Der Doppelspieltag nahm für die beiden Bundesligateams des SV 90 Fehrbellin die erwarteten Ausgänge. Das Erstligateam konnte zu Hause alle Spielpunkte gewinnen und ist aus der Meisterrunde kaum noch zu verdrängen. Am nächsten Spieltag geht es dann zweimal in Bundeshauptstadt. Gegner wird dann Neuling NKC/ Iduna sowie einer der Titelanwärter Union sein.

Für das Zweitligateam gab es beim Staffelersten Spandau sowie im Kreisderby bei den Fontanestädtern nichts zu holen. Die Punkte müssen nun am nächsten Spieltag in der Rhinstadt erkämpft werden, um einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. Gegner werden der Liganeuling NKC/ Iduna II sowie Tabellenführer Spandau sein.

 

SV 90 Fehrbellin - Hertha BSC Berlin 3:0 (5346:5163 Holz, 55:23 EWP)

Gleich in Runde eins zeigte das 90er Sextett wer Herr im Hause ist. Dirk Sperling, der sein insgesamt 300. Bundesligaspiel bestritt, gelang mit 914 Holz wieder einmal der Tageshöchstwert und Partner Alexander Wolski kam auf 882 Holz. Damit hatte man 84 Holz mehr als die Herthaner Gerhard Omak (867) und Patrick Schneider (845).

Im Mittelblock spielten dann Daniel Neumann/ Dietmar Stoof für die Gastgeber. Dietmar Stoof spielte mit 892 Holz Durchgangsbestwert. Daniel Neumann blieb - sichtlich unzufrieden - bei 871 Holz stehen. Da sich der Berliner Timo Koch mit 885 Holz (Mannschaftsbestwert) mit drei Holz vor Alexander Wolskis Ergebnis schob, hofften die Herthaner noch auf den Zusatzpunkt. Patrick Süßmilch kam hingegen gar nicht zurecht und musste sich mit mageren 841 Holz zufriedengeben.

In der Schlussachse spielten wieder Jonathan Jaeger und Sebastian Krause für das 90er Team. Beide zeigten sehr gute Leistungen und kämpften verbissen um den Durchgangsbestwert. Mit 894 Holz lag am Ende Jonathan Jaeger ein Holz vor Sebastian Krause. Gleichzeitig Rang zwei und drei der Einzelergebnisse. Die 864 und 861 Holz von Norbert Gattner und dem Ex-90er Nico Witter hatten nur Wert für die Statistik.

 

SV 90 Fehrbellin - SV Blau-Weiß 76 Stavenhagen 3:0 (5333:5140 Holz, 54:24 EWP)

Am Sonntag mussten die 90er gegen Stavenhagen ran. Dirk Sperling knackte mit 907 Holz souverän die 900-Holz-Marke. Alexander Wolski fand zu keiner Zeit richtig in den Rhythmus und beendete das Spiel mit 864 Holz. Besser machte es der Stavenhagener Klaus Wermann der im Schlussspurt noch zwei Holz mehr fallen ließ. Sein Mitspieler Dirk Strese hatte 837 Holz in der Wertung.

Die Mittelachse, bestehend aus Daniel Neumann und Dietmar Stoof, lag am Ende vor den Konkurrenten aus der Reuterstadt. Dietmar Stoof (889) wurde wieder Durchgangsbester. Daniel Neumann folgte mit elf Holz weniger. Das blau-weiße Duo Sven Wiesener und Torsten Schwarz hatte 855 beziehungsweise 845 Holz auf dem Wettkampfzettel.

Im Schlussdurchgang zeigte Jonathan Jaeger erneut, dass er sich auf dieser Position sehr wohl fühlt. Mit 896 Holz konnte er sich zum Vortag noch einmal steigern.  Sebastian Krause legte noch eine Schippe mehr drauf und kam mit 899 Holz auf das zweitbeste Tagesergebnis. Ihre Gegner Andreas Huth und Steffen Ast hielten mit 857 und dem Mannschaftsbestwert von 880 Holz aber gut dagegen.  Lohn waren immerhin 24 Punkte in der Einzelwertung, was die Gäste angesichts der Vorjahresergebnisse einigermaßen zufrieden stimmte.

 

SG Spandau – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5858:5650 Holz, 56:22 EWP)

Fehrbellin II musste beim Staffelersten antreten. Obwohl die 90er Startachse Günther Speer und Ralf Friedrich mit 935 und 924 Holz sehr hohe Holzzahlen erkämpften, konnte man die Startachse der Randberliner nicht halten. Mit 994 Holz bei 120 Würfen blieb Sebastian Kurzer nur sechs Holz unter der Tausendermarke. Partner Sascha Wichmann hatte 972 Holz im Wettkampfprotokoll zu stehen. Somit lagen beide Teams 107 Holz auseinander.

In Runde zwei lieferten sich 90er Marco Koch und der Spandauer Thorsten Krohn ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende hatte der Fehrbelliner mit 967 Holz ein Holz mehr als sein Gegner. Es sollte der einzige Lichtblick für die „Zweite“ sein. Das andere Duell ging dann klar an die Heimmannschaft. Daniel Steinke kam auf 975 Holz, Fehrbellins Bernd Graf auf 903 Hölzer.

Auch in der letzten Runde hatte der Tabellenführer wieder um ein paar Hölzer die Nase vorne und sorgte dafür, dass der Dreier souverän in der Bundeshauptstadt blieb. Die Spandauer Achse Stefan Pietsch und Oliver Peitz ließ 969 und 982 Holz fallen, bei den 90ern kamen Michael Nußbaum und Norbert Krämer auf sehr respektable 957 und 964 Holz. Die Spandauer waren an diesem Tag einfach grandios aufgelegt, sodass die teilweise guten Ergebnisse der Rhinstädter nicht in zählbares umgewandelt werden konnten.

 

BBC 91 Neuruppin – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5493:5214 Holz, 57:21 EWP)

Die BBCer Thomas Gabrysch (907) und Nico Heinzgen (926) brachten ihr Team mit 49 Holz in Führung. Auf Seiten der Fehrbelliner spielten Günther Speer (875) und Andreas Schubert (889/ Mannschafstbestwert) an. Auch im Mittelblock mussten die Gäste die Überlegenheit des BBC 91 anerkennen. Axel Fischer und Thomas Protz erspielten mit 938 und 928 Holz neue Höchstwerte. Ralf Friedrich und Bernd Graf kamen auf 866 und 838 Holz.

Somit war der letzte Durchgang eigentlich nur noch Formsache. Ziel der beiden Kreisstädter Axel Wolter und Jens Zilm war es, sich ebenfalls vor die Gastergebnissen zu setzen. Michael Nußbaum und Norbert Krämer wollten dies natürlich verhindern – allerdings ohne Erfolg. Norbert Krämer und Michael Nußbaum ließen 860 und 886 Holz fallen. Axel Wolter und Jens Zilm kamen auf 894 und 900 Holz. Es war also wie gewohnt nichts beim Kreiskonkurrenten zu holen. Zu unterschiedlich sind die Eigenschaften der beiden Heimbahnen und somit der Wurfanlagen.

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Das zweite Team hatte in der 2. Bundesliga, Staffel 2, bei den heimstarken Teams in Schwerin und Binde den erwartet schweren Stand und musste ohne Punktgewinn die Heimreise antreten. 

 

KC Einheit Schwerin – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5352:5246 Holz, 51:27 EWP)

Beim Erstligaabsteiger sorgte man in Runde eins erst einmal für Aufsehen. 90er Andreas Schubert und KC Anschieber Falko Wachholz lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Mit glatten 900 Holz gelang dem 90er ein Topergebnis, welches an diesem Tag nur noch einmal überboten werden sollte. Der Schweriner hatte ein Holz weniger an der Anzeigetafel. Da Ralf Friedrich mit seinen 873 Holz nur 14 Holz hinter Steffen Mathia lag, trennten beide Teams nur ganze 13 Hölzer.

Auch in der Mittelachse ließ sich Kapitän Norbert Krämer (877) nicht von Nico Bunde (879) abschütteln. Das andere Duell war dann schon einseitiger. Schwerins Altmeister Reinhard Dahlmann (891) nahm 90er Bernd Graf 46 Holz ab.

Auch der letzte Durchgang ging an die Hausherren. Holger Trojahn ließ 894 Holz fallen und Michael Heerkloß holte sich mit 902 Holz noch das Tageshöchstholz. 90er Michael Nußbaums 882 Holz wurden zweitbestes Gästeergebnis und Tim Ladenthin hatte 869 Holz im Wettkampfprotokoll zu stehen. Somit blieb der Dreier in Schwerin.  

 

SV Binde – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5303:5052 Holz, 57:21 EWP)

Auf der Binder Kegelbahn hatten die 90er keine Chance. Alle drei Durchgänge gingen klar an den Tabellenführer. Alle sechs Ergebnisse der Hausherren lagen vorne, somit gab es die Höchststrafe.

Wie am Vortag schob in der Startachse Andreas Schubert mit 852 Holz den Mannschaftsbestwert. Auf ein Holz weniger kam Michael Nußbaum. Das dritte Plusergebnis erzielte Tim Ladenthin mit 849 Holz. Das 90er Trio Ralf Friedrich (835), Norbert Krämer (834) und Bernd Graf (831) blieb knapp unter dem 7er-Schnitt (840). Beste Holzsammler auf Binder Seite wurden Richard Albrecht und Burkhard Thiede mit 898 und 891 Hölzern.

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Dienstag, 30 Oktober 2018 13:28

In der Altmark war nichts zu holen

Ohne Punkte musste der SV 90 Fehrbellin II die Heimreise am Sonntag in der Staffel Süd/ Ost der 2. Kegelbundesliga antreten. Nach acht Spieltagen ist man nun Schlusslicht. Bis zum rettenden Ufer sind es aber nur drei Punkte. Auch am nächsten Doppelspieltag muss man in der Fremde antreten. Dann geht es zweimal Richtung Hauptstadt, zum Aufsteiger Union Oberschöneweide III sowie Staffelfavoriten NKC 72 Berlin.

SV Binde – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5381:5218 Holz, 57:21 EWP)

Nach Runde eins lagen die Hausherren mit 22 Holz In Führung. Burkhard Thiede und Jochen Bauer erspielten 898 und 891 Hölzer. Fehrbellin hatte mit Günther Speer, der 884 Holz erkämpfte, seinen Mannschaftsbesten auf der Bahn. Partner Ralf Friedrich kam mit elf Holz weniger von der Bahn. Nach Runde zwei wuchs der Vorsprung auf 78 Hölzer an. Mit Richard Albrecht (899) und Carlo Thiede (889) hatte man wieder die Durchgangsbesten. Auf Fehrbelliner Seite beendeten Markus Ringgenberg und Michael Nußbaum ihr Spiel mit 877 und 865 Holz. Im letzten Durchgang fiel dann durch den Binder Alf Schernikau (914) der Tagesbestwert. Partner Wolfgang Behrens ließ ebenfalls sehr gute 890 Kegel fallen. Die 853 beziehungsweise 866 Holz von den beiden 90ern Norbert Krämer und Marco Koch hatten nur noch Wert für die Freunde der Statistik.

Stendaler KC – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5605 : 5432 Holz, 52:26 EWP)

Nach Runde eins trennten beide Teams gerade einmal drei Hölzer. Die Gastgeber begannen mit 898 von Michael Engel und 960 Holz (Höchstholz) von Karsten Soisson. Auch auf Rhinstädter fiel wie am Vortag gleich die Bestleistung. Youngster Markus Ringgenberg hatte 929 Holz im Spielbericht und Marco Koch kam auf 919 Holz. In Runde zwei setzten sich die Stendaler aber ab. Karsten Zimmermann und Tom Matysiak brachten ihr Team mit 943 und 916 Holz auf die Siegerstraße. Fehrbellins Mittelachse Ralf Friedrich und Günther Speer kam auf 892 und 883 Hölzer. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Die Hausherren zeigten auch in der letzten Runde, wer Herr im Hause ist. Mit 951 und 937 Holz sorgten sie für den klaren Dreier. Auf Gästeseite beendeten Michael Nußbaum und Norbert Krämer den Spieltag mit 896 und 913 Holz.

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1. Bundesliga:

Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss in der ersten und zweiten Bundesliga im Bohlekegeln. Drei Ruppiner Herren- Teams kämpfen um die Bundesligapunkte. Nachdem im Vorjahr den Mannen um Kapitän Dirk Sperling nach 22 Spieltagen nur acht Hölzer zum zweiten Titelgewinn nach 2010 fehlten und man somit „nur“ zum sechsten Male die deutsche Vizemeisterschaft gewann, will man auch in dieser Serie wieder Dauermeister Kiel den Kampf ansagen. Diese wollen natürlich ihren neunten Titel in Folge erringen. Besonders 90er Peter Wolski hofft, dass in seiner 25. Saison als Sektionsleiter den Rhinstädtern vielleicht der zweite deutsche Meistertitel gelingt.

Neu im Aufgebot des deutschen Vizemeisters ist Jonathan Jaeger (Neu-Plötzin). Der amtierende deutsche Juniorenmeister wird den Platz von Nico Witter einnehmen, der zum Ligakonkurrenten Hertha BSC wechselte.

 

Bundesligaspielleiter Erich Moldenhauer (Magdeburg) hat dem 90er Sextett in der deutschen Eliteliga einen Hammerauftakt beschert.  Gleich am ersten Doppelspieltag kommt es zum Aufeinandertreffen der besten zwei deutschen Bohlemannschaften des letzten Jahrzehnts. Die Rhinstädter reisen am Samstag Richtung Ostsee und müssen bei Meister ETV/ Phönix Kiel antreten.

Elfmal war man Gast in der Kieler Halle, nur einmal gelang hier der Gewinn des Zusatzpunktes. Obwohl die Erfolgsaussichten nur gering sind, will man  den Dreier nicht kampflos übergeben. An den Gerüchten, nach denen Routinier René Richter die Kegelschuhe an den Nagel hängen wollte, ist wohl nicht viel dran. Dennoch wartet auch Kiel mit einem jungen Neuzugang auf. Juniorenspieler Felix Grill streift ab der neuen Saison das Trikot der Ellerbeker über. Er kam im Sommer von Blau-Weiß Stavenhagen, wo er allerdings über eine Reservistenrolle nicht hinaus kam.

Nach Spielende geht es dann Richtung Oldenburg, wo man am Sonntag gastiert. Der KSK Oldenburg/ Holstein gehört ebenfalls zu den heimstärksten Mannschaften in der 1. Bundesliga. Als Tabellenfünfter des Vorjahres fehlten den Holsteinern nur zwei Zähler zum Podestplatz. Der Gewinn des Zusatzpunktes wäre auch hier schon ein großer Erfolg. Im letzten Jahr fehlte nur ein Holz. Schmerzlich vermissen werden die Nordost-Holsteiner Jörg Vogelmann. Der Leistungsträger kann aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht mehr mitwirken. Ob er überhaupt je wieder eine Kugel anfassen kann, ist ungewiss.

 

2. Bundesliga 

Die beiden Ruppiner Teams BBC 91 Neuruppin und SV 90 Fehrbellin II sind in diesem Jahr Doppelpartner und gehen mit zwei Heimspielen in die neue Saison der 2. Bundesliga Süd-Ost. Gegner am ersten Wochenende sind die beiden Aufsteiger 1. KSV Vetschau und der KC Rot-Weiß Seyda (Sachsen-Anhalt).

Die Kreisstädter, in der letzten Saison Siebenter, empfangen am Samstag ab 13 Uhr die Kegler aus Seyda und am Sonntag um 10 Uhr das Team aus Vetschau. Nachdem man im letzten Jahr durch Spielerausfälle kaum mit dem Stammsechser antreten konnte, hofft man in dieser Saison, wieder in der Tabelle weiter vorne zu landen. Vielleicht kann man sogar an die Medaillenplätzen heran kommen.

Die Herren II des SV 90 Fehrbellin gehen in ihre zweite Saison in dieser Spielklasse. Nach dem holprigen Start konnte man sich in der Vorsaison immer besser auf Bahn und Gegner einstellen und sich mit Rang zehn den Klassenerhalt sichern. Zum Saisonauftakt hat man in der Halle gleich ein Brandenburg-Derby. Gegner sind die Vetschauer, die erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufstiegen. Gegen die Kegler aus Oberspreewald-Lausitz spielte man vor zwei Jahren noch in der Landesliga um die Hölzer. Somit ist die Fehrbelliner Bahn für die Gäste keine Unbekannte. Anders ist das am Sonntag, die Kegler von Rot-Weiß-Seyda werden erstmals in der Rhinstadt ihre Visitenkarte abgeben. Obwohl die Mannen um Kapitän Norbert Krämer am Samstag auf 90er Markus Ringgenberg verzichten müssen, heißt das Ziel für beide Ruppiner Teams, beim Heimspielwochenende mit einem Sechserpack in die neue Saison zu starten.

 

Die Kader:

SV 90 Fehrbellin I:

Dietmar Stoof (426 BL-Einsätze / 137 Hennigsdorf/ 165 Seedorf/ 124 Fehrbellin)

Daniel Neumann (344 / 302 Union Oberschöneweide/ 42 Fehrbellin)

Alexander Wolski (282)

Dirk Sperling (273 / 77 Seedorf/ 196 Fehrbellin)

Sebastian Krause (264)

Benjamin Münchow (157)

Jonathan Jaeger (0)

 

SV 90 Fehrbellin II:

Michael Nußbaum (83)

Norbert Krämer (59)

Andreas Schubert (26)

Ralf Friedrich (25)

Markus Ringgenberg (23)

Marko Koch (22)

Günther Speer (4)

Bernd Graf (3)

Tim Ladenthin (2)

Jürgen Rothe (2)

Bernd Bujack (2)

 

BBC 91 Neuruppin:

Thomas Protz (88)

Nico Heinzgen (87)

Thomas Gabrysch (87)

Jens Zilm (80)

Axel Fischer (75)

Torsten Neumann (44)

Axel Wolter (42)

Bernd Klatt (15)

Frank Pabst (6)

Marc Pöthke (2)

Karsten Rosenberg (2)

Karsten Blumenthal (1)

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Das Bundesligafinale in der ersten und zweiten Bundesliga war für die Kegler des SV 90 Fehrbellin ein wahrer Kegelkrimi. Vor dem letzten Doppelspieltag ging es für die Erste noch um den deutschen Meistertitel und bei der Zweiten um den Klassenerhalt. Erst nach dem letzten Bahnwechsel nach insgesamt 22 Spieltagen war der Titelkampf entschieden. Nach 720 Würfen fehlten dem Fehrbelliner Team beim Derby in Seedorf ganze acht Hölzer zum angestrebten zweiten Titelgewinn. Somit konnte Titelverteidiger Kiel seine Siegesserie mit dem achten Titelgewinn in Folge fortsetzen.

Nach kurzer Enttäuschung - Fehrbellin gewann zum sechsten Male die deutsche Vizemeisterschaft - lobte 90er Sektionsleiter Peter Wolski vor der Siegerehrung sein Team: „Zehn Mannschaften in der deutschen Eliteliga wären jetzt gerne an eurer Stelle. Ihr habt eine Topsaison gespielt.“ In Zahlen heißt das:  Man hatte einen Punkt mehr auf der Habenseite, als im Meisterjahr. In der kleinen Wertung, was im Fußball das Torverhältnis ist, hatte man 22 Zähler mehr, als die Kieler. In sechs der elf Auswärtsspiele erzielte man das beste Gästeergebnis. Trotzdem wurde diese Leistung nicht immer belohnt. In Oldenburg fehlte zweimal jeweils ein Holz zum Zusatzpunkt. Bei Hertha BSC und in Ilsenburg fehlten 12 beziehungsweise 13 Hölzer zum Dreier. Am engsten war es dann beim Brandenburg-Derby, als beide Teams ganze acht Holz trennten.

Auch die Zweite kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Erst einmal musste man sich mit den neuen Gegebenheiten anfreunden. Spielte man eine Liga tiefer acht Turniere, hatte man nun 22 Spieltage, also fast das Dreifache an Wettkämpfen. Hinzu kam, dass in der Zweitliga auch ein anderer Wind weht.  Nach dem holprigen Start konnte sich das Team im Laufe der Spielserie von Spiel zu Spiel steigern. Gerade in den letzten Spielen holte man die wichtigen Zähler und konnte somit beim Bundesligafinale aus eigener Kraft den Klassenerhalt souverän erkämpfen. Damit blieb man als einziger Aufsteiger Zweitligist. EBT Berlin und Parchim müssen die Liga nach nur einem Jahr wieder verlassen.

 

KC Einheit 95 Schwerin – SV 90 Fehrbellin 0:3 (5331:5364 Holz, 35:43 EWP)

Mit zwei Punkten Rückstand auf Meister Kiel reisten die Rhinstädter Richtung Schwerin. Nur ein Dreier hielt den Titeltraum am Leben. Beim Einspielen gab es dann für beide Teams erst einmal ein Handicap: Bahn 4 fiel aus technischen Gründen aus. Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig entschieden, Bahn 5 als Ersatz zu nehmen. Wieder musste man sich einspielen und das Spiel begann mit einer halbstündigen Verspätung.

Die Fehrbelliner Startachse zeigte sich von den Widrigkeiten unbeeindruckt. Sebastian Krause und Daniel Neumann erkämpften mit 910 und 906 Holz die besten Tagesergebnisse. Ihr Gegner hielten aber gut dagegen. Falko Wachholz sollte mit 904 Holz bester Heimspieler werden. Reinhard Dallmann folgte mit zehn Holz weniger.

Damit ging die Fehrbelliner Mittelachse Nico Witter und Dietmar Stoof mit einer 18-Holz-Führung ins Rennen. Nico Witter konnte seinem Gegenspieler Steffen Mathia trotz mäßiger Leistung (864 Holz) weitere 14 Holz abnehmen. Dietmar Stoof verlor sein Spiel nur knapp mit 893: 886 Holz. Somit stand es vor dem letzten Block 3566:3541 Holz für die Gäste.

Die Schweriner Holger Trojahn und Michael Heerkloß wollten nun die drohende Niederlage abwenden, Alexander Wolski und Dirk Sperling dagegen im neunten Spiel in Schwerin den dritten Dreier erkegeln. Am Ende lagen beide 90er vorne. Dirk Sperling gewann gegen Heerkloß mit 904: 901 Holz. Alexander Wolski gegen Trojahn mit 894: 889 Holz. Damit fuhr man einen klaren Auswärtssieg ein und blieb weiter im Meisterrennen.

Leider gab es aus der Hauptstadt keine Schützenhilfe. Hertha BSC verlor sein Spiel gegen Kiel mit 12 Hölzern. Der Zweipunktevorsprung für die Schleswig-Holsteiner blieb unverändert. Damit war klar, dass die 90er nur mit einem Dreier im Brandenburg-Derby Meister werden können – eine Mammutaufgabe.

 

SVL Seedorf v. 1919 – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5478:5470 Holz, 42: 36 EWP)

Das Brandenburg-Derby sollte zeigen, wie spannend und attraktiv der Kegelsport sein kann. Bereits im ersten Durchgang sahen alle Gäste ein Spiel auf höchstem Niveau. Fehrbellin brauchte den Sieg, die Heimkegler wollten die Spielserie nicht mit einer Heimniederlage beenden. Zeitgleich spielte Kiel in Berlin gegen Union Oberschöneweide. 90er Kapitän Dirk Sperling und Daniel Neumann spielten in der Startachse gegen Seedorfs Kapitän Frank Wilke und Hans Fulczynski. Auf beiden Seiten wurde jedes Holz bejubelt. Am Ende lag das 90er Duo mit fünf Holz vorne. Dirk Sperlings 927 Holz sollten Tageshöchstholz werden. Seedorfs Frank Wilke ließ 916 Holz fallen, Partner Hans Fulczynski hatte ein Holz mehr an der Anzeigetafel. Mit 911 Holz konnte auch Daniel Neumann überzeugen. Zur gleichen Zeit konnte man auf dem Liveticker sehen: Fehrbellin lag in der virtuellen Tabelle vor Kiel, da Union gegen den Meister führte.

Im Mittelblock spielten wieder Nico Witte und Dietmar Stoof für die 90er. Für Seedorf spielten Mathias Metzdorf und Rainer Pagels. Nico Witter konnte in seinem Abschiedsspiel – er wird ja im kommenden Jahr für Hertha BSC Berlin auf Holzjagd gehen - lange Zeit an Mathias Metzdorf dran bleiben, dann zeigte aber der Ex-Fehrbelliner, dass er zurzeit auf der Seedorfer Bahn der beste Heimkegler ist. Mit 927 Holz stellte er den Tageshöchstwert ein. Nico Witter knackte mit 903 Holz ebenfalls die magische 900-Holzgrenze.

90er Dietmar Stoof fand an diesem Tag keine Einstellung zur Bahn. Nach 60 Wurf entschloss man sich zum Wechsel. Nun sollte Benjamin Münchow den Rückstand auf Rainer Pagels verkürzen. Der 90er kam gleich ins Spiel und bot eine Topleistung, holte Holz für Holz auf. Nun wurde der Seedorfer nervös und leistete sich einige Fehlhölzer. Nach drei Bahnen wechselte man Sebastian Rönning ein. Auch er machte seine Sache gut. Trotzdem ging dieses Duell mit 900. 896 Holz an die Gäste. Damit lagen nun die Hausherren mit 15 Holz vorne. Nun hatte natürlich Kiel wieder die Nase vorn. Doch es war klar: Kiel wird nicht in Berlin gewinnen. Mit einem Sieg wäre der Traum vom zweiten Titelgewinn also wirklich noch wahrgeworden.

Der letzte Durchgang der Spielserie musste nun um Gold entscheiden. Die Spannung war der ganzen Halle anzumerken. Das 90er Duo Sebastian Krause/ Alexander Wolski wollte das Spiel noch drehen, gegen Max Jannasch und Norbert Witzel eine schwere Aufgabe. Im Laufe des Spieles holte das Fehrbelliner Gespann Holz für Holz auf. Vor der letzten Bahn lag man sogar mit acht Holz in Front und war auf Meisterkurs. Die beiden Heimkegler hatten dann aber die besseren Bahnen und drehten den Spieß wieder um. Die 90er Schlussachse Sebastian Krause (916) und Alexander Wolski (913) gewannen zwar den Durchgang gegen Norbert Witzel (916) und Max Jannasch (906), aber in der Gesamtholzzahl lagen die Prignitzer mit acht Holz vorne.

Trotz Saisonbestleistung einer Gastmannschaft in Seedorf reichte es somit nur für den Zusatzpunkt. Zeitgleich stand auf dem Liveticker, dass Kiel ohne Punkt bei Union blieb. Ein Holzgleichstand hätte also genügt. 22 Spieltage – 15.840 Kugeln – 8 Holz. Ein Wimpernschlag. Bitter.

 

SV 90 Fehrbellin II - Empor Brandenburger Tor 3:0 (5308:5168 Holz, 53:25 EWP)

Für beide Teams ging es in diesem Spiel um alles, da beide punktgleich auf Rang elf lagen. Pasewalk stand bereits als Absteiger fest. Die 90er hatten durch den Heimvorteil die besseren Karten. Nun war nur Nervenstärke gefragt. Und die 90er hatten ihre Nerven im Griff.

Markus Ringgenberg knackte mit 909 Holz wieder einmal die 900-Holzmarke und wurde bester Holzsammler. Andreas Schubert folgte mit 879 Holz. Da beide Berliner, Sven Kujath (840) und Karsten Lange (866) unter den Heimergebnissen blieben, hatte man eine klare 82-Holz-Führung.

Auch im Mittelblock ließen beide 90er nichts anbrennen. Ralf Friedrich wurde mit 887 Holz Durchgangsbester. Marco Koch ließ 868 Holz fallen. Ebenfalls diese Holzzahl hatte Gästekegler Torsten Gerrasch an der Anzeigetafel. Partner Sebastian Schmidt hatte sechs Holz weniger im Spielprotokoll. Somit war das Spiel bereits vor der Schlussachse für die Hausherren entschieden.

EBT-Spieler Christoph Buß gelang mit 883 Holz zwar der Mannschaftsbestwert, aber Durchgangsbester wurde Norbert Krämer mit einem Holz mehr. Partner Michael Nußbaum folgte mit ebenfalls guten 881 Holz. Die 849 Holz von EBT-Spieler Karl-Heinz Krüger hatten nur noch statistischen Wert. Somit war der Klassenerhalt den 90er kaum noch zu nehmen.

 

SV 90 Fehrbellin II - NKC 72 Berlin 3:0 (5311:5222 Holz, 56:22 EWP)

Die Gäste reisten als Tabellenführer an, und wollten Platz eins verteidigen, um in der nächsten Spielserie in der ersten Liga zu spielen. Die Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin hoffte wiederum auf Schützenhilfe der Rhinstädter. Am Ende wurde das Spiel eine klare Angelegenheit für die Hausherren.

Nach Runde eins lagen die Hausherren mit 23 Holz vorne. Markus Ringgenberg und Andreas Schubert erspielten 898 und 876 Holz. Auf Gästeseite kamen Thomas Pietsch und Benjamin Rudolphf mit 877 und 874 Hölzern auf die besten Ergebnisse der Berliner.

Im Mittelblock lagen dann sogar beide 90er vorne. Marco Koch und Ralf Friedrich ließen 888 und 883 Holz fallen, Dirk Wege und Sebastian Rudolphf blieben mit 869 und 865 Holz weit zurück.

Fehrbellins Schlussachse Michael Nußbaum/ Norbert Krämer ließ dann im letzten Block mit 884 und 882 Holz nichts mehr anbrennen. Die Gästeergebnisse von Matthias Scheel und Jörg Glöde reichten mit 870 und 867 Holz an diesem Tage nicht, um Einzelpunkte gut zu machen. Der Dreier blieb somit in der Rhinstadt und bei Michendorf/ Seddin wurde der Erstligaufstieg gefeiert.

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Donnerstag, 22 Februar 2018 19:12

Erst beim Aufsteiger, dann das Derby

Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II reist am Samstag zum Aufsteigerduell nach Pasewalk. Die Mecklenburger stehen am Ende der Tabelle, haben aber ihren schlechten Saisonstart überwunden und zeigten in den letzten Spielen, dass sie durchaus in dieser Liga mithalten können. So kam man gerade auf der Heimbahn zu mehren Achtungserfolgen. Fehrbellin will natürlich den Zusatzpunkt ergattern, um den Abstand zu Rang elf weiter zu vergrößern. Der ärgste Rivale um den Klassenerhalt, Empor Brandenburger Tor, spielt ebenfalls in der Fremde (Binde, Stendal). Und auch Union Oberschöneweide II hat den Klassenerhalt noch nicht sicher. Sie spielen zu Hause gegen die beiden Spandauer Teams.

Am Sonntag kommt es dann ab 10 Uhr auf der Bahnanlage am Rheinsberger Tor zum Ruppiner Duell gegen den BBC 91 Neuruppin. 12,93 km Luftlinie liegen die Kegelbahnen beider Clubs auseinander. Viele schlachten schlugen beide Teams in den vergangenen Jahrzehnten gegen einander. Und nicht immer ging es so freundschaftlich zu, wie in der vielleicht erfolgreichsten Ära beider Clubs. Die Bilanz lässt sich nur erahnen, könnte aber leicht zu Gunsten der Kreisstädter ausschlagen.

In der Bundesliga ist es erst das zweite Aufeinandertreffen. Die Fontanestädter gehen als klarer Favorit in dieses Spiel. Zudem konnte man schon in Fehrbellin den Zusatzpunkt gewinnen. Aber Derbys halten ja immer wieder die eine oder andere Überraschung bereit. Darauf hoffen die Männer um Norbert Krämer und Youngster Markus Ringgenberg. Der Liganeuling will auf der nicht unbekannten Bahnanlage keinesfalls kampflos die Punkte hergeben.

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Vor der Auswärtspartie beim amtierenden Deutschen Meister, SG ETV/ Phönix Kiel, liegen die Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin auf Rang eins in der Tabelle. Dies kann sich am Samstag jedoch mit einem Kieler Heimsieg ändern. Sollten die 90er nicht den angestrebten Zusatzpunkt erkämpfen, ziehen die Kieler am Sechser vom Rhin vorbei. Und auch die Aufgabe, die der SV 90 am Sonntag vor der Brust hat, ist nicht einfacher. Beim KSK Oldenburg im Norden Schleswig Holsteins konnte man in drei Anläufen noch keinen Punktgewinn verzeichnen.

Trotz des drohenden Verlusts der Spitzenposition gehen die 90er gelassen in die Partien. „Wir stehen im Moment gut da und haben zwei Punkte mehr, als Kiel. Sollten wir dort punkten, zählt das doppelt. Das weiß auch Kiel.“, schiebt Sebastian Krause den Druck an die Förde. „Kiel muss liefern und den Dreier holen. Wir wissen, was wir auf der Anlage können. Für einen Punkt sind wir immer gut.“, gibt sich Krause optimistisch für den zweiten Punktgewinn im elften Spiel im Kieler ETV-Heim.

Der Sonntagsgegner KSK Oldenburg/ Holstein ist hingegen so etwas wie der Angstgegner der Rhinstädter. Das Team um die Topspieler Jan und Marc Stender machte den 90ern in den bisherigen drei Gastauftritten das Leben schwer. Dennoch war man im Vorjahr knapp am Zusatzpunkt dran. Das will man in diesem Jahr besser machen. „Zu Saisonbeginn waren wir mental zur Stelle, wenn der Gegner wackelte. Dies haben wir zuletzt etwas vermissen lassen“, so Krause, „wir müssen wieder so giftig sein, wie am Anfang!“

Fehlen wird den 90ern Routinier Dietmar Stoof. Er sorgte in dieser Spielzeit vor allem zu Hause für viel Furore, rief aber auch auswärts meist gute Leistungen ab. Aus persönlichen Gründen kann er die Reise in den hohen Norden nicht antreten. Die Chance für den sehr mannschaftsdienlich agierenden Nico Witter, sein Können unter Beweis zu stellen. Kapitän Dirk Sperling ist guter Dinge: „Wir wissen, was Nico kann. In dieser Saison klemmt es bei ihm noch ein wenig. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis bei ihm der Knoten platzt.“ Witter kam bereits

 

 

Zweitligist glaubt an Klassenerhalt

 

Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II hat zweimal Heimrecht. Nach dem Dreier im Brandenburg-Derby liegt man erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz (9.). Der Vorsprung auf einen Anstiegsplatz beträgt jedoch nur einen mageren Punkt.

 Am Samstag um 13 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr sind erstmals der SV Binde und der Stendaler KC in der Rhinstadt zu Gast. Zielstellung für das Fehrbelliner Sextett ist jeweils der Dreier. Dafür wird eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig sein. Zudem muss man sehen, wie die Gästeteams mit der 90er Bahnanlage klar kommen. In der Tabelle liegen Binde und Stendal mit Rang acht und fünf im sicheren Mittelfeld. Wie immer hofft der SV 90 II auf die Unterstützung der Ruppiner Kegelfans.

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Donnerstag, 25 Januar 2018 19:33

Wechselspieltag in der Bundesliga

An diesem Wochenende finden in den Bohle-Bundesligen der Herren die Wechselspieltage statt. Der Tabellenführer, SV 90 Fehrbellin trifft zweimal auf den KSC Ilsenburg. Die Harzer sind Liganeuling und liegen auf dem elften Platz. Für das 90er Sextett heißt das Ziel, in beiden Partien den Dreier zu erkämpfen.

Doch Sektionsleiter Peter Wolski warnt schon im Vorfeld, den Gegner nicht zu unterschätzen: „Bereits gegen den zweiten Neuling Schwerin Mitte November konnten wir erst mit dem letzten Wurf alle drei Punkte zu Hause behalten. Nur wenn alle sechs ihre Leistungen abrufen, werden wir unsere makellose Heimbilanz fortsetzen können.“ Um 13 Uhr erfolgen die ersten Würfe auf der Bahnanlage in der Luchstraße.

Nach Spielschluss muss dann gleich die Sporttasche gepackt werden. Es geht direkt in das 280 Kilometer entfernte Ilsenburg, wo dann am Sonntagvormittag das Rückspiel steigen wird. Die Harzer dürfen sich zu Hause eigentlich keinen Punktverlust mehr leisten, will man weiter Erstligist bleiben. Der KSC Ilsenburg trägt seine Heimspiele seit dieser Saison im nahe gelegenen Derenburg aus. Für die Mannen um Kapitän Dirk Sperling ist die Bahnanlage Neuland. Erst beim Einspielen wird man sehen, ob man mit der Derenburger Anlage zu Recht kommt.

„Wir haben eine gute Auswärtsform, das hat man auch in Berlin vor zwei Wochen wieder gesehen.“, ist Sebastian Krause nach den zwei knappen Niederlagen zuversichtlich. „Wir haben gezeigt, dass wir überall um den Sieg mitspielen können. Wie uns die Bahn in Ilsenburg liegt, müssen wir aber erst einmal sehen.“ Bisher zeigte man in dieser Spielserie in den Auswärtspartien sehr gute Leistungen und holte aus den sechs Begegnungen elf Punkte. „Mit Dirk und Daniel haben wir zwei Topleute, die auswärts den Unterschied machen können. Wenn der Rest dann auch mitspielen kann, wird es für die meisten Teams ein harter Kampf.“, schickt Krause eine erste Kampfansage in Richtung Harz.  

Der ärgste Rivale, Titelverteidiger Kiel spielt zweimal gegen Oldenburg. Beide Teams liegen nur 60 Kilometer auseinander. Vielleicht schon ein kleiner Vorteil für den deutschen Meister, der somit keinen großen Reisestress haben dürfte. Am Samstag steigt das Spiel in Kiel, Sonntag sind dann die Oldenburger Gastgeber. Hier gab es in den letzten Jahren meistens sehr enge Spiele. Die Stender-Brüder und Co. könnten mit einem Heimsieg sogar weiter vom ersten Medaillengewinn träumen.

 

Der SV 90 Fehrbellin II muss am Samstag erwartungsgemäß in der Fremde antreten. Hier kommt es zweimal zum Brandenburg-Derby gegen die Spielgemeinschaft Seddin/ Michendorf. Dieses Team liegt nach 12 Spieltagen auf dem dritten Tabellenrang. Nur ein Punkt fehlt zum Tabellenführer NKC 72 Berlin. Auch wenn die Aussichten hier nicht so rosig sind, wird der Liganeuling die Punkte nicht kampflos hergeben. Am Sonntag trifft man sich dann um 10 Uhr in der Rhinstadt zum Rückspiel. Dann heißt die Zielstellung für das 90er Sextett: Punkte sammeln für den Klassenerhalt. Natürlich hofft man dann, dass zahlreiche Kegelfans dem Rhinstädter-Sextett den Rücken stärken.

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Nach fünf Wochen Wettkampfpause  gehen die Kegler in der Bundesliga wieder auf Holzjagd. Bevor die Kugeln auf der 90er Bahnanlage wieder rollen, hatten die Rhinstädter aber noch aller Hand zu tun. Während des letzten Jugendtrainings gab es auf der Bahnanlage beim Automaten der Bahn drei einen Kabelbrand. Nun hofft man, dass die Spezialfima schnellstmöglich den Automaten wieder zum Laufen bringt, damit das Training wieder aufgenommen und die beiden Heimspiele des Zweitligisten durchgeführt werden können.

Für beide Mannschaften des SV 90 Fehrbellin geht es wieder gegen Berliner Clubs. In der 1. Bundesliga wollen die Mannen um Kapitän Dirk Sperling Rang eins verteidigen. Noch hat man sechs Punkte Vorsprung gegenüber Titelverteidiger Kiel. Die 90er haben aber zwei Heimspiele mehr auf dem Konto. Da man davon ausgehen muss, dass die Kieler ihre Heimspiele gegen Stade (12.)  und Hannover (3.) gewinnen werden, heißt das Ziel des 90er Sextetts, in der Fremde zu punkten.

Am Samstag muss man zur Hämmerlingstraße reisen. Gegner ist ab 13 Uhr der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres Union Oberschöneweide. Der Hauptstadtclub, der zurzeit auf Platz vier liegt, will auch in dieser Spielserie einen Podestplatz erkämpfen. Somit greift man auf der Heimbahn den Dreier an. Die 90er werden aber alles geben, um wenigstens den Zusatzpunkt im Heimgepäck zu haben.  Achtmal war man zu Gast, elf Punkte stehen bisher auf der Habenseite der Rhinstädter – eine sehr gute Ausbeute. Mit Daniel Neumann hat man zudem einen Spieler in den 90er Reihen, der bis vor 2 Jahren im Union-Trikot spielte.

Auch am Sonntagvormittag spielt man in der Bundeshauptstadt. Diesmal heißt der Gegner Hertha BSC. Dieses Sextett liegt nach zehn Spieltagen auf dem siebten Rang. Auch in diesem Duell will man um den Zusatzpunkt mitspielen.

Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II hat nach vier Spielen auf fremden Bahnen nun endlich Heimrecht. Für Kapitän Norbert Krämer und seine Teamspieler heißt das Ziel an diesem Wochenende „Sechs Punkte“. Damit würde man Tabellenplatz elf verlassen und sich im Mittelfeld etablieren. Am Samstag um 13 Uhr ist erstmals die zweite Mannschaft von Union Oberschöneweide in der Rhinstadt zu Gast. Die Unioner liegen mit vier Zählern mehr auf dem achten Platz. Sonntagsgegner ist dann ab 10 Uhr der jetzige Tabellenfünfte, die Spielgemeinschaft Sparta/KSG Berlin.

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Dienstag, 05 Dezember 2017 11:17

Wieder lange Gesichter beim Zweitligisten

Nachdem man in den ersten vier Auswärtsspielen in Liga zwei weit von einem Punktgewinn entfernt war, sollte bei den Auftritten in Berlin alles anders werden.

SG Sparta/ KSG Berlin – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5401:5267, 53:25 EWP)

Sparta gab in den vier Heimspielen bereits zwei Mal den Zusatzpunkt ab. Deshalb fuhr die Zweite optimistisch in die Hauptstadt. Doch das geschlossene Mannschaftsniveau der Heimkegler war für die 90er an diesem Tag eine Etage zu hoch. Während die Spartaner alle Sechs Leute zwischen 891 und 909 Holz platzierten, konnten lediglich Norbert Krämer (900 Holz, 9 EWP) und Markus Ringgenberg (897, 6 EWP) mithalten. Da die Anderen Rhinstädter die Einzelpunkte 1, 2, 3 und 4 einsammelten, war die klare Niederlage besiegelt.

SG Union Oberschöneweide II – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5433:5296 Holz, 50:28 EWP)

Am Sonntag wollte man es im Duell der zweiten Mannschaften – auch Union stellt je ein Team in Liga 1 und 2 – besser machen. Dafür sollte auch Routinier Andreas Schubert sorgen, der am Vortag noch verhindert war, nun aber zum Team dazu stieß. Union weist mit fünf verlorenen Heimpunkten zu diesem Zeitpunkt nach Pasewalk die zweitschlechteste Heimbilanz auf.

Während die 90er mit den drei Topergebnissen der Heimspieler Robert Marten (938/ 12), Dominik Ring (928/ 11) und Andreas Krüger (909/ 10) chancenlos war, lagen die anderen drei zwischen 884 und 889. Das hatten eigentlich alle Fehrbelliner im Petto. Da mit Marco Koch (887/ 6), Norbert Krämer (888/ 7) und Markus Ringgenberg (894/ 9) aber nur drei Leute in die Unioner Phalanx eindringen konnten, blieb es bei 28 Einzelwertungspunkten. Vier Punkte fehlten zum ersten Auswärtszähler. Dennoch blickt der SV 90 II auf das beste Auswärtsspiel der Saison zurück.

 

Nichts desto trotz rangiert die Zweite über die Feiertage auf einem Abstiegsplatz. Viel Grund zur Sorge gibt es dennoch nicht. Behält man die Heimstärke der ersten Spiele bei, wird man sich um den Klassenerhalt keine Sorgen machen müssen. Die nächsten Chancen für Punkte gibt es am 13./ 14.01.2018. Dann soll es Revanche gegen die beiden Berliner Clubs auf der Fehrbelliner Kegelanlage geben.

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