Sonntag, 02 April 2017 11:09

SV 90 II kämpft um Bundesliga-Aufstieg

Die zweite Herrenmannschaft des SV 90 Fehrbellin kämpft in diesen Stunden in Delmenhorst um den Aufstieg zur 2. Bundesliga. Am Sonntag ab 10 Uhr tritt das Team um Norbert Krämer gegen die SG Empor Brandenburger Tor (Berlin), den KSV Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern), den SC Norderstedt (Hamburg) und die Eintracht Ebendorf (Sachsen-Anhalt) an. Für die Rhinstädter kommen Markus Ringgenberg, Mathias Metzdorf, Andreas Schubert, Michael Nußbaum, Marco Koch, Norbert Krämer und Ersatzmann Günther Speer an. Vier der fünf Mannschaften steigen auf.

Zeitgleich will bei den Damen der KSV Altdöbern zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen. Auch die Lausitzerinnen müssen sich mit 4 Mannschaften messen, es steigen allerdings nur die ersten beiden auf.


Zu den Ergebnissen...

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Die Erfolgsstory der Bundesligareserve hält weiter an. Nach dem Aufstieg in die höchste brandenburgische Liga und dem Staffelsieg in der Vorrunde konnte man nun am Samstag in Königs Wusterhausen mit dem 2. Turnierplatz in der Meisterrunde Platz eins belegen und somit nach 2011 wieder die Goldmedaille erkämpfen. Hatte man vor sechs Jahren noch das Startrecht zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga nicht in Anspruch genommen, will man nun am 2. April in Delmenhorst den Zweitligaplatz erkämpfen.

Vor dem Finalturnier in Königs Wusterhausen lagen alle vier Endrundenteams jeweils nur einen Punkt auseinander. Das 90er Team reiste als Tabellenführer an und hatte somit die besten Aussichten auf den Titel. Ein zweiter Rang hinter dem Gastgeber wäre der Gesamtsieg. Nach dem Anfangsblock lag man durch 876 Holz von Andreas Schubert auf den 3. Rang. Durchgangsbester wurde Heimkegler Sven Heise mit 896 Hölzer vor Wolfgang Freyhoff (Michendorf/ Seddin), der 884 Holz erkämpfte. Der vierte Spieler, Steffen Manigk (Vetschau), ließ 873 Holz fallen.

Im zweiten Block konnte Matthias Wüstenhagen mit 903 Holz die Führung zwar verteidigen, aber die 90er kamen bis auf fünf Holz an die Hausherren heran. 90er Mathias Metzdorf zeigte ein Topspiel und sollte mit 918 Holz bester Holzsammler des Spieles werden. Gleichzeitig überbot er den aktuellen Bahnrekord bei den Herren um sieben Holz. Da die Rivalen von Michendorf und Vetschau nur auf 878 und 861 Holz kamen, verloren beide Teams wichtigen Boden.

Auch Youngster Markus Ringgenberg zeigte in Runde drei ein sehr gutes Spiel. Mit 901 Holz wurde er Durchgangsbester. Damit nahm er Heimkegler Tino Lehmann vier Hölzer ab. Somit lagen die Hausherren zur Halbzeit nur noch mit einem Holz vor dem 90er Sextett. Michendorf und Vetschau verloren mit 887 und 855 Holz den Kontakt zur Spitze. Beide Teams lagen nun schon 46 beziehungsweise 106 Holz hinter den Rhinstädtern.

In Runde vier konnten die MPSV 95 Kegler sich wieder etwas absetzen. Thomas Siegmund gewann das Duell mit 90er Michael Nußbaum mit 902: 881 Holz. Da die anderen beide Teams mit 880 und 855 Hölzer unter dem 90er blieben, konnte man bereits vor Durchgang fünf die 90er Rufe „Landesmeister, Landesmeister“ in der Halle hören.

Auch 90er Marco Koch ließ mit 881 Holz in diesem Durchgang nichts anbrennen. Gastgeber Marco Stettnisch gelang mit 902 Holz der Mannschaftsbestwert. Damit baute man die Führung auf den kommenden Landesmeister auf 45 Holz aus.

Somit war der letzte Durchgang eigentlich nur noch Formsache. Wäre da nicht noch das Spiel von 90er Kapitän Norbert Krämer gewesen. Mit 911 Holz sorgte er für den zweiten Bahnrekord (Herren A- vorher 904 Holz) an diesem Tage. Für den MPSV 95 beendete Olaf Stettnisch das Spiel mit 898 Holz. Damit holte man sich neben dem Turniersieg die Vizemeisterschaft. Bronze ging an die Bundesligareserve der SpG Michendorf/ Seddin II. Bester Holzsammler wurde Schlusskegler Heiko Sander mit 894 Holz. Für den Viertplatzierten Vetschau waren die 888 Holz von Patrick Diestel das beste Ergebnis.

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Montag, 06 Februar 2017 18:26

Besser konnte es nicht laufen

Nach zehn Wochen Wettkampfpause wurde am Samstag auf der Fehrbelliner Kegelbahn der zweite von insgesamt vier Spieltagen der Meisterrunde in der Landesliga der Herren ausgetragen. Der SV 90 Fehrbellin II übernahm mit dem Turniersieg die Tabellenführung. Da die anderen drei Teams den 90ern mit ihren Platzierungen entgegen kamen, hat man sich nun für die beiden ausstehenden Turniere eine Idealposition erkämpft. Der Landesmeistertitel ist greifbar, dazu das Startrecht für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga.

Nach dem ersten Block übernahm erst einmal der Ex-Bundesligist von MPSV 95 Königs Wusterhausen die Führung. Sven Heises 892 Holz sollten an diesem Tage das beste Ergebnis eines Gästekeglers werden. SV 90 Kegler Marco Koch folgte mit 879 Hölzern. Für die Bundesliga-Reserve der SpG Michendorf-Seddin erspielte Axel Frobenius vier Holz weniger. Für den Turniersieger des ersten Spieltages, den 1. KSV Vetschau, kam Marcus Lehnigk auf 852 Hölzer.

Nach Runde zwei übernahmen die Hausherren die Führung. Mathias Metzdorf sollte mit 897 Holz das zweitbeste Tagesergebnis erzielen. Zehn Holz dahinter lag Königs Wusterhausen.

In den Runden drei und vier bauten Youngster Markus Ringgenberg und Andreas Schubert mit 889 und 868 Holz die Führung auf insgesamt 41 Hölzer aus. Königs Wusterhausen blieb weiter Zweiter. Zu Vetschau beziehungsweise Michendorf-Seddin II lagen weitere 19 bzw. 35 Hölzer.

Der fünfte 90er, Michael Nußbaum, ließ ebenfalls nichts anbrennen. Mit 874 Holz wurde er Durchgangsbester. Die anderen drei Teams schoben sich dagegen dichter zusammen. Somit lagen zwischen Verfolger Königs Wusterhausen und Schlusslicht Michendorf-Seddin II nur 27 Holz. 

SV 90-Kapitän Norbert Krämer zeigte im letzten Block eine sehr starke Vorstellung. Mit 904 Holz sollte er bester Holzsammler des Turnieres werden. Noch mehr interessierte den 90er Anhang der weitere Zieleinlauf der drei Gästeteams. Der verlief am Ende für die Hausherren perfekt. Heiko Sander (Michendorf-Seddin II) brachte sein Team mit der Mannschaftsleistung von 886 Holz von Rang vier auf Platz zwei. Königs Wusterhausen rutschte auf Platz drei ab und Vetschau musste sich diesmal mit Rang vier und einem Punkt zufrieden geben.

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Das zweite Team der Bohlekegler des SV 90 Fehrbellin konnte am ersten Spieltag der Meisterrunde in der Landesliga einen gelungenen Auftakt feiern.

Nach fünfstündiger Wettkampfzeit konnte man in der Lausitz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Punkte erkämpfen. Gastgeber Vetschau nutzte den Heimvorteil zum Turniersieg. Die Teams aus Königs Wusterhausen und Michendorf/ Seddin II mussten sich mit den Rängen drei und vier zufrieden geben.

Erwartungsgemäß übernahmen die Hausherren mit der zweitbesten Holzzahl des Turniers von Marcus Lehnigk (906) nach dem Anfangsblock die Führung. 90er Ralf Friedrich konnte seine Farben mit 880 Holz auf Rang zwei bringen. Die anderen beiden Teams konnten nicht mithalten. Für den MPSV 95 Königs Wusterhausen ließ Marco Lerche 855 Holz fallen. Für die Bundesligareserve des Zweiligisten Michendorf/ Seddin kam Axel Frobenius auf 846 Holz.

In Runde zwei stellten die Rhinstädter den besten Kegler. Mathias Metzdorfs 898 Holz waren Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Mit drei Kegeln weniger verteidigte Markus Lehmann die Führung der Lausitzer. Königs Wusterhausen (Sven Heise/ 862) und Michendorf/ Seddin II (René Schönefeld/ 863) verloren weiter an Boden. Vetschau führte mit 23 Holz vor Fehrbellin II. Das 90er Sextett hatte bereits 61 beziehungsweise 69 Holz mehr als die anderen beiden Mannschaften.

Auch in den nächsten beiden Runden das gleiche Bild. Jörg Gresch und Rocco Faustmann verteidigten mit 897 und 878 Holz die Führung. Das 90er Duo Marco Koch und Andreas Schubert konnten mit 893 und 889 Holz den Abstand auf 16 Holz verkürzen. Dank der Mannschaftsbestleistung von Tino Lehmann (897) konnte der MPSV 95 den Abstand zu Michendorf/ Seddin II auf 27 Holz ausbauen.

Im vorletzten Durchgang fiel dann der Bestwert bei den Potsdam-Mittelmärkern. Toni Willing brachte 883 Holz zu Fall. Aber zum dritten Rang fehlten immer noch neun Holz. Für die beiden führenden Teams hatte der Vetschauer Patrick Diestel 911 Holz (Turnierbestleistung) und 90er Michael Nußbaum 865 Holz im Wettkampfprotokoll. Somit war eine Vorentscheidung um den Turniersieg zu Gunsten der Gastgeber gefallen.

Vetschaus Schlusskegler Mathias Loewa machte den Sack mit 900 Holz zu. 90er Kapitän Norbert Krämer beendete den Wettkampf mit 881 Holz. Königs Wusterhausen blieb dank 892 Holz von Olaf Stettnisch Dritter. Mit 871 Holz von Heiko Sander blieb Michendorf/ Seddin II an diesem Tage Schlusslicht.

Weiter geht es nach dem Jahreswechsel und den Kreismeisterschaften, die traditionell den Januar füllen, erst am 04.02.17. Die 90er werden dann auf heimischer Anlage bestrebt sein, sich für die restlichen Spieltage eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

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Montag, 31 Oktober 2016 21:24

Heidrun Flemming zum Ehrenmitglied ernannt

Alle fünf Jahre feiern die Kegler des SV 90 Fehrbellin die Gründung der Sektion (7. November 1951) etwas größer. Am Samstag fand dazu in der Linumer "Storchenklause" die Festveranstaltung zum 65. Gründungstag der Fehrbelliner Kegler statt. Nach einem kurzen Rückblick durch Sektionsleiter Peter Wolski gab es erst einmal am Büffet eine Stärkung. Traditionell wurden dann Sportkameraden mit einem Präsent für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Das Trio Meike Erdmann, Annekatrin Münchow und Henrik Protze ist mittlerweile seit 10 Jahren Teil der Fehrbelliner Keglerfamilie. Fünf Jahre länger die Kugel bei den 90er in der Hand haben bereits Dana Vatter, Liane und Bernd Bujack sowie Markus Gorges und Manuela Dreßler. Besondere Freude gab es dann bei Ruth Scholz. Sie konnte nicht nur die 40-jährige Mitgliedschaft feiern, sondern erhielt als Zugabe die Ehrennadel des DBKV in Gold. Für Gunter Fickinger war es sogar die 45 jährige Mitgliedschaft.

Nach einer ersten kurzen Tanzeinlage gab es weitere Ehrungen. Diesmal für aktive Vereinsarbeit. Christian Nußbaum und Günther Renkel erhielten ein Präsent für ihren Einsatz bei der diesjährigen Modernisierung der Sportstätte. Der dritte im Bunde, Michael Bindig, betreut seit elf Jahren die Fehrbelliner Kegeltalente.

Thomas Krieglstein, Geschäftsführer des KSB Neuruppin, und Hans-Jürgen Franke, zuständig für Ehrungen und Auszeichnungen, ehrten anschließend die Sportkameraden Sebastian Krause (Silber), Evelin Hildebrandt, Bernd Bujack sowie Manuela und Jens Dreßler (jeweils Gold) für aktive Vereinsarbeit mit der Ehrennadel des KSB. Alle erhielten weiterhin als Dankeschön auch ein Präsent durch die Sektion.

Nach der nächsten Tanzrunde folgte dann Teil drei der Ehrungen. Jetzt wurden Sportkameraden geehrt, die in den letzten fünf Jahren bei den deutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest standen beziehungsweise in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden. Geehrt wurden mit einem Präsent Meike Erdmann, Sissy Wianke, Markus Ringgenberg, Henrik Protze, Dirk Sperling, Mathias Metzdorf, Alexander Wolski, Benjamin Münchow, Nico Witter, Sebastian Krause und Dietmar Stoof.

Nun bedankte sich der Sektionsleiter noch bei seinen Vorstandmitgliedern Helmuth Hildebrandt, Guido Katschke, Sabine Wolski, Ruth Scholz, Heidrun Flemming und Birgit Protze mit einem Geschenk. Die Vorstandsmitglieder Günther Speer (Bronze), Andreas Schubert (Silber) und Liane Bujack (Gold) erhielten durch den KSB die Ehrennadel überreicht.

Zum Abschluss folgte dann noch ein besonderes Highlight. Die Sportkameradin Heidrun Flemming wurde aufgrund ihrer Verdienste um den Fehrbelliner Kegelsport durch die 90er Vorstandsmitglieder Susann Döring und Ursula Kollat zum "Ehrenmitglied des SV 90 Fehrbellin" ernannt.

Danach folgte die große Tombola mit Glücksfee "Daniel" inklusive Tauschbörse. Zwischendurch wurde immer wieder das Tanzbein geschwungen beziehungsweise das Programm der "Lentzker Luchdrosseln" sorgte für Stimmung und Erheiterung. Bis zum Sonntagmorgen wurde dann der "Renteneintritt der Fehrbelliner Kegler" standesgemäß weiter gefeiert.

 

 

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Samstag, 29 Oktober 2016 20:38

Mit einem Bein in der Meisterrunde

Auf der Fehrbelliner Kegelsportstätte wurde am Samstag der vorletzte Spieltag der Vorrunden-Staffel 1 der Herren-Landesliga ausgetragen. Gastgeber SV 90 Fehrbellin II ließ auf der Heimbahn nichts anbrennen und kam zu einem klaren Start-Ziel-Sieg. Vor dem letzten Spieltag, dieser wird in Luckau ausgetragen, haben die Mannen um Kapitän Norbert Krämer nun die besten Vorraussetzungen, die Meisterrunde zu erreichen. Schützenhilfe erhielt man vom Tabellenführer Vetschau, der den zweiten Platz in der Rhinstadt belegte. Somit ist beiden Teams der Finaleinzug kaum noch zu nehmen.

Mit 875 Holz von Norbert Krämer ging es für die 90er los. Die andren drei Teams konnten nicht mithalten. Werder folgte mit 854 Holz, Luckau begann mit 852 und Vetschau mit 851 Hölzer. Auch in Runde zwei stellten die 90er den Durchgangsbesten. Mathias Metzdorfs 880 Holz sollten das zweitbeste Tagesergebnis werden. Bereits 42 Holz hinter dem Gastgeber lag Vetschau (Steffen Manigk/ 862).

In Runde drei kam Fehrbellins Youngster Markus Ringgenberg auf 872 Holz. Auf zwei Holz mehr kam der Vetschauer Mathias Loewa. Für Werder erspielte Lucas Siele mit 871 Holz Mannschaftsbestwert. Nach der Hälfte des Turniers lagen die Hausherren mit 41 Holz vorn. Vetschau hatte wiederum 15 Hölzer mehr als das Sextett aus Werder. Luckau war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Rennen. 

In Runde vier und fünf waren die 90er Marco Koch und Michael Nußbaum wieder die Besten. Marco Kocsh 878 Holz sollten das drittbeste Turnierergebnis werden, Michael Nußbaum schaffte mit 886 Holz sogar Tages-Höchstholz. Damit war den 90ern der Sieg nicht mehr zu nehmen. 74 Holz hatte man mehr als Vetschau. Für die Lausitzer erkämpfte Patrick Diestel mit 875 Holz den Teambestwert.

Somit war der Schlussblock eigentlich nur noch Formsache. Mit 870 Holz trug 90er Andreas Schubert zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei und der wichtige Vierer blieb in der Rhinstadt.

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Am zweiten Spieltag der Vorrunde in der Landesliga, Staffel 1 der Herren im Bohle-Kegeln musste die 2. Herrenmannschaft zum Turnier nach Vetschau reisen. Ziel des Teams war es, weiter für die Meisterrunde zu punkten. Lange Zeit lieferte man sich einen spannenden Kampf um den Turniersieg mit Gastgeber Vetschau. Am Ende siegten die Hausherren mit 20 Holz Vorsprung vor dem Fehrbelliner Sextett. Beide Teams haben nun die besten Aussichten, die Meisterrunde zu erreichen. Fehrbellin kann am 29. Oktober auf der Heimbahn die nächsten Zähler dafür sammeln.

Nach Runde eins lag Vetschau durch die Teambestleistung von Markus Lehnigk (906) in Führung. Die anderen drei Teams trennten gerade einmal sechs Hölzer. Marcel Merker (Luckau) kam auf 888, 90er Michael Nußbaum auf 885 und Maik Jaeger (Werder) auf 882 Hölzer.

In Runde zwei folgte dann der große Auftritt von 90er Mathias Metzdorf. Mit starken 917 Holz, Höchstholz des Turniers, brachte er seine Farben in Führung. Vier Holz weniger hatten die Gastgeber, die durch Steffen Manigk 892 Holz in die Wertung brachten. Luckau (Philipp Wolf 871) und Werder (Lucas Siele 864) konnten da nicht mehr mit halten.

Nach der Hälfte des Turniers wechselte die Führung wieder Richtung OSL. Markus Lehmann konnte Youngster Markus Ringgenberg mit 895 Holz 12 Hölzer abnehmen. Damit trennten beide Teams jetzt zehn Holz. Hoffnung gab es in diesem Durchgang wieder für das Luckauer Team. Der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres konnte durch die Mannschaftsbestleistung von Felix Richter (905 Holz) den Abstand zum Fehrbelliner Team auf 21 Holz verkürzen. Werder war zu diesem Zeitpunkt aus dem Rennen.

In Runde vier wieder ein Führungswechsel. Diesmal brachte Ralf Friedrich wieder die 90er nach vorn. Er gewann das Duell gegen den ärgsten Rivalen Vetschau mit 878: 859. Nun lagen die 90er wieder mit neun Holz auf Rang Eins. Aber auch Luckau blieb durch den Durchgangsbestwert von Volker Staffe (879) weiter im Punkterennen.

Vor den letzten 120 Würfen trennten Vetschau und Fehrbellin nur ein Holz. Patrick Diestel konnte mit 897 Holz den Rückstand verkürzen. Andreas Schubert ließ für die 90er 887 Holz fallen. Luckau blieb weiter in Lauerstellung (René Hönicke 889). Jonathan Jaeger konnte trotz Mannschaftsbestwert (886) keinen Boden gut machen.

Im Schlussblock sicherte Mathias Loewa seinem Team mit 906 Holz den Turniersieg. 90er Nobert Krämers 887 Holz waren der Dreier für die Rhinstädter. Der Luckauer Christian Branzke erspielte 878 Holz. Für Werder blieb an diesem Tage nur Rang vier übrig.

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Auch in diesem Jahr waren die Herren des SV 90 Fehrbellin bei den Landesvereinsmeisterschaften nicht zu schlagen. Zum siebten Mal konnte man in den letzten acht Jahren den Siegerpokal als OPR-Kreisauswahl in Empfang nehmen. Als Zugabe gab es auf der Kegelbahnanlage im Berliner Preußenpark zudem für das OPR-Quartett das Ticket für die deutschen Titelkämpfe, welche in der zweiten Juniwoche in Kiel ausgetragen werden.

Herren: Gleich mit zwei Auswahlmannschaften ging man in diesem Jahr in den Wettkampf. Als Titelverteidiger hatte man laut Ausschreibung die Möglichkeit ein zweites Team zu melden. Erstmals machte man davon Gebrauch. Da man im Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften in Cuxhaven Bronze erkämpfte, hatte Brandenburg für diese Saison zwei Startplätze. Beide OPR-Teams wollten nun nach Kiel.

Nach den ersten 120 Würfen lag der Titelverteidiger durch die spätere Mannschaftsbestleistung von Alexander Wolski mit 893 Holz in Führung. OPR II lag durch Anschieber Mathias Metzdorf, der 873 Holz fallen ließ, auf dem fünften Rang. Auf Platz zwei und drei lagen Potsdam-Mittelmark (Ingo Müller/ 887) und die Prignitz (Hans Fulczynski/ 880).

In Runde zwei lagen beide OPR-Spieler jeweils nur ein Holz hinter ihren Vorgängern. Sebastian Krause kam auf 892 und Markus Ringgenberg auf 872 Holz. In der Zwischenwertung war OPR I weiter vorne, aber Potsdam-Mittelmark kam dank 897 Holz von Jonathan Jaeger bis auf ein Holz heran. OPR II blieb weiter Fünfter.

Auch der dritte Durchgang war hart umkämpft. Dietmar Stoof (OPR I) und Michael Preuß (Potsdam-Mittelmark) lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen. Mit 887:886 Holz ging das Duell an den Ruppiner. Für OPR II erspielte Benjamin Münchow mit 882 Holz einen neuen Mannschaftsbestwert. Damit war man weiter auf Fünf. Vor den letzten 120 Würfen führte der Titelverteidiger mit nur zwei Holz. Zum Dritten Prignitz, hier waren vier Seedorfer im Team, hatte man sehr gute 27 Holz Vorsprung.

Nun wollte Dirk Sperling den Sack zu machen. Mit 891 Holz nahm er seinem ärgsten Rivalen Ronny Gutschmidt (Potsdam-Mittelmark) satte 23 Holz ab. Damit war die Mission Titelverteidigung erfolgreich. Jubel auch bei den Prignitzern. Mit der Turnierbestleistung von 898 Holz brachte Frank Wilke sein Team noch auf Silber und man hatte ebenfalls das Kiel-Ticket im Heimgepäck. OPR II blieb trotz der Mannschaftsbestleistung von Nico Witter (884) auf dem fünften Rang.

Es war der insgesamt achte Titel im Herrenbereich für die OPR-Kreisauswahl. Damit ist man seit der Wiedervereinigung Rekordmeister, löste die lange führenden Prignitzer (7 Titel) ab.

Herren A: In dieser Endscheidung spielten vier Kegler des BBC 91 im Kreisauswahltrikot. Am Ende des Wettkampfes belegte auch dieses Quartett (3458 Holz) den fünften Platz. Zum Podest fehlten am Ende nur 12 Hölzer.  Anschieber Thomas Gabrysch begann mit 872 Holz. In den nächsten beiden Durchgängen ließen Axel Wolter und Frank Pabst 856 und 855 Hölzer fallen. Schlusskegler Jens Zilm konnte mit 875 Holz noch Mannschaftsbestwert erspielen. Neuer Landesmeister wurde Dahme-Spreewald mit 3488 Holz vor Titelverteidiger Prignitz (3482). Bronze ging mit 3470 Holz an Potsdam-Mittelmark.


Ergebnisse LVM Bohle


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Obwohl die 90er am letzten Doppelspieltag in der 1. Bundesliga nicht mehr in den Medaillenkampf angreifen können, wird die Kegelszene am Samstag (13 Uhr) in Richtung Rhinstadt schauen. Immerhin kommt der Tabellenführer Union Oberschöneweide nach Fehrbellin (31 Pkt.). Mit 41 Zählern auf der Habenseite liegen sie fünf Punkte vor dem amtierenden Meister Kiel und Rekordmeister Hannover.

Kiel spielt am Wochenende gegen Stavenhagen und Stralsund zu Hause. Mit einem Punktverlust ist nicht zu rechen. Somit wird man die Saison mit 42 Punkten beenden. Will man den Titel zum sechsten Mal in Folge holen, muss man aber auf Schützenhilfe der 90er und von Hannover hoffen, die an diesem Wochenende ebenfalls gegen Union und Hertha BSC spielen. Auch Hannover liegt noch sehr gut im Rennen. Auch sie können theoretisch am Ende ganz vorne liegen.

Für das 90er Sextett wird es wohl wie 2012 nur Rang vier werden. Trotzdem wird man beiden Berliner Teams nichts schenken. Schließlich will man wenigstens als einziges Team der deutschen Eliteliga auf der Heimbahn die Spielserie ohne Punktverlust beenden.

Ein weiteres Highlight wird das Duell um die Bundesligakrone des besten Einzelspielers der Saison werden. 90er Kapitän Dirk Sperling will natürlich seinen Titel erfolgreich verteidigen. Mit 210 Punkten führt er das Feld an. Auf Platz zwei und drei folgen die Unioner André Franke und André Krause mit 200 und 197 Punkten. Sperlings Mannschaftskameraden werden natürlich auch versuchen, ihrem Kapitän Schützenhilfe zu leisten.

Am Sonntag ab 10 Uhr heißt dann der Gegner Hertha BSC. Der Hauptstadtclub liegt nach dem 20. Spieltag mit einem Punkt Rückstand zum dem 90er Sextett auf dem siebten Tabellenrang, muss aber zum Saisonfinale zweimal in der Fremde antreten, sodass beide Mannschaften am Ende mehr Punkte trennen werden.

Die Rhinstädter können in den letzten beiden Duellen wieder auf Stammspieler Alexander Wolski zurück greifen. Dafür wird wohl der formschwache Mathias Metzdorf raus rotieren. 

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Montag, 14 März 2016 11:50

Medaillenträume geplatzt

KSG Cuxhaven - SV 90 Fehrbellin 2:1 (5443:5381 Holz, 46:32 EWP)

Mit großen Erwartungen gingen die Fehrbelliner Bundesligakegler in die Partie bei der abstiegsbedrohten KSG Cuxhaven. Die Mannschaft um die Topspieler Malte und Hans-Peter Buschbeck befand sich in höchsten Abstiegsnöten, während die 90er noch um die Medaillen kämpften.

In der Startachse lieferten sich die Fehrbelliner Mathias Metzdorf und Benjamin Münchow einen nicht immer gleichwertigen Kampf mit den Lokalmatadoren Malte Buschbeck und Jörg Storsberg. Gerade Metzdorf musste auf Grund der schwachen Startbahn deutlich Federn lassen. Am Ende verlor er gegenüber Buschbeck mit 883:920 deutlich an Boden. Auch Münchow konnte seinen direkten Gegner mit 893:902 nicht halten.

Der Mittelblock sollte nicht die erhoffte Wende bringen. Nico Witter begann auf der schweren Bahn 3 mit sieben über Schnitt. Auch im Anschuss konnte er nicht an Boden gut machen. Am Ende unterlag er gegenüber Florian Graitz knapp mit 883:888. Sebastian Krause sorgte hingegen auf Grund der starken Schlussbahn Drei (24 Plus bei 30 Wurf) für die Chance auf den Zusatzpunkt. Er konnte das Duell gegen Torsten Möller und somit den Durchgang für sich entscheiden (911:909 Holz).

Die Fehrbelliner Schlussachse bildete an diesem Tag Ausnahmespieler Dirk Sperling zusammen mit Dietmar Stoof. Auch wenn der Rückstand für den Gesamtsieg zu groß war, wollte man zumindest in den Kampf um den Zusatzpunkt eingreifen. Dazu musste mindestens ein Topergebnis sowie ein weiteres solides Ergebnis kommen. Sperling zeigte sein gewohnt souveränes Spiel, während Stoof sich auf den anspruchsvollen hinteren Bahnen sehr schwer tat. Zur Hälfte sah es nach einem klaren 3:0 Heimerfolg aus. Doch dann erwachte Stoof, während Sperling nicht locker ließ. Am Ende konnte Cuxhaven mit dem nicht immer sicheren Sönke Neumann gute 913 in die Wertung bringen, während der sonst sichere Schlussstarter Hans-Peter Buschbeck bei 911 stehen blieb. Als Stoof sich nach holprigem Start noch auf 898 Holz hochkämpfte, war vor dem letzten Wurf klar: Dirk Sperling brauchte eine „8“, um den Zusatzpunkt in trockene Tücher zu bringen.

Es kam, was kommen musste – Sperling spielte die „8“ im Stile eines Ranglisten-Ersten, holte sich die 11 Einzelwertungspunkte und seinem Team den wichtigen Auswärtspunkt. Wenn Bremerhaven nicht unnötigerweise einen Punkt an Hannover verschenkt hätte, wäre der Kampf um Bronze drei Spiele vor Schluss noch spannend.


LTS Bremerhaven - SV 90 Fehrbellin 3:0 (5405:5342 Holz, 49:29 EWP)

Die Hoffnung auf die Bronzemedaille lebte dennoch weiter. Der Plan war, auch in Bremerhaven mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen Punkt mitzunehmen - vielleicht auch mehr.

Die Startachse verlief jedoch nicht ganz so, wie die Rhinstädter sich das gedacht haben. Dietmar Stoof startete zwar furios - +27 auf den ersten 30 Würfen. Doch mit zunehmender Spieldauer geriet der Motor immer mehr ins stocken, so dass am Ende "nur" 897 Holz im Protokoll standen. Mannschaftskamerad Nico Witter hatte anfangs ein paar kleinere Probleme auf den schwereren Bahnen, konnte sich dann aber noch auf 893 Holz hochkämpfen. Um Das Heimteam vor Schwierigkeiten zu stellen, reichten beide Ergebnisse nicht. Heinz-Dieter Menkens kam auf 902 Holz, Patrick Schneider gewann den Durchgang mit guten 913 Holz.

Im Mittelblock musste nun etwas kommen. Und die Chancen standen gut, da auf Bremerhavener Seite der angeschlagene Klaus Wendelken gegen 90er Mathias Metzdorf ran musste. Fehrbellins Topspieler Dirk Sperling hatte mit LTS-Topmann Boris Kölpin eine deutlich härtere Nuss zu knacken. Nach gutem Start verlor Sperling sein Duell knapp mit 913:919 Holz. Ärgerlich war, dass es nicht ganz reichte, um das vorgelegte Ergebnis von Schneider zu toppen. Ein Drama spielte sich hingegen im anderen Duell ab. Konnte Metzdorf die erste Bahn noch für sich entscheiden, spielte er sich von Wurf zu Wurf in eine regelrechte Krise. Nachdem er zwischenzeitlich sogar ins Minus rutschte, konnte er sich auf der letzten Bahn noch einmal berappeln. Nichts desto Trotz verlor er mit 849:858 weitere Hölzer. Somit waren die 2 Spielpunkte faktisch vergeben.

Sebastian Krause und Benjamin Münchow wollten sich jedoch nicht beirren lassen und alles geben, um den Zusatzpunkt und somit die Minimalchance auf Bronze zu wahren. Doch es lief nicht gut, denn Heimspieler Marc Brennecke erwischte einen super Tag und legte gleich auf der ersten Bahn ein Brett von +29 hin. Das gab den Gastgebern den nötigen Schwung, um am Ende als klarer Sieger von der Bahn zu kommen. Brennecke kam noch auf 905 Holz, sein Partner Jens Pfeiffer sogar auf 2 Holz mehr. Dem hatten die 90er nicht mehr all zu viel entgegen zu setzen. Immerhin konnte Münchow mit 901 Holz noch die 900er-Grenze überwinden. Um am Spielverlauf noch etwas zu ändern reichte dies aber genau so wenig, wie die 889 Holz von Krause.

"Das Wochenende reiht sich nahtlos in die gesamte Saison ein. Auswärts zeigen wir ein komplett anderes Gesicht, als zu Hause.", resümiert Krause nach dem Spiel. Jetzt heißt es, die Saison anständig zu beenden mit den Heimspielen gegen Union Oberschöneweide und Hertha BSC Berlin am 2. und 3. April. 

Für den SV 90 ist die Saison gelaufen - dies gilt jedoch nicht für Titelanwärter. Der Kampf um die Meisterschaft ist spnnender denn je. Gleich 3 Teams können sich berechtigte Hoffnungen machen, am Ende den Titel in ihre Vitrine zu stellen. Aktuell steht Union Oberschöneweide (41 Punkte) an der Spitze. Der Vorsprung auf ETV/ Phönix Kiel und Rivalen Hannover (beide 36) sieht zwar deutlich aus, aber die Auswärtsaufgaben der Berliner haben es in sich. Während Kiel (gegen Stavenhagen und Stralsund) und Hannover Heimrecht haben, muss Oberschöneweide zunächst in Fehrbellin - zu Hause noch ohne Punktverlust - ran. Am Sonntag kommt es dann zum Showdown in Hannover. Dort können Franke, Krause und Co. mit einem Punktgewinn die Meisterschaft perfekt machen. Kiel hingegen kann nur seine Hausaufgaben machen und hoffen, dass Union leer ausgeht. 

Der Abstiegskampf ist unterdessen zu 99% entschieden. Der KSV Halstenbek (20 Punkte) muss auf Heimniederlagen des VfL Stade hoffen (24 Punkte). Beide haben mit Bremerhaven und Cuxhaven die gleichen Gegner. An eine Stader Heimniederlage glaube allerdings nur Fantasten. Die KSG Cuxhaven (21 Punkte) kann noch mit Stralsund (27 Punkte) gleich ziehen. Dazu müsste aber zwei Mal auswärts gewonnen werden, was gerade bei besagten Stadern nahezu unmöglich wird. Holt Stralsund einen Punkt in Oldenburg oder Kiel, ist man definitiv gerettet. Auf den Punkt gebracht: Halstenbek und Cuxhaven benötigen ein Wunder.

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