Mittwoch, 13 November 2019 09:15

BBC in Meisterrunde – Fehrbellin muss bangen

Auf der Kegelsportanlage in Michendorf fielen am Samstagnachmittag die Entscheidungen im Kampf um die beiden Meistrundenplätze in der Landesliga Damen im Bohle Kegeln. Für die beiden Ostprignitz-Ruppiner Mannschaften BBC 91 Neuruppin und SV 90 Fehrbellin waren die Vorgaben klar definiert. Während sich die Fontane Städterinnen fast schon sicher in der Meisterrunde befanden, es gab nur einen möglichen Einlauf das zu verhindern, mussten die Rhinstädterinnen sich auf die Spielgemeinschaft Eberswalde konzentrieren. Wer von Beiden die Nase vorhaben sollte, greift in 2 Wochen nach den Medaillen bei der Landesmannschaftsmeisterschaft 2020. Nach vier Durchgängen stand dann fest, dass der Aufsteiger aus der Landesklasse in der Platzierungsrunde um den Klassenerhalt bangen muss. Die Spielgemeinschaft Eberswalde war ein zu starker Kontrahent. Die Gegner des SV 90 in der Rückrunde sind die SpG Michendorf/Seddin, die SG Askania Kablow und die SpG Prignitz. Die Bohle Keglerinnen des BBC 91 Neuruppin schafften dagegen zum dritten Mal in Folge den Sprung unter die vier besten Quartetts Brandenburgs. Nach Platz vier 2018 und dem Bronzerang im vergangenen Jahr, will man auch 2020 Edelmetall mit nach Hause bringen. Gegner sind die SpG Eberswalde, der KSV Altdöbern 1992 und der SC Einheit Luckau. In 2 Wochen sind die Keglerinnen aus Luckau erster Gastgeber. Die Platzierungsrunde startet in Michendorf ihr erstes Aufeinandertreffen.

Das erste Achtungszeichen auf der anspruchsvollen Anlage in Michendorf setzten nicht die Gastgeberinnen sondern die SpG Eberwalde. Sandra Kampf meldete mit 869 auf die Seite gelegten Kegeln erste Siegambitionen ihrer Mannschaft an. Der ärgste Rivale im Kampf um die Meisterrunde, der SV 90 Fehrbellin, startete durch Sissy Wianke mit 833 Zählern. Beim BBC 91 Neuruppin kam Heike Lebrun zum Einsatz. Sie war für die angeschlagene Ellen Kuball ins Team gerückt und hatte nach 120 Würfen 805 Holz im Wettkampfbuch zu stehen. In Runde 2 sah es für die Ruppiner Mannschaften schon freundlicher aus. Vor allen Dingen die Mannschaftsbeste Neuruppinerin Kerstin Stephan überzeugte mit der zweitbesten Leistung des Tages von 871 Hölzern. Auch bei Fehrbellin war mit Kathrin Hildebrandt, sie kam auf 853, die erfolgreichste Holzsammlerin auf der Bahn. Zur Halbzeit führte Eberswalde mit 9 Holz vor Michendorf/Seddin, 30 vor Fehrbellin und 40 vor Neuruppin.

Im dritten Durchgang des entscheidenden Turniers übernahm erstmals Michendorf die führende Position. Die Teambeste Gaby Steinhaus hatte mit 871 den Tagesbestwert bis dahin egalisiert. Für den BBC versetzte Nicole Liebert 855 und für Fehrbellin Manuela Dreßler 846 Kegel in die Waagerechte. Vor dem letzten Block verfügten die 90’erinnen über 33 Holz Rückstand auf Eberswalde. Doch der kleine Hoffnungsfunke erlosch schnell, denn bei Eberswalde spielte mit Lisa Völter noch die beste Keglerin der Staffel. Mit dem starken Tagesbestwert von 891 hielt sie nicht nur Fehrbellin auf Abstand, sondern überflügelte noch die Gastgeberinnen aus Michendorf/Seddin. Den Schlusspunkt beim BBC 91 setzte Sylke Jäkel mit 864 und bei Fehrbellin Meike Erdmann mit 821 Hölzern.

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Dienstag, 01 Oktober 2019 23:19

BBC-Sieg in Fehrbellin

Am Samstagmittag kurz vor 13 Uhr klingelte das Telefon bei der Mannschaftsleiterin Nicole Liebert vom Landesligisten BBC 91 Neuruppin im Bohle Kegeln der Damen. Am anderen Ende die Fehrbellinerin Kathrin Hildebrandt, die das zweite Vorrundenturnier der Staffel 2 starten wollte. Irgendwie war der veränderte Starttermin 13 Uhr bei den BBC Mädels nicht angekommen. Also auf ging es in die Rhinstadt, aber nicht ohne weitere Hindernisse. Die Autobahnbrücke zwischen Neuruppin und Fehrbellin war wegen eines Unfalls gesperrt, man nahm den Umweg über Steffin. Dann schnell noch die Umleitung in Fehrbellin umfahren und schon war das Quintett zum zweiten Durchgang mit von der Partie. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich keiner vorstellen, dass der BBC die vier Punkte für den Tagessieg einheimsen sollten. Der zweite Platz des SV 90 Fehrbellin erhält beiden Ostprignitz-Ruppiner Mannschaften die Chance in die Meisterrunde in den Kampf um die Landesmannschaftsmeisterschaft einzuziehen. Den dritten Rang sicherte sich die SpG Michendorf/Seddin vor dem Sieger des ersten Wettkampfes, der SpG Eberswalde.

Also ohne den BBC wurde das zweite Turnier eröffnet. Besonders gut aus den Startlöchern kam Michendorf/Seddin durch Viola Eberhardt, die mit 872 auf die Seite gelegten Kegeln, das beste Resultat des Tages hinlegte. Trotzdem wurde sie nicht Turnierbeste, denn bereits am Dienstag hatte Meike Erdmann den Startschuss vollzogen. Am Wochenende war sie eingeladen zum U23 Deutschland Cup in Kläden und dadurch zum Vorstart berechtigt. Mit 874 Zählern hatte sie ein tolles Ergebnis vorgelegt. Dieses Resultat kam für den zweiten Durchgang in die Wertung. Ihre Mannschaftskameradin Kathrin Hildebrandt hatte in Runde eins 854 Hölzer im Wettkampfbuch zu stehen. Da eine Bahn durch den Vorstart frei war, ging der BBC in Runde 2 gleich mit zwei Keglerinnen ins Rennen. Ellen Kuball mit 837 und Kerstin Stephan durch einem guten Endspurt mit am Ende 855 Holz brachten die Fontane Städterinnen auf den angepeilten zweiten Rang. Den Durchgangsbestwert erzielte Ines Soyka aus Eberswalde mit 868 zu Fall gebrachten Kegeln. Zur Halbzeit führte standesgemäß der SV 90 Fehrbellin mit 36 Hölzern Vorsprung auf den BBC und Michendorf/Seddin. Auch Eberswalde konnte sich mit nur 8 Zählern Rückstand noch Hoffnung auf eine bessere Platzierung machen.

Im dritten Block, in dem wieder alles in geordneten Bahnen verlief, machte Nicole Liebert vom BBC auf sich aufmerksam. Mit dem Mannschaftsbestwert von 871 zu Fall gebrachten Kegeln hatte sie die Konkurrenten im Griff. Für den SV 90 kam Liane Bujack zum Einsatz für die verhinderte Manuela Dreßler. Mit kleinen Schwierigkeiten gestartet, waren die 826 nach 120 Würfen ein paar Holz zu wenig, um die Spitze zu verteidigen. Der BBC hatte diese nun übernommen, die 90’erinnen lagen aber deutlich auf dem zweiten Rang vor Michendorf/Seddin und Eberswalde. Die Abschlussstarterinnen ließen dann noch mal Spannung aufkommen. Fehrbellin war fast an Neuruppin vorbei, doch Sylke Jäkel ließ es nicht zu und verteidigte mit 858 Hölzern den wichtigen Tagessieg und die damit verbundenen vier Punkte. Sissy Wianke beendete den Wettkampf für die Hausherrinnen mit 847 Zählern. Marina Penz für Eberswalde mit 863 konnte Angelika Lehnhardt mit 860 die 8 Zähler Vorsprung nicht mehr abnehmen.

GUT HOLZ wünscht mit freundlichen Grüßen

Frank Pabst

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Auf der Kieler 12 Bahnenanlage wurden an acht Wettkampftagen die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Bohlekegeln ausgetragen. Für Teil zwei der Meisterschaften, diese wurden von Donnerstag bis Sonntag ausgetragen, hatten sich auch Kegler aus dem Ruppiner Land qualifiziert. Den Höhepunkt aus Ruppiner und Märker Sicht, gab es bereits am ersten Wettkampftag als das Herren-Doppel Dirk Sperling/ Sebastian Krause die Silbermedaille erkämpfte.

Am Donnerstag wurden die Vorrunden und die Endläufe im Doppel beziehungsweise Mixed ausgetragen. Im Wettkampf der Herren-Doppel waren gleich drei 90er Teams auf Holzjagd. Mit Dirk Sperling/ Sebastian Krause (893 Holz) und Daniel Neumann/ Dietmar Stoof (884) konnten sich zwei Doppel für das Finale qualifizieren. Jonathan Jaeger/Benjamin Münchow mussten sich dagegen mit 866 Holz und Rang 22 zufriedengeben. Im Finale dann spielte das 90er Duo Sperling/ Krause bis zum letzten Wurf um Gold mit. Nach 120 Würfen bedeuteten glatte 900 Holz die deutsche Vizemeisterschaft. Mit drei Holz mehr holten sich die Oldenburger Jan und Marc Stender den Titel. Mit 893 und 891 Holz folgten die beiden Kieler Doppel Alexander Eggers/ Kai Ludorf sowie Roger Dieckmann/ Jörn Kemming auf Rang drei und vier. Daniel Neumann/ Dietmar Stoof beendeten das Finale mit Platz neun (884).

Am Freitag folgten die Mannschaftswettbewerbe. Auch hier rechnete man sich bei den Herren einen Podestplatz aus. Aber erst einmal lief der Frauenwettkampf. Das OPR-Team, mit Landesligaspielerinnen des BBC 91 und des SV 90 am Start, ging zwar als Landesmeister ins Rennen, aber die Favoriten waren die Teams, die Bundesligaspielerinnen im Aufgebot hatten. Mit 3439 Holz belegte man den 12. Platz. Für das Quartett kamen Kathrin Hildebrandt (865), Sylke Jäkel (870), Meike Erdmann (855) und Sissy Wianke (849) zum Einsatz. Gold ging an den Bremer KV (3532) vor der SG Kiel (3522) und Bergedorf-Hamburg (3514).

Bei den Herren hatten die Ruppiner gleich zwei Teams im Starterfeld. OPR II bestand aus Spielern des SV 90, OPR I ging mit Spielern des SV 90 und Schwarz-Weiß Kyritz auf die Bahnen. Am Ende kam OPR II mit 3532 Holz (Sebastian Krause/ Daniel Neumann 877, Alexander Wolski 885, Dietmar Stoof 880, Dirk Sperling 890) auf den undankbaren vierten Rang. 14 Holz fehlten zur Bronzemedaille (Kiel II). Gold und Silber gingen mit 3603 beziehungsweise 3564 an Kiel I und den Berliner KV. OPR I ließ am Ende 3466 Holz fallen und wurde 12. Hier spielten Markus Ringgenberg (873), Benjamin Münchow (882), Jonathan Jaeger (878) sowie Christopher Ganz/ Michael Gollmer (833).

Am Samstag folgten dann die Vorrunden im Einzel der beiden U23, Damen und Herren. Jeweils 24 Starter kämpften um die 12 Endrundenplätze. Bei der weiblichen U23 ging die Fehrbellinerin Meike Erdmann auf die Bahn. Mit 848 Holz (14.) fehlten ihr am Ende vier Holz zum angestrebten 12. Rang. Deutsche Meisterin wurde am Sonntag dann Annika Heins (Husum) mit 892 Holz vor Laura Gawenda (Jever/ 889) und der Berlinerin Jennifer Uth (884). Danach folgte die männliche U23. Hier war Vereinskamerad Markus Ringgenberg am Start. Mit 874 Holz und Rang fünf zog er souverän ins Finale ein. Am Sonntag wurde er dann mit 864 Holz Achter. Deutscher Meister wurde Titelverteidiger Timo Koch (Berlin) mit 893 Holz. Silber und Bronze erkämpften sich Richard Albrecht (Altmark) und Felix Grill (Kiel) mit 888 und 885 Holz.

Dass jedes Holz wichtig ist konnte man dann in der Herren-Quali sehen. Hier war das 90er Duo Dirk Sperling und Dietmar Stoof im 24er Feld. Zwischen Rang neun des Kieler Kai Ludorf (890) und Rang vierzehn von Hannoveraner Christian Spyra lag nur ein Holz. In diesem Feld auch die beiden 90er mit 889 Holz. Somit mussten beide ins Stechen um den Finaleinzug. Mit 114 Holz holte sich der SV 90 Kapitän Rang elf vor Fabian Langer (Harz/ 112). Dietmar Stoof kam mit 105 Holz auf den unglücklichen 13. Rang. Im Finale der Herren spielte 90er Dirk Sperling bis zum letzten Wurf um einen Podestplatz mit. Am Ende hatte er 891 Holz an der Anzeigetafel stehen. Damit wurde er Fünfter. Ganze zwei Holz fehlten nach 120 Würfen zum Bronzemedaillengewinner Matthias Mohr (Berlin). Deutscher Meister wurde der Kieler Kai Ludorf mit 901 Holz vor Sven Hamann (Bremerhaven), der 897 Holz fallen ließ.

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Sonntag, 09 Juni 2019 04:46

Landesmeistertitel für OPR Damen

Am Tag der Eröffnung zum Fontanejahr200 durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Neuruppin weilte eine Bohle Kegel Kreisauswahl der Altersklasse Damen zur Landesvereinsmannschaftsmeisterschaft auf der Kegelsportanlage in Hennigsdorf. Bereits im Dezember wurde dieser Wettkampf in den AK Herren und Herren A gestartet. Einmal Gold und Silber bei den Herren sowie ein vierter Platz bei den Herren A war eine Woche Weihnachten die Ausbeute für den Kreis Ostprignitz-Ruppin. Die Auswahl der Damen, bestehend aus 3 Bohle Keglerinnen des SV 90 Fehrbellin und 2 vom BBC 91 Neuruppin war die letzte Möglichkeit den Medaillenspiegel weiter aufzubessern. In den Altersklassen Damen ABC und Herren BC war der Kreis OPR am Samstag nicht vertreten. Da nur 3 Mannschaften bei den Damen zu diesem Event gemeldet hatten, stand ein Platz auf dem Podest bereist vor den ersten Würfen fest. Das es am Ende sogar die „Goldene“ werden sollte, konnte man bei der Stärke der Kontrahentinnen kaum erwarten. Nach jeweils 480 gespielten Wertungswürfen hatten die Ostprignitz-Ruppinerinnen 3494 Hölzer eingesammelt und lagen damit 23 vor dem Titelverteidiger KFV Potsdam-Mittelmark bzw. 33 vor KFV BK Oberspreewald-Lausitz. Als Lohn für diese tolle Leistung hat sich das Quintett für die Deutsche Meisterschaft am 14.Juni in Kiel qualifiziert.

Bereits vor dem Wettkampf gab es eine Rollenumverteilung. Die mit Rückenproblemen kämpfende Meike Erdmann hatte den Part der Ersatzfrau übernommen. Dafür sprang Kathrin Hildebrandt in die Bresche. Und dies tat sie als Anschieberin auf der Hennigsdorfer Achtbahnen Anklage mit Bravour. Die Fehrbellinerin hatte 881 Kegel in die Waagerechten versetzt und den zweiten Rang nur mit 2 Zählern Rückstand auf Potsdam-Mittelmark übernommen. In Runde 2 spielte Anke Neumann vom Kreis OSL mit 887 Holz das beste Ergebnis. Kerstin Stephan vom BBC hatte 858 davon auf dem Ergebniszettel zu stehen. Zur Halbzeit führte der Titelverteidiger mit 3 Holz vor OSL und 17 vor OPR. Nun war die 90’erin Sissy Wianke an der Reihe. Auf dem Bronzerang war sie gestartet. Nach den 868 auf die Seite gelegten Kegeln lag das OPR Team auf dem geteilten Silberrang. Der Landesmeistertitel schien an PM bei 24 Holz Vorsprung praktisch vergeben. Nicole Liebert, vom Landesliga Dritten BBC 91, wollte nun „Silber“ absichern. Auf der schwer zu bespielenden Bahn 6 erwischte die Neuruppinerin einen super Start. Vierzehn Plus bei 15 Würfen waren ihre Ausbeute. Auf den folgenden Bahnen pendelte sich der Rückstand zum obersten Platz auf dem Podest um die 10 Hölzer ein. Alles schien gelaufen. Doch dann wurde es für die Keglerinnen aus Potsdam-Mittelmark bitter. Auf den schwerer zu bespielenden Bahnen fand ihre Starterin keine Einstellung. Ein Fehlwurf brachte das OPR Quartett heran. Auch eine Auswechslung sollte keine Verbesserung bringen. Schließlich hatte  Nicole Liebert nach 120 Würfen den Tagesbestwert von 887 Zählern egalisiert. Die Freude über den Landesmeisttitel hielt sich in Grenzen. Denn man hatte auch Mitgefühl für die Keglerinnen von Potsdam-Mittelmark. Freud und Leid liegen bekanntlich meist dicht beisammen. Die beiden anderen Titel gingen am Samstag an den KSV Oberhavel bei den Damen ABC und an den KFV Barnin in der Altersklasse Herren BC.

 

GUT HOLZ

Frank Pabst

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Dienstag, 09 Oktober 2018 21:48

SV 90 Damen siegen auch in Beeskow

Die Damen des SV 90 Fehrbellin scheint die Luft in der Landesklasse sehr gut zu bekommen. Auch im zweiten Spiel in der Fremde konnte man den Turniersieg feiern und liegt mit der Idealpunktzahl von acht Zählern klar vorne. Da sich die Gegner gegenseitig die Punkte wegnahmen, liegt man bereits mit vier Zählern Vorsprung an der Spitze.

Auf der Bahnanlage in Beeskow zeigten gleich drei der vier Anschieberinnen Topleistungen. Das Trio knackte bei 120 Würfen die magische 100-Plus-Marke. SV 90 Juniorenspielerin Meike Erdmann sollte an diesem Tage nicht zu schlagen sein. Mit sehr starken 952 Holz (112 Plus) sollte sie beste Holzsammlerin des Turniertages werden. Mit 943 Holz wurde die Ex-Hennigsdorferin Stefanie Herrmann für Rüdersdorf Mannschaftsbeste. Ebenfalls Teambestwert erkegelte Landesauswahlspielerin Theresa Heger (Beeskow) mit 941 Holz. Die vierte im Bunde, Gundula Jager (Storkow) musste sich dagegen mit 852 Holz begnügen.

Auch im zweiten Block lag eine Rhinstädterin vorne. Mit 920 Holz wurde Kathrin Hildebrandt Durchgangsbeste. Damit führte man jetzt mit 52 Holz vor Gastgeber Beeskow (Karin Rieger 879 Holz). Auch in Runde drei das gleich Bild. Wieder lag mit Manuela Dreßler (903) eine 90erin vorn. Somit wuchs der Vorsprung auf die Gastgeberinnen auf satte 94 Holz an. Rüdersdorf und Storkow waren bereits weit abgeschlagen.

SV 90 Schlusskeglerin Sissy Wianke knackte dann im letzten Durchgang ebenfalls mit 942 Holz die 100 über dem Durchschnitt und sorgte somit für den höchsten Turniersieg der Damen in der Vereinsgeschichte. Am Ende hatte man 153 Holz mehr auf der Habenseite als die Gastgeberinnen.

 

In zwei Wochen können die Mädels vom Rhin dann in Rüdersdorf das „Auswärts-Triple“ perfekt machen. In dieser Form sieht es mit dem direkten Wiederaufstieg sehr gut aus.

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Sonntag, 27 Mai 2018 23:31

15 Holz fehlten zur Bronzemedaille

Von Donnerstag bis Sonntag fanden in der Autostadt Wolfsburg die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel statt. Für die deutschen Titelkämpfe hatten sich auch Ruppiner Kegler qualifiziert. Da alle Märker in der Regel Bohlespezialisten sind, musste man wieder die Kegelbahnarten Schere und Classic ohne Training spielen. Dieses war natürlich ein großes Handicap. Wie immer musste jeder Teilnehmer jeweils 40 Würfe in den drei Kegelbahnarten Bohle, Schere und Classic spielen.

Am Donnerstag ging die Ruppiner Herren A Kreisauswahl als Vizelandesmeister auf Holzjagd. Das Quartett Günther Speer (SV90) mit 764 Holz (282/249/233), Axel Wolter mit 774 Holz (303/263/208), Frank Pabst mit 826 Holz (308/284/234) und Thomas Gabrysch (alle BBC91) mit 816 Holz (311,277,228) belegten mit insgesamt 3180 Holz den zehnten Rang. Landesmeister Potsdam-Mittelmark erreichte mit 3245 Holz Rang sechs. Deutscher Meister wurde Helmstedt (3299) vor Gastgeber Wolfsburg (3283) und Kassel (3279).

Am Freitag spielte dann die Fehrbellinerin Meike Erdmann im Juniorinnen Wettkampf um die Podestplätze. Trotz guten 793 Holz (300,272,221) reichte ihr Ergebnis nur für den 9. Rang. Deutsche Meisterin wurde die Rostockerin Anne Roddeck mit 838 Holz. Silber und Bronze erkämpften sich Laura Lüdeke (Uelzen) und Lena Deyerling (Peine) mit 825 und 823 Hölzer. Am Samstag ging dann 90er Sebastian Krause bei den Herren in den Medaillenkampf. Obwohl der Landesmeister mit 834 Holz (313,282,239) ebenfalls ein gutes Ergebnis erspielte, kam er am Ende des Wettkampfes nur auf den 12. Rang. Für einen weiteren Startplatz im kommenden Jahr reichte diese Platzierung nicht. Gold gewann mit 880 Holz der Berliner André Franke. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Henry Jahnke (Rostock) und André Krause (Berlin) mit jeweils 871 Hölzern.

Am Sonntag beendete die Entscheidung der Herren- Mannschaft die deutschen Titelkämpfe. Das Starterfeld reichte von Cuxhaven bis Bayern. Für das Märkerland  war die Kreisauswahl Ostprignitz-Ruppin als Landesmeister dabei. Alle Spieler kamen vom SV 90 Fehrbellin. Den angestrebten Podestplatz verfehlte man nach 480 Würfen um 15 Holz. Mit insgesamt 3346 Holz kam man auf den undankbaren vierten Rang. Bronze ging an die Spielgemeinschaft Bergedorf-Hamburg. Deutscher Meister wurde der Berliner SKV mit 3462 Holz vor Hannover, die 3412 Holz fallen ließen. Auf Fehrbelliner Seite erspielten Daniel Neumann/ Nico Witter 804 Holz (306/270/228), Dirk Sperling 848 Holz (320/290/238), Benjamin Münchow 834 Holz (308/279/247) und Sebastian Krause  860 Holz (311/297/252).

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Montag, 04 Juni 2018 23:20

Saisonhöhepunkt in Neumünster

Acht Tage lang ist die Rudi-Kreinsen-Kegelarena in Neumünster Schauplatz der deutschen Meisterschaften im Bohlekegeln. Zum 70. Mal seit 1945 tragen die Bohlekegler ihre Meisterschaften aus.  Jeweils von Donnerstag bis Sonntag wird auf die Holzjagd gegangen.

240 Einzelstarter gehen in zehn Diziplinen an den Start. Hinzu kommen die Mannschaftswettbewerbe in fünf Altersklassen zu zwölf Teams sowie in den drei Doppelwettbewerben gehen 72 Doppel beziehungsweise Mixed ins Medaillenrennen. Am kommenden Wochenende (07.-10. Juni) sind die Entscheidungen im Einzel und der Mannschaft ab der Altersklasse Ü50 am Start. Einzige Teilnehmerin aus dem Ruppiner Land ist BBC-91-Keglerin Sylke Jäkel, die sich als Vizelandesmeisterin für die deutschen Titelkämpfe qualifizieren konnte. Am Samstag spielt sie in der Qualifikationsrunde und muss wenigstens Rang 12 belegen um am Sonntag dann auch im Finale zu stehen.

Im zweiten Teil der Meisterschaften (14.-17. Juni) reisen dann sieben Kegler des SV 90 Fehrbellin nach Neumünster. Als erste müssen am Donnerstagmittag Daniel Neumann und Dirk Sperling ran. Sie gehen als Titelverteidiger im Herren-Doppel an den Start. Natürlich ist die Endrunde das klare Ziel. Auch Nico Witter und Benjamin Münchow sind in diesem Wettbewerb am Start. Für Nico wird es der letzte Auftritt in Diensten des SV 90, bevor er zur neuen Saison das Trikot von Hertha BSC überstreift. Das Finale wird dann ab 17 Uhr ausgetragen.

Am Freitagnachmittag folgt dann der nächste Start. Diesmal in der Endscheidung der Herren-Mannschaft. Dann werden die beiden 90er mit ihren Clubkameraden Sebastian Krause, Alexander Wolski und Benjamin Münchow als brandenburgischer Landesmeister mit elf anderen Teams um die Medaillen kämpfen. Auch hier hat man Chancen auf Edelmetall.

Am Samstag folgen dann die Qualifikationsrunden in vier Einzelentscheidungen. In drei Entscheidungen gehen Rhinstädter an den Start. Als Erste muss Meike Erdmann im Einzel der weiblichen U23 ran, dann folgt Markus Ringgenberg bei der männlichen U23. Letzte Starter werden dann Sebastian Krause und Benjamin Münchow, der unter der Woche erst von seinem Start erfuhr, in der Qualifikationsrunde der Herren sein. Zielstellung für das 90er Quartett ist das Finale, um dann am Sonntag um die begehrten Medaillen spielen zu können.

Für alle Kegelfans gibt es bei diesen Meisterschaften eine Premiere. Auf der Seite des Deutschen Bohlekegler Verbandes kann man im Live-Ticker alle Wettkämpfe zeitnah mit verfolgen.

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Seit Donnerstag laufen die Deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel, dem Vielseitigkeitsevent des Kegelsports, bei dem über die Bahnarten Bohle, Schere und Classic gespielt wird. Wolfsburg als größte Anlage mit den drei Disziplinen unter einem Dach ist wie gewohnt Austragungsort. Ein großer Teil der Entscheidungen ist bereits gefallen. So konnte die Herren-A-Kreisauswahl, zu der auch 90er Günther Speer gehörte, nicht an die guten Leistungen der Landesmeisterschaft anknüpfen. Günter Speer (764), Axel Wolter (774), Frank Pabst (826) und Thomas Gabrysch (816) kamen auf Platz 10 der elf gestarteten Teams. Die Sieger aus Helmstedt hatten ganze 119 Kegel mehr auf die Seite gelegt.

Das bisherige Highlight aus brandenburger Sicht war die Bronze-Medaille von Marianne Wilke (Perleberg, 778 Holz) im Wettbewerb der Damen B. Es gewann die Rostockerin Ilona Müsch mit 790 Holz. Auch erwähnenswert waren die tollen Auftritte von Angela Weise (Kablow, 836) und Anke Neumann (Altdöbern, 833), was in der Damenkonkurrenz Platz vier und fünf bedeutete. Bronze lag bei 842 Holz. Den Sieg sicherte sich Andrea Lehnert aus Uelzen mit 849 Holz.

SV-90-Talent Meike Erdmann kam im Juniorinnen-Wettbewerb mit 793 Holz und Platz neun in die Top-10. Hier ging der Sieg ebenfalls nach Rostock. Anne Roddeck gewann mit 838 Holz Gold.

Am morgigen Samstag wird 90er Sebastian Krause als Landesmeister versuchen, die Brandenburger Farben würdig zu vertreten. In der Herren-Konkurrenz hängen die Trauben allerdings sehr hoch. Eine Medaille wäre eine Riesenüberraschung.

Anders sieht es am Sonntag im Team aus. Das OPR-Quartett, bestehend aus Sebastian Krause, Dirk Sperling, Daniel Neumann, Benjamin Münchow und Ersatzmann Nico Witter, rechnet sich realistische Chancen auf Bronze aus. Die eine oder andere Medaille konnte man schließlich in den letzten Jahren einheimsen. Dennoch muss alles passen, um die Favoriten aus Hannover, Berlin und Cuxhaven zu ärgern.

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Dienstag, 01 Mai 2018 22:02

Aus dem Sizilien-Urlaub zum Titel

Noch eine Woche vor den Landeseinzelmeisterschaften der Bohlekegler, die in diesem Jahr auf der Sechs-Bahnen-Anlage im Sportforum Marzahn ausgetragen wurden, ging 90er Sebastian Krause nicht von einem Start aus. In der Regionalrunde in Hennigsdorf verpasste er als Achter die Qualifikation. Doch dann die freudige Kunde per E-Mail, die Krause im Urlaub auf der Mittelmeerinsel Sizilien erreichte: Auf Grund von Absagen konnte er als Nachrücker starten. Wie praktisch, dass der Urlaub am Freitag endete und Krauses Start am Samstag somit nichts im Wege stand.

Herren: Da in umgekehrter Reihenfolge der Vorleistungen gestartet wurde, musste Krause gleich im ersten Durchgang ran. Das ist insofern ein Nachteil, dass man sich nicht an vorgelegten Ergebnissen orientieren kann. Krause, der einer von vier Fehrbellinern im Starterfeld war, kam dennoch gut mit den Verhältnissen zurecht. Seine 930 Holz bedeuteten die Führung nach dem ersten von drei Läufen. Nun sollte das Bangen und Hoffen beginnen.

Im zweiten Block war vor allem Raphael Kukla vom Bundesligaaufsteiger SpG Michendorf/ Seddin auf dem Zettel der Experten. Doch dieser erwischte einen eher mäßigen Start, konnte sich dennoch auf 925 Holz steigern. Wesentlich besser ins Spiel fand der Calauer Danny Winzer. Er befand sich zur Hälfte knapp unter einem Schnitt von acht, ehe er eine kleine Schwächeperiode überstehen musste. Auf der Abschlussbahn fand er jedoch wieder in die Spur und war zwei Wurf vor Schluss bereits an Krause vorbei. Doch dann unterlief ihm ein Flüchtigkeitsfehler, sodass er mit 929 Holz einen Kegel hinter dem 90er landete. Erste Erleichterung.

Doch die Favoriten, vor allem aus dem eigenen Lager, sollten erst noch kommen. Benjamin Münchow und Dirk Sperling kamen gut aus den Startlöchern. Kai Schulz (Calau) und der vierte 90er im Bunde, Daniel Neumann, hatten hingegen Probleme und verabschiedeten sich früh aus dem Titelrennen. Münchow und Sperling lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, immer die 930 im Blick. Bis zur letzten Bahn waren beide auf Kurs. War es Nervosität oder fehlende Konzentration? Jedenfalls schlich sich bei beiden etwas der Fehlerteufel ein. Im Gleichschritt landetet sie bei 927 Holz – Platz 3.

Das Zittern für Sebastian Krause hatte sich also gelohnt. Aus dem Urlaub zum Landesmeistertitel – bereits dem fünften für Krause in der Herrenklasse. Als Krönung gab es noch die Startberechtigung für die deutschen Meisterschaften Mitte Juni in Neumünster. Das nötige Stechen um Platz drei entfiel, da Sperling verzichtete und somit seinem Teamkollegen Benjamin Münchow die Bronzemedaille überließ. Daniel Neumann kam letztendlich auf Rang 11.

 

Im Wettbewerb der weiblichen U 23 schaffte Meike Erdmann als Viertplatzierte die Qualifikation für Neumünster. Sie musste sich der Titelträgerin Anne Riedel (Michendorf, 912 Holz) sowie Michèle Bombik (Werder, 900) und Sophie Heinz (Wandlitz, 897) geschlagen geben.

 

Bei der männlichen U 23 dominierte der weitestgehend unbekannte Markus Grywnow aus Treuenbrietzen mit 934 Holz – dem besten Ergebnis des Gesamten LEM-Wochenendes. 90er Markus Ringgenberg kam ebenso auf 910 Holz wie Christian Kögel aus Bremsdorf. Das nötige Stechen verlor Ringgenberg, sodass er sich mit Bronze zufrieden geben musste. Für das Neumünster-Ticket reichte es dennoch. Die letzte Fahrkarte löste Neu-Fehrbelliner Jonathan Jaeger (909), der noch für die SpG Werder/ Havel antrat.

 

Die Damen-Konkurrenz gewann Mandy Schön vom KSV Altdöbern (913 Holz) und sicherte sich das einzige Startrecht für die Deutschen Meisterschaften. Als einzige SV-90-Starterin kam Manuela Dreßler mit 889 Holz nicht über den 14. Rang hinaus.

 

In sämtlichen Senioren-Wettbewerben gab es keine Teilnehmer mit dem SV-90-Logo auf der Brust. Hier eine kurze Übersicht:

Damen A: 1. Marina Penz (SpG Eberswalde, 917), 2. Sylke Jäkel (BBC 91 Neuruppin, 916), 3. Ines Sojka (SpG Eberswalde, 909)

Herren A: 1. Rainer Kühn (MPSV 95 Königs Wusterhausen, 931), 2. Norbert Witzel (SVL 1919 Seedorf, 924), 3. Bodo Juchert (SG Blau-Weiß Rädel, 921)

Damen B: 1. Renate Weinberg (Eberswalder SC, 908), 2. Rita Kölling (KSV Dahme 1959, 898), 3. Marianne Wilke (SpG Rolandstadt Perleberg (894)

Herren B: 1. Manfred Blüthner (SV Glienicke/ Nordbahn, 918), 2. Hans-Joachim Lüdecke (KSV 90 Nauen, 916), 3. Jürgen Reimann (SVL 1919 Seedorf, 915)

Damen C: 1. Karin Brademann (SpG Michendorf/ Seddin, 898), 2. Annerose Schnur (ESV Lok Jüterbog, 881), 3. Eva Bonow (Eberswalder SC, 874)

Herren C: 1. Detlev Hollnagel (Oranienburger KC, 908), 2. Walter Harz (SpG Jüterbog, 903), 3. Heinz Bollfraß (KC Glück Auf Rüdersdorf, 901)

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Auf der Achtbahnenanlage von Motor Hennigsdorf wurden am Wochenende die Regionalmeisterschaften Nord ausgetragen. In zehn Entscheidungen wurden die Medaillen und Tickets für die brandenburgischen Titelkämpfe ausgespielt. Teilnehmer waren die Kreismeister und Platzierten aus den Landkreisen Prignitz, Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin.  Ende April treffen dann die Besten in Berlin auf die Endrundenteilnehmer der Regionen Mitte und Süd. Aus dem Landkreis waren insgesamt 19 Kegler in Hennigsdorf dabei. 7 Medaillen und 9 Startplätze für die LEM gab es. Höhepunkte waren die Siege von Markus Ringgenberg (SV 90) bei den Junioren und Sylke Jäkel (BBC 91) bei den Damen A.

Am Samstag spielten die männlichen Teilnehmer die Medaillengewinner aus. Einen spannenden Kampf um den Titel lieferten sich Titelverteidiger Christopher Penz (Eberswalde) und 90er Markus Ringgenberg. Nach 120 Würfen lag der Fehrbelliner mit starken 916 Holz ein Holz vor dem Eberswalder. Platz drei ging mit 884 Holz an den Perleberger Til Runge.

Im Herren-Wettkampf war gleich ein Ruppiner Quartett im Starterfeld. Die besten fünf können nach Berlin fahren. Mit sehr guten 935 Holz holte sich der Ex-Fehrbelliner Mathias Metzdorf (Seedorf) den Titel. Danach folgten gleich drei 90er. Silber und Bronze gingen mit 931 und 928 Holz an Dirk Sperling und Daniel Neumann. Mit 916 Holz folgte Titelverteidiger Benjamin Münchow.  Sebastian Krause belegte mit 903 Holz den achten Rang. Bis zum Minimalziel Rang fünf fehlten ihm vier Holz.

Auch bei den Herren A stand mit BBC 91 Kegler Thomas Gabrysch ein Ruppiner auf dem Podest. Seine 902 Holz bedeuteten Bronze und eines der vier Berlin-Tickets. Gold holte sich Heimkegler Wolfgang Grabek mit 918 Hölzern. 12 Holz weniger bedeuteten für Sven Kämpfe (Eberswalde) Silber. Ebenfalls sehr gut schlug sich 90er Günther Speer mit 890 Holz. Damit wurde er Fünfter. Vor beziehungsweise hinter ihm lagen die beiden Seedorfer Bundesligaspieler Norbert Witzel (893) und Frank Wilke (888). Rainer Baum (Kyritz) und Karsten Seidel (Wittstock) belegten mit 874 und 872 Holz die Ränge 10 und 11.

Im Wettkampf der Herren B war ein Ruppiner Trio am Start. Bester wurde 90er Bernd Bujack mit Rang sieben und 859 Holz. Mit Rang sechs wäre er im Brandenburger Finale gewesen. Das Kyritzer Duo Bernd Neumann und Rainer Lexow belegte mit 852 und 521 Holz die Plätze 10 und 12. Wobei Rainer Lexow nach 81 Würfen verletzungsbedingt aufgeben musste. Regionalmeister wurde der Seedorfer Jürgen Reimann (891). Silber und Bronze gingen mit 883 und 882 Hölzern an den Oranienburger Peter Kindermann und den Glienicker Manfred Blüthner.

Im Wettkampf der Herren C war kein Kreisspieler dabei. Meister wurde der Oranienburger Detlev Hollnagel (874).

 

Am Sonntag spielten dann die Damen ihre Meister aus. SV 90 Spielerin Meike Erdmann konnte sich mit 875 Holz die Silbermedaille sichern. Mit zwei Holz mehr holte sich die Eberswalderin Jessica Fleischer den Titel. Rang drei ging mit 856 Holz an die Wandlitzerin Sophie Heinz.

Auch im Wettkampf der Damen ging Silber an eine Ruppinerin. Nicole Liebert ließ starke 896 Holz fallen. Nur die Perlebergerin Heike Bolzmann schaffte mit 907 Holz ein höheres Ergebnis. Mit 894 Holz ging Bronze an die Eberswalderin Lisa Völter. Ebenfalls das Berlin-Ticket konnte SV 90 Keglerin Manuela Dreßler buchen. Mit 876 Holz und Rang fünf war sie in der Endrunde. Clubkameradin Sissy Wiankes 866 Holz (10.) reichten am Ende nicht ganz. Zwei Holz fehlten für die LEM. 

Im Wettkampf der Damen A gab es dann den Sonntagshöhepunkt der Ruppinerinnen. BBC 91 Keglerin Sylke Jäkel konnte mit der Schnapszahl von 888 Holz ihren Titel erfolgreich verteidigen. Silber und Bronze gingen mit 872 und 867 Holz an Elke Walter (Wandlitz) und Ines Sojka (Eberswalde). Die zweite Kreisstädterin Heike Lebrun belegte mit 836 Holz den 7. Rang.

Bei den Damen B und C gewannen Marianne Wilke (Perleberg) und Eva Bonow (Eberswalde) mit 874 und 853 Hölzer. Ruppinerinnen waren hier nicht am Start.

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