Mittwoch, 13 November 2019 09:15

BBC in Meisterrunde – Fehrbellin muss bangen

Auf der Kegelsportanlage in Michendorf fielen am Samstagnachmittag die Entscheidungen im Kampf um die beiden Meistrundenplätze in der Landesliga Damen im Bohle Kegeln. Für die beiden Ostprignitz-Ruppiner Mannschaften BBC 91 Neuruppin und SV 90 Fehrbellin waren die Vorgaben klar definiert. Während sich die Fontane Städterinnen fast schon sicher in der Meisterrunde befanden, es gab nur einen möglichen Einlauf das zu verhindern, mussten die Rhinstädterinnen sich auf die Spielgemeinschaft Eberswalde konzentrieren. Wer von Beiden die Nase vorhaben sollte, greift in 2 Wochen nach den Medaillen bei der Landesmannschaftsmeisterschaft 2020. Nach vier Durchgängen stand dann fest, dass der Aufsteiger aus der Landesklasse in der Platzierungsrunde um den Klassenerhalt bangen muss. Die Spielgemeinschaft Eberswalde war ein zu starker Kontrahent. Die Gegner des SV 90 in der Rückrunde sind die SpG Michendorf/Seddin, die SG Askania Kablow und die SpG Prignitz. Die Bohle Keglerinnen des BBC 91 Neuruppin schafften dagegen zum dritten Mal in Folge den Sprung unter die vier besten Quartetts Brandenburgs. Nach Platz vier 2018 und dem Bronzerang im vergangenen Jahr, will man auch 2020 Edelmetall mit nach Hause bringen. Gegner sind die SpG Eberswalde, der KSV Altdöbern 1992 und der SC Einheit Luckau. In 2 Wochen sind die Keglerinnen aus Luckau erster Gastgeber. Die Platzierungsrunde startet in Michendorf ihr erstes Aufeinandertreffen.

Das erste Achtungszeichen auf der anspruchsvollen Anlage in Michendorf setzten nicht die Gastgeberinnen sondern die SpG Eberwalde. Sandra Kampf meldete mit 869 auf die Seite gelegten Kegeln erste Siegambitionen ihrer Mannschaft an. Der ärgste Rivale im Kampf um die Meisterrunde, der SV 90 Fehrbellin, startete durch Sissy Wianke mit 833 Zählern. Beim BBC 91 Neuruppin kam Heike Lebrun zum Einsatz. Sie war für die angeschlagene Ellen Kuball ins Team gerückt und hatte nach 120 Würfen 805 Holz im Wettkampfbuch zu stehen. In Runde 2 sah es für die Ruppiner Mannschaften schon freundlicher aus. Vor allen Dingen die Mannschaftsbeste Neuruppinerin Kerstin Stephan überzeugte mit der zweitbesten Leistung des Tages von 871 Hölzern. Auch bei Fehrbellin war mit Kathrin Hildebrandt, sie kam auf 853, die erfolgreichste Holzsammlerin auf der Bahn. Zur Halbzeit führte Eberswalde mit 9 Holz vor Michendorf/Seddin, 30 vor Fehrbellin und 40 vor Neuruppin.

Im dritten Durchgang des entscheidenden Turniers übernahm erstmals Michendorf die führende Position. Die Teambeste Gaby Steinhaus hatte mit 871 den Tagesbestwert bis dahin egalisiert. Für den BBC versetzte Nicole Liebert 855 und für Fehrbellin Manuela Dreßler 846 Kegel in die Waagerechte. Vor dem letzten Block verfügten die 90’erinnen über 33 Holz Rückstand auf Eberswalde. Doch der kleine Hoffnungsfunke erlosch schnell, denn bei Eberswalde spielte mit Lisa Völter noch die beste Keglerin der Staffel. Mit dem starken Tagesbestwert von 891 hielt sie nicht nur Fehrbellin auf Abstand, sondern überflügelte noch die Gastgeberinnen aus Michendorf/Seddin. Den Schlusspunkt beim BBC 91 setzte Sylke Jäkel mit 864 und bei Fehrbellin Meike Erdmann mit 821 Hölzern.

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Dienstag, 01 Oktober 2019 23:19

BBC-Sieg in Fehrbellin

Am Samstagmittag kurz vor 13 Uhr klingelte das Telefon bei der Mannschaftsleiterin Nicole Liebert vom Landesligisten BBC 91 Neuruppin im Bohle Kegeln der Damen. Am anderen Ende die Fehrbellinerin Kathrin Hildebrandt, die das zweite Vorrundenturnier der Staffel 2 starten wollte. Irgendwie war der veränderte Starttermin 13 Uhr bei den BBC Mädels nicht angekommen. Also auf ging es in die Rhinstadt, aber nicht ohne weitere Hindernisse. Die Autobahnbrücke zwischen Neuruppin und Fehrbellin war wegen eines Unfalls gesperrt, man nahm den Umweg über Steffin. Dann schnell noch die Umleitung in Fehrbellin umfahren und schon war das Quintett zum zweiten Durchgang mit von der Partie. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich keiner vorstellen, dass der BBC die vier Punkte für den Tagessieg einheimsen sollten. Der zweite Platz des SV 90 Fehrbellin erhält beiden Ostprignitz-Ruppiner Mannschaften die Chance in die Meisterrunde in den Kampf um die Landesmannschaftsmeisterschaft einzuziehen. Den dritten Rang sicherte sich die SpG Michendorf/Seddin vor dem Sieger des ersten Wettkampfes, der SpG Eberswalde.

Also ohne den BBC wurde das zweite Turnier eröffnet. Besonders gut aus den Startlöchern kam Michendorf/Seddin durch Viola Eberhardt, die mit 872 auf die Seite gelegten Kegeln, das beste Resultat des Tages hinlegte. Trotzdem wurde sie nicht Turnierbeste, denn bereits am Dienstag hatte Meike Erdmann den Startschuss vollzogen. Am Wochenende war sie eingeladen zum U23 Deutschland Cup in Kläden und dadurch zum Vorstart berechtigt. Mit 874 Zählern hatte sie ein tolles Ergebnis vorgelegt. Dieses Resultat kam für den zweiten Durchgang in die Wertung. Ihre Mannschaftskameradin Kathrin Hildebrandt hatte in Runde eins 854 Hölzer im Wettkampfbuch zu stehen. Da eine Bahn durch den Vorstart frei war, ging der BBC in Runde 2 gleich mit zwei Keglerinnen ins Rennen. Ellen Kuball mit 837 und Kerstin Stephan durch einem guten Endspurt mit am Ende 855 Holz brachten die Fontane Städterinnen auf den angepeilten zweiten Rang. Den Durchgangsbestwert erzielte Ines Soyka aus Eberswalde mit 868 zu Fall gebrachten Kegeln. Zur Halbzeit führte standesgemäß der SV 90 Fehrbellin mit 36 Hölzern Vorsprung auf den BBC und Michendorf/Seddin. Auch Eberswalde konnte sich mit nur 8 Zählern Rückstand noch Hoffnung auf eine bessere Platzierung machen.

Im dritten Block, in dem wieder alles in geordneten Bahnen verlief, machte Nicole Liebert vom BBC auf sich aufmerksam. Mit dem Mannschaftsbestwert von 871 zu Fall gebrachten Kegeln hatte sie die Konkurrenten im Griff. Für den SV 90 kam Liane Bujack zum Einsatz für die verhinderte Manuela Dreßler. Mit kleinen Schwierigkeiten gestartet, waren die 826 nach 120 Würfen ein paar Holz zu wenig, um die Spitze zu verteidigen. Der BBC hatte diese nun übernommen, die 90’erinnen lagen aber deutlich auf dem zweiten Rang vor Michendorf/Seddin und Eberswalde. Die Abschlussstarterinnen ließen dann noch mal Spannung aufkommen. Fehrbellin war fast an Neuruppin vorbei, doch Sylke Jäkel ließ es nicht zu und verteidigte mit 858 Hölzern den wichtigen Tagessieg und die damit verbundenen vier Punkte. Sissy Wianke beendete den Wettkampf für die Hausherrinnen mit 847 Zählern. Marina Penz für Eberswalde mit 863 konnte Angelika Lehnhardt mit 860 die 8 Zähler Vorsprung nicht mehr abnehmen.

GUT HOLZ wünscht mit freundlichen Grüßen

Frank Pabst

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Sonntag, 04 März 2018 07:29

Ziel: Wiederaufstieg

Am letzten Spieltag der Platzierungsrunde der Damen-Landesliga musste das 90er Quartett nach Luckenwalde reisen. Nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der höchsten brandenburgischen Liga war vor dem letzten Spieltag klar, dass die Rhinstädterinnen wieder den Gang in die Landesklasse gehen werden. Saisonziel für die nächste Spielserie ist nun der Wiederaufstieg.                             

Trotz des Abstieges wollte man sich auch beim letzten Turnier gut verkaufen. Nach den ersten 120 Würfen übernahmen erwartungsgemäß die Gastgeberinnen (Kathrin Zobel) mit 888 Holz die Führung. Stark auf spielte SV 90 Keglerin Meike Erdmann. Mit 883 Holz (Mannschaftsbestwert) holte sie Rang zwei. Die Spielgemeinschaften Michendorf/ Seddin und Askania Kablow folgten mit 864 und 854 Holz.

Nach Runde zwei rutschte das 90er Team auf Rang drei ab. Kathrin Hildebrandt musste sich mit 840 Holz zufrieden geben. 14 Holz mehr hatte jetzt Michendorf/ Seddin (Angelika Lehnhardt 873). Für Luckenwalde brachte Anja Schreiner 889 Holz in die Wertung. Diese beiden Teams trennten jetzt schon 40 Holz.

In Runde drei konnte Manuela Dreßler (874) die 90er Farben bis auf ein Holz an Michendorf/ Seddin (Gaby Steinhaus 861) heranbringen. Luckenwalde (Christin Hensel 874) blieb weiter vorn und auch Kablow blieb trotz 871 Holz von Angela Weise Schlusslicht.

Im letzten Durchgang wollte SV 90 Mannschaftsleiterin Sissy Wianke nun den zweiten Turnierplatz erkämpfen. Dies gelang leider nicht. Mit 876:866 ging dieses Duell an ihre Rivalin Angela Schirach. Somit blieb man Dritter – wie auch in den anderen drei Turnieren der Rückrunde. Luckenwalde sicherte sich mit 881 Holz von Sarina Rasack den souveränen Heimsieg. Für die abgeschlagenen Kablowerinnen, gab es in der letzten Runde doch noch ein Erfolgserlebnis. Marlen Soost erkämpfte mit 901 Holz Turnierbestleistung.

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Samstag, 02 Dezember 2017 18:38

90er Damen starten mit Rang drei

Auf der Kegelbahnanlage der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin wurde der erste von vier Spieltagen der Platzierungsrunde in der Damen-Landesliga im Bohle Kegeln ausgetragen. Für alle vier Teams geht es jetzt um den Klassenerhalt. Dafür muss man in der Endabrechnung Rang eins oder zwei belegen.

Die Gastgeberinnen kamen zu einem Start-Ziel-Sieg und haben damit ihre Hausaufgaben erledigt. Mit 41 Holz gewann man vor Luckenwalde. Neben dem Turniersieg stellten die Gastgeberinnen auch die Holzbeste (Angela Schirach 890). Beim Zweiten wurde Sarina Rasack mit 856 Holz Mannschaftsbeste. Die Damen des SV 90, keine Freunde dieser Bahnanlage, lagen am Ende des Wettkampfes 47 Holz hinter Luckenwalde. Beste dieses Quartettes wurde Anschieberin Meike Erdmann mit 839 Holz. Schlusslicht wurde das Team von Askania Kablow. 22 Holz lag man hinter den Rhinstädterinnen. Beste Holzsammlerin dieses Teams wurde Angela Weise mit sehr guten 880 Hölzer.

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Sonntag, 12 November 2017 18:59

Zehn Holz fehlten zum Turniersieg

Beim letzten Turnier der Vorrundengruppe, Staffel 2 in der Landesliga der Damen hatte das SV 90-Quartett Heimspiel. Obwohl man bereits als Teilnehmer der Platzierungsgruppe feststand, wollte man das Heimturnier gewinnen. Am Ende fehlten nach 480 Würfen ganze 10 Holz zur Zielstellung. Nach dem Abschluss der beiden Vorrundengruppen geht es jetzt um den Klassenerhalt in der höchsten brandenburgischen Liga. Gegner für die Rhinstädterinnen neben der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin werden nun Luckenwalde und Kablow sein. Von diesem Quartett werden dann die zwei besten Mannschaften in der Landesliga verbleiben, die anderen beiden Teams spielen dann in der neuen Serie in der Landesklasse.

Beim Abschlussturnier in Fehrbellin erspielte Anschieberin Meike Erdmann 840 Holz. Alle drei Konkurrenten konnten vorbei ziehen. Durchgangs- und Mannschaftsbeste wurde Viola Haseloff (Michendorf) mit 858 Holz. Carolin Jank (Luckau) und Bianca Kühn (Werder/Havel) folgten mit 849 und 844 Holz.

Nach Durchgang zwei konnte SV 90-Keglerin Manuela Dreßler mit dem Mannschaftsbestwert von 859 Holz ihr Team auf den zweiten Rang bringen. In Führung lag jetzt mit 13 Holz das Luckauer Quartett. Lena Wiesner erkämpfte mit 863 Holz Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Vier Holz hinter dem Gastgeber folgte Michendorf/ Seddin (Gaby Steinhaus - 837 Holz). Fünf Hölzer weniger in der Gesamtwertung hatte Werder/ Havel. Hier erspielte die Ex-Fehrbellinerin Julia Rothe 846 Holz.

Im vorletzten Durchgang folgte dann der große Auftritt von Sandra Sandow. Mit dem Tagesbestwert von 883 Holz brachte sie Werder/ Havel mit neun Holz in Führung. Auf Rang zwei lag jetzt Luckau (Sarina Manig - 852 Holz). Zehn Holz weniger in der Mannschaftswertung hatten die Heimspielerinnen (Kathrin Hildebrandt - 855 Holz). Schlusslicht war Michendorf/ Seddin. Hier hatte Angelika Lehnhardt bei ihren 120 Würfen 847 Holz im Wettkampfbuch.

Im letzten Durchgang wurde es noch einmal richtig spannend, denn alle vier Teams lagen in der Endabrechnung nur 20 Hölzer auseinander. Die Luckauerin Inken Käthner sicherte ihrem Team mit 851 Holz den Turniersieg und die Meisterrunde. Michéle Bombik kam nicht über 834 Holz hinaus, was jedoch am Ende noch für Rang zwei reichte. Ein Holz weniger in der Mannschaftswertung hatte das 90er Team. Mannschaftskapitän Sissy Wianke brachte 852 Holz in die Wertung. Für Michendorf/ Seddin beendete Angela Schirach mit dem Durchgangsbestwert von 853 Holz den Wettkampf, konnte den Gang in die Platzierungsrunde aber nicht mehr abwenden.

Für die Fehrbelliner Damen geht somit eine verkorkste Vorrunde zu Ende. Die Hoffnung auf bessere Auftritte in der Platzierungsrunde lebt dennoch.

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Mittwoch, 20 September 2017 20:44

Michendorf war wieder keine Reise wert

Am ersten der vier Spieltage der Landesliga-Vorrunde, Staffel 1, mussten die Damen des SV 90 Fehrbellin in Michendorf antreten. Bereits im Vorjahr musste man von der Kegelsportstätte mit nur einem Punkt die Heimreise antreten. Auch diesmal sollte es nicht besser werden. Mit 3331 Holz wurde man Vierter. Für das 90er Quartett kamen Meike Erdmann (832), Kathrin Hildebrandt (835), Manuela Dreßler (829) und Sissy Wianke (835) zum Einsatz.

Erwartungsgemäßer Sieger wurde die Heimmannschaft der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin mit 3455 Holz. Beim Bronzemedaillengewinner des Vorjahres wurde Gaby Steinhaus mit 872 Holz beste Einzelspielerin. Platz zwei ging mit 3409 Holz an Einheit Luckau. Die Spreewälderinnen stellten mit Inken Käthner (888) auch die beste Keglerin. Tagesrang drei ging mit 3371 Holz an die Spielgemeinschaft Werder/ Havel. Hier war Neuzugang Bianca Kühn mit 862 Holz die Mannschaftsbeste.

Nächster Turnierort ist in drei Wochen Luckau. Dann muss das 90er Quartett punkten. Nach den vier Spieltagen werden dann die zwei besten Mannschaften in der Meisterstaffel um die brandenburgischen Medaillen spielen. Die anderen zwei Teams spielen dann in der Platzierungsrunde um den Klassenerhalt.

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Freitag, 10 März 2017 23:15

Vier Hölzer fehlten zum Turniersieg

Der letzte Spieltag der Meisterrunde der Damen in der Landesliga wurde in der Rhinstadt ausgetragen. Zwar konnten die 90er nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen, trotzdem wollte der Liganeuling beweisen, dass man zu Recht die Meisterrunde erreichte.

Nach den ersten 120 Würfen lag das 90er Quartett auf dem zweiten Rang. Meike Erdmann ließ 863 Hölzer fallen. Für den Bundesligaabsteiger Altdöbern sorgte Mandy Schön gleich für einen Paukenschlag. Mit 875 Holz spielte sie Turnierbestleistung. Platz drei ging mit 861 Holz an Königs Wusterhausen (Bianca Kühn). Michendorf folgte mit 842 Holz von Jana Wiemann.

Nach Durchgang zwei rutschen die Gastgeberinnen auf Rang drei ab. Manuela Dreßler kam auf 846 Holz. Ein Holz weniger hatte Viola Haseloff (Michendorf) im Spielbericht. Jennifer Schauer hielt mit 864 Holz Rang eins für Altdöbern. Nur sechs Holz dahinter lag Titelverteidiger Königs Wusterhausen (Esther Silber 872 Holz-Teambestwert) in Lauerstellung.

Somit war der Kampf um die brandenburgische Meisterschaft weiter offen. In Runde drei stellten nun die 90er die Durchgangsbeste – Königs Wusterhausen war mit 2 Punkten Vorsprung auf Altdöbern und Michendorf ins Spiel gegangen.

Kathrin Hildebrandt beendete den Wettkampf mit 865 Holz. Damit schob man sich bis auf zwei Holz an Königs Wusterhausen (Bettina Lehmann/ ab 61.Wurf  Juliane Frye - 843 Holz) heran.  Altdöbern (Sandra Schmidt/ 856 Holz) blieb weiter auf der Spitzenposition. Vor den letzten 120 Würfen lag man nun 19 Holz vor Königs Wusterhausen.

Im letzten Block gab SV 90 Kapitän Sissy Wianke noch einmal alles. Mit 871 Holz schob sie ihr Quartett Holz für Holz an Altdöbern (Anke Neumann/ 853 Holz) heran. Um den Bock umzustoßen fehlten am Ende dennoch frei Kegel. Da Claudia Raddatz (Königs Wusterhausen) 855 Holz fallen ließ und somit Michendorf (Angela Schirach 868 Holz) auf Distanz hielt, blieben die Märkerinnen auf dem wichtigen dritten Rang.

Somit hatten Altdöbern und Königs Wusterhausen in der Gesamtwertung 12 Punkte.  Die neutralen Turniere mussten ausgezählt werden. Hier hatte der Titelverteidiger mit 6985: 6923 Holz die Nase vorne. Folglich gab es für Königs Wusterhausen eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Auf die Teilnahme zu den Bundesligaaufstiegsspielen wurde aber verzichtet. Das Startrecht wird Altdöbern in Anspruch nehmen und den dritten Aufstieg in 5 Jahren anpeilen.

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Die Erfolgsstory der Bundesligareserve hält weiter an. Nach dem Aufstieg in die höchste brandenburgische Liga und dem Staffelsieg in der Vorrunde konnte man nun am Samstag in Königs Wusterhausen mit dem 2. Turnierplatz in der Meisterrunde Platz eins belegen und somit nach 2011 wieder die Goldmedaille erkämpfen. Hatte man vor sechs Jahren noch das Startrecht zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga nicht in Anspruch genommen, will man nun am 2. April in Delmenhorst den Zweitligaplatz erkämpfen.

Vor dem Finalturnier in Königs Wusterhausen lagen alle vier Endrundenteams jeweils nur einen Punkt auseinander. Das 90er Team reiste als Tabellenführer an und hatte somit die besten Aussichten auf den Titel. Ein zweiter Rang hinter dem Gastgeber wäre der Gesamtsieg. Nach dem Anfangsblock lag man durch 876 Holz von Andreas Schubert auf den 3. Rang. Durchgangsbester wurde Heimkegler Sven Heise mit 896 Hölzer vor Wolfgang Freyhoff (Michendorf/ Seddin), der 884 Holz erkämpfte. Der vierte Spieler, Steffen Manigk (Vetschau), ließ 873 Holz fallen.

Im zweiten Block konnte Matthias Wüstenhagen mit 903 Holz die Führung zwar verteidigen, aber die 90er kamen bis auf fünf Holz an die Hausherren heran. 90er Mathias Metzdorf zeigte ein Topspiel und sollte mit 918 Holz bester Holzsammler des Spieles werden. Gleichzeitig überbot er den aktuellen Bahnrekord bei den Herren um sieben Holz. Da die Rivalen von Michendorf und Vetschau nur auf 878 und 861 Holz kamen, verloren beide Teams wichtigen Boden.

Auch Youngster Markus Ringgenberg zeigte in Runde drei ein sehr gutes Spiel. Mit 901 Holz wurde er Durchgangsbester. Damit nahm er Heimkegler Tino Lehmann vier Hölzer ab. Somit lagen die Hausherren zur Halbzeit nur noch mit einem Holz vor dem 90er Sextett. Michendorf und Vetschau verloren mit 887 und 855 Holz den Kontakt zur Spitze. Beide Teams lagen nun schon 46 beziehungsweise 106 Holz hinter den Rhinstädtern.

In Runde vier konnten die MPSV 95 Kegler sich wieder etwas absetzen. Thomas Siegmund gewann das Duell mit 90er Michael Nußbaum mit 902: 881 Holz. Da die anderen beide Teams mit 880 und 855 Hölzer unter dem 90er blieben, konnte man bereits vor Durchgang fünf die 90er Rufe „Landesmeister, Landesmeister“ in der Halle hören.

Auch 90er Marco Koch ließ mit 881 Holz in diesem Durchgang nichts anbrennen. Gastgeber Marco Stettnisch gelang mit 902 Holz der Mannschaftsbestwert. Damit baute man die Führung auf den kommenden Landesmeister auf 45 Holz aus.

Somit war der letzte Durchgang eigentlich nur noch Formsache. Wäre da nicht noch das Spiel von 90er Kapitän Norbert Krämer gewesen. Mit 911 Holz sorgte er für den zweiten Bahnrekord (Herren A- vorher 904 Holz) an diesem Tage. Für den MPSV 95 beendete Olaf Stettnisch das Spiel mit 898 Holz. Damit holte man sich neben dem Turniersieg die Vizemeisterschaft. Bronze ging an die Bundesligareserve der SpG Michendorf/ Seddin II. Bester Holzsammler wurde Schlusskegler Heiko Sander mit 894 Holz. Für den Viertplatzierten Vetschau waren die 888 Holz von Patrick Diestel das beste Ergebnis.

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Montag, 06 Februar 2017 18:26

Besser konnte es nicht laufen

Nach zehn Wochen Wettkampfpause wurde am Samstag auf der Fehrbelliner Kegelbahn der zweite von insgesamt vier Spieltagen der Meisterrunde in der Landesliga der Herren ausgetragen. Der SV 90 Fehrbellin II übernahm mit dem Turniersieg die Tabellenführung. Da die anderen drei Teams den 90ern mit ihren Platzierungen entgegen kamen, hat man sich nun für die beiden ausstehenden Turniere eine Idealposition erkämpft. Der Landesmeistertitel ist greifbar, dazu das Startrecht für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga.

Nach dem ersten Block übernahm erst einmal der Ex-Bundesligist von MPSV 95 Königs Wusterhausen die Führung. Sven Heises 892 Holz sollten an diesem Tage das beste Ergebnis eines Gästekeglers werden. SV 90 Kegler Marco Koch folgte mit 879 Hölzern. Für die Bundesliga-Reserve der SpG Michendorf-Seddin erspielte Axel Frobenius vier Holz weniger. Für den Turniersieger des ersten Spieltages, den 1. KSV Vetschau, kam Marcus Lehnigk auf 852 Hölzer.

Nach Runde zwei übernahmen die Hausherren die Führung. Mathias Metzdorf sollte mit 897 Holz das zweitbeste Tagesergebnis erzielen. Zehn Holz dahinter lag Königs Wusterhausen.

In den Runden drei und vier bauten Youngster Markus Ringgenberg und Andreas Schubert mit 889 und 868 Holz die Führung auf insgesamt 41 Hölzer aus. Königs Wusterhausen blieb weiter Zweiter. Zu Vetschau beziehungsweise Michendorf-Seddin II lagen weitere 19 bzw. 35 Hölzer.

Der fünfte 90er, Michael Nußbaum, ließ ebenfalls nichts anbrennen. Mit 874 Holz wurde er Durchgangsbester. Die anderen drei Teams schoben sich dagegen dichter zusammen. Somit lagen zwischen Verfolger Königs Wusterhausen und Schlusslicht Michendorf-Seddin II nur 27 Holz. 

SV 90-Kapitän Norbert Krämer zeigte im letzten Block eine sehr starke Vorstellung. Mit 904 Holz sollte er bester Holzsammler des Turnieres werden. Noch mehr interessierte den 90er Anhang der weitere Zieleinlauf der drei Gästeteams. Der verlief am Ende für die Hausherren perfekt. Heiko Sander (Michendorf-Seddin II) brachte sein Team mit der Mannschaftsleistung von 886 Holz von Rang vier auf Platz zwei. Königs Wusterhausen rutschte auf Platz drei ab und Vetschau musste sich diesmal mit Rang vier und einem Punkt zufrieden geben.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 2
Samstag, 04 Februar 2017 17:34

Fehrbelliner Damen wahren Medaillenchance

Nachdem der erste Spieltag der Meisterrunde in der Landesliga für die Damen des SV 90 auf der Michendorfer Kegelbahn noch negativ endete, zeigte der Neuling in Altdöbern, dass man sich auch mit den besten brandenburgischen Mannschaften messen kann. Das Saisonziel 'Klassenerhalt' wurde bereits in der Vorrunde erreicht, nun schnuppert man sogar an der Bronzemedaille. Ärgster Rivale wird höchstwahrscheinlich Vizemeister KCP Michendorf sein.

Das Turnier in Altdöbern begann gleich mit einem Paukenschlag. Der heimische Bundesligaabsteiger begann mit Stefanie Staacke, die mit 928 Holz einen neuen Damen-Einzelbahnrekord aufstellte. Somit ging der Favorit gleich in Führung und es sah nach einem klaren Heimsieg aus. Auch für das 90er Quartett begann das Turnier nach Maß. Meike Erdmann konnte mit 914 Hölzern das zweitbeste Turnierergebnis erkämpfen. Vier Holz dahinter lag Landesmeister MPSV 95 Königs Wusterhausen (Bianca Kühn). Für Michendorf ließ Viola Haseloff 889 Hölzer fallen.

Auch nach Runde zwei blieben die Rhinstädterinnen auf Position zwei. Manuela Dreßler kam nach 120 Würfen auf 892 Hölzer. Jennifer Schauer (908) baute die Führung der Gastgeberinnen auf 30 Holz aus. Nur ein Holz weniger als das 90er Quartett hatte jetzt MPSV 95 (Claudia Raddatz 895) in der Gesamtwertung. Auch Michendorf schob sich weiter an die 90er heran. Durch die Mannschaftsbestleistung von Gaby Steinhaus (907) lag man nur noch zehn Hölzer hinter dem Neuling.

Durchgang drei brachte keine Vorentscheidung. Alle vier Spielerinnen lagen nur zehn Holz auseinander. Sandra Schmidt (901) hielt erwartungsgemäß Altdöbern auf eins. Esther Silber brachte mit Durchgangsbestwert (905) MPSV 95 auf Rang zwei. Fehrbellin (Kathrin Hildebrandt 895) lag nun neun Holz dahinter auf Rang drei. Aber nur vier Holz dahinter folgte Michendorf (Angela Schirach 901).

SV 90-Schlussspielerin Sissy Wianke konnte ihr Team nun mit einer Topleistung auf Rang zwei bringen, musste sich jedoch auch vor den Verfolgerinnen in Acht nehmen. Ihre Gegenspielerinnen waren Angela Schirach (Michendorf) und Bettina Lehmann (KW). Der Durchgang wurde zum Kegelkrimi. Während sich Lehmann nach und nach absetzen konnte, war das Duell der anderen beiden auf Messers Schneide. Ständig wechselte die Führung im Kampf um Platz 3 und 4. Vor dem letzten Wurf lag Wianke ein Holz zurück. Schirach legte vor, was sich als Fehler herausstellte. Der Wurf war etwas zu hoch und wurde nur eine Sechs. Sissy Wianke behielt die Nerven und zog mit einer Acht im letzten Wurf vorbei. In Zahlen heißt das am Ende 899 Holz für Sissy Wianke und 902 Holz für Angela Schirach. Das 90er Quartett hatte allen Grund zum Jubeln, da es nun endgültig in der Meisterrunde angekommen ist.

Für Altdöbern kam Sandra Schmidt auf gute 913 Holz, was den Turniersieg unter Dach und Fach brachte. Bettina Lehmann ließ nichts anbrennen und holte ihrem Team mit 910 Holz 3 Punkte.

Nach zwei von vier Spielen hat Königs Wusterhausen mit 7 Punkten beste Chancen auf die Meisterschaft, da man auch noch das Heimspiel in der Hinterhand hat. Für Bundesligaabsteiger Altdöbern sieht es angesichts des einen Punktes Rückstand nach dem eigenen Heimspiel eher nach Silber aus. Die 90erinnen liegen zwar mit 3 Punkten noch immer auf dem vierten Platz, Michendorf hat jedoch nur einen Punkt mehr auf dem Konto. In zwei Wochen wollen die Damen vom Rhin in Königs Wusterhausen noch einmal vor den Randberlinerinnen stehen, um dann hoffentlich mit einem Heimsieg die Bronzemedaille perfekt zu machen.

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