebrandt, er ließ 709 Holz fallen. Für Turbine II und dem SV90 V erspielten Dirk Räth und Guido Katschke 686 und 685 Holz.

Auch der vorletzte Durchgang brachte keine Veränderungen. Christian Teßmann (716) hielt die Führung für die Dritte des BBC91. Heiko Malzahn (SV90 IV) und Wilfried Podorf (Turbine II) konnten sogar noch vier Hölzer mehr erkämpfen. Der vierte im Durchgang, A-Jugendspieler Paul Hilker (SV90 V), hatte am Ende 687 Holz im Spielbericht. 

Der letzte Durchgang brachte noch einmal Topergebnisse. Thomas Schlegl von Turbine II gelang mit 741 die Turnierbestleistung. Am Ende reichte es aber nur für Rang drei, da auch der BBC91 III und der SV90 Fehrbellin IV durch Christian Buhl und Bernd Bujack mit 737 Holz und 729 Holz Teambestwerte erkämpften. Für den SV90 V beendete den Wettkampf Marco Vatter mit 683 Hölzer.

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Mittwoch, 23 September 2015 17:01

Saisonauftakt der Nachwuchskegler

36 Nachwuchskegler trugen sich am Sonntag auf der Kegelbahnanlage des Gastgebers BBC 91 Neuruppin in die Startliste zum ersten Turnier der Kreisrangliste ein. Gesucht wird wie in jeder Saison der jeweilige Kreismeister, der sich dann direkt für die brandenburgischen Meisterschaften qualifiziert. Die jeweils fünf besten Einzelspieler der vier Altersklassen (A- und B-Jugend) spielen gleichzeitig als Kreisauswahl bei der Landesvereinsmeisterschaft um die Medaillen.

Neben der BBC-Bahn folgen bis zum Jahresende noch Turniere in Kyritz, Fehrbellin und Neustadt. Letzter Turnierort wird dann die Anlage im Neuruppiner Sportcenter sein. Neben den Nachwuchstalenten des Gastgebers waren die Fontanespatzen Neuruppin, Schwarz-Weiß Kyritz und des SV 90 Fehrbellin auf Holz- beziehungsweise Punktejagd.

Bei der C-Jugend (unter 10 Jahre) holte sich der Kyritzer Linus Krogel (560) vor seinem Vereinskameraden Felix Perner (536) den Turniersieg. Bei der weiblichen B-Jugend (10-14 Jahre) konnte sich Annika Behrendt (BBC 91) mit 610 Holz durchsetzen. Auch Rang zwei blieb beim Gastgeber. Helena Sophia Buhl ließ 593 Holz fallen. Rang drei holte sich die Kyritzerin Sara Degenkolbe (568). Bei der männlichen B-Jugend hieß der Sieger Anton Hundt (BBC 91) - 664 Holz erkämpfte der Heimkegler. Platz zwei und drei gingen mit 651 und 648 Holz an Lucas Sommer (Fontanespatzen) beziehungsweise Dennis Ebert (SV 90 Fehrbellin). Bei der A-Jugend holte sich die Fehrbellinerin Sophia Speer mit 673 Hölzern den Turniersieg. Mit 641 und 604 Holz folgten Annika Koch und Chantal Lambert (beide Kyritz). Im Wettkampf der männlichen A-Jugend ging der Sieg an Nick Ruppert (Kyritz) mit 715 Hölzern. Fünf Holz dahinter folgte der Fehrbelliner Paul Hilker. Der dritte Podestplatz blieb dann in der Kreisstadt. Perry Baars hatte 695 Holz im Spielprotokoll.

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Faustball vom Wochenende

Ohrstedt: Der vierte Spieltag in der 2. Bundesliga fand für die Fehrbelliner Faustballer im Schleswig-Holsteinischen Ohrstedt nahe Flensburg statt. Aus dem hohen Norden konnten die Fehrbelliner jeweils einen Sieg und eine Niederlage nach einer langen Autofahrt mit nach Hause bringen. Stefan Schefke kam in dieser Saison kurzfristig zu seinem ersten Einsatz in der 2. Liga für die verhinderten Hilker, Sehmsdorf und Lewinski.

Im ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Gnutz entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partei, wobei die Gegner den besseren Start hatten und über die Angabe punkten konnten. Die 90er kamen ebenfalls über die Angabe zu ihren Punkten, schafften es aber nicht aus den eigenen Angriffen selbst direkt zu punkten oder noch mehr Bälle so vorzulegen, dass druckvolle Angriffe möglich waren. Dazu kam das Marten Christ diesmal Schwierigkeiten hatte den Ball entgegen sonstiger Gewohnheiten direkt anzunehmen und dem Gegner damit einige Punkte bescherte. Zwar kamen die Rhinstädter zum Ende des ersten Satz noch einmal auf 9:9 heran, aber die letzten beiden Punkte erzielten die Gnutzer (9:11). Der gleiche Satzverlauf präsentierte sich im zweiten Durchgang. Wieder lag Fehrbellin im Hintertreffen und kam zum Ende noch einmal heran, musste den Satz aber wieder mit 9:11 abgeben. Im dritten Satz zeigte sich ein anderes Bild. Christ übernahm nun für Münchow die Position des Hauptangreifers, dem diesmal ebenso nicht so viel gelang. Die Fehrbelliner lagen schnell mit 4:1 in Führung, aber durch Nachlässigkeiten ließ man den Gegner nicht nur heran, sondern auch kurzzeitig vorbeiziehen. Nach einer kurzen Auszeit fand man wieder ins Spielgeschehen und beide Mannschaften punkteten mit sehr guten Angaben bis in die Verlängerung. Erst beim Stand von 15:14 war der erste Satz für die 90er gewonnen. Der vierte Satz war lange offen und beide Mannschaften lagen gleich auf, aber zwei unnötige Fehler im Angriff bescherten den Gnutzern eine zwei-Punkte-Führung, die sie sich zum dritten, knappen Satzgewinn mit 11:9 zum Sieg nicht mehr nehmen ließen.

Im ihrem zweiten Spiel traten die Fehrbelliner gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Ohrstedter an, welche bereits ihr erstes Spiel sehr eindeutig gegen Gnutz mit 0:3 verloren hatten. Fehrbellin wollte von Anfang an Druck machen um möglichst erst gar nicht in Rückstand zu geraten. Über die Angaben und eine sichere Annahme in der Abwehr mit Henning Christ, Max Jäkel und Stefan Schefke konnten die Angriffe gut eingeleitet werden. Nach einer ersten Führung in den Sätzen folgte jeweils eine kurze Phase der Nachlässigkeit, in der der Gastgeber wieder den Anschluss bzw. Ausgleich fand. Dieser Umstand veranlasste die Rhinstädter wieder dazu ihr eigenes Spiel konzentrierter durchzuziehen. Jeweils zum Satzende wurde eine erneute Führung erspielt und zum Satzgewinn gehalten. Das Spiel endete mit einem 3:0 Tageserfolg (11:7, 11:8, 11:5) für die Fehrbelliner.

Somit hat sich die weite Fahrt in den hohen Norden doch noch gelohnt. Dennoch ist zu erkennen, dass alle Spieler in der Saison noch nicht ihr ganzes Können abrufen und besonders im Angriff die Chancenauswertung zu wünschen übrig lässt. Dies sollte an den beiden kommenden Heimspieltagen am 04. und 11.07.15 besser funktionieren.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow und Stefan Schefke


Rangsdorf: Die Landesklassenfaustballer aus Fehrbellin konnten am abschließenden Spieltag der Feldsaison 2015 in Rangsdorf drei Siege erringen und den vierten von insgesamt acht Plätzen sichern. Dabei agierte Spielführer und Angreifer Stefan Schefke tags zuvor noch als Hintermann im Bundesligateam.

Gleich im ersten Spiel mussten die 90er dem favorisierten Team von Freienhufen I Paroli bieten. Von Beginn an konnten die Fehrbellinerangreifer Schefke und Hilker nicht genügend Druck aus der Angabe und dem Rückschlag erzielen, sodass beide Sätze trotz sicherer Ballannahmen verloren gingen. Im zweiten Spiel gegen Freinhufen II übernahm Youngster Florian Rohr die Verantwortung von Oldie Klaus Döbel auf der Mittelposition und Felix Schöttler ersetzte Rohr in der Abwehr. Diese Wechsel leiteten einen positiven Wechsel im Fehrbellinerspiel ein. Nach einem soliden ersten Satzgewinn verloren die Rhinstädter im zweiten Satz den Faden und mussten durch Konzentrations- und Eigenfehler den Ausgleich hinnehmen. Im Entscheidungssatz brillierte das Aufbauspiel auf Fehrbellinerseite und die Angreifer konnten sich durch gute Angriffe in Szene setzen. Damit war der erste Sieg des Tages gesichert. Im dritten Spiel gegen Massen II behielten die 90er die gleiche Aufstellung, wie im siegreichen zuvor. Eine souveräne Spielweise bescherte den Fehrbellinern den zweiten Tagessieg. Mit zwei Siegen im Rücken starteten die Rhinstädter ins letzte Punktspiel gegen die erfahrene Mannschaft aus Jüterbog. Einem konzentrierten ersten Satz mit guter Annahme und dem nötigen Druck im Angriff folgte ein zweiter mit zu vielen Eigenfehlern. Im letzten und entscheidenden Satz behielten die Fehrbelliner die Nerven und agierten sicher. Starke Angriffe und Annahmeaktionen trugen zum dritten Sieg bei und sicherten den vierten Platz in der Tabelle.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Mannschaft um Kapitän Schefke sich nach der Halbserie gefestigt hat und sich die Youngster Hilker, Schöttler und Rohr bestens in das Spielgeschehen integriert haben. Die letzten Auftritte der Fehrbelliner-Landesklassen-Faustballer machen Mut auf die kommenden Spiele.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Felix Schöttler, Florian Rohr

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Einen super Saisonstart mit zwei Siegen konnten die Fehrbelliner Faustballer von ihrer weitesten Tour der Saison nach Bredstedt mit insgesamt 800 km hinlegen. Wie bereits im Vorfeld der Wetterbericht vorhersagte, blass der Wind sehr stark aus einer Richtung, aber wenigstens hatte sich der Regen für die Spielzeit verzogen.

Im ersten Spiel des Tages trafen der SV 90 Fehrbellin und der Gastgeber Bredstedter TSV gegeneinander an. Nach einer sehr kurzen Einspielphase hatten die 90er das Glück auf der besseren Seite mit Rückenwind zu starten. Diese Bedingungen konnten gut ausgenutzt werden und die erste, schnelle Führung war erzielt. Dennoch war es sehr schwierig einen ordentlichen Spielaufbau durchzuführen. Benjamin Münchow im Angriff und Marten Christ auf der Angabenposition wussten die Zuspiele von Maximilian Jäkel auch mit Sicherheitsangriffen zu verwerten. So wurde der erste Satz mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz hatten Henning Christ und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr anfangs Schwierigkeiten die nun lang geschlagenen Angriffe des Bredstedter Angreifers Fred Brunk mit Rückenwind zu erlaufen. Aber nach einem kleinen Rückstand brachten die Rhinstädter den Spielball oftmals nur sicher auf die andere Seite des Spielfeldes, erzielten damit trotzdem ihre Punkte, weil die Gastgeber ebenfalls ihre Probleme im Zuspiel hatten und Fehler produzierten. Somit wurde zum Ende der Satz zum 11:9 gedreht. Der dritte Satz auf der besseren Seite war durch eine gute Chancenverwertung schnell erledigt und das Spiel mit 3:0 gewonnen.

Im zweiten Spiel standen sich Fehrbellin und die SG Stern Kaulsdorf gegenüber. Gegen den Titelfavoriten wurde es wie so oft, ein enges und kampfbetontes Spiel, welches auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht unbedingt vom technisch sehenswerten Faustball lebte.

Die Fehrbelliner legten trotz der besseren Seite im Rücken einen Fehlstart hin und lagen schnell 7:2 hinten. Danach nahmen die Fehrbelliner eine Auszeit um sich neu einzustellen. Dies schien zu wirken. Die eigenen Aktionen wurden sicherer ausgeführt und gepunktet. Die Kaulsdorfer fanden daraufhin nicht mehr ins Spiel und der Vorsprung wurde beim Stand von 9:9 egalisiert. Nach mehrmaliger Führung in der Verlängerung konnte der Satz mit einem Angabenpunkt zum 15:14 gewonnen werden. Der zweite Satz gestaltete sich anfangs ausgeglichen, aber im Laufe dessen setzten sich die Berliner auf der besseren Seite ab und gewannen diesen 11:7. Mit dem Wind im Rücken lief es für die 90er wieder besser und die anfängliche Führung wurde bis zum deutlichen Satzgewinn nicht abgegeben. Der vierte Satz hätte ein vorentscheidender sein können, da die Rhinstädter bis zur Satzmitte gegen den Wind sehr gut mithielten und sogar mit 6:5 führten, aber eigene unnötige Fehler in Folge besiegelten den erneuten Satzausgleich. Der Entscheidungssatz musste her. Wieder hatte man das Glück auf der besseren Seite starten zu dürfen und ging jeweils mit 2:0 und 4:2 in Führung, aber die Kaulsdorfer konnten jeweils ausgleichen. Mit einem knappen 6:5 wurden die Seiten gewechselt. Oftmals wurde der Ball mangels ordentlichem Spielaufbau von beiden Mannschaften nur sicher auf die andere Seite gespielt und auf den Fehler des Gegners gehofft. Davon produzierten die Kaulsdorfer trotz Rückenwind einige mehr, sodass die Fehrbelliner beim Stand von 10:8 den ersten Matchball hatten. Erst in der Verlängerung konnte der Entscheidungssatz zu Gunsten der 90er mit 12:10 entschieden werden.

Entscheidend für die beiden Siege war ein technisch möglichst sauberes Spiel und manchmal reichte es einfach nur den Ball immer wieder ins gegnerische Feld zu bringen und auf den Fehler des Gegners zu hoffen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow und Tizian Sehmsdorf


Landesklasse - Potsdam

Zum ersten Spieltag der neuen Landesklassensaison machte sich das Fehrbelliner Quintett auf den Weg nach Potsdam. Durch das Fehlen von Routinier Klaus Döbel (Urlaub) und Oliver Wille (Verletzung) kamen die Nachwuchsspieler Felix Schöttler und Phillip Kreideweiß zu ihrem ersten Punktspieleinsatz.

Die 90er wurden schon im ersten Spiel des Tages gegen die heimstarke Mannschaft aus Potsdam auf die Probe gestellt. Im Auftaktsatz begannen die Rhinstädter durch die windigen Verhältnisse mit Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und mussten gegen einen gut agierenden Gegner die erste Satzniederlage in Kauf nehmen. Auch im zweiten Satz gerieten die Fehrbelliner in einen Rückstand. Ein kämpferischer Einsatz konnte die erste Niederlage nicht verhindern. Im zweiten Spiel gegen Rangsdorf III agierten die Rhinstädter von Beginn an souverän und konnten den Gegner mit der nötigen Präzision aus der Angabe und dem Rückschläge unter Druck setzen. Schließlich konnte der erste Sieg der noch jungen Saison errungen werden. Im anschließenden Spiel mussten die 90er gegen die eingespielte Mannschaft von Rangsdorf II ran. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und nur kleine Fehler sollten für eine Entscheidung sorgen. Die Fehrbelliner konnten sich den ersten Satz sichern. Im zweiten Satz schlichen sich erste Eigenfehler ein. Der drückende Wind nahm besonderen Einfluss auf den Spielaufbau und erschwerte die Zuspielleistung. Damit musste der Satzausgleich hingenommen werden. Der Entscheidungssatz musste her, indem sich keines der Mannschaften absetzen konnte. Die Rhinstädter haderten mit ihrem Spiel und blieben hinter ihren Möglichkeiten. Eine unglückliche Niederlage (15:14) beendete den ersten Spieltag.    

Trotz der Niederlage im letzten Spiel zeigte sich Mannschaftskapitän Stefan Schefke erfreut über den ersten Spieltag und der guten Leistung der Fehrbelliner Youngster und blickt positiv in die kommenden Spiele.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Karl Kotschate, Paul Hilker, Felix Schöttler, Phillip Kreideweiß


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Faustball vom Wochenende

Beim weltgrößten Faustballturnier, dem Wedding Cup, im Berliner Schillerpark starteten drei Fehrbelliner Faustballmannschaften in die kommende Feldsaison. Dabei konnte die neuformierte U18-Jugendmannschaft und die zweite Herrenvertretung einen ersten Achtungserfolg setzen. 

In der Altersklasse U18 begann das männliche Jugendteam nervös im ersten Spiel und auch im zweiten Spiel mussten die Youngsters den erfahrenden Teams den Vortritt lassen. Von Satz zu Satz legten die Fehrbelliner ihre Anspannung ab und konnten mit kämpferischem Einsatz, sowie einem geordneten Spielaufbau und guten Angriffen durch Paul Hilker und Florian Rohr im Angriff die Gegner unter Druck setzen. So platze im dritten Gruppenspiel der Knoten und der erste Tagessieg konnte verbucht werden. Als Gruppendritter sollte die Siegesserie nicht abreißen und so nahmen die weiteren Spiele einen positiven Verlauf. Auch das Qualifikationsspiel gegen Bardowick (17:13) und das Platzierungsspiel gegen Schleife (23:15) konnte der Fehrbelliner Nachwuchs aus einer sicheren Abwehrarbeit um Felix Schöttler, Jonas Haase und Thomas Lühs und Zuspieler Daniel Golchert überzeugend gewinnen. Mit einem 9. Platz von insgesamt 32 Teams wurde der Trainingseifer belohnt.

Die zweite Herrenmannschaft startete in der Spielklasse „Bezirksklasse“ furios und konnte mit drei Siegen den Gruppensieg erringen. Trotz zweimaliger Rückstände behielten die Rhinstäder die Nerven und konnten jeweils die Spiele zu ihren Gunsten abschließen. Auch das Achtelfinalspiel im Brandenburg-Derby gegen Hennigsdorf konnten die 90er gewinnen. Gegen Düdenbüttel, eines der Finalteams, schlichen sich erste Eigenfehler ein, wodurch sich der Gegner absetzen konnte und ein noch besserer Platz unter den Top 5 verpasst wurde. Eine Platzierung zwischen 5-8 rundete die souveräne Mannschaftsleistung ab.

Die erste Herrenmannschaft spielte traditionell in der Spielklasse „Männer offen“. Nach drei souveränen Siegen mussten die Fehrbelliner im letzten Gruppenspiel gegen Team Turbo (Spieler aus Potsdam und Berlin) die erste Tagesniederlage in Kauf nehmen. Im Viertelfinale mussten die 90er gegen die Mannen aus Kaulsdorf ran. Durch Unkonzentriertheiten lagen die Fehrbelliner von Beginn im Rückstand. Auch nach einer kurzen verletzungsbedingten Unterbrechung konnte das Aus durch erkämpfte Bälle nicht mehr verhindert werden. 

Bei bestem Faustballwetter genießte die Fehrbelliner Faustballgemeinde auf den insgesamt 19 Feldern ein einzig artiges Faustballevent und legte den Start für die kommende Feldsaison.  

 

Für Fehrbellin im Einsatz:

Jugend: Florian Rohr, Paul Hilker, Daniel Golchert, Jonas Haase, Thomas Lühs, Felix Schöttler

Herren: Stefan Schefke, Karl Kotschate, Oliver Wille, Marten und Henning Christ, Maximillian Jäkel, Tizian Sehmsdorf, Michael Hilker

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Samstag, 28 März 2015 17:22

Faustballer erkämpfen Silber

Die Faustballer aus Fehrbellin waren am Sonntag zu Gast in Bardowick im niedersächsischen Landkreis Lüneburg. Zu Beginn des Hallenturnieres kristallisierte sich schnell heraus, dass die Männer aus Fehrbellin eine Favoritenrolle einnehmen sollten.

Im ersten Spiel des Tages gegen die Sportfreunde aus Gartow wurden die 90er schon auf die Probe gestellt. Die Angriffsbälle der gegnerischen Mannschaft wurden von Norbert Kikel und Ullrich Schefke in der Abwehr gut pariert, von Klaus Döbel zugespielt und anschließend von Stefan Schefke und Maximilian Jäkel im Angriff verwandelt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Karl Kotschate eingewechselt und der erkämpfte Vorsprung ausgebaut und schließlich ins Ziel gebracht. Endstand 17:12 für die 90er.

Im darauf folgenden Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Bardowick gab Felix Schöttler sein Debüt in der Männermannschaft des SV 90. Auch Paul Hilker kam in diesem Spiel zu seinem ersten Einsatz des Tages. Zur Überraschung der Fehrbelliner spielten die Gegner stark auf und setzten die 90er permanent unter Druck. Durch Unkonzentriertheiten schlichen sich Fehler ein. Dem Gegner aus Bardowick wurden unnötig Punkte geschenkt, die dann zur ersten Niederlage der 90er führten (13:18).

Das dritte Spiel des Turniers wurde gegen die Sportfreunde aus Clenze bestritten. Die Fehrbelliner spielten trotz kleineren Schwächephasen souverän auf und sicherten sich den zweiten Sieg mit einem 22:19.

Im vierten Spiel gegen die erste Mannschaft aus Lübtheen mussten die 90er ihre zweite Niederlage in Kauf nehmen. Der Angreifer aus Lübtheen spielte konsequenter als die Angreifer aus Fehrbellin. Durch unnötige Punktverluste gaben die Fehrbelliner den Sieg durch ein 16:17 ab.

Im fünften Spiel stellten die 90er komplett auf ihre Jüngsten im Team. Hilker und Schöttler bildeten den Angriff, Kotschate das Zuspiel und in der Abwehr standen Schefke und Jäkel, die vorher den Angriff bildeten.  Gegen den vermeindlich schwächsten Gegner aus Göhrde wurde durch eine solide Leistung aller Spieler ein klarer 20:8 Sieg eingefahren.

Im letzten Spiel des Tages ging es gegen die erste Mannschaft aus Bardowick. Die 90er entschieden sich dazu ihr erfahrenstes Team an den Start zu bringen und wurden mit einem souveränen 20:15 Sieg belohnt.

Summa Summarum sind die 90er glücklich mit dem 2. Platz, obwohl auch der Turniersieg möglich war. Unkonzentriertheiten die das komplette Team der Fehrbelliner durchzogen kosteten am Ende aber den obersten Platz auf dem Podium.

Fehrbellin: Maximilian Jäkel, Klaus Döbel, Ulrich und Stefan Schefke, Paul Hilker, Felix Schöttler, Norbert Kikel, Karl Kotschate

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