Die erhöhten Trainingseinheiten in der Woche haben sich für die Fehrbelliner Kegler gelohnt. Am Samstag konnte man im Spitzenspiel gegen den deutschen Meister Kiel einen ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. Erstaunlich war, dass das Ausnahmeteam mit den Fehrbelliner Bahnverhältnissen überhaupt nicht klar kam. Am Sonntag gegen Neuling Husum ließ man ebenfalls nichts anbrennen und holte sich die angestrebten drei Zähler. Da Kiel an diesem Wochenende bei den brandenburgischen Teams nur einen Zähler holte, sind jetzt die 90er mit einem Punkt vor den Norddeutschen Tabellenführer. Meister Kiel hat aber zwei Spiele mehr in der Fremde bestritten. Bereits am 14./ 15. Januar gibt es das nächste Aufeinandertreffen, dann in Husum und Kiel.


SV 90 Fehrbellin - SG  ETV/ Phönix Kiel 3:0 (5353:5210 Holz, 52:26 EWP)

Das 90er Sextett hatte sich entschieden, diesmal mit der Startachse Dirk Sperling/ Alexander Wolski das Spitzenspiel zu beginnen. Ihre Gegner waren Kai Ludorf und Sascha Brinks. Beide 90er zeigten Topleistungen und setzten ihre Gegner gleich unter Druck. Kapitän Dirk Sperlings 912 Holz sollten an diesem Tage Bestwert werden. Partner Alexander Wolski stand diesem nicht viel nach. Seine 898 Hölzer sollte im Laufe des Spieles nur noch einmal überboten werden. Nationalspieler Kai Ludorf kam überhaupt nicht klar mit der Bahn und musste sich mit magere 850 Holz zufrieden geben. Da sein Partner Sascha Brinks 859 Holz an der Anzeigetafel hatte, waren die zwei Spielpunkte den Rhinstädtern kaum noch zu nehmen - immerhin trennten beide Teams schon satte 101 Holz.

Auch der zweite Durchgang lief nach dem Geschmack der Hausherren. Die Fehrbelliner Mittelachse Dietmar Stoof und Daniel Neumann hielt mit 894 und 886 Holz ihre Gegner Alexander Eggers (884) und René Richter (878) in Schach. Somit wuchs der Vorsprung auf 119 Holz an. Da alle vier Heimkegler mit ihren Ergebnissen in der Einzelwertung führten, war auch die Vorentscheidung um den Zusatz gefallen.

Im letzten Durchgang gab es dann noch einmal Licht und Schatten für beide Teams. 90er Sebastian Krause zeigte vom ersten Wurf ein Topspiel und beendete den Wettkampf mit den zweitbesten Ergebnis von 904 Holz. Der Kieler Jörn Kemming konnte mit 878 Holz noch einigermaßen mithalten. 90er Benjamin Münchow und Kiels Nationalspieler Roger Dieckmann fanden an diesem Tage keine Einstellung zur Bahn und wurden durch Nico Witter beziehungsweise Jan Künstler ersetzt. Am Ende kamen für Fehrbellin 859 und für Kiel 861 Holz in die Wertung. Die Holzzahlen hatten aber nur noch statistischen Wert. Der Dreier blieb an diesem Tag souverän in der Rhinstadt.


SV 90 Fehrbellin - Sportfreunde Husum 3:0 (5380:5227 Holz, 54:24 EWP)

Am Sonntag gaben die Kegler von der Nordsee als 33. Gegner in der Fehrbelliner Bundesligageschichte ihre Visitenkarte in der Rhinstadt ab. Fehrbellins Startachse zeigte gleich, wer Herr im Hause ist. Beide 90er, Alexander Wolski und Sebastian Krause, kegelten sehr konstant über die vier Bahnen und beendeten ihren Lauf mit 903 und 899 Hölzern. Ihre Ergebnisse sollten nur noch einmal überboten werden. Die beiden Gästespieler Danny Lem und Kai Christensen kamen bei ihren 120 Würfen auf 861 und 872 Holz, somit hatte das Heimteam 63 Holz mehr im Spielbericht.

In der Mittelachse spielten wie am Vortag Dietmar Stoof und Daniel Neumann. Diesmal hatten sie mit ihren Gegenspielern Carsten Dirks und Andreas Carstensen mehr Mühe als gedacht. Der Husumer Carsten Dirks wurde mit 897 Holz nicht nur Durchgangsbester sondern auch bester Holzsammler der Gäste. Nur knapp dahinter folgte 90er Daniel Neumann mit 894 Holz. Dietmar Stoof kam erst auf den letzten drei Gassen in Tritt und beendete den Wettkampf mit 882 Hölzern. Der Husumer Andreas Carstensen hatte am Ende sechs Holz weniger als Stoof. Somit trennten beide Teams jetzt 72 Wertungspunkte.

Im letzten Durchgang des Jahres 2016 gingen Nico Witter und Dirk Sperling für die Hausherren in den Wettkampf. Ihre Gegner waren Tim Ludwig und Kai Petersen. Dirk Sperling sicherte sich mit 915 Holz wieder die 12 Einzelwertungspunkte und auch Nico Witter konnte mit 887 Holz überzeugen. Da die beiden Husumer Tim Ludwig und Kai Petersen 857 und 864 Holz an der Anzeigetafel hatten blieben alle drei Punkte souverän in der Rhinstadt.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Unterschiedlicher könnten die Gegner der Fehrbelliner Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin am fünften Doppelspieltag in der deutschen Eliteliga nicht sein. Am Samstag erwartet das Fehrbelliner Sextett ab 13 Uhr den amtierenden deutschen Meister ETV/ Phönix Kiel und am Sonntag um 10 Uhr werden erstmals die Sportfreunde Husum die Kugeln auf die Kegelbahn in der Luchstraße auflegen.

Am Samstag steigt auf der 90er Bahn die Spitzenpartie. Der Tabellenzweite trifft auf den Tabellenführer. Mittlerweile schon Tradition. Beide Teams trennen nach einem Drittel der Saison vier Zähler. Beide Mannschaften spielen zurzeit ihre beste Saison seit Zugehörigkeit in der 1. Bundesliga. Das Heimteam blieb in den vier Heimspielen ohne Punktverlust. Auswärts holte man bereits fünf Zähler. So viele hatte man nicht einmal im Vorjahr zum Saisonende. Ein bisschen trauert man noch dem Spiel in Bremerhaven hinterher - hier war ein Dreier drin. Dann hätte man nur zwei Zähler Rückstand auf das Ausnahmeteam aus Kiel gehabt.

Die Kegler aus der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein konnten von 2009 bis 2016 sieben deutsche Meistertitel feiern und auch in dieser Saison scheint es wieder zu klappen. Auf der Kieler Bahn ist für die Gegner nichts zu holen und bei den vier Auftritten in der Fremde konnte man drei Mal gewinnen (Hertha BSC, Oldenburg, Stade). Nur beim deutschen Vizemeister Union Oberschöneweide ging man leer aus.

Diese Zielstellung haben natürlich auch die Mannen um Kapitän Dirk Sperling. Nur mit sechs Topleistungen wird es gelingen, alle Punkte zu behalten. Bisher sieht die Heimbilanz gegen den Serienmeister sehr gut aus. Neunmal traf man auf der Fehrbelliner Bahn aufeinander. Fünfmal gab es ein 3:0, dreimal konnten die Gäste den Zusatzpunkt entführen. Lediglich 2011 gab es ein Remis um die Mannschaftspunkte, wobei Kiel den Zusatzpunkt einheimste. Die einzige Heimniederlage der Fehrbelliner in der zwölfjährigen Bundesligahistorie - 1:2 hieß es damals aus 90er Sicht. Kurios: Damals wurde man trotzdem hinter den Kielern Deutscher Vizemeister.

Um den Dreier am Samstag zu behalten werden die 90er in dieser Woche noch einmal eine Sonderschicht einlegen. Jedes Holz am Wettkampftag wird gebraucht.  Die Voraussetzungen sind Ideal, alle Spieler sind an Bord. Die voraussichtliche Starting Six wird bestehen aus Alexander Wolski, Benjamin Münchow, Daniel Neumann, Dietmar Stoof, Dirk Sperling und Sebastian Krause.

Natürlich hofft der Tabellenzweite, dass sich viele Kegelfans diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen werden und das 90er Team als siebter Mann lautstark unterstützen. Wann kann man schon einmal die halbe deutsche Herrennationalmannschaft live erleben. Zudem trifft der deutsche Einzel-Vizemeister, SV 90 Kapitän Dirk Sperling, auf den amtierenden deutschen Meister Roger Dieckmann sowie Bronzemedaillengewinner Kai Ludorf.

 

Wer dann einmal in der Rhinstadt weilt, kann danach den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz besuchen.  

Zwar reden derzeit alle über das Spiel gegen Kiel, aber auch den Sonntagsgegner Husum sollte das 90er Team nicht unterschätzen. Der Neuling hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt die rote Laterne, aber zum Nichtabstiegsplatz fehlt nur ein Punkt.  Dass die Spieler von der Nordsee auch in der Fremde mithalten können, konnte man am letzten Wochenende sehen. Bei den heimstarken Teams von Oldenburg und Stade verfehlte man den Zusatzpunkt nur denkbar knapp. Mit Carsten Dirks, Kai Christensen und Kai Petersen hat man ebenfalls namhafte Spieler im Aufgebot. Trotzdem ist für die Rhinstädter ein Dreier Pflicht, will man den Abstand zu den Medaillenanwärtern Rivalen Hannover und Union Oberschöneweide halten. 

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Das zweite Team der Bohlekegler des SV 90 Fehrbellin konnte am ersten Spieltag der Meisterrunde in der Landesliga einen gelungenen Auftakt feiern.

Nach fünfstündiger Wettkampfzeit konnte man in der Lausitz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drei Punkte erkämpfen. Gastgeber Vetschau nutzte den Heimvorteil zum Turniersieg. Die Teams aus Königs Wusterhausen und Michendorf/ Seddin II mussten sich mit den Rängen drei und vier zufrieden geben.

Erwartungsgemäß übernahmen die Hausherren mit der zweitbesten Holzzahl des Turniers von Marcus Lehnigk (906) nach dem Anfangsblock die Führung. 90er Ralf Friedrich konnte seine Farben mit 880 Holz auf Rang zwei bringen. Die anderen beiden Teams konnten nicht mithalten. Für den MPSV 95 Königs Wusterhausen ließ Marco Lerche 855 Holz fallen. Für die Bundesligareserve des Zweiligisten Michendorf/ Seddin kam Axel Frobenius auf 846 Holz.

In Runde zwei stellten die Rhinstädter den besten Kegler. Mathias Metzdorfs 898 Holz waren Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Mit drei Kegeln weniger verteidigte Markus Lehmann die Führung der Lausitzer. Königs Wusterhausen (Sven Heise/ 862) und Michendorf/ Seddin II (René Schönefeld/ 863) verloren weiter an Boden. Vetschau führte mit 23 Holz vor Fehrbellin II. Das 90er Sextett hatte bereits 61 beziehungsweise 69 Holz mehr als die anderen beiden Mannschaften.

Auch in den nächsten beiden Runden das gleiche Bild. Jörg Gresch und Rocco Faustmann verteidigten mit 897 und 878 Holz die Führung. Das 90er Duo Marco Koch und Andreas Schubert konnten mit 893 und 889 Holz den Abstand auf 16 Holz verkürzen. Dank der Mannschaftsbestleistung von Tino Lehmann (897) konnte der MPSV 95 den Abstand zu Michendorf/ Seddin II auf 27 Holz ausbauen.

Im vorletzten Durchgang fiel dann der Bestwert bei den Potsdam-Mittelmärkern. Toni Willing brachte 883 Holz zu Fall. Aber zum dritten Rang fehlten immer noch neun Holz. Für die beiden führenden Teams hatte der Vetschauer Patrick Diestel 911 Holz (Turnierbestleistung) und 90er Michael Nußbaum 865 Holz im Wettkampfprotokoll. Somit war eine Vorentscheidung um den Turniersieg zu Gunsten der Gastgeber gefallen.

Vetschaus Schlusskegler Mathias Loewa machte den Sack mit 900 Holz zu. 90er Kapitän Norbert Krämer beendete den Wettkampf mit 881 Holz. Königs Wusterhausen blieb dank 892 Holz von Olaf Stettnisch Dritter. Mit 871 Holz von Heiko Sander blieb Michendorf/ Seddin II an diesem Tage Schlusslicht.

Weiter geht es nach dem Jahreswechsel und den Kreismeisterschaften, die traditionell den Januar füllen, erst am 04.02.17. Die 90er werden dann auf heimischer Anlage bestrebt sein, sich für die restlichen Spieltage eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 2

Mit dem vierten Spieltag der 1. Kreisklasse ging es auf der Bahn im Krankenhaus weiter. Auf der neutralen Bahn bei Medizin sind von je her keine guten Ergebnisse zu erwarten, denn die Bahn ist sehr Wetterfühlig. So war diesmal wieder nur ein Plusergebnis zu verzeichnen.

In einem engen Turnier setzte sich der SV 90 Fehrbellin VI am Ende durch. Die anderen Teams lagen nur zehn Holz auseinander. Die erste Führung holten die 90er durch Eckhard Fiedler mit 688 Holz. Im zweiten Block war Turbine II mit ihrem Besten Wilfried Podorf und 692 Holz erfolgreich. In Runde drei war es dann Nachwuchsspieler Tom Stach vom BBC 91 III der mit 694 die meisten Hölzer fallen ließ. Vor dem letzten Durchgang führte der SV 90 VI mit 12 Holz vor Turbine, 16 vor dem BBC 91 III und 46 vor den Fontanespatzen. Bernd Bujack verteidigte mit 690 Holz die Führung und den Tagessieg. Danach wurde es eng. Perry Baars vom BBC konnte mit 685 Holz noch Turbine abfangen und sein Team auf den zweiten Rang bringen. Hilmar Köppen für Turbine hatte nur 674 Holz erreicht. Fast wäre Turbine II noch von den Spatzen übertrumpft worden. Der einzige Fontanespatz in normal Form Andreas Hellwig legte mit 715 Holz die meisten Hölzer auf die Seite. Es reichte aber nicht ganz. Der Rückstand auf die anderen Teams ist schon etwas bedenklich.

 

Wolfgang Krüger

Veröffentlicht in Kegeln Herren 5 + 6
Donnerstag, 24 November 2016 23:30

Wittstocker Sieg in Neustadt

Die Bohle Kegler der Spielgemeinschaft Wittstock landeten am vergangenen Samstag beim Abschlussturnier der Hinrunde in der Kreisliga Ostprignitz-Ruppin ihren ersten Saisonsieg. Auf der neutralen Kegelsportanlage in Neustadt verwiesen die Dossestädter den SV 90 Fehrbellin III sowie Turbine Neuruppin auf die Ränge 2 und 3. Die Gesamtwertung führen die Rhinstädter mit 10 Punkten an, gefolgt von Wittstock mit 8 und Turbine mit 6 Zählern. In zwei Wochen findet auf der Stadtbahn in Neuruppin die nächste Runde statt. Dort möchten die gastgebenden Turbinen den Rückstand auf die Konkurrenten verkürzen.

Sehr unterschiedlich kamen die Teams auf der Neustädter Bahn zurecht. Das erste Achtungszeichen setzte Helge Dittert von der Spielgemeinschaft mit dem Tagesbestwert von 868 zu Fall gebrachten Kegeln. Auch Jürgen Rothe aus Fehrbellin knackte mit 855 die magische 840 Holz Grenze. Jörg Lemke für Turbine scheiterte mit 836 Holz knapp. Die Kegler auf der Position 2 bissen sich an den Resultaten ihrer Vorgänger die Zähne aus. Die meisten Hölzer legte Günther Speer für den SV 90 mit 842 auf die Seite. Zur Halbzeit führte Wittstock mit 9 Holz auf Fehrbellin und bereits 58 auf Turbine.

Die Vorentscheidung im Kampf um den Tagessieg fiel im dritten Durchgang. Martin Pillasch versetzte für Wittstock bei seinen 120 Würfen 861 Kegel in die Waagerechte und nahm seinem Widersacher aus Fehrbellin 26 Hölzer ab. Mit 35 Holz Vorsprung ging der letzte Wittstocker an die Arbeit. Karsten Seidel reichten schließlich 853 Holz locker aus , um die 3 Punkte für sein Quartett sicher zu stellen. Ein Kopf an Kopf Rennen um die Durchgangsbestleistung lieferten sich Torsten Schlorf für Turbine und Tim Ladenthin für Fehrbellin. Am Ende gab es keinen Sieger, denn beide beendeten ihren Einsatz mit den Mannschaftsbestwerten von 864 Zählern.

 

GUT HOLZ

Frank Pabst

Veröffentlicht in Kegeln Herren 4
Sonntag, 20 November 2016 11:06

Fehrbelliner Kegeldamen buchen Meisterrunde

Die Damen I des SV 90 Fehrbellin können bereits jetzt jubeln. Obwohl erst die Hälfte der Saison gespielt ist, hat der Landesliganeuling das Saisonziel Klassenerhalt bereits in der Tasche.

Beim letzten Turnier der Vorrunde in der Staffel 1 der Landesliga konnte das SV 90 Quartett auf der Altdöberner Kegelbahn den dritten Rang erkämpfen. Damit hat man in der Endabrechnung den zweiten Platz erspielt und zieht gemeinsam mit Bundesligaabsteiger KSV Altdöbern in die Meisterrunde ein. Nun kämpft man mit dem amtierenden Landesmeister Königs Wusterhausen und Michendorf, die sich in Staffel 2 durchsetzen konnten, um die Medaillen. Der Sieger kann zudem an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen. Die anderen vier Teams spielen die zwei Absteiger aus.

Das Spiel in Altdöbern begann gleich mit Topergebnissen. Anke Neumann brachte die Gastgeberinnen mit dem zweitbesten Tagesergebnis von 919 Holz gleich in Führung. Bei den anderen drei Teams folgten jeweils die Mannschaftsbestwerte. SV 90 Juniorin Meike Erdmann legte 893 Kegel um. Auf ein Holz weniger kam die Luckauerin Caroline Jank. Perleberg folgte mit 890 Holz von Marianne Wilke.

In Runde zwei baute Simone Adler mit 902 Holz die Führung weiter aus. Luckau (Lena Wiesner/ 891) und Fehrbellin (Manuela Dreßler/ 879) tauschten die Plätze. Beide Teams trennten 11 Holz. Damit konnten die 90er Damen leben, denn der Abstand zu Perleberg (Heike Bolzmann/ 854) wuchs auf 28 Holz an. Damit war man auf Kurs Meisterrunde, da der Vorsprung von 1,5 Punkten in der Tabelle bei dieser Konstellation ausreichen würde.

In Runde drei erspielte Kathrin Hildebrandt für die Rhinstädterinnen ebenfalls 879 Hölzer. Da Perleberg (Heide Lange) 847 Holz nach 120 Würfen im Wettkampfprotokoll hatte, wuchs der Abstand auf 60 Holz an. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Für Altdöbern ließ Sandra Schmidt 926 Hölzer fallen -  Turnierbestleistung. Luckau blieb durch 874 Holz von Sarina Zrocke auf Platz zwei.

Der letzte Durchgang war dann nur noch Formsache.  Jennifer Schauers 904 Holz waren der klare Turniersieg für den Topfavoriten auf den Landesmeistertitel. Luckau blieb mit der Schnapszahl von 888 Hölzern von Inken Käthner auf Rang zwei, muss aber in der Gesamtabrechnung in die Platzierungsrunde. SV 90 Kapitänin Sissy Wianke stellte den Fehrbelliner Tagesbestwert von 893 Holz ein und die Perlebergerin Annett Dehmel beendete den Wettkampf mit 860 Holz.

Bereits in zwei Wochen findet das erste von vier Meisterrunde-Turnieren statt. Der Spielort steht noch nicht zu 100 Prozent fest.

Veröffentlicht in Kegeln Damen 1
Sonntag, 20 November 2016 15:00

Beinahe optimale Ausbeute

So oder so ähnlich lautet das Fazit der Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin nach den beiden Auswärtsauftritten in Stavenhagen und Stralsund.

SV Blau-Weiß 76 Stavenhagen – SV 90 Fehrbellin 3:0 (5331:5260 Holz, 49:29 EWP)

Am Samstag war an einen Sieg beim heimstarken Team des SV Blau-Weiß 76 Stavenhagen nicht zu denken. Zu ausgeglichen zeigten sich die Reuterstädter in den vergangenen Jahren. Doch mit dem Gewinn des Zusatzpunktes liebäugelte man schon.

Und es wurde das erwartet schwere Spiel. Die fehrbelliner Startachse Alexander Wolski/ Sebastian Krause konnte zwar mit guten Ergebnissen von 892 und 881 Holz die Gastgeber unter Druck setzen. Diese waren aber in Person von Dirk Strese (890) und Andreas Huth (902) jederzeit in der Lage, diesem Stand zu halten.

Auch Steffen Ast (891) und Torsten Schwarz (885) boten den Zuschauern eine solide Leistung, auch wenn es für das Ergebnis von Alexander Wolski nicht ganz reichte. Da Dirk Sperling und Daniel Neumann für die Rhinstädter jeweils 875 Holz in die Waagschale warfen, schwanden die Chancen auf den ersehnten Zusatzpunkt mehr und mehr.

Klaus Wermann ließ dem 90er Schlussduo Nico Witter/ Benjamin Münchow keinen Stich. Mit 897 Holz reichte er fast an den Tagesbesten heran. Einzig Sven Wiesener gab dem 90er Anhang Grund zur Hoffnung. Er hatte auf seiner Heimbahn ungewohnte Probleme und kam lediglich auf 866 Holz. Dennoch wurde ein Ergebnis von über 891 Holz benötigt. Für Benjamin Münchow sah es zur Hälfte auch gut aus, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Plus 32 standen zu diesem Zeitpunkt zu Buche. Doch dann verlor er den Faden und blieb bei diesem Ergebnis stehen (872 Holz). Nico Witter hingegen hatte die 892 an diesem Tag nicht in petto. Er lieferte sich mit Wiesener bis zum letzten Wurf ein Kopf-an-Kopf-Rennen, musste sich am Ende jedoch mit 865 Holz knapp geschlagen geben.

Unter dem Strich musste man anerkennen, dass Stavenhagen mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung verdient alle 3 Punkte zu Hause behalten konnte. Mit der eigenen Leistung waren die Mannen um Dirk Sperling weitestgehend zufrieden. Bei den vorgelegten Ergebnissen wird es für jede Mannschaft schwer zu punkten.

KV Hansa Stralsund – SV 90 Fehrbellin 0:3 (5321:5345 Holz, 36:42 EWP)

Wesentlich besser waren die Aussichten für Sonntag. Der KV Hansa Stralsund verlor den Zusatzpunkt und beinahe das Spiel gegen die zweite brandenburgische Mannschaft, den SVL Seedorf. Und die 90er konnten zu dem auf Routinier Dietmar Stoof, der am Samstag arbeitsbedingt fehlte, zurückgreifen.

Die Startachse sollte stechen, wie man es sich besser nicht wünschen konnte. Sebastian Krause und Daniel Neumann spielten vom ersten bis zum letzten Wurf konstant und bissig. Mit 900 und 902 Holz schossen sie die Blau-Gelben mit über 40 Holz in Führung. Joachim Rasch konnte mit 890 Holz noch ganz gut mithalten. Torsten Hochmann hingegen kam einfach nicht in Tritt. Nach zwei Bahnen kam Bernd Beu für ihn in die Partie, was aber nur ansatzweise den erhofften Aufschwung brachte. Letztendlich standen 870 Holz zu Buche.

Dietmar Stoof, der aus den vergangenen Jahren nicht allzu viele gute Erinnerungen an die stralsunder Anlage haben dürfte, machte an diesem Tag seinen Frieden mit selbiger. Er kam auf gute 896 Holz, womit er gegen Manfred Dill (901) lediglich fünf Holz einbüßte. Im zweiten Duell der Mittelachse konnte auf fehrbelliner Seite Benjamin Münchow seinen Kontrahenten Tobias Oergel lange Zeit in Schach halten. Schlussendlich lag der Stralsunder (880) zwar vier Holz vor Münchow (876), es verblieb aber ein guter Vorsprung von 33 Holz für die Rhinstädter.

Die Aufgabe für Alexander Wolski und Dirk Sperling war also lösbar. Andreas Kammann zog zwar wie erwartet seine Bahnen und sicherte sich mit 913 Holz die 12 Punkte. Der 90er Kapitän, Dirk Sperling, hielt jedoch im Fernduell über die komplette Distanz gut dagegen. 899 Holz brachte er am Ende in die Wertung. Der Zusatzpunkt war also sicher. Alexander Wolski, sonst eine der Stützen des Teams, spielte etwas zu fehlerbehaftet. Christian Ziems (867) hingegen streute noch mehr Fehler ein, so dass Wolski sogar fünf Holz gutmachen konnte (872).

Die Schlussachse brachte schließlich einen Vorsprung von 24 Holz über die Ziellinie.

Dass die Freude dennoch etwas gedämpft war, lag an den Ergebnissen aus den anderen Hallen. Insbesondere die beiden Auswärtserfolge der SG ETV/ Phönix Kiel in Oldenburg (2 Holz) und Stade (14 Holz) überraschte die Konkurrenz. Die Kieler (21:3 Punkte) konnten damit ihre Tabellenführung untermauern, liegen nun 4 Punkte vor den an Rang zwei liegenden 90ern (17:7). Weitere drei Punkte dahinter rangieren die hannoveraner „Rivalen“ und Union Oberschöneweide (14:10). Union konnte am Samstag einen Punkt aus Hannover entführen, was dem SV 90 entgegen kommen dürfte. Der SVL Seedorf folgt mit 13:11 an Platz fünf. Die Abstiegsränge werden von Hertha BSC Berlin (8:16) und den Sportfreunden Husum (7:17) belegt.

Alles in allem konnte der SV 90 Fehrbellin den Silberrang festigen. Für einen Angriff auf die Spitze scheint Kiel in dieser Spielserie erneut zu stark zu sein. Die Flinte wird man trotzdem nicht ins Korn werfen. Die Vorfreude auf das nächste Spiel in zwei Wochen ist bereits riesig. Am 03.12. wird nämlich der Deutsche Meister seine Visitenkarte am Rhin abgeben. Im direkten Duell werden die 90er den Kielern zeigen wollen, dass sie noch nicht abzuschreiben sind. Am Sonntag kommt erstmals Aufsteiger Sportfreunde Husum nach Fehrbellin.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

Am vergangenen Montag fand Spiel 4 der Bohle-Kreisliga Damen in Fehrbellin statt. Doch es sollte sich an diesem Tag nicht ums Kegeln drehen. Überschattet wurde das Turnier von einer Verletzung der Fontanespatzen-Spielerin Sabine Wiemann, die sich beim Aufwärmen plötzlich nicht mehr bewegen konnte. Mit dem Rettungswagen wurde die Neuruppinerin ins Krankenhaus verbracht, soll nach Vereinsangaben jedoch bereits auf dem Weg der Besserung und wieder zu Hause sein. Beste Genesungswünsche an dieser Stelle von den Fehrbelliner Keglerinnen und Keglern.

Gekegelt werden musste natürlich trotzdem. Und wie: Mareike Dietrich spielte gleich im ersten Durchgang mit 718 Holz den Bestwert des Turniers. Sie brachte Fehrbellin 3 damit in Führung. Zu den Fontanespatzen waren es bereits über 100 Holz. Sophia Speer, diesmal für die Zweite im Einsatz, kam auf 665 Holz.

Obwohl Fehrbellin 2 die nächsten beiden Runden deutlich für sich entschied (Sabine Wolski 675, Liane Bujack 709), blieb Fehrbellin 3 vorn (Ruth Scholz 637, Annekatrin Münchow 697). Neuruppin war - durch den Schock völlig verunsichert - weit abgeschlagen.

Dennoch zeigte Petra Johl im letzten Block, was sie drauf hat. Mit 692 Holz gewann sie diesen Durchgang. Die Entscheidung fiel jedoch zwischen Sylvia Münchow (SV 90 II) und Evelin Hildebrandt. Und es wurde dann doch eine klare Angelegenheit. Evi hatte nicht ihren besten Tag und so zog Sylvi mit 671:628 Holz davon.

Am Ende also wieder das gewohnte Bild. SV 90 II gewinnt das Heimspiel, SV 90 III wird Zweiter. Für die Spatzen-Keglerinnen war das Ergebnis mit Sicherheit zweitrangig.

In der Gesamtwertung ist dem Kreismeister bereits zur Halbzeit die Titelverteidigung kaum noch streitig zu machen. Mit der maximalen Ausbeute von 12 Punkten liegt man 5 Punkte vor den Fontanespatzen und 7 vor der "Dritten".

Veröffentlicht in Kegeln Damen 2 + 3
Sonntag, 13 November 2016 18:54

Erneut in der Fremde punkten...

... so lautet das Ziel der fehrbelliner Bundesligakegler.

Am vierten Doppelspieltag der Bundesliga im Bohlekegeln müssen beide Ruppiner Clubs, der SV 90 Fehrbellin (1. Bundesliga) und der BBC 91 Neuruppin (2. Bundesliga) in der Fremde antreten. Somit kann das Ziel nur heißen, jeweils den begehrten Zusatzpunkt zu erkämpfen.

Der SV 90 Fehrbellin reist an diesem Wochenende Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Am Samstag geht es zum SV Blau-Weiß Stavenhagen. Die Blau-Weißen spielen das dritte Jahr in der 1. Bundesliga und liegen zurzeit auf dem 10. Tabellenplatz. Die beiden bisherigen Erstliga-Auftritte der 90er verliefen sehr unterschiedlich. 2014 verlor man das Spiel gerade mal mit 22 Hölzern, holte mit 37 Punkten aber souverän den Zusatzpunkt. Im vergangenen Jahr war man dann chancenlos. Bereits in der zweiten Liga gab es dieses Duell zwei Mal. Dabei konnten die Rhinstädter sogar klar und deutlich gewinnen. Doch das ist knapp 10 Jahre her und auf Grund der Verstärkungen der Reuterstädter ist daran nun nur schwer zu glauben.

Arbeitsbedingt wird am Samstag Dietmar Stoof fehlen. Auch, wenn es nicht die Lieblingsbahn Stoofs ist, wird es doch ein gewisser Nachteil sein, nicht aus dem Vollen schöpfen zu können.

Nach dem Spiel geht es dann weiter Richtung Stralsund. Am Sonntagvormittag muss das 90er Sextett beim Kegelverein Hansa Stralsund antreten. Die Hanseaten liegen nach sechs Spieltagen auf Rang 11. Dreimal spielten die 90er bisher auf dieser Bahnanlage, dreimal ging es eng zu. 2014 trennten beide Teams gerade einmal vier Hölzer, mit 41 Punkten holte man den Zusatzpunkt. In den folgenden zwei Jahren verfehlte man diesen Punkt mit 30 und 31 Zählern (32 werden benötigt) denkbar knapp. Auch in diesem Jahr wird jedes Holz für einen Punktgewinn zählen. Die Mannen um Kapitän Dirk Sperling spielen bisher eine gute Saison und liegen nur einen Zähler hinter Topfavorit Kiel.

Der Meister muss ebenfalls Reisen. Am Samstag spielt man fast vor der Haustür beim KSK Oldenburg/ Holstein, wo man im letzten Jahr einen Dreier holte. Für die Oldenburger war dies ein Ausrutscher, der nicht wieder holt werden soll. Am Sonntag spielt Kiel beim heimstarken Team in Stade.


Zweitligist BBC 91 Neuruppin, ebenfalls zurzeit auf dem zweiten Tabellenrang, muss ebenfalls reisen. Nach den erfolgreichen Heimspielen will man nun in der Bundeshauptstadt erstmals in der Fremde in dieser Saison Punkte im Heimgepäck haben. Am Samstagnachmittag geht es zur Spielgemeinschaft Sparta/ KSG Berlin. Die Hauptstädter liegen auf dem sechsten Rang, vier Punkte hinter den Kreisstädtern. Im Vorjahr konnte man mit Platz zehn gerade noch den Abstieg verhindern. Am letzten Doppelspieltag holte das Team bei den beiden Spandauer Mannschaften jeweils den Zusatzpunkt.

Am Sonntag fährt der BBC wieder Richtung Bundeshauptstadt. Diesmal müssen die Kreisstädter bei Union Oberschöneweide II in der Hämmerlingstraße antreten. Die Unioner sind Elfter und können sich einen Punktverlust nicht leisten. Beide Teams trennte im Vorjahr nach Abschluss der Spielserie gerade einmal ein Punkt. Der BBC 91 war Vierter, die Unioner Fünfter. Somit wird es auch in diesem Jahr voraussichtlich ein spannendes Spiel geben.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Montag, 07 November 2016 21:01

Dirk Sperling erfolgreich im Nationaltrikot

Am Samstag wurden in Delmenhorst in vier Altersklassen Länderspiele der deutschen Bohlekegel-Nationalmannschaft gegen Dänemark ausgetragen. Bei den Herren wurde mit SV 90 Kapitän Dirk Sperling auch ein Rhinstädter in den deutschen Kader berufen. Verdient hatte sich der gebürtige Perleberger die Nominierung durch seine anhaltend starken Leistungen vor allem in der Bundesliga, wo er in den letzten beiden Jahren die Einzelrangliste gewann.

Im Gegensatz zum Bundesliga-Spielsystem gibt es im internationalen Bereich Änderungen. Hier zählt zum einen der Kampf Mann gegen Mann, wo jeweils zwei Wertungspunkte vergeben werden. Für die Gesamtholz der Nationalmannschaften kommen weitere zwei Zähler hinzu. Nach dem Freitagstraining gab es für den 90er erst einmal Enttäuschung. Obwohl er mit seinen Ergebnissen überzeugen konnte blieb der deutsche Vizemeister, für viele überraschend, erst einmal auf der Ersatzbank.

Der Kieler Anschieber Kai Ludorf, brachte bei seinen 120 Würfen 928 Holz in die Wertung. Sein Gegner Peter Sörensen erzielte 24 Holz weniger. In Runde zwei gab der Spandauer Matthias Mohr seine Premiere im Nationaltrikot. Mit 923 Holz konnte auch er überzeugen. Für die Gäste fielen 891 Hölzer. Auch die nächsten beiden Durchgänge gingen an die deutsche Auswahl. Tobias Kirchhoff (Hannover) und André Franke (Union Oberschöneweide) trugen mit 921 und 920 Holz ebenfalls zur geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Für die Dänen standen 912 und 903 Hölzer an der Anzeigetafel.

Im fünften Durchgang spielte dann der Kieler Alexander Eggers für die deutschen Farben. Er kam nicht wie erhofft ins Spiel. Nach 30 Würfen und 222 Holz kam 90er Dirk Sperling zum Einsatz - bereits mit 20 Holz Rückstand auf den direkten Konkurrenten. Sperling ließ sich durch die überraschende Nichtberücksichtigung nicht beirren und gab die Antwort auf der Bahn. Bei seinen 90 Würfen erkämpfte er in seinem elften Länderspiel noch sehr gute 686 Holz. Damit hatte man insgesamt 908 Holz. Da der Däne Tobias Jensen am Ende deutlich Nerven zeigte und lediglich auf 905 Holz kam, ging auch dieses Duell an die Deutschen.

Im letzten Block gab es dann das Höchstholz des Länderspieles. André Krause (Union Oberschöneweide) nahm mit 935 Holz seinem Gegner weitere 31 Hölzer ab. Damit gingen alle sechs Einzel an die deutschen Herren. Bei der Holzzahl folgte ein 5535:5421-Sieg. Somit endete das Spiel mit klar mit 14:0 für die die DBKV-Auswahl.

Veröffentlicht in Kegeln
Seite 10 von 36