Sonntag, 13 November 2016 18:54

Erneut in der Fremde punkten...

... so lautet das Ziel der fehrbelliner Bundesligakegler.

Am vierten Doppelspieltag der Bundesliga im Bohlekegeln müssen beide Ruppiner Clubs, der SV 90 Fehrbellin (1. Bundesliga) und der BBC 91 Neuruppin (2. Bundesliga) in der Fremde antreten. Somit kann das Ziel nur heißen, jeweils den begehrten Zusatzpunkt zu erkämpfen.

Der SV 90 Fehrbellin reist an diesem Wochenende Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Am Samstag geht es zum SV Blau-Weiß Stavenhagen. Die Blau-Weißen spielen das dritte Jahr in der 1. Bundesliga und liegen zurzeit auf dem 10. Tabellenplatz. Die beiden bisherigen Erstliga-Auftritte der 90er verliefen sehr unterschiedlich. 2014 verlor man das Spiel gerade mal mit 22 Hölzern, holte mit 37 Punkten aber souverän den Zusatzpunkt. Im vergangenen Jahr war man dann chancenlos. Bereits in der zweiten Liga gab es dieses Duell zwei Mal. Dabei konnten die Rhinstädter sogar klar und deutlich gewinnen. Doch das ist knapp 10 Jahre her und auf Grund der Verstärkungen der Reuterstädter ist daran nun nur schwer zu glauben.

Arbeitsbedingt wird am Samstag Dietmar Stoof fehlen. Auch, wenn es nicht die Lieblingsbahn Stoofs ist, wird es doch ein gewisser Nachteil sein, nicht aus dem Vollen schöpfen zu können.

Nach dem Spiel geht es dann weiter Richtung Stralsund. Am Sonntagvormittag muss das 90er Sextett beim Kegelverein Hansa Stralsund antreten. Die Hanseaten liegen nach sechs Spieltagen auf Rang 11. Dreimal spielten die 90er bisher auf dieser Bahnanlage, dreimal ging es eng zu. 2014 trennten beide Teams gerade einmal vier Hölzer, mit 41 Punkten holte man den Zusatzpunkt. In den folgenden zwei Jahren verfehlte man diesen Punkt mit 30 und 31 Zählern (32 werden benötigt) denkbar knapp. Auch in diesem Jahr wird jedes Holz für einen Punktgewinn zählen. Die Mannen um Kapitän Dirk Sperling spielen bisher eine gute Saison und liegen nur einen Zähler hinter Topfavorit Kiel.

Der Meister muss ebenfalls Reisen. Am Samstag spielt man fast vor der Haustür beim KSK Oldenburg/ Holstein, wo man im letzten Jahr einen Dreier holte. Für die Oldenburger war dies ein Ausrutscher, der nicht wieder holt werden soll. Am Sonntag spielt Kiel beim heimstarken Team in Stade.


Zweitligist BBC 91 Neuruppin, ebenfalls zurzeit auf dem zweiten Tabellenrang, muss ebenfalls reisen. Nach den erfolgreichen Heimspielen will man nun in der Bundeshauptstadt erstmals in der Fremde in dieser Saison Punkte im Heimgepäck haben. Am Samstagnachmittag geht es zur Spielgemeinschaft Sparta/ KSG Berlin. Die Hauptstädter liegen auf dem sechsten Rang, vier Punkte hinter den Kreisstädtern. Im Vorjahr konnte man mit Platz zehn gerade noch den Abstieg verhindern. Am letzten Doppelspieltag holte das Team bei den beiden Spandauer Mannschaften jeweils den Zusatzpunkt.

Am Sonntag fährt der BBC wieder Richtung Bundeshauptstadt. Diesmal müssen die Kreisstädter bei Union Oberschöneweide II in der Hämmerlingstraße antreten. Die Unioner sind Elfter und können sich einen Punktverlust nicht leisten. Beide Teams trennte im Vorjahr nach Abschluss der Spielserie gerade einmal ein Punkt. Der BBC 91 war Vierter, die Unioner Fünfter. Somit wird es auch in diesem Jahr voraussichtlich ein spannendes Spiel geben.

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Montag, 07 November 2016 21:01

Dirk Sperling erfolgreich im Nationaltrikot

Am Samstag wurden in Delmenhorst in vier Altersklassen Länderspiele der deutschen Bohlekegel-Nationalmannschaft gegen Dänemark ausgetragen. Bei den Herren wurde mit SV 90 Kapitän Dirk Sperling auch ein Rhinstädter in den deutschen Kader berufen. Verdient hatte sich der gebürtige Perleberger die Nominierung durch seine anhaltend starken Leistungen vor allem in der Bundesliga, wo er in den letzten beiden Jahren die Einzelrangliste gewann.

Im Gegensatz zum Bundesliga-Spielsystem gibt es im internationalen Bereich Änderungen. Hier zählt zum einen der Kampf Mann gegen Mann, wo jeweils zwei Wertungspunkte vergeben werden. Für die Gesamtholz der Nationalmannschaften kommen weitere zwei Zähler hinzu. Nach dem Freitagstraining gab es für den 90er erst einmal Enttäuschung. Obwohl er mit seinen Ergebnissen überzeugen konnte blieb der deutsche Vizemeister, für viele überraschend, erst einmal auf der Ersatzbank.

Der Kieler Anschieber Kai Ludorf, brachte bei seinen 120 Würfen 928 Holz in die Wertung. Sein Gegner Peter Sörensen erzielte 24 Holz weniger. In Runde zwei gab der Spandauer Matthias Mohr seine Premiere im Nationaltrikot. Mit 923 Holz konnte auch er überzeugen. Für die Gäste fielen 891 Hölzer. Auch die nächsten beiden Durchgänge gingen an die deutsche Auswahl. Tobias Kirchhoff (Hannover) und André Franke (Union Oberschöneweide) trugen mit 921 und 920 Holz ebenfalls zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Für die Dänen standen 912 und 903 Hölzer an der Anzeigetafel.

Im fünften Durchgang spielte dann der Kieler Alexander Eggers für die deutschen Farben. Er kam nicht wie erhofft ins Spiel. Nach 30 Würfen und 222 Holz kam 90er Dirk Sperling zum Einsatz - bereits mit 20 Holz Rückstand auf den direkten Konkurrenten. Sperling ließ sich durch die überraschende Nichtberücksichtigung nicht beirren und gab die Antwort auf der Bahn. Bei seinen 90 Würfen erkämpfte er in seinem elften Länderspiel noch sehr gute 686 Holz. Damit hatte man insgesamt 908 Holz. Da der Däne Tobias Jensen am Ende deutlich Nerven zeigte und lediglich auf 905 Holz kam, ging auch dieses Duell an die Deutschen.

Im letzten Block gab es dann das Höchstholz des Länderspieles. André Krause (Union Oberschöneweide) nahm mit 935 Holz seinem Gegner weitere 31 Hölzer ab. Damit gingen alle sechs Einzel an die deutschen Herren. Bei der Holzzahl folgte ein 5535:5421-Sieg. Somit endete das Spiel mit klar mit 14:0 für die die DBKV-Auswahl.

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Samstag, 05 November 2016 20:37

SV 90 Damen weiter im Rennen

Am vorletzten Spieltag der Staffel 1 in der Landesliga der Damen musste das 90er Quartett zur Perleberger Kegelsportstätte reisen. Ziel war es, Rang zwei in der Staffel zu verteidigen. Dieser berechtigt nach der Vorrunde zur Teilnahme an der Meisterrunde. Gleichzeitig hätte dann der Neuling das Ziel Klassenerhalt erreicht.

Am Ende konnte man in der Prignitz den dritten Rang erkämpfen. Die Vorgabe wurde somit erfüllt. Erster Finalteilnehmer ist bereits Bundesligaabsteiger Altdöbern. Die Lausitzerinnen spielen noch ihr Heimturnier. Hier müssen die Rhinstädterinnen wenigstens Rang drei belegen, dann würde man zu den besten vier brandenburgischen Damenteams gehören.

In Perleberg begann das Turnier mit einem 90er Paukenschlag. Juniorin Meike Erdmann gelang mit 898 Holz ein Topergebnis. Diese Holzzahl sollte an diesem Tage nur noch einmal überboten werden. Für die Gastgeberinnen begann Annett Dehmel mit der Schnapszahl von 888 Hölzern. Ein Holz mehr brachte Regine Loewa für Altdöbern in die Wertung. Carolin Jank ließ für Luckau 874 Holz fallen.

In Runde zwei kam der Ex-Bundesligist ins Rollen. Sandra Schmidt wurde mit 877 Holz Durchgangsbeste. Damit führte man nun mit sieben Holz vor Perleberg (Anja Nahler 871). Zehn Holz dahinter lagen nun die 90er Damen (Manuela Dreßler 851). Luckau war zu diesem Zeitpunkt aus dem Rennen, da man nur 832 Holz (Antonia Jakobza/ Andrea Schulz) im Spielbericht hatte.

In Runde drei folgte dann der große Auftritt von Heike Bolzmann. Mit der Turnierbestleistung von 920 Holz brachte sie das Perleberger Team erstmals in Führung. Und auch für Altdöbern fiel in dieser Runde das Mannschaftshöchstholz. Jennifer Schauer hatte 893 Holz an der Anzeigetafel zu stehen. Für Fehrbellin hielt Kathrin Hildebrandt mit 864 Holz die Fahne hoch. Luckau konnte aber durch 875 Hölzer von Sarina Zrocke den Abstand auf 32 Zähler verkürzen.

In Runde vier gab es keine Veränderung der Platzierungen mehr. Marianne Wilkes 879 Holz bedeuteten den Turniersieg für die Gastgeberinnen. Sechs Holz weniger hatte Anke Neumann (Altdöbern). Sissy Wiankes 866 Holz reichten für den wichtigen dritten Rang, obwohl Inken Käthner mit 886 Holz noch Teambestwert für Luckau erkämpfte.

In zwei Wochen fällt in Altdöbern die Entscheidung. Die Gastgeberinnen werden sich wohl nach Lage der Dinge keine Blöße geben und das Heimspiel für sich entscheiden. Angesichts der 1,5 Punkte Vorsprung auf Perleberg und Luckau würde den 90erinnen dann der dritte Platz reichen. Man wird jedoch bestrebt sein, mit drei Punkten in der Lausitz nichts anbrennen zu lassen und mit Selbstvertrauen in die Meisterrunde zu gehen.

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Am Freitag wird SV 90 Kapitän Dirk Sperling Richtung Delmenhorst reisen. Hier werden am Samstag in vier Altersklassen Länderspiele gegen die Auswahl aus Dänemark ausgetragen. Ob der Fehrbelliner gleich im Startaufgebot stehen wird, wird erst Freitagnachmittag entschieden, wenn das Training der deutschen Nationalmannschaft auf den Kegelbahnen beendet ist. Danach folgen die Gäste aus dem Norden.

Bisher stehen für den Fehrbelliner 10 Einsätze in der DBKV-Chronik. Ebenfalls in die Auswahl wurden berufen: André Krause (12x) und André Franke (26x/ beide Union Oberschöneweide), Kai Ludorf (13x) und Alexander Eggers (11x/ beide Kiel), Tobias Kirchhoff (4x/ Rivalen Hannover) sowie Matthias Mohr (Spandau), der erstmals im Aufgebot steht.

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Montag, 31 Oktober 2016 21:24

Heidrun Flemming zum Ehrenmitglied ernannt

Alle fünf Jahre feiern die Kegler des SV 90 Fehrbellin die Gründung der Sektion (7. November 1951) etwas größer. Am Samstag fand dazu in der Linumer "Storchenklause" die Festveranstaltung zum 65. Gründungstag der Fehrbelliner Kegler statt. Nach einem kurzen Rückblick durch Sektionsleiter Peter Wolski gab es erst einmal am Büffet eine Stärkung. Traditionell wurden dann Sportkameraden mit einem Präsent für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Das Trio Meike Erdmann, Annekatrin Münchow und Henrik Protze ist mittlerweile seit 10 Jahren Teil der Fehrbelliner Keglerfamilie. Fünf Jahre länger die Kugel bei den 90er in der Hand haben bereits Dana Vatter, Liane und Bernd Bujack sowie Markus Gorges und Manuela Dreßler. Besondere Freude gab es dann bei Ruth Scholz. Sie konnte nicht nur die 40-jährige Mitgliedschaft feiern, sondern erhielt als Zugabe die Ehrennadel des DBKV in Gold. Für Gunter Fickinger war es sogar die 45 jährige Mitgliedschaft.

Nach einer ersten kurzen Tanzeinlage gab es weitere Ehrungen. Diesmal für aktive Vereinsarbeit. Christian Nußbaum und Günther Renkel erhielten ein Präsent für ihren Einsatz bei der diesjährigen Modernisierung der Sportstätte. Der dritte im Bunde, Michael Bindig, betreut seit elf Jahren die Fehrbelliner Kegeltalente.

Thomas Krieglstein, Geschäftsführer des KSB Neuruppin, und Hans-Jürgen Franke, zuständig für Ehrungen und Auszeichnungen, ehrten anschließend die Sportkameraden Sebastian Krause (Silber), Evelin Hildebrandt, Bernd Bujack sowie Manuela und Jens Dreßler (jeweils Gold) für aktive Vereinsarbeit mit der Ehrennadel des KSB. Alle erhielten weiterhin als Dankeschön auch ein Präsent durch die Sektion.

Nach der nächsten Tanzrunde folgte dann Teil drei der Ehrungen. Jetzt wurden Sportkameraden geehrt, die in den letzten fünf Jahren bei den deutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest standen beziehungsweise in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden. Geehrt wurden mit einem Präsent Meike Erdmann, Sissy Wianke, Markus Ringgenberg, Henrik Protze, Dirk Sperling, Mathias Metzdorf, Alexander Wolski, Benjamin Münchow, Nico Witter, Sebastian Krause und Dietmar Stoof.

Nun bedankte sich der Sektionsleiter noch bei seinen Vorstandmitgliedern Helmuth Hildebrandt, Guido Katschke, Sabine Wolski, Ruth Scholz, Heidrun Flemming und Birgit Protze mit einem Geschenk. Die Vorstandsmitglieder Günther Speer (Bronze), Andreas Schubert (Silber) und Liane Bujack (Gold) erhielten durch den KSB die Ehrennadel überreicht.

Zum Abschluss folgte dann noch ein besonderes Highlight. Die Sportkameradin Heidrun Flemming wurde aufgrund ihrer Verdienste um den Fehrbelliner Kegelsport durch die 90er Vorstandsmitglieder Susann Döring und Ursula Kollat zum "Ehrenmitglied des SV 90 Fehrbellin" ernannt.

Danach folgte die große Tombola mit Glücksfee "Daniel" inklusive Tauschbörse. Zwischendurch wurde immer wieder das Tanzbein geschwungen beziehungsweise das Programm der "Lentzker Luchdrosseln" sorgte für Stimmung und Erheiterung. Bis zum Sonntagmorgen wurde dann der "Renteneintritt der Fehrbelliner Kegler" standesgemäß weiter gefeiert.

 

 

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Samstag, 29 Oktober 2016 20:38

Mit einem Bein in der Meisterrunde

Auf der Fehrbelliner Kegelsportstätte wurde am Samstag der vorletzte Spieltag der Vorrunden-Staffel 1 der Herren-Landesliga ausgetragen. Gastgeber SV 90 Fehrbellin II ließ auf der Heimbahn nichts anbrennen und kam zu einem klaren Start-Ziel-Sieg. Vor dem letzten Spieltag, dieser wird in Luckau ausgetragen, haben die Mannen um Kapitän Norbert Krämer nun die besten Vorraussetzungen, die Meisterrunde zu erreichen. Schützenhilfe erhielt man vom Tabellenführer Vetschau, der den zweiten Platz in der Rhinstadt belegte. Somit ist beiden Teams der Finaleinzug kaum noch zu nehmen.

Mit 875 Holz von Norbert Krämer ging es für die 90er los. Die andren drei Teams konnten nicht mithalten. Werder folgte mit 854 Holz, Luckau begann mit 852 und Vetschau mit 851 Hölzer. Auch in Runde zwei stellten die 90er den Durchgangsbesten. Mathias Metzdorfs 880 Holz sollten das zweitbeste Tagesergebnis werden. Bereits 42 Holz hinter dem Gastgeber lag Vetschau (Steffen Manigk/ 862).

In Runde drei kam Fehrbellins Youngster Markus Ringgenberg auf 872 Holz. Auf zwei Holz mehr kam der Vetschauer Mathias Loewa. Für Werder erspielte Lucas Siele mit 871 Holz Mannschaftsbestwert. Nach der Hälfte des Turniers lagen die Hausherren mit 41 Holz vorn. Vetschau hatte wiederum 15 Hölzer mehr als das Sextett aus Werder. Luckau war zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Rennen. 

In Runde vier und fünf waren die 90er Marco Koch und Michael Nußbaum wieder die Besten. Marco Kocsh 878 Holz sollten das drittbeste Turnierergebnis werden, Michael Nußbaum schaffte mit 886 Holz sogar Tages-Höchstholz. Damit war den 90ern der Sieg nicht mehr zu nehmen. 74 Holz hatte man mehr als Vetschau. Für die Lausitzer erkämpfte Patrick Diestel mit 875 Holz den Teambestwert.

Somit war der Schlussblock eigentlich nur noch Formsache. Mit 870 Holz trug 90er Andreas Schubert zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei und der wichtige Vierer blieb in der Rhinstadt.

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Sonntag, 23 Oktober 2016 21:51

Mit zwei Dreiern Platz zwei verteidigt

Auch Oldenburg und Stade konnten das Fehrbelliner Bundesligateam am Wochenende auf der Heimbahn nicht gefährden. Am Ende gab es die wichtigen sechs Zähler für die Gastgeber. Nach sechs Spieltagen liegt man weiter einen Punkt hinter dem deutschen Meister Kiel, der ebenfalls seine beiden Heimspiele gewann. Der nächste Doppelspieltag findet auf Grund der Länderspiele erst am 19./ 20. November statt, dann spielen die 90er in der deutschen Eliteliga in Stavenhagen und Stralsund um die Hölzer.


SV 90 Fehrbellin -  KSK Oldenburg/Holstein 3:0 (5306:5215 Holz, 51:27 EWP)

Gleich in Runde eins fiel diesmal der Tageshöchstwert. 90er Sebastian Krause gelangen bei seinen 120 Würfen glatte 900 Holz. Partner Alexander Wolski kam nach Startschwierigkeiten auf 881 Hölzer. Damit konnte er den Tagesbesten Gästekegler Jan Stender mit 886 Holz nicht halten. Da das Oldenburger Geburtstagskind Nils Wieske an seinem 30. Geburtstag auch genau 30 Plus erkegelte (870) lag das 90er Sextett nach dem Startblock mit 25 Holz vorn. Am Zusatzpunkt jedoch waren die Holsteiner zunächst dran.

Im Mittelblock konnte sich der Gastgeber dann weiter absetzen. Dietmar Stoof erkegelte mit 894 Holz das zweitbeste Tagesergebnis, Daniel Neumann hatte am Ende 874 Hölzer im Spielbericht, was nicht für das vorgelegte Ergebnis von Jan Stender reichte. Da die Mittelachse der Gäste 862 (Lars Boller) und 856 Holz (Jörg Vogelmann) an der Anzeigetafel hatte, trennten beide Teams jetzt 75 Hölzer und das Bangen um den Zusatzpunkt ließ bei den 90ern langsam nach. Denn auch in der kleinen Wertung sah es für das 90er Team jetzt besser aus.

Die Fehrbelliner Schlussachse Nico Witter und Dirk Sperling sollten nun den Dreier nach Hause bringen. Kapitän Dirk Sperling wurde mit 882 Holz Durchgangsbester. Nico Witter musste dagegen mit den letzten Würfen Matthias Hübner vorbei ziehen lassen. Am Ende ging das Duell mit 876:875 an den Holsteiner. Marc Stenders 865 Holz hatten nur noch statistischen Wert. Der Dreier blieb somit, auch gegen die vermeintlich am Stärksten einzuschätzende Mannschaft auf der Fehrbelliner Anlage, in der Rhinstadt.


SV 90 Fehrbellin - VfL Stade 3:0 (5324:5113 Holz, 55:23 EWP)    

Das Spiel begann mit einer Premiere. Für Bernd Graf war es der erste Einsatz als Schiedsrichter in der 1. Bundesliga.

Die Hausherren setzten erneut auf die bewährte Startachse Alexander Wolski und Sebastian Krause. Diesmal lief es für 90er Alexander Wolski gleich vom ersten Wurf an besser. Mit starken 902 Holz, dem zweitbesten Spielergebnis, beendete er sein Spiel. Sebastian Krause brachte diesmal 881 Holz in die Wertung. Da die Stader Achse Dag Maibaum und Bernd Heidtmann 871 und 850 Kegel  zu Fall brachten, lag das Heimteam mit 62 Holz und zwei Spielern in der Einzelwertung vorn.

Nun wollte der Mittelblock der 90er Dietmar Stoof und Nico Witter nachziehen. Das Spiel des 90er Dietmar Stoof lief nach dem Geschmack des 90er Anhanges. 907 Holz sollten neuer Höchstwert des Bundesligaspieles werden. Nico Witter konnte jedoch nicht mithalten. Am Ende standen 865 Holz auf dem Spielzettel. Stades Kegler Ronald Kagelmann und Ralf Boldt fanden keine Einstellung zur Bahn und kamen auf magere 819 und 844 Hölzer.

Somit trennten beide Teams vor der Schlussachse satte 171 Hölzer. In dieser spielten Dirk Sperling und Benjamin Münchow für die 90er Farben. Auch sie konnten ihre Gegenspieler mit 889 und 880 Holz in Schach halten. Hier kamen Ralf Schmidt und Thorsten Linkenbach auf 875 und 854 Hölzer. Diesmal gab es zwar kein perfektes Spiel der 90er, man kann jedoch auf Grund der weiterhin weißen Heimweste ansolut zufrieden mit dem Wochenende sein. 

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Nach den erfolgreichen Auftritten in Hannover und Bremerhaven haben die Fehrbelliner Bundesligakegler an diesem Wochenende wieder einmal Heimrecht. Nun heißt es wieder: Punkte auf der Heimbahn sammeln und das natürlich bestenfalls mit zwei Dreiern.

Nach vier Spieltagen liegt man einen Punkt hinter dem Topfavoriten und Titelverteidiger SG ETV/ Phönix Kiel auf Rang zwei. Am Samstag ab 13 Uhr kommt es  auf der Bahnanlage in der Luchstraße zum Verfolgerduell. Nur einen Punkt hinter den 90ern liegen die Kegler aus Oldenburg/ Holstein. Auch dieses Team gehört zu den Medaillenanwärtern. Dass die Kegler aus Holstein nicht zu unterschätzen sind, konnte man am letzten Spieltag sehen, als man in Stralsund lange um den Sieg mitspielte. Am Ende hatte das Team um die Stender-Brüder immerhin souverän den Zusatzpunkt in der Tasche.

Am Sonntag sind dann die Kegler aus Stade in der Rhinstadt zu Gast. Dieses Team lebt in erster Linie von seiner Heimstärke. Da man bereits am ersten Heimspielwochenende gegen Hannover den Zusatzpunkt verlor, will man nun natürlich in der Fremde punkten, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Wie immer werden um 10 Uhr an diesem Tag die Wettkampfkugeln rollen.

Nach dem jetzigen Stand werden an diesem Wochenende wieder alle 90er an Bord sein. Lediglich Sebastian Krause laboriert an leichten Rückenproblemen, sollte sich jedoch bis Freitag zum Abschlusstraining fit melden.

Ein Blick auf die anderen Partien zeigt: Hannover hat ein interessantes Wochenende vor der Brust. Am Samstag tritt man in Kiel zum Topspiel an. Sonntag sind mehr Punkte beim Aufsteiger Sportfreunde Husum drin. Seedorf sollte bemüht sein, gegen Stade und Stralsund die weiße Heimweste zu bewahren. Und auch die anderen Gästeteams werden es schwer haben, Punkte zu ergattern.

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Samstag, 15 Oktober 2016 10:55

Remis an der Spitze

Nach 480 Würfen waren am Samstag auf der Fehrbelliner Kegelbahn beim zweiten Turnier der Vorrunde der Landesliga, Staffel 1 der Frauen Aufsteiger SV 90 Fehrbellin und Erstligaabsteiger Altdöbern holzgleich. Somit gab es für den Turniersieg eine Punkteteilung. Rang drei und vier gingen an Luckau sowie Perleberg, die am 5. November Heimrecht haben.

Fehrbellins Ersatzfrau Kathrin Hildebrandt gelang gleich in Runde eins mit 855 Holz Mannschaftsbestwert sowie die Führung. Ebenfalls eine rote Zahl (Plusergebnis über 840) erreichte Sandra Schmidt aus Altdöbern mit 841 Hölzer. Perleberg folgte mit 827 Holz von Marianne Wilke. Für Luckau kam die 15 jährige Lena Wiesner auf 820 Holz.

Meike Erdmann konnte mit 849 Holz im zweiten Block die Führung der Fehrbellinerinnen verteidigen. Nur ein Holz dahinter lag jedoch Ramona Hennig (Altdöbern). Somit trennten beide Teams zur Hälfte des Turniers 15 Hölzer. Perleberg und Luckau kämpften um Rang drei. Beide Teams trennte nur ein Holz, da Annett Dehmel und Andrea Schultz 828 und 834 Holz erkämpften.

Im vorletzten Durchgang wechselte die Führung an Altdöbern. Mandy Schön konnte mit der Mannschaftsbestleistung von 853 Holz SV 90-Keglerin Manuela Dreßler 19 Holz abnehmen. Mit vier Holz lagen die Keglerinnen aus Oberspreewald-Lausitz nun vorne. Perleberg konnte Rang drei weiter ausbauen. Anja Nahler gewann das Duell gegen die Luckauerin Sarina Zrocke mit 848:830.

Der letzte Durchgang brachte für alle Teams und Zuschauer Spannung pur. SV 90-Kapitän Sissy Wianke und Anke Neumann (Altdöbern) lieferten sich bis zum letzten Wurf einen spannenden Kampf um den Turniersieg. Am Ende ging das Duell mit 849:845 Holz an die Rhinstädterinnen. Somit hatten beide Teams 3387 Holz im Spielbericht. Und auch Luckau konnte noch den Spieß umdrehen. Durch den Tageshöchstwert von 861 Holz von Inken Käthner zogen die Keglerinnen aus dem Spreewald noch an den Prignitzerinnen (Heide Lange 832) vorbei.

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Am zweiten Spieltag der Vorrunde in der Landesliga, Staffel 1 der Herren im Bohle-Kegeln musste die 2. Herrenmannschaft zum Turnier nach Vetschau reisen. Ziel des Teams war es, weiter für die Meisterrunde zu punkten. Lange Zeit lieferte man sich einen spannenden Kampf um den Turniersieg mit Gastgeber Vetschau. Am Ende siegten die Hausherren mit 20 Holz Vorsprung vor dem Fehrbelliner Sextett. Beide Teams haben nun die besten Aussichten, die Meisterrunde zu erreichen. Fehrbellin kann am 29. Oktober auf der Heimbahn die nächsten Zähler dafür sammeln.

Nach Runde eins lag Vetschau durch die Teambestleistung von Markus Lehnigk (906) in Führung. Die anderen drei Teams trennten gerade einmal sechs Hölzer. Marcel Merker (Luckau) kam auf 888, 90er Michael Nußbaum auf 885 und Maik Jaeger (Werder) auf 882 Hölzer.

In Runde zwei folgte dann der große Auftritt von 90er Mathias Metzdorf. Mit starken 917 Holz, Höchstholz des Turniers, brachte er seine Farben in Führung. Vier Holz weniger hatten die Gastgeber, die durch Steffen Manigk 892 Holz in die Wertung brachten. Luckau (Philipp Wolf 871) und Werder (Lucas Siele 864) konnten da nicht mehr mit halten.

Nach der Hälfte des Turniers wechselte die Führung wieder Richtung OSL. Markus Lehmann konnte Youngster Markus Ringgenberg mit 895 Holz 12 Hölzer abnehmen. Damit trennten beide Teams jetzt zehn Holz. Hoffnung gab es in diesem Durchgang wieder für das Luckauer Team. Der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres konnte durch die Mannschaftsbestleistung von Felix Richter (905 Holz) den Abstand zum Fehrbelliner Team auf 21 Holz verkürzen. Werder war zu diesem Zeitpunkt aus dem Rennen.

In Runde vier wieder ein Führungswechsel. Diesmal brachte Ralf Friedrich wieder die 90er nach vorn. Er gewann das Duell gegen den ärgsten Rivalen Vetschau mit 878: 859. Nun lagen die 90er wieder mit neun Holz auf Rang Eins. Aber auch Luckau blieb durch den Durchgangsbestwert von Volker Staffe (879) weiter im Punkterennen.

Vor den letzten 120 Würfen trennten Vetschau und Fehrbellin nur ein Holz. Patrick Diestel konnte mit 897 Holz den Rückstand verkürzen. Andreas Schubert ließ für die 90er 887 Holz fallen. Luckau blieb weiter in Lauerstellung (René Hönicke 889). Jonathan Jaeger konnte trotz Mannschaftsbestwert (886) keinen Boden gut machen.

Im Schlussblock sicherte Mathias Loewa seinem Team mit 906 Holz den Turniersieg. 90er Nobert Krämers 887 Holz waren der Dreier für die Rhinstädter. Der Luckauer Christian Branzke erspielte 878 Holz. Für Werder blieb an diesem Tage nur Rang vier übrig.

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