Sonntag, 04 März 2018 07:29

Ziel: Wiederaufstieg

Am letzten Spieltag der Platzierungsrunde der Damen-Landesliga musste das 90er Quartett nach Luckenwalde reisen. Nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der höchsten brandenburgischen Liga war vor dem letzten Spieltag klar, dass die Rhinstädterinnen wieder den Gang in die Landesklasse gehen werden. Saisonziel für die nächste Spielserie ist nun der Wiederaufstieg.                             

Trotz des Abstieges wollte man sich auch beim letzten Turnier gut verkaufen. Nach den ersten 120 Würfen übernahmen erwartungsgemäß die Gastgeberinnen (Kathrin Zobel) mit 888 Holz die Führung. Stark auf spielte SV 90 Keglerin Meike Erdmann. Mit 883 Holz (Mannschaftsbestwert) holte sie Rang zwei. Die Spielgemeinschaften Michendorf/ Seddin und Askania Kablow folgten mit 864 und 854 Holz.

Nach Runde zwei rutschte das 90er Team auf Rang drei ab. Kathrin Hildebrandt musste sich mit 840 Holz zufrieden geben. 14 Holz mehr hatte jetzt Michendorf/ Seddin (Angelika Lehnhardt 873). Für Luckenwalde brachte Anja Schreiner 889 Holz in die Wertung. Diese beiden Teams trennten jetzt schon 40 Holz.

In Runde drei konnte Manuela Dreßler (874) die 90er Farben bis auf ein Holz an Michendorf/ Seddin (Gaby Steinhaus 861) heranbringen. Luckenwalde (Christin Hensel 874) blieb weiter vorn und auch Kablow blieb trotz 871 Holz von Angela Weise Schlusslicht.

Im letzten Durchgang wollte SV 90 Mannschaftsleiterin Sissy Wianke nun den zweiten Turnierplatz erkämpfen. Dies gelang leider nicht. Mit 876:866 ging dieses Duell an ihre Rivalin Angela Schirach. Somit blieb man Dritter – wie auch in den anderen drei Turnieren der Rückrunde. Luckenwalde sicherte sich mit 881 Holz von Sarina Rasack den souveränen Heimsieg. Für die abgeschlagenen Kablowerinnen, gab es in der letzten Runde doch noch ein Erfolgserlebnis. Marlen Soost erkämpfte mit 901 Holz Turnierbestleistung.

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Samstag, 02 Dezember 2017 18:38

90er Damen starten mit Rang drei

Auf der Kegelbahnanlage der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin wurde der erste von vier Spieltagen der Platzierungsrunde in der Damen-Landesliga im Bohle Kegeln ausgetragen. Für alle vier Teams geht es jetzt um den Klassenerhalt. Dafür muss man in der Endabrechnung Rang eins oder zwei belegen.

Die Gastgeberinnen kamen zu einem Start-Ziel-Sieg und haben damit ihre Hausaufgaben erledigt. Mit 41 Holz gewann man vor Luckenwalde. Neben dem Turniersieg stellten die Gastgeberinnen auch die Holzbeste (Angela Schirach 890). Beim Zweiten wurde Sarina Rasack mit 856 Holz Mannschaftsbeste. Die Damen des SV 90, keine Freunde dieser Bahnanlage, lagen am Ende des Wettkampfes 47 Holz hinter Luckenwalde. Beste dieses Quartettes wurde Anschieberin Meike Erdmann mit 839 Holz. Schlusslicht wurde das Team von Askania Kablow. 22 Holz lag man hinter den Rhinstädterinnen. Beste Holzsammlerin dieses Teams wurde Angela Weise mit sehr guten 880 Hölzer.

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Sonntag, 12 November 2017 18:59

Zehn Holz fehlten zum Turniersieg

Beim letzten Turnier der Vorrundengruppe, Staffel 2 in der Landesliga der Damen hatte das SV 90-Quartett Heimspiel. Obwohl man bereits als Teilnehmer der Platzierungsgruppe feststand, wollte man das Heimturnier gewinnen. Am Ende fehlten nach 480 Würfen ganze 10 Holz zur Zielstellung. Nach dem Abschluss der beiden Vorrundengruppen geht es jetzt um den Klassenerhalt in der höchsten brandenburgischen Liga. Gegner für die Rhinstädterinnen neben der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin werden nun Luckenwalde und Kablow sein. Von diesem Quartett werden dann die zwei besten Mannschaften in der Landesliga verbleiben, die anderen beiden Teams spielen dann in der neuen Serie in der Landesklasse.

Beim Abschlussturnier in Fehrbellin erspielte Anschieberin Meike Erdmann 840 Holz. Alle drei Konkurrenten konnten vorbei ziehen. Durchgangs- und Mannschaftsbeste wurde Viola Haseloff (Michendorf) mit 858 Holz. Carolin Jank (Luckau) und Bianca Kühn (Werder/Havel) folgten mit 849 und 844 Holz.

Nach Durchgang zwei konnte SV 90-Keglerin Manuela Dreßler mit dem Mannschaftsbestwert von 859 Holz ihr Team auf den zweiten Rang bringen. In Führung lag jetzt mit 13 Holz das Luckauer Quartett. Lena Wiesner erkämpfte mit 863 Holz Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Vier Holz hinter dem Gastgeber folgte Michendorf/ Seddin (Gaby Steinhaus - 837 Holz). Fünf Hölzer weniger in der Gesamtwertung hatte Werder/ Havel. Hier erspielte die Ex-Fehrbellinerin Julia Rothe 846 Holz.

Im vorletzten Durchgang folgte dann der große Auftritt von Sandra Sandow. Mit dem Tagesbestwert von 883 Holz brachte sie Werder/ Havel mit neun Holz in Führung. Auf Rang zwei lag jetzt Luckau (Sarina Manig - 852 Holz). Zehn Holz weniger in der Mannschaftswertung hatten die Heimspielerinnen (Kathrin Hildebrandt - 855 Holz). Schlusslicht war Michendorf/ Seddin. Hier hatte Angelika Lehnhardt bei ihren 120 Würfen 847 Holz im Wettkampfbuch.

Im letzten Durchgang wurde es noch einmal richtig spannend, denn alle vier Teams lagen in der Endabrechnung nur 20 Hölzer auseinander. Die Luckauerin Inken Käthner sicherte ihrem Team mit 851 Holz den Turniersieg und die Meisterrunde. Michéle Bombik kam nicht über 834 Holz hinaus, was jedoch am Ende noch für Rang zwei reichte. Ein Holz weniger in der Mannschaftswertung hatte das 90er Team. Mannschaftskapitän Sissy Wianke brachte 852 Holz in die Wertung. Für Michendorf/ Seddin beendete Angela Schirach mit dem Durchgangsbestwert von 853 Holz den Wettkampf, konnte den Gang in die Platzierungsrunde aber nicht mehr abwenden.

Für die Fehrbelliner Damen geht somit eine verkorkste Vorrunde zu Ende. Die Hoffnung auf bessere Auftritte in der Platzierungsrunde lebt dennoch.

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Mittwoch, 20 September 2017 20:44

Michendorf war wieder keine Reise wert

Am ersten der vier Spieltage der Landesliga-Vorrunde, Staffel 1, mussten die Damen des SV 90 Fehrbellin in Michendorf antreten. Bereits im Vorjahr musste man von der Kegelsportstätte mit nur einem Punkt die Heimreise antreten. Auch diesmal sollte es nicht besser werden. Mit 3331 Holz wurde man Vierter. Für das 90er Quartett kamen Meike Erdmann (832), Kathrin Hildebrandt (835), Manuela Dreßler (829) und Sissy Wianke (835) zum Einsatz.

Erwartungsgemäßer Sieger wurde die Heimmannschaft der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin mit 3455 Holz. Beim Bronzemedaillengewinner des Vorjahres wurde Gaby Steinhaus mit 872 Holz beste Einzelspielerin. Platz zwei ging mit 3409 Holz an Einheit Luckau. Die Spreewälderinnen stellten mit Inken Käthner (888) auch die beste Keglerin. Tagesrang drei ging mit 3371 Holz an die Spielgemeinschaft Werder/ Havel. Hier war Neuzugang Bianca Kühn mit 862 Holz die Mannschaftsbeste.

Nächster Turnierort ist in drei Wochen Luckau. Dann muss das 90er Quartett punkten. Nach den vier Spieltagen werden dann die zwei besten Mannschaften in der Meisterstaffel um die brandenburgischen Medaillen spielen. Die anderen zwei Teams spielen dann in der Platzierungsrunde um den Klassenerhalt.

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Freitag, 10 März 2017 23:15

Vier Hölzer fehlten zum Turniersieg

Der letzte Spieltag der Meisterrunde der Damen in der Landesliga wurde in der Rhinstadt ausgetragen. Zwar konnten die 90er nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen, trotzdem wollte der Liganeuling beweisen, dass man zu Recht die Meisterrunde erreichte.

Nach den ersten 120 Würfen lag das 90er Quartett auf dem zweiten Rang. Meike Erdmann ließ 863 Hölzer fallen. Für den Bundesligaabsteiger Altdöbern sorgte Mandy Schön gleich für einen Paukenschlag. Mit 875 Holz spielte sie Turnierbestleistung. Platz drei ging mit 861 Holz an Königs Wusterhausen (Bianca Kühn). Michendorf folgte mit 842 Holz von Jana Wiemann.

Nach Durchgang zwei rutschen die Gastgeberinnen auf Rang drei ab. Manuela Dreßler kam auf 846 Holz. Ein Holz weniger hatte Viola Haseloff (Michendorf) im Spielbericht. Jennifer Schauer hielt mit 864 Holz Rang eins für Altdöbern. Nur sechs Holz dahinter lag Titelverteidiger Königs Wusterhausen (Esther Silber 872 Holz-Teambestwert) in Lauerstellung.

Somit war der Kampf um die brandenburgische Meisterschaft weiter offen. In Runde drei stellten nun die 90er die Durchgangsbeste – Königs Wusterhausen war mit 2 Punkten Vorsprung auf Altdöbern und Michendorf ins Spiel gegangen.

Kathrin Hildebrandt beendete den Wettkampf mit 865 Holz. Damit schob man sich bis auf zwei Holz an Königs Wusterhausen (Bettina Lehmann/ ab 61.Wurf  Juliane Frye - 843 Holz) heran.  Altdöbern (Sandra Schmidt/ 856 Holz) blieb weiter auf der Spitzenposition. Vor den letzten 120 Würfen lag man nun 19 Holz vor Königs Wusterhausen.

Im letzten Block gab SV 90 Kapitän Sissy Wianke noch einmal alles. Mit 871 Holz schob sie ihr Quartett Holz für Holz an Altdöbern (Anke Neumann/ 853 Holz) heran. Um den Bock umzustoßen fehlten am Ende dennoch frei Kegel. Da Claudia Raddatz (Königs Wusterhausen) 855 Holz fallen ließ und somit Michendorf (Angela Schirach 868 Holz) auf Distanz hielt, blieben die Märkerinnen auf dem wichtigen dritten Rang.

Somit hatten Altdöbern und Königs Wusterhausen in der Gesamtwertung 12 Punkte.  Die neutralen Turniere mussten ausgezählt werden. Hier hatte der Titelverteidiger mit 6985: 6923 Holz die Nase vorne. Folglich gab es für Königs Wusterhausen eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Auf die Teilnahme zu den Bundesligaaufstiegsspielen wurde aber verzichtet. Das Startrecht wird Altdöbern in Anspruch nehmen und den dritten Aufstieg in 5 Jahren anpeilen.

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Die Erfolgsstory der Bundesligareserve hält weiter an. Nach dem Aufstieg in die höchste brandenburgische Liga und dem Staffelsieg in der Vorrunde konnte man nun am Samstag in Königs Wusterhausen mit dem 2. Turnierplatz in der Meisterrunde Platz eins belegen und somit nach 2011 wieder die Goldmedaille erkämpfen. Hatte man vor sechs Jahren noch das Startrecht zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga nicht in Anspruch genommen, will man nun am 2. April in Delmenhorst den Zweitligaplatz erkämpfen.

Vor dem Finalturnier in Königs Wusterhausen lagen alle vier Endrundenteams jeweils nur einen Punkt auseinander. Das 90er Team reiste als Tabellenführer an und hatte somit die besten Aussichten auf den Titel. Ein zweiter Rang hinter dem Gastgeber wäre der Gesamtsieg. Nach dem Anfangsblock lag man durch 876 Holz von Andreas Schubert auf den 3. Rang. Durchgangsbester wurde Heimkegler Sven Heise mit 896 Hölzer vor Wolfgang Freyhoff (Michendorf/ Seddin), der 884 Holz erkämpfte. Der vierte Spieler, Steffen Manigk (Vetschau), ließ 873 Holz fallen.

Im zweiten Block konnte Matthias Wüstenhagen mit 903 Holz die Führung zwar verteidigen, aber die 90er kamen bis auf fünf Holz an die Hausherren heran. 90er Mathias Metzdorf zeigte ein Topspiel und sollte mit 918 Holz bester Holzsammler des Spieles werden. Gleichzeitig überbot er den aktuellen Bahnrekord bei den Herren um sieben Holz. Da die Rivalen von Michendorf und Vetschau nur auf 878 und 861 Holz kamen, verloren beide Teams wichtigen Boden.

Auch Youngster Markus Ringgenberg zeigte in Runde drei ein sehr gutes Spiel. Mit 901 Holz wurde er Durchgangsbester. Damit nahm er Heimkegler Tino Lehmann vier Hölzer ab. Somit lagen die Hausherren zur Halbzeit nur noch mit einem Holz vor dem 90er Sextett. Michendorf und Vetschau verloren mit 887 und 855 Holz den Kontakt zur Spitze. Beide Teams lagen nun schon 46 beziehungsweise 106 Holz hinter den Rhinstädtern.

In Runde vier konnten die MPSV 95 Kegler sich wieder etwas absetzen. Thomas Siegmund gewann das Duell mit 90er Michael Nußbaum mit 902: 881 Holz. Da die anderen beide Teams mit 880 und 855 Hölzer unter dem 90er blieben, konnte man bereits vor Durchgang fünf die 90er Rufe „Landesmeister, Landesmeister“ in der Halle hören.

Auch 90er Marco Koch ließ mit 881 Holz in diesem Durchgang nichts anbrennen. Gastgeber Marco Stettnisch gelang mit 902 Holz der Mannschaftsbestwert. Damit baute man die Führung auf den kommenden Landesmeister auf 45 Holz aus.

Somit war der letzte Durchgang eigentlich nur noch Formsache. Wäre da nicht noch das Spiel von 90er Kapitän Norbert Krämer gewesen. Mit 911 Holz sorgte er für den zweiten Bahnrekord (Herren A- vorher 904 Holz) an diesem Tage. Für den MPSV 95 beendete Olaf Stettnisch das Spiel mit 898 Holz. Damit holte man sich neben dem Turniersieg die Vizemeisterschaft. Bronze ging an die Bundesligareserve der SpG Michendorf/ Seddin II. Bester Holzsammler wurde Schlusskegler Heiko Sander mit 894 Holz. Für den Viertplatzierten Vetschau waren die 888 Holz von Patrick Diestel das beste Ergebnis.

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Montag, 06 Februar 2017 18:26

Besser konnte es nicht laufen

Nach zehn Wochen Wettkampfpause wurde am Samstag auf der Fehrbelliner Kegelbahn der zweite von insgesamt vier Spieltagen der Meisterrunde in der Landesliga der Herren ausgetragen. Der SV 90 Fehrbellin II übernahm mit dem Turniersieg die Tabellenführung. Da die anderen drei Teams den 90ern mit ihren Platzierungen entgegen kamen, hat man sich nun für die beiden ausstehenden Turniere eine Idealposition erkämpft. Der Landesmeistertitel ist greifbar, dazu das Startrecht für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga.

Nach dem ersten Block übernahm erst einmal der Ex-Bundesligist von MPSV 95 Königs Wusterhausen die Führung. Sven Heises 892 Holz sollten an diesem Tage das beste Ergebnis eines Gästekeglers werden. SV 90 Kegler Marco Koch folgte mit 879 Hölzern. Für die Bundesliga-Reserve der SpG Michendorf-Seddin erspielte Axel Frobenius vier Holz weniger. Für den Turniersieger des ersten Spieltages, den 1. KSV Vetschau, kam Marcus Lehnigk auf 852 Hölzer.

Nach Runde zwei übernahmen die Hausherren die Führung. Mathias Metzdorf sollte mit 897 Holz das zweitbeste Tagesergebnis erzielen. Zehn Holz dahinter lag Königs Wusterhausen.

In den Runden drei und vier bauten Youngster Markus Ringgenberg und Andreas Schubert mit 889 und 868 Holz die Führung auf insgesamt 41 Hölzer aus. Königs Wusterhausen blieb weiter Zweiter. Zu Vetschau beziehungsweise Michendorf-Seddin II lagen weitere 19 bzw. 35 Hölzer.

Der fünfte 90er, Michael Nußbaum, ließ ebenfalls nichts anbrennen. Mit 874 Holz wurde er Durchgangsbester. Die anderen drei Teams schoben sich dagegen dichter zusammen. Somit lagen zwischen Verfolger Königs Wusterhausen und Schlusslicht Michendorf-Seddin II nur 27 Holz. 

SV 90-Kapitän Norbert Krämer zeigte im letzten Block eine sehr starke Vorstellung. Mit 904 Holz sollte er bester Holzsammler des Turnieres werden. Noch mehr interessierte den 90er Anhang der weitere Zieleinlauf der drei Gästeteams. Der verlief am Ende für die Hausherren perfekt. Heiko Sander (Michendorf-Seddin II) brachte sein Team mit der Mannschaftsleistung von 886 Holz von Rang vier auf Platz zwei. Königs Wusterhausen rutschte auf Platz drei ab und Vetschau musste sich diesmal mit Rang vier und einem Punkt zufrieden geben.

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Samstag, 04 Februar 2017 17:34

Fehrbelliner Damen wahren Medaillenchance

Nachdem der erste Spieltag der Meisterrunde in der Landesliga für die Damen des SV 90 auf der Michendorfer Kegelbahn noch negativ endete, zeigte der Neuling in Altdöbern, dass man sich auch mit den besten brandenburgischen Mannschaften messen kann. Das Saisonziel 'Klassenerhalt' wurde bereits in der Vorrunde erreicht, nun schnuppert man sogar an der Bronzemedaille. Ärgster Rivale wird höchstwahrscheinlich Vizemeister KCP Michendorf sein.

Das Turnier in Altdöbern begann gleich mit einem Paukenschlag. Der heimische Bundesligaabsteiger begann mit Stefanie Staacke, die mit 928 Holz einen neuen Damen-Einzelbahnrekord aufstellte. Somit ging der Favorit gleich in Führung und es sah nach einem klaren Heimsieg aus. Auch für das 90er Quartett begann das Turnier nach Maß. Meike Erdmann konnte mit 914 Hölzern das zweitbeste Turnierergebnis erkämpfen. Vier Holz dahinter lag Landesmeister MPSV 95 Königs Wusterhausen (Bianca Kühn). Für Michendorf ließ Viola Haseloff 889 Hölzer fallen.

Auch nach Runde zwei blieben die Rhinstädterinnen auf Position zwei. Manuela Dreßler kam nach 120 Würfen auf 892 Hölzer. Jennifer Schauer (908) baute die Führung der Gastgeberinnen auf 30 Holz aus. Nur ein Holz weniger als das 90er Quartett hatte jetzt MPSV 95 (Claudia Raddatz 895) in der Gesamtwertung. Auch Michendorf schob sich weiter an die 90er heran. Durch die Mannschaftsbestleistung von Gaby Steinhaus (907) lag man nur noch zehn Hölzer hinter dem Neuling.

Durchgang drei brachte keine Vorentscheidung. Alle vier Spielerinnen lagen nur zehn Holz auseinander. Sandra Schmidt (901) hielt erwartungsgemäß Altdöbern auf eins. Esther Silber brachte mit Durchgangsbestwert (905) MPSV 95 auf Rang zwei. Fehrbellin (Kathrin Hildebrandt 895) lag nun neun Holz dahinter auf Rang drei. Aber nur vier Holz dahinter folgte Michendorf (Angela Schirach 901).

SV 90-Schlussspielerin Sissy Wianke konnte ihr Team nun mit einer Topleistung auf Rang zwei bringen, musste sich jedoch auch vor den Verfolgerinnen in Acht nehmen. Ihre Gegenspielerinnen waren Angela Schirach (Michendorf) und Bettina Lehmann (KW). Der Durchgang wurde zum Kegelkrimi. Während sich Lehmann nach und nach absetzen konnte, war das Duell der anderen beiden auf Messers Schneide. Ständig wechselte die Führung im Kampf um Platz 3 und 4. Vor dem letzten Wurf lag Wianke ein Holz zurück. Schirach legte vor, was sich als Fehler herausstellte. Der Wurf war etwas zu hoch und wurde nur eine Sechs. Sissy Wianke behielt die Nerven und zog mit einer Acht im letzten Wurf vorbei. In Zahlen heißt das am Ende 899 Holz für Sissy Wianke und 902 Holz für Angela Schirach. Das 90er Quartett hatte allen Grund zum Jubeln, da es nun endgültig in der Meisterrunde angekommen ist.

Für Altdöbern kam Sandra Schmidt auf gute 913 Holz, was den Turniersieg unter Dach und Fach brachte. Bettina Lehmann ließ nichts anbrennen und holte ihrem Team mit 910 Holz 3 Punkte.

Nach zwei von vier Spielen hat Königs Wusterhausen mit 7 Punkten beste Chancen auf die Meisterschaft, da man auch noch das Heimspiel in der Hinterhand hat. Für Bundesligaabsteiger Altdöbern sieht es angesichts des einen Punktes Rückstand nach dem eigenen Heimspiel eher nach Silber aus. Die 90erinnen liegen zwar mit 3 Punkten noch immer auf dem vierten Platz, Michendorf hat jedoch nur einen Punkt mehr auf dem Konto. In zwei Wochen wollen die Damen vom Rhin in Königs Wusterhausen noch einmal vor den Randberlinerinnen stehen, um dann hoffentlich mit einem Heimsieg die Bronzemedaille perfekt zu machen.

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Das zweite Team der Bohlekegler des SV 90 Fehrbellin konnte am ersten Spieltag der Meisterrunde in der Landesliga einen gelungenen Auftakt feiern.

Nach fünfstündiger Wettkampfzeit konnte man in der Lausitz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Punkte erkämpfen. Gastgeber Vetschau nutzte den Heimvorteil zum Turniersieg. Die Teams aus Königs Wusterhausen und Michendorf/ Seddin II mussten sich mit den Rängen drei und vier zufrieden geben.

Erwartungsgemäß übernahmen die Hausherren mit der zweitbesten Holzzahl des Turniers von Marcus Lehnigk (906) nach dem Anfangsblock die Führung. 90er Ralf Friedrich konnte seine Farben mit 880 Holz auf Rang zwei bringen. Die anderen beiden Teams konnten nicht mithalten. Für den MPSV 95 Königs Wusterhausen ließ Marco Lerche 855 Holz fallen. Für die Bundesligareserve des Zweiligisten Michendorf/ Seddin kam Axel Frobenius auf 846 Holz.

In Runde zwei stellten die Rhinstädter den besten Kegler. Mathias Metzdorfs 898 Holz waren Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Mit drei Kegeln weniger verteidigte Markus Lehmann die Führung der Lausitzer. Königs Wusterhausen (Sven Heise/ 862) und Michendorf/ Seddin II (René Schönefeld/ 863) verloren weiter an Boden. Vetschau führte mit 23 Holz vor Fehrbellin II. Das 90er Sextett hatte bereits 61 beziehungsweise 69 Holz mehr als die anderen beiden Mannschaften.

Auch in den nächsten beiden Runden das gleiche Bild. Jörg Gresch und Rocco Faustmann verteidigten mit 897 und 878 Holz die Führung. Das 90er Duo Marco Koch und Andreas Schubert konnten mit 893 und 889 Holz den Abstand auf 16 Holz verkürzen. Dank der Mannschaftsbestleistung von Tino Lehmann (897) konnte der MPSV 95 den Abstand zu Michendorf/ Seddin II auf 27 Holz ausbauen.

Im vorletzten Durchgang fiel dann der Bestwert bei den Potsdam-Mittelmärkern. Toni Willing brachte 883 Holz zu Fall. Aber zum dritten Rang fehlten immer noch neun Holz. Für die beiden führenden Teams hatte der Vetschauer Patrick Diestel 911 Holz (Turnierbestleistung) und 90er Michael Nußbaum 865 Holz im Wettkampfprotokoll. Somit war eine Vorentscheidung um den Turniersieg zu Gunsten der Gastgeber gefallen.

Vetschaus Schlusskegler Mathias Loewa machte den Sack mit 900 Holz zu. 90er Kapitän Norbert Krämer beendete den Wettkampf mit 881 Holz. Königs Wusterhausen blieb dank 892 Holz von Olaf Stettnisch Dritter. Mit 871 Holz von Heiko Sander blieb Michendorf/ Seddin II an diesem Tage Schlusslicht.

Weiter geht es nach dem Jahreswechsel und den Kreismeisterschaften, die traditionell den Januar füllen, erst am 04.02.17. Die 90er werden dann auf heimischer Anlage bestrebt sein, sich für die restlichen Spieltage eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

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Sonntag, 20 November 2016 11:06

Fehrbelliner Kegeldamen buchen Meisterrunde

Die Damen I des SV 90 Fehrbellin können bereits jetzt jubeln. Obwohl erst die Hälfte der Saison gespielt ist, hat der Landesliganeuling das Saisonziel Klassenerhalt bereits in der Tasche.

Beim letzten Turnier der Vorrunde in der Staffel 1 der Landesliga konnte das SV 90 Quartett auf der Altdöberner Kegelbahn den dritten Rang erkämpfen. Damit hat man in der Endabrechnung den zweiten Platz erspielt und zieht gemeinsam mit Bundesligaabsteiger KSV Altdöbern in die Meisterrunde ein. Nun kämpft man mit dem amtierenden Landesmeister Königs Wusterhausen und Michendorf, die sich in Staffel 2 durchsetzen konnten, um die Medaillen. Der Sieger kann zudem an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen. Die anderen vier Teams spielen die zwei Absteiger aus.

Das Spiel in Altdöbern begann gleich mit Topergebnissen. Anke Neumann brachte die Gastgeberinnen mit dem zweitbesten Tagesergebnis von 919 Holz gleich in Führung. Bei den anderen drei Teams folgten jeweils die Mannschaftsbestwerte. SV 90 Juniorin Meike Erdmann legte 893 Kegel um. Auf ein Holz weniger kam die Luckauerin Caroline Jank. Perleberg folgte mit 890 Holz von Marianne Wilke.

In Runde zwei baute Simone Adler mit 902 Holz die Führung weiter aus. Luckau (Lena Wiesner/ 891) und Fehrbellin (Manuela Dreßler/ 879) tauschten die Plätze. Beide Teams trennten 11 Holz. Damit konnten die 90er Damen leben, denn der Abstand zu Perleberg (Heike Bolzmann/ 854) wuchs auf 28 Holz an. Damit war man auf Kurs Meisterrunde, da der Vorsprung von 1,5 Punkten in der Tabelle bei dieser Konstellation ausreichen würde.

In Runde drei erspielte Kathrin Hildebrandt für die Rhinstädterinnen ebenfalls 879 Hölzer. Da Perleberg (Heide Lange) 847 Holz nach 120 Würfen im Wettkampfprotokoll hatte, wuchs der Abstand auf 60 Holz an. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Für Altdöbern ließ Sandra Schmidt 926 Hölzer fallen -  Turnierbestleistung. Luckau blieb durch 874 Holz von Sarina Zrocke auf Platz zwei.

Der letzte Durchgang war dann nur noch Formsache.  Jennifer Schauers 904 Holz waren der klare Turniersieg für den Topfavoriten auf den Landesmeistertitel. Luckau blieb mit der Schnapszahl von 888 Hölzern von Inken Käthner auf Rang zwei, muss aber in der Gesamtabrechnung in die Platzierungsrunde. SV 90 Kapitänin Sissy Wianke stellte den Fehrbelliner Tagesbestwert von 893 Holz ein und die Perlebergerin Annett Dehmel beendete den Wettkampf mit 860 Holz.

Bereits in zwei Wochen findet das erste von vier Meisterrunde-Turnieren statt. Der Spielort steht noch nicht zu 100 Prozent fest.

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