Erstmals seit mehreren Jahren schicken die Fehrbelliner Faustballer wieder zwei Mannschaften in der Landesklasse ins Rennen. Beide sind zusammengesetzt mit bereits erfahrenen Spielern aus der Landesklasse und Nachwuchsspielern, die den Großteil der Spieler ausmachen und Spielpraxis sammeln. Nach dem ersten Auswärtsspieltag am vergangenen Wochenende, mit nur einem Sieg der 3. Mannschaft, wollten beide Teams in eigener Halle das eigene Punktekonto verbessern, was auch beiden Mannschaften gelang.

Im vereinsinternen Duell hatte die 3. Mannschaft um Kapitän Karl Kotschate die besseren Argumente auf ihrer Seite, weil es Fehrbellin 2 ihnen mit vielen Eigenfehlern im Angriff leicht machte. In beiden Sätzen war der Satzausgang mit 11:4 und 11:6 überraschend klar. In den weiteren Spielen des Tages war dafür die 2. Mannschaft erfolgreicher. Gegen die erfahrenen Spieler von Hennigsdorf 2. wusste die Abwehr mit Daniel Golchert und Jonas Haase mit guten Annahmen zu überzeugen. Oldie Klaus Döbel legt gute Zuspiele für die Angreifer Stefan Schefke und Felix Schöttler, der ansonsten in der Abwehr zu finden ist, auf, die diese zu verwehrten wussten. Mit zwei 11:8 Satzerfolgen wurde das erste Spiel der neuen Hallensaison gewonnen. Diesen neu gewonnen Schwung nahmen sie in ihr letztes Spiel gegen Rangsdorf 2 mit. Nach einem klaren Ergebnis im ersten Satz gegen die noch jungen Rangsdorfer, wurde im zweiten Durchgang eine hohe 8:3-Führung fast noch verspielt. Einige leichtfertige Eigenfehler, besonders im Angriff, und Punkte der Gegner bescherte denen einen Satzball beim Stand von 10:11. Fehrbellin 2 behielt die Nerven und gewann den Satz zum Spielgewinn mit 14:12. Trotz guter Spielzüge und Abwehraktionen gelang es der 3. Mannschaft nicht eines der beiden Spiele gegen Rangsdorf 2 und Hennigsdorf 2 zu gewinnen. Die zahlreichen Abschlussmöglichkeiten wurden nicht gut genug ausgenutzt, sodass die Gegner ihrerseits Punkte erzielen konnten. Obendrein schlichen sich leichte Fehler nach mehreren Ballwechseln ein. Dennoch ist bei beiden Mannschaften eine steigende Tendenz besonders im Zusammenspiel zu erkennen. Der Chancenabschluss bei den Angriffsaktionen und die Abstimmung untereinander sind zukünftig noch zu verbessern.

Tagszuvor absolvierte das neuformierte Jugendteam den U18-Spieltag in Berlin. Dabei konnte die Mannschaftsleistung von Spiel zu Spiel steigert werden. Im ersten Spiel gegen die Berliner Turnerschaft begannen die Fehrbelliner Youngster nervös und mit leichten Wacklern im Spielaufbau und konnten ihre Spielstärke nicht so recht präsentieren. Gegen Kaulsdorf entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Von Beginn an wurden die Bälle in der Abwehrreihe souverän abgefangen und durch Jonas Haase, auf dem Zuspiel, den Angreifern gut aufgelegt. Beherzte Abschlüsse brachten den ersten Satzerfolg (11:8). Durch sich steigernden Kaulsdorfern, besonders im Angriff und leichten Unkonzentriertheiten auf Fehrbellinerseite kam es zum Unentschieden. Zum Abschluss wartete die Jugend von VfK. Die 90er boten trotz nachlassender Kraft vollen Einsatz, aber auch ein letztes Aufbäumen konnte die zweite Niederlage nicht verhindern. 

Fehrbellin 2: Stefan Schefke, Klaus Döbel, Jonas Haase, Felix Schöttler, Daniel Golchert

Fehrbellin 3: Karl Kotschate, Oliver Wille, Philipp Kreideweiß, Paul Hilker, Florian Rohr, Thomas Lühs

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Faustball vom Wochenende

Beim weltgrößten Faustballturnier, dem Wedding Cup, im Berliner Schillerpark starteten drei Fehrbelliner Faustballmannschaften in die kommende Feldsaison. Dabei konnte die neuformierte U18-Jugendmannschaft und die zweite Herrenvertretung einen ersten Achtungserfolg setzen. 

In der Altersklasse U18 begann das männliche Jugendteam nervös im ersten Spiel und auch im zweiten Spiel mussten die Youngsters den erfahrenden Teams den Vortritt lassen. Von Satz zu Satz legten die Fehrbelliner ihre Anspannung ab und konnten mit kämpferischem Einsatz, sowie einem geordneten Spielaufbau und guten Angriffen durch Paul Hilker und Florian Rohr im Angriff die Gegner unter Druck setzen. So platze im dritten Gruppenspiel der Knoten und der erste Tagessieg konnte verbucht werden. Als Gruppendritter sollte die Siegesserie nicht abreißen und so nahmen die weiteren Spiele einen positiven Verlauf. Auch das Qualifikationsspiel gegen Bardowick (17:13) und das Platzierungsspiel gegen Schleife (23:15) konnte der Fehrbelliner Nachwuchs aus einer sicheren Abwehrarbeit um Felix Schöttler, Jonas Haase und Thomas Lühs und Zuspieler Daniel Golchert überzeugend gewinnen. Mit einem 9. Platz von insgesamt 32 Teams wurde der Trainingseifer belohnt.

Die zweite Herrenmannschaft startete in der Spielklasse „Bezirksklasse“ furios und konnte mit drei Siegen den Gruppensieg erringen. Trotz zweimaliger Rückstände behielten die Rhinstäder die Nerven und konnten jeweils die Spiele zu ihren Gunsten abschließen. Auch das Achtelfinalspiel im Brandenburg-Derby gegen Hennigsdorf konnten die 90er gewinnen. Gegen Düdenbüttel, eines der Finalteams, schlichen sich erste Eigenfehler ein, wodurch sich der Gegner absetzen konnte und ein noch besserer Platz unter den Top 5 verpasst wurde. Eine Platzierung zwischen 5-8 rundete die souveräne Mannschaftsleistung ab.

Die erste Herrenmannschaft spielte traditionell in der Spielklasse „Männer offen“. Nach drei souveränen Siegen mussten die Fehrbelliner im letzten Gruppenspiel gegen Team Turbo (Spieler aus Potsdam und Berlin) die erste Tagesniederlage in Kauf nehmen. Im Viertelfinale mussten die 90er gegen die Mannen aus Kaulsdorf ran. Durch Unkonzentriertheiten lagen die Fehrbelliner von Beginn im Rückstand. Auch nach einer kurzen verletzungsbedingten Unterbrechung konnte das Aus durch erkämpfte Bälle nicht mehr verhindert werden. 

Bei bestem Faustballwetter genießte die Fehrbelliner Faustballgemeinde auf den insgesamt 19 Feldern ein einzig artiges Faustballevent und legte den Start für die kommende Feldsaison.  

 

Für Fehrbellin im Einsatz:

Jugend: Florian Rohr, Paul Hilker, Daniel Golchert, Jonas Haase, Thomas Lühs, Felix Schöttler

Herren: Stefan Schefke, Karl Kotschate, Oliver Wille, Marten und Henning Christ, Maximillian Jäkel, Tizian Sehmsdorf, Michael Hilker

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Dienstag, 09 Dezember 2014 13:33

Fehrbelliner erzielen insgesamt acht Punkte

2. Bundesliga in Bredstedt

Die weiteste Fahrt der gesamten Saison mit ca. 800 km ins schleswig-holsteinische Bredstedt hat sich für die Fehrbelliner Bundesligafaustball mit zwei Siegen gegen den Gastgeber und dem zweiten brandenburgischen Verein aus Rangsdorf gelohnt. Mit diesen Siegen konnte die Tabellenführung verteidigt werden.

Im Spiel gegen die Bredstedter starteten die Rhinstädter erstmals in der Saison mit den beiden Christ-Brüdern im Angriff, Michael Hilker im Zuspiel und Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr. Die 90er gingen zu Beginn des ersten Satzes durch eigene Angriffe schnell in Führung, da die Angabe der Gastgeber nicht genügend Druck aufbaute und deswegen gut an die Leine zugestellt werden konnte. Der Vorsprung wurde über den Satz gehalten und mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz versuchten die Bredstedter mehr über den Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ zu spielen, um diesen aus dem Spiel zu nehmen und über den Rückschlag die Punkte zu erzielen. Anfangs ging die Taktik nicht ganz auf, aber im Laufe des Satzes schlichen sich auf Fehrbelliner Seite einige Fehler ein, die zum Ausgleich beim Stand von 8:8 führten. Die Norddeutschen witterten ihre Chance und konnten auch mit 9:8 in Führung gehen, aber die Rhinstädter behielten die Nerven und konnten mit drei Punkten in Folge den Satz mit 11:9 gewinnen. Auch im dritten Satz behielten die 90er die Oberhand und gewannen das Spiel klar mit 3:0.

Im zweiten Spiel der Rückrunde ging es gegen die Brandenburger Konkurrenten aus Rangsdorf. Wie schon in der Vorwoche waren die Fehrbelliner spielerisch die klar bessere Mannschaft, aber im Abschluss wurden zu viele Eigenfehler im Angriff produziert oder die Chancen nicht zum Punktgewinn genutzt, sodass die Rangsdorfer sich nicht abschütteln ließen und irgendwann selbst den Punkt erzielten. Nach zwei Satzbällen der Gegner konnte man ausgleichen, aber letztlich den Satz nicht mehr gewinnen (10:12). Im folgenden Satz spielten die Rhinstädter wieder etwas sicherer und gewannen den Satz mit 11:7. Wie im ersten Satz gingen die Männer um Mittelmann Michael Hilker schnell in Führung, mussten diese durch Nachlässigkeiten zur Mitte des Satzes wieder abgeben. Wie im ersten Satz schafften die Fehrbelliner wieder den Ausgleich, zogen entgegen der letzten Woche in der Verlängerung mit 11:13 den Kürzeren. Mit dem Rücken zur Wand durch einen 1:2-Satzrückstand sollten nun die letzten beiden Sätze konzentrierter angegangen werden. Auf der wohl besseren Seite fanden Sie nun besser ins Spiel und die Eigenfehlerquote von Marten und Henning Christ im Angriff ging zurück. Dadurch wurde der Satz nun mit 11:7 gewonnen. Im Entscheidungssatz legten die Fehrbelliner los wie die Feuerwehr. Die zumeist einfachen Angaben der Rangsdorfer wurden gut angenommen und fast immer direkt zu Punkten verwandelt. Beim Seitenwechsel stand es 6:0. In den letzten Ballwechseln konnten die Gegner nur noch einen Punkt erzielen. Fehrbellin gewann nach zwei unnötigen Satzverlusten mit 3:2.

Beim nächsten Spieltag, 13.12.2014 um 14.00 Uhr, in der Fehrbelliner Rhinhalle muss wieder eine Schippe mehr Konstanz und Effektivität an den Tag gelegt werden um gegen den Tabellendritten der Berliner Turnerschaft, die nun besser in die Saison gefunden haben, zu gewinnen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Michael Hilker.

Landesklasse in Rangsdorf 

Zum Brandenburg-Derby reiste die zweite Herrenmannschaft nach Rangsdorf. Im Hin- und Rückspiel gegen die beiden Gastgebermannschaften konnten die Fehrbelliner Faustballer vier Punkte erzielen. 

Im Hinrundenauftakt begannen die Rhinstädter gegen Rangsdorf III. Aus einer geschlossenen Abwehrleistung um Zuspieler Oldie Klaus Döbel sowie Karl Kotschate und Oliver Wille starteten die Fehrbelliner souverän ins Spiel.  Stefan Schefke auf der Angabe und Paul Hilker auf dem Rückschlag konnten die Zuspiele sicher verwehrten und sorgten zum ersten Satzgewinn (11:8). Im zweiten Satz schlichen sich zunehmend Eigenfehler im Angriff ein und auch der nötige Druck konnte nicht ausgeübt werden. Im Tiebreak entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, doch konnte eine Niederlage über die Verlängerung (5:11, 10:12) nicht verhindert werden. Im zweiten Spiel gegen die zweite Gastgebermannschaft konnten die 90er von Anfang an punkten. Mit einem 2:0 Spielgewinn wurden die ersten Punkte errungen.

Zur Rückrunde wollten die Rhinstädter den Spielverlust gegen die Dritte wettmachen.  Von Beginn an blieben im Angriffsgeschehen durch Schefke zu viele Punkte ungenutzt oder landeten im Aus. Somit konnte keine Widergutmachung heraus gespielt werden. Im abschließenden Spiel des Tages sollte ein erneuter Spielgewinn gegen die zweite Rangsdorfervertretung her. Hier konnten sich die Überschläger erneut steigern und das Spielgeschehen übernehmen. Nach dem ersten Satz (11:8) konnte auch der zweite Satz bejubelt werden. Damit rangieren die Fehrbelliner auf den dritten Tabellenplatz. Nun heißt es, die Sicherheit und Lockerheit im Angriff für den abschließenden Spieltag im Januar wiederzufinden. In der Hinterreihe agierten die Fehrbelliner mit einer sicheren Abwehrleistung.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Oliver Wille, Klaus Döbel


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Sonntag, 08 Juni 2014 01:00

Faustball vom Wochenende - Landesklasse

Am vergangenen Sonntag bestritt die neugebildete zweite Mannschaft des SV 90 Fehrbellin mit einem Großteil von jungen Spielern ihren ersten Landesklassenspieltag auf der heimischen Faustballanlage in Fehrbellin. Gegen die Gäste aus Rangsdorf und Hennigsdorf, mit Hin- und Rückrunde musste man mit einem Sieg auskommen.

Im ersten Spiel mussten die Rhinstädter gegen Rangsdorf III ins Spielgeschehen eingreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand man nicht so recht ins Spiel und musste den ersten Satz abgeben. Durch eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen im zweiten Satz ermöglichten die Fehrbelliner den Satzausgleich. Auch im Tiebreak behielt man die Nerven und konnte einen Sieg verbuchen. Gegen die zweite Vertretung aus Hennigsdorf fand man auf Fehrbellinerseite zunächst kein entscheidendes Druckmittel, um die Hennigsdorfer in Schach zu halten. So wurde das Spiel 2:0 nach Sätzen verloren. Im Rückspiel gegen die Rangsdorfer entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Keines der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Nach einem Vorsprung im zweiten Satz schlichen sich kleine Unachtsamkeiten ein und somit konnte man den entscheidenden dritten Satz nicht erzwingen. Der erste Satz im Rückspiel gegen Hennigsdorf II spiegelte den Spielverlauf aus dem ersten Spiel wieder. Auch der zweite Satz fand keine Besserung und schließlich mussten sich die Rhinstädter in beiden Sätzen geschlagen geben.

Im Moment befindet sich die junge Mannschaft noch in der Findungsphase. In den nächsten Trainingseinheiten wird man die Zeit dazu nutzen, um das Potenzial der Mannschaft weiter voran zu bringen und dann mit einer erneuten Leistungssteigerung am zweiten Spieltag in drei Wochen in Jüterbog gegen die weiteren Teams zu überzeugen.

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