Erstmals seit mehreren Jahren schicken die Fehrbelliner Faustballer wieder zwei Mannschaften in der Landesklasse ins Rennen. Beide sind zusammengesetzt mit bereits erfahrenen Spielern aus der Landesklasse und Nachwuchsspielern, die den Großteil der Spieler ausmachen und Spielpraxis sammeln. Nach dem ersten Auswärtsspieltag am vergangenen Wochenende, mit nur einem Sieg der 3. Mannschaft, wollten beide Teams in eigener Halle das eigene Punktekonto verbessern, was auch beiden Mannschaften gelang.

Im vereinsinternen Duell hatte die 3. Mannschaft um Kapitän Karl Kotschate die besseren Argumente auf ihrer Seite, weil es Fehrbellin 2 ihnen mit vielen Eigenfehlern im Angriff leicht machte. In beiden Sätzen war der Satzausgang mit 11:4 und 11:6 überraschend klar. In den weiteren Spielen des Tages war dafür die 2. Mannschaft erfolgreicher. Gegen die erfahrenen Spieler von Hennigsdorf 2. wusste die Abwehr mit Daniel Golchert und Jonas Haase mit guten Annahmen zu überzeugen. Oldie Klaus Döbel legt gute Zuspiele für die Angreifer Stefan Schefke und Felix Schöttler, der ansonsten in der Abwehr zu finden ist, auf, die diese zu verwehrten wussten. Mit zwei 11:8 Satzerfolgen wurde das erste Spiel der neuen Hallensaison gewonnen. Diesen neu gewonnen Schwung nahmen sie in ihr letztes Spiel gegen Rangsdorf 2 mit. Nach einem klaren Ergebnis im ersten Satz gegen die noch jungen Rangsdorfer, wurde im zweiten Durchgang eine hohe 8:3-Führung fast noch verspielt. Einige leichtfertige Eigenfehler, besonders im Angriff, und Punkte der Gegner bescherte denen einen Satzball beim Stand von 10:11. Fehrbellin 2 behielt die Nerven und gewann den Satz zum Spielgewinn mit 14:12. Trotz guter Spielzüge und Abwehraktionen gelang es der 3. Mannschaft nicht eines der beiden Spiele gegen Rangsdorf 2 und Hennigsdorf 2 zu gewinnen. Die zahlreichen Abschlussmöglichkeiten wurden nicht gut genug ausgenutzt, sodass die Gegner ihrerseits Punkte erzielen konnten. Obendrein schlichen sich leichte Fehler nach mehreren Ballwechseln ein. Dennoch ist bei beiden Mannschaften eine steigende Tendenz besonders im Zusammenspiel zu erkennen. Der Chancenabschluss bei den Angriffsaktionen und die Abstimmung untereinander sind zukünftig noch zu verbessern.

Tagszuvor absolvierte das neuformierte Jugendteam den U18-Spieltag in Berlin. Dabei konnte die Mannschaftsleistung von Spiel zu Spiel steigert werden. Im ersten Spiel gegen die Berliner Turnerschaft begannen die Fehrbelliner Youngster nervös und mit leichten Wacklern im Spielaufbau und konnten ihre Spielstärke nicht so recht präsentieren. Gegen Kaulsdorf entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Von Beginn an wurden die Bälle in der Abwehrreihe souverän abgefangen und durch Jonas Haase, auf dem Zuspiel, den Angreifern gut aufgelegt. Beherzte Abschlüsse brachten den ersten Satzerfolg (11:8). Durch sich steigernden Kaulsdorfern, besonders im Angriff und leichten Unkonzentriertheiten auf Fehrbellinerseite kam es zum Unentschieden. Zum Abschluss wartete die Jugend von VfK. Die 90er boten trotz nachlassender Kraft vollen Einsatz, aber auch ein letztes Aufbäumen konnte die zweite Niederlage nicht verhindern. 

Fehrbellin 2: Stefan Schefke, Klaus Döbel, Jonas Haase, Felix Schöttler, Daniel Golchert

Fehrbellin 3: Karl Kotschate, Oliver Wille, Philipp Kreideweiß, Paul Hilker, Florian Rohr, Thomas Lühs

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Faustball vom Wochenende

Ohrstedt: Der vierte Spieltag in der 2. Bundesliga fand für die Fehrbelliner Faustballer im Schleswig-Holsteinischen Ohrstedt nahe Flensburg statt. Aus dem hohen Norden konnten die Fehrbelliner jeweils einen Sieg und eine Niederlage nach einer langen Autofahrt mit nach Hause bringen. Stefan Schefke kam in dieser Saison kurzfristig zu seinem ersten Einsatz in der 2. Liga für die verhinderten Hilker, Sehmsdorf und Lewinski.

Im ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Gnutz entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partei, wobei die Gegner den besseren Start hatten und über die Angabe punkten konnten. Die 90er kamen ebenfalls über die Angabe zu ihren Punkten, schafften es aber nicht aus den eigenen Angriffen selbst direkt zu punkten oder noch mehr Bälle so vorzulegen, dass druckvolle Angriffe möglich waren. Dazu kam das Marten Christ diesmal Schwierigkeiten hatte den Ball entgegen sonstiger Gewohnheiten direkt anzunehmen und dem Gegner damit einige Punkte bescherte. Zwar kamen die Rhinstädter zum Ende des ersten Satz noch einmal auf 9:9 heran, aber die letzten beiden Punkte erzielten die Gnutzer (9:11). Der gleiche Satzverlauf präsentierte sich im zweiten Durchgang. Wieder lag Fehrbellin im Hintertreffen und kam zum Ende noch einmal heran, musste den Satz aber wieder mit 9:11 abgeben. Im dritten Satz zeigte sich ein anderes Bild. Christ übernahm nun für Münchow die Position des Hauptangreifers, dem diesmal ebenso nicht so viel gelang. Die Fehrbelliner lagen schnell mit 4:1 in Führung, aber durch Nachlässigkeiten ließ man den Gegner nicht nur heran, sondern auch kurzzeitig vorbeiziehen. Nach einer kurzen Auszeit fand man wieder ins Spielgeschehen und beide Mannschaften punkteten mit sehr guten Angaben bis in die Verlängerung. Erst beim Stand von 15:14 war der erste Satz für die 90er gewonnen. Der vierte Satz war lange offen und beide Mannschaften lagen gleich auf, aber zwei unnötige Fehler im Angriff bescherten den Gnutzern eine zwei-Punkte-Führung, die sie sich zum dritten, knappen Satzgewinn mit 11:9 zum Sieg nicht mehr nehmen ließen.

Im ihrem zweiten Spiel traten die Fehrbelliner gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Ohrstedter an, welche bereits ihr erstes Spiel sehr eindeutig gegen Gnutz mit 0:3 verloren hatten. Fehrbellin wollte von Anfang an Druck machen um möglichst erst gar nicht in Rückstand zu geraten. Über die Angaben und eine sichere Annahme in der Abwehr mit Henning Christ, Max Jäkel und Stefan Schefke konnten die Angriffe gut eingeleitet werden. Nach einer ersten Führung in den Sätzen folgte jeweils eine kurze Phase der Nachlässigkeit, in der der Gastgeber wieder den Anschluss bzw. Ausgleich fand. Dieser Umstand veranlasste die Rhinstädter wieder dazu ihr eigenes Spiel konzentrierter durchzuziehen. Jeweils zum Satzende wurde eine erneute Führung erspielt und zum Satzgewinn gehalten. Das Spiel endete mit einem 3:0 Tageserfolg (11:7, 11:8, 11:5) für die Fehrbelliner.

Somit hat sich die weite Fahrt in den hohen Norden doch noch gelohnt. Dennoch ist zu erkennen, dass alle Spieler in der Saison noch nicht ihr ganzes Können abrufen und besonders im Angriff die Chancenauswertung zu wünschen übrig lässt. Dies sollte an den beiden kommenden Heimspieltagen am 04. und 11.07.15 besser funktionieren.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow und Stefan Schefke


Rangsdorf: Die Landesklassenfaustballer aus Fehrbellin konnten am abschließenden Spieltag der Feldsaison 2015 in Rangsdorf drei Siege erringen und den vierten von insgesamt acht Plätzen sichern. Dabei agierte Spielführer und Angreifer Stefan Schefke tags zuvor noch als Hintermann im Bundesligateam.

Gleich im ersten Spiel mussten die 90er dem favorisierten Team von Freienhufen I Paroli bieten. Von Beginn an konnten die Fehrbellinerangreifer Schefke und Hilker nicht genügend Druck aus der Angabe und dem Rückschlag erzielen, sodass beide Sätze trotz sicherer Ballannahmen verloren gingen. Im zweiten Spiel gegen Freinhufen II übernahm Youngster Florian Rohr die Verantwortung von Oldie Klaus Döbel auf der Mittelposition und Felix Schöttler ersetzte Rohr in der Abwehr. Diese Wechsel leiteten einen positiven Wechsel im Fehrbellinerspiel ein. Nach einem soliden ersten Satzgewinn verloren die Rhinstädter im zweiten Satz den Faden und mussten durch Konzentrations- und Eigenfehler den Ausgleich hinnehmen. Im Entscheidungssatz brillierte das Aufbauspiel auf Fehrbellinerseite und die Angreifer konnten sich durch gute Angriffe in Szene setzen. Damit war der erste Sieg des Tages gesichert. Im dritten Spiel gegen Massen II behielten die 90er die gleiche Aufstellung, wie im siegreichen zuvor. Eine souveräne Spielweise bescherte den Fehrbellinern den zweiten Tagessieg. Mit zwei Siegen im Rücken starteten die Rhinstädter ins letzte Punktspiel gegen die erfahrene Mannschaft aus Jüterbog. Einem konzentrierten ersten Satz mit guter Annahme und dem nötigen Druck im Angriff folgte ein zweiter mit zu vielen Eigenfehlern. Im letzten und entscheidenden Satz behielten die Fehrbelliner die Nerven und agierten sicher. Starke Angriffe und Annahmeaktionen trugen zum dritten Sieg bei und sicherten den vierten Platz in der Tabelle.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Mannschaft um Kapitän Schefke sich nach der Halbserie gefestigt hat und sich die Youngster Hilker, Schöttler und Rohr bestens in das Spielgeschehen integriert haben. Die letzten Auftritte der Fehrbelliner-Landesklassen-Faustballer machen Mut auf die kommenden Spiele.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Felix Schöttler, Florian Rohr

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Samstag, 28 März 2015 17:22

Faustballer erkämpfen Silber

Die Faustballer aus Fehrbellin waren am Sonntag zu Gast in Bardowick im niedersächsischen Landkreis Lüneburg. Zu Beginn des Hallenturnieres kristallisierte sich schnell heraus, dass die Männer aus Fehrbellin eine Favoritenrolle einnehmen sollten.

Im ersten Spiel des Tages gegen die Sportfreunde aus Gartow wurden die 90er schon auf die Probe gestellt. Die Angriffsbälle der gegnerischen Mannschaft wurden von Norbert Kikel und Ullrich Schefke in der Abwehr gut pariert, von Klaus Döbel zugespielt und anschließend von Stefan Schefke und Maximilian Jäkel im Angriff verwandelt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Karl Kotschate eingewechselt und der erkämpfte Vorsprung ausgebaut und schließlich ins Ziel gebracht. Endstand 17:12 für die 90er.

Im darauf folgenden Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Bardowick gab Felix Schöttler sein Debüt in der Männermannschaft des SV 90. Auch Paul Hilker kam in diesem Spiel zu seinem ersten Einsatz des Tages. Zur Überraschung der Fehrbelliner spielten die Gegner stark auf und setzten die 90er permanent unter Druck. Durch Unkonzentriertheiten schlichen sich Fehler ein. Dem Gegner aus Bardowick wurden unnötig Punkte geschenkt, die dann zur ersten Niederlage der 90er führten (13:18).

Das dritte Spiel des Turniers wurde gegen die Sportfreunde aus Clenze bestritten. Die Fehrbelliner spielten trotz kleineren Schwächephasen souverän auf und sicherten sich den zweiten Sieg mit einem 22:19.

Im vierten Spiel gegen die erste Mannschaft aus Lübtheen mussten die 90er ihre zweite Niederlage in Kauf nehmen. Der Angreifer aus Lübtheen spielte konsequenter als die Angreifer aus Fehrbellin. Durch unnötige Punktverluste gaben die Fehrbelliner den Sieg durch ein 16:17 ab.

Im fünften Spiel stellten die 90er komplett auf ihre Jüngsten im Team. Hilker und Schöttler bildeten den Angriff, Kotschate das Zuspiel und in der Abwehr standen Schefke und Jäkel, die vorher den Angriff bildeten.  Gegen den vermeindlich schwächsten Gegner aus Göhrde wurde durch eine solide Leistung aller Spieler ein klarer 20:8 Sieg eingefahren.

Im letzten Spiel des Tages ging es gegen die erste Mannschaft aus Bardowick. Die 90er entschieden sich dazu ihr erfahrenstes Team an den Start zu bringen und wurden mit einem souveränen 20:15 Sieg belohnt.

Summa Summarum sind die 90er glücklich mit dem 2. Platz, obwohl auch der Turniersieg möglich war. Unkonzentriertheiten die das komplette Team der Fehrbelliner durchzogen kosteten am Ende aber den obersten Platz auf dem Podium.

Fehrbellin: Maximilian Jäkel, Klaus Döbel, Ulrich und Stefan Schefke, Paul Hilker, Felix Schöttler, Norbert Kikel, Karl Kotschate

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Dienstag, 09 Dezember 2014 13:33

Fehrbelliner erzielen insgesamt acht Punkte

2. Bundesliga in Bredstedt

Die weiteste Fahrt der gesamten Saison mit ca. 800 km ins schleswig-holsteinische Bredstedt hat sich für die Fehrbelliner Bundesligafaustball mit zwei Siegen gegen den Gastgeber und dem zweiten brandenburgischen Verein aus Rangsdorf gelohnt. Mit diesen Siegen konnte die Tabellenführung verteidigt werden.

Im Spiel gegen die Bredstedter starteten die Rhinstädter erstmals in der Saison mit den beiden Christ-Brüdern im Angriff, Michael Hilker im Zuspiel und Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr. Die 90er gingen zu Beginn des ersten Satzes durch eigene Angriffe schnell in Führung, da die Angabe der Gastgeber nicht genügend Druck aufbaute und deswegen gut an die Leine zugestellt werden konnte. Der Vorsprung wurde über den Satz gehalten und mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz versuchten die Bredstedter mehr über den Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ zu spielen, um diesen aus dem Spiel zu nehmen und über den Rückschlag die Punkte zu erzielen. Anfangs ging die Taktik nicht ganz auf, aber im Laufe des Satzes schlichen sich auf Fehrbelliner Seite einige Fehler ein, die zum Ausgleich beim Stand von 8:8 führten. Die Norddeutschen witterten ihre Chance und konnten auch mit 9:8 in Führung gehen, aber die Rhinstädter behielten die Nerven und konnten mit drei Punkten in Folge den Satz mit 11:9 gewinnen. Auch im dritten Satz behielten die 90er die Oberhand und gewannen das Spiel klar mit 3:0.

Im zweiten Spiel der Rückrunde ging es gegen die Brandenburger Konkurrenten aus Rangsdorf. Wie schon in der Vorwoche waren die Fehrbelliner spielerisch die klar bessere Mannschaft, aber im Abschluss wurden zu viele Eigenfehler im Angriff produziert oder die Chancen nicht zum Punktgewinn genutzt, sodass die Rangsdorfer sich nicht abschütteln ließen und irgendwann selbst den Punkt erzielten. Nach zwei Satzbällen der Gegner konnte man ausgleichen, aber letztlich den Satz nicht mehr gewinnen (10:12). Im folgenden Satz spielten die Rhinstädter wieder etwas sicherer und gewannen den Satz mit 11:7. Wie im ersten Satz gingen die Männer um Mittelmann Michael Hilker schnell in Führung, mussten diese durch Nachlässigkeiten zur Mitte des Satzes wieder abgeben. Wie im ersten Satz schafften die Fehrbelliner wieder den Ausgleich, zogen entgegen der letzten Woche in der Verlängerung mit 11:13 den Kürzeren. Mit dem Rücken zur Wand durch einen 1:2-Satzrückstand sollten nun die letzten beiden Sätze konzentrierter angegangen werden. Auf der wohl besseren Seite fanden Sie nun besser ins Spiel und die Eigenfehlerquote von Marten und Henning Christ im Angriff ging zurück. Dadurch wurde der Satz nun mit 11:7 gewonnen. Im Entscheidungssatz legten die Fehrbelliner los wie die Feuerwehr. Die zumeist einfachen Angaben der Rangsdorfer wurden gut angenommen und fast immer direkt zu Punkten verwandelt. Beim Seitenwechsel stand es 6:0. In den letzten Ballwechseln konnten die Gegner nur noch einen Punkt erzielen. Fehrbellin gewann nach zwei unnötigen Satzverlusten mit 3:2.

Beim nächsten Spieltag, 13.12.2014 um 14.00 Uhr, in der Fehrbelliner Rhinhalle muss wieder eine Schippe mehr Konstanz und Effektivität an den Tag gelegt werden um gegen den Tabellendritten der Berliner Turnerschaft, die nun besser in die Saison gefunden haben, zu gewinnen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Michael Hilker.

Landesklasse in Rangsdorf 

Zum Brandenburg-Derby reiste die zweite Herrenmannschaft nach Rangsdorf. Im Hin- und Rückspiel gegen die beiden Gastgebermannschaften konnten die Fehrbelliner Faustballer vier Punkte erzielen. 

Im Hinrundenauftakt begannen die Rhinstädter gegen Rangsdorf III. Aus einer geschlossenen Abwehrleistung um Zuspieler Oldie Klaus Döbel sowie Karl Kotschate und Oliver Wille starteten die Fehrbelliner souverän ins Spiel.  Stefan Schefke auf der Angabe und Paul Hilker auf dem Rückschlag konnten die Zuspiele sicher verwehrten und sorgten zum ersten Satzgewinn (11:8). Im zweiten Satz schlichen sich zunehmend Eigenfehler im Angriff ein und auch der nötige Druck konnte nicht ausgeübt werden. Im Tiebreak entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, doch konnte eine Niederlage über die Verlängerung (5:11, 10:12) nicht verhindert werden. Im zweiten Spiel gegen die zweite Gastgebermannschaft konnten die 90er von Anfang an punkten. Mit einem 2:0 Spielgewinn wurden die ersten Punkte errungen.

Zur Rückrunde wollten die Rhinstädter den Spielverlust gegen die Dritte wettmachen.  Von Beginn an blieben im Angriffsgeschehen durch Schefke zu viele Punkte ungenutzt oder landeten im Aus. Somit konnte keine Widergutmachung heraus gespielt werden. Im abschließenden Spiel des Tages sollte ein erneuter Spielgewinn gegen die zweite Rangsdorfervertretung her. Hier konnten sich die Überschläger erneut steigern und das Spielgeschehen übernehmen. Nach dem ersten Satz (11:8) konnte auch der zweite Satz bejubelt werden. Damit rangieren die Fehrbelliner auf den dritten Tabellenplatz. Nun heißt es, die Sicherheit und Lockerheit im Angriff für den abschließenden Spieltag im Januar wiederzufinden. In der Hinterreihe agierten die Fehrbelliner mit einer sicheren Abwehrleistung.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Oliver Wille, Klaus Döbel


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Bundesliga-Faustballer in Fehrbellin

An ihrem ersten Heimspieltag konnten die Fehrbelliner Faustballer vor dem eigenen Publikum überzeugen und mit zwei Siegen gegen die Berliner Turnerschaft und Bredstedter TSV die Spitzenposition in der 2. Bundesliga Ost erspielen.

Im ersten Spiel gegen den ungeschlagenen Feldsaisonmeister der Berliner Turnerschaft erwarteten die 90er ein sehr schwieriges Kopf-an-Kopf-Spiel. Von Beginn an drückten die Rhinstädter dem Spiel ihren Stempel auf. Die jungen Spieler der BT versuchten über Angaben zwischen dem Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ und Abwehrspieler Henning Christ zu punkten oder diesen aus dem Spiel zu nehmen. Aber die 90er konnten die Angaben und Angriffe sehr gut abwehren. Aus dieser sehr guten Abwehr heraus entwickelten sich spannende Ballwechsel, meist punkteten die Fehrbelliner über die Berliner Angriffsseiten. Zur Mitte der Sätze setzten sich die Rhinstädter immer ab, ließen den Gegner aber immer wieder durch unnütze Eigenfehler aus dem Angriff oder der Angabe heraus mit einem Punkt vorbeiziehen. Auf den Druck des Rückstandes wurde mit sehr guten eigenen Angriffen von Benjamin Münchow oder Marten Christ geantwortet. Die Nerven wurden vor der tollen Zuschauerkulisse in Zaum gehalten und die Sätze jeweils überraschend ohne Satzverlust mit 11:9 gewonnen.

Das zweite Spiel des Tages gewannen die Berliner klar mit 3:0 gegen den Bredstedter TSV und verabschiedeten sich mit einem Sieg aus der Rhinstadt.

Im dritten Spiel mussten die Fehrbelliner gegen die erfahrenen Bredstedter antreten. Man wollte die Holsteiner nach dem Ergebnis des Spiels zuvor nicht unterschätzen. Nach dem Start in die Sätze konnten sich die Rhinstädter durch gut vorgetragene Angriffe schnell absetzen und erspielten jeweils einen komfortablen Vorsprung. Bredstedt konnte dem Gastgeber gegenüber nicht genug Druck aufbauen und die eigenen Angriffe wurden in der Fehrbelliner Abwehr mit Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Henning Christ sicher angenommen und durch ein gutes Zuspiel an die Leine vom Angriff verwertet. Die 90er gewannen das Spiel klar mit 11:5, 11:4 und 11:4.

Am nächsten Spieltag in Dänischenhagen soll gegen die Mannschaften des VfK Berlin 2 und dem TSV Gnutz die Tabellenführung verteidigt werden.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker und Tizian Sehmsdorf.


Landesklassenteam in Rangsdorf

Beim ersten Spieltag der Landesklassen- Faustballer in Rangsdorf erreichten die Fehrbelliner einen gelungenen Einstand in die Saison. Dabei konnten die 90er von den vier Spielen zwei Siege und eine knappe Niederlage über drei Sätze verbuchen.

Zum Saisonauftakt starteten die Rhinstädter gegen die Mannen von Hennigsdorf II. Von Beginn an behaupteten die Hennigsdorfer das Spielgeschehen und setzen die entscheidenden Akzente. Die 90er konnten nicht genügend Druck aufbauen und mussten sich deutlich über 2:0 Sätze geschlagen geben. Im zweiten Spiel gegen Massen II steigerten die Überschläger Stefan Schefke und Youngster Paul Hilker den nötigen Druck im Angriff und sorgten für den ersten Satzgewinn. Im zweiten Satz schlichen sich bei den Fehrbellinern vermehrt Eigenfehler ein. Nach dem Satzausgleich wollten es die Rhinstädter im Tiebreak besser machen. Im weiteren Spielverlauf konnte ein entsprechender Rückstand nicht aufgeholt werden und am Ende musste man sich mit 2:1 nach Sätzen knapp geschlagen geben. Zum dritten Spiel des Tages ging ein Ruck durch die Mannschaft und auch ein taktischer Wechsel im Angriffsgeschehen zeigte erste Wirkungen gegen das Team von Bademeusel II. Durch das vermehrte Anspielen des gegnerischen Angreifers konnten die 90er den Rückschlag aus einer sicheren Abwehr annehmen und die Angreifer über ein feines Zuspiel an die Leine die Bälle verwerten. Bei dem ersten Spielgewinn, der noch frischen Saison überzeugte besonders Wiederkehrer Karl Kotschate (ehemaliger Nachwuchsspieler aus den Jahren 2001-07) mit einer sehr guten Abwehrleistung und sorgte unteranderem für einen sicheren Spielaufbau. Im letzten Spiel gegen Jüterbog wollten die Fehrbelliner die vier Punkte voll machen. Auch hier bewies sich das konsequente Herausnehmen des Jüterbogers-Angreifers als sehr wirkungsvoll. Von Anfang an gestalteten die Rhinstädter das Spiel. Mit einem guten Spielaufbau und einem souveränen Abschluss an der Leine sorgten die Fehrbelliner für den zweiten Sieg des Tages. Vervollständigt wurde die Mannschaft durch die mannschaftsältesten Klaus Döbel und Norbert Kikel. Zum zweiten Spieltag in knapp vier Wochen müssen die 90er den positiven Aufwärtstrend mitnehmen und sich gegen die Zweite und Dritte Mannschaft von Rangsdorf beweisen.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Norbert Kikel


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Sonntag, 08 Juni 2014 01:00

Faustball vom Wochenende - Landesklasse

Am vergangenen Sonntag bestritt die neugebildete zweite Mannschaft des SV 90 Fehrbellin mit einem Großteil von jungen Spielern ihren ersten Landesklassenspieltag auf der heimischen Faustballanlage in Fehrbellin. Gegen die Gäste aus Rangsdorf und Hennigsdorf, mit Hin- und Rückrunde musste man mit einem Sieg auskommen.

Im ersten Spiel mussten die Rhinstädter gegen Rangsdorf III ins Spielgeschehen eingreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand man nicht so recht ins Spiel und musste den ersten Satz abgeben. Durch eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen im zweiten Satz ermöglichten die Fehrbelliner den Satzausgleich. Auch im Tiebreak behielt man die Nerven und konnte einen Sieg verbuchen. Gegen die zweite Vertretung aus Hennigsdorf fand man auf Fehrbellinerseite zunächst kein entscheidendes Druckmittel, um die Hennigsdorfer in Schach zu halten. So wurde das Spiel 2:0 nach Sätzen verloren. Im Rückspiel gegen die Rangsdorfer entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Keines der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Nach einem Vorsprung im zweiten Satz schlichen sich kleine Unachtsamkeiten ein und somit konnte man den entscheidenden dritten Satz nicht erzwingen. Der erste Satz im Rückspiel gegen Hennigsdorf II spiegelte den Spielverlauf aus dem ersten Spiel wieder. Auch der zweite Satz fand keine Besserung und schließlich mussten sich die Rhinstädter in beiden Sätzen geschlagen geben.

Im Moment befindet sich die junge Mannschaft noch in der Findungsphase. In den nächsten Trainingseinheiten wird man die Zeit dazu nutzen, um das Potenzial der Mannschaft weiter voran zu bringen und dann mit einer erneuten Leistungssteigerung am zweiten Spieltag in drei Wochen in Jüterbog gegen die weiteren Teams zu überzeugen.

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