Sonntag, 14 Oktober 2018 15:25

Spannung pur in Mecklenburg

Am dritten Spielwochenende ging die Reise für die 90er Bohlecracks in Richtung Norden. Es sollten denkwürdige Spiele werden – nichts für schwache Nerven. Freud und Leid lagen so eng bei einander, wie selten.

 

SV Blau-Weiß Stavenhagen – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5347:5343 Holz, 42:36 EWP)

In der Samstagspartie wollte man den Sieg aus der Vorsaison in Stavenhagen wiederholen. Alex Wolski und Daniel Neumann hielten in der Startachse gegen die stark aufspielenden Heimspieler Dirk Strese (897 Holz) und Klaus-Dieter Zaluski (899) lange Zeit gut dagegen. Gegen Ende des Durchgangs zogen die Mecklenburger aber noch einmal an, was eine Führung von 14 Holz für die Blau-Weißen brachte. Alex und Daniel konnten trotzdem gute 890 und 892 Holz in die Wertung bringen, was gerade für den Zusatzpunkt wichtig war.

Die Mittelachse bildeten Dietmar Stoof und Benjamin Münchow. Sie hatten es mit dem vermeintlich besten Heimspieler Klaus Wermann und Torsten Schwarz zu tun. Nach der ersten Bahn zeichnete sich ein Debakel für die Fehrbelliner ab. Wermann konnte machen, was er wollte, es fiel einfach alles. Die 90er hingegen kamen nicht in Fahrt, so dass der Rückstand nun schon 35 Holz betrug. Doch dann sollte sich das Blatt wenden. Dietmar und Benjamin steigerten sich von Bahn zu Bahn und kamen noch auf gute 887 Holz. Wermann hingegen stellte nach 45 Wurf das Kegeln förmlich ein und musste beide 90er ziehen lassen (885) Zwölf Wurf vor Schluss musste er sogar verletzt runter und Torsten Stahlberg übernahm. Torsten Schwarz blieb im Rahmen seiner Möglichkeiten bei 878 Holz.

Angesichts des knappen 3-Holz-Rückstands der 90er zeichnete sich ein Herzschlagfinale ab. Dirk Sperling und Sebastian Krause nahmen den Kampf gegen Steffen Ast und Andreas Huth auf. Ein Duell auf Augenhöhe ging in den dritten Akt. Nach drei Bahnen hatten Dirk und Seppi den Sieg vor Augen. Neun Holz hatte man mehr und nur noch 30 Wurf zu spielen. Doch dann hatte Andreas seinen großen Auftritt. Auf fünf Gassen hatte er kaum etwas getroffen, dann auf Bahn 2 rechts die Wiederauferstehung. Und nun zeigte er auf Bahn 1 sein ganzes Können. Mit 24 über Schnitt avancierte er zum Matchwinner für die Reuterstädter. Dirk und Seppi konnten auf den Bahnen 2 und 3 nicht gegenhalten. Das Momentum war auf Stavenhagener Seite und so kippte das Spiel erneut. Nach 720 Wurf lag Stavenhagen mit 4 Kegeln vorn – und das mit der besten Saisonleistung. Andreas und Dirk nahmen sich am Ende mit 897 Holz nichts, Seppi verlor gegen Steffen mit 890:891 knapp.

 

KV Hansa Stralsund – SV 90 Fehrbellin 0:3 (5330:5333 Holz, 43:35 EWP)

Etwas niedergeschlagen auf Grund des Rückschlags im Titelkampf ging es an die Ostseeküste, wo man am Sonntag auf den KV Hansa Stralsund traf. Die Stralsunder Bahn ist in den vergangenen Jahren ein gutes Pflaster für die 90er gewesen. In den vergangenen beiden Jahren konnte man je alle drei Punkte einfahren. Die Zielsetzung war also klar – endlich den ersten Auswärtsdreier einfahren.

Benjamin Münchow und Dirk Sperling eröffneten den Reigen gegen Joachim Rasch und Torsten Hochmann. Die Rhinstädter gingen zunächste in Führung und konnten diese zur Hälfte auf über 10 Holz ausbauen. Am Ende ging Benny etwas die Luft aus und ein missglückter Wurf landete zu allem Übel in der Rinne (880 Holz). Dirk zog sein Spiel durch und brachte starke 909 (Höchstholz) in die Wertung. Die Führung ging dann aber doch mit sieben Holz ans Heimteam (Joachim 895, Torsten 901).

In der Mittelachse stellten Sebastian Krause und Alex Wolski mit 888 und 891 Holz die Weichen auf Sieg. Dabei muss man sich jedoch bei Manfred Dill (884) und Paule Meller (856) bedanken, die beide unter ihren Möglichkeiten blieben. 32 Holz Vorsprung waren vor der Schlussachse ein gutes, wenn auch noch nicht beruhigendes Polster.

Daniel Neumann und Jonathan Jaeger hatten es nun mit Andreas Kammann und Christian Ziems zu tun. Es dauerte gerade einmal 30 Wurf, bis wieder alles offen war. Andreas ließ auf Bahn 1 wenig stehen und hatte bereits 25 plus und Christian lag bei 13 plus. Daniel und Benny begannen hingegen verhalten (+9 und +11). Der Vorsprung schmolz auch auf den nächsten Gassen weiter, wobei die 90er aber mehr Zugriff bekamen. Dem SV 90 spielte in die Karten, dass Stralsund gelegentlich mit Fehlhölzern den Gegner im Rennen hielt. Hinzu kam, dass Fortuna es am Ende nicht gut mit dem Heimteam meinte. Trotz guter Aufholjagd retteten die 90er 3 Holz Vorsprung über die Ziellinie. Der erste Auswärtssieg der Saison war geschafft. Daniel und Jonathan kamen auf 882 und 883 Holz, Andreas und Christian kamen mit 905 und 889 von der Bahn.

„Ich bin froh, dass mein Fehlwurf heute nicht bestraft wurde“, zeigte sich Benjamin Münchow nach dem Spiel erleichtert. Kapitän Dirk Sperling war hingegen mit dem Auftritt in Stralsund nicht ganz zufrieden: „Wir haben heute nicht so gut gespielt, wie in den anderen drei Auswärtspartien. Dafür war heute mal das Glück auf unserer Seite. Wir sind froh über den ersten Auswärtssieg und wünschen den Stralsundern alles Gute im Kampf um den Klassenerhalt.“

 

Der Konkurrent aus Kiel konnte beide Heimspiele mit 3:0 für sich entscheiden und bleibt mit 17 Punkten Spitzenreiter. Auch Union Oberschöneweide blieb zu Hause ohne Fehler und folgt mit 16 Punkten auf Rang zwei. Auch Hertha BSC und Oldenburg liegen punktgleich mit Fehrbellin (12) noch vor den Rhinstädtern. Mit Platz fünf ist der SV 90 das beste Team, das bereits vier Mal auswärts spielte.

In zwei Wochen folgen die Heimspiele gegen Hertha BSC und Union Oberschöneweide, ehe vier Wochen später Schwerin und Seedorf an den Rhin reisen. Mit 12 Punkten will der SV 90 den Rückstand auf die Kieler verkürzen, die zunächst nach Bergedorf und Hannover und im November nach Berlin müssen.

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Dienstag, 09 Oktober 2018 21:48

SV 90 Damen siegen auch in Beeskow

Die Damen des SV 90 Fehrbellin scheint die Luft in der Landesklasse sehr gut zu bekommen. Auch im zweiten Spiel in der Fremde konnte man den Turniersieg feiern und liegt mit der Idealpunktzahl von acht Zählern klar vorne. Da sich die Gegner gegenseitig die Punkte wegnahmen, liegt man bereits mit vier Zählern Vorsprung an der Spitze.

Auf der Bahnanlage in Beeskow zeigten gleich drei der vier Anschieberinnen Topleistungen. Das Trio knackte bei 120 Würfen die magische 100-Plus-Marke. SV 90 Juniorenspielerin Meike Erdmann sollte an diesem Tage nicht zu schlagen sein. Mit sehr starken 952 Holz (112 Plus) sollte sie beste Holzsammlerin des Turniertages werden. Mit 943 Holz wurde die Ex-Hennigsdorferin Stefanie Herrmann für Rüdersdorf Mannschaftsbeste. Ebenfalls Teambestwert erkegelte Landesauswahlspielerin Theresa Heger (Beeskow) mit 941 Holz. Die vierte im Bunde, Gundula Jager (Storkow) musste sich dagegen mit 852 Holz begnügen.

Auch im zweiten Block lag eine Rhinstädterin vorne. Mit 920 Holz wurde Kathrin Hildebrandt Durchgangsbeste. Damit führte man jetzt mit 52 Holz vor Gastgeber Beeskow (Karin Rieger 879 Holz). Auch in Runde drei das gleich Bild. Wieder lag mit Manuela Dreßler (903) eine 90erin vorn. Somit wuchs der Vorsprung auf die Gastgeberinnen auf satte 94 Holz an. Rüdersdorf und Storkow waren bereits weit abgeschlagen.

SV 90 Schlusskeglerin Sissy Wianke knackte dann im letzten Durchgang ebenfalls mit 942 Holz die 100 über dem Durchschnitt und sorgte somit für den höchsten Turniersieg der Damen in der Vereinsgeschichte. Am Ende hatte man 153 Holz mehr auf der Habenseite als die Gastgeberinnen.

 

In zwei Wochen können die Mädels vom Rhin dann in Rüdersdorf das „Auswärts-Triple“ perfekt machen. In dieser Form sieht es mit dem direkten Wiederaufstieg sehr gut aus.

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Dienstag, 09 Oktober 2018 11:14

SV 90 Teams unter Zugzwang

Am dritten Doppelspieltag der Bundesliga im Bohlekegeln stehen die Herrenteams des SV 90 Fehrbellin bereits unter Zugzwang.

Das erste Team liegt mit acht Zählern auf der Habenseite zwar im Soll, da aber am letzten Doppelspieltag Meister Kiel in Stavenhagen und Stralsund jeweils den Dreier im Heimgepäck hatte muss nun auch das 90er Sextett versuchen, in der Fremde zu punkten. Der Punktspielplan will es so, dass nun die 90er ebenfalls gleich nach Mecklenburg-Vorpommern müssen.

Nachdem man am ersten Auswärtswochenende in Kiel und Oldenburg jeweils den Zusatzpunkt erkämpfte, ist man aber zuversichtlich auch in Mecklenburg-Vorpommern zu punkten. Im Vorjahr gelang sogar erstmals in beiden Partien ein Sieg. Stavenhagen und Stralsund liegen zurzeit mit zwei beziehungsweise drei Punkten auf den Rängen zwölf und zehn und können sich eigentlich keine Punktverluste mehr leisten, will man nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel geraten.

Da nicht nur Kiel sechs Punkte nach Hause brachte, sondern auch Hauptstadtclub Union bei Seedorf den Zusatzpunkt holte und in Schwerin siegte, ist der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres ebenfalls ein Titelaspirant. Kiel und Union spielen an diesem Wochenende auf der Heimbahn. Mit Punktverlusten ist kaum zu rechnen.

Die Herren II haben zweimal Heimrecht. Sie treffen wie Kreisstadtclub BBC 91 Neuruppin auf die Hauptstadtclubs Sparta Berlin und Union Oberschöneweide II. Beide Teams liegen im Mittelfeld auf den Rängen sieben und acht. Das 90er Sextett folgt mit drei Punkten Rückstand auf dem elften Rang. Diesen Platz will man natürlich am Wochenende verlassen. Nachdem man am ersten Heimspielwochenende die eigenen Trainingsergebnisse nicht abrufen konnte, soll es diesmal mit zwei Siegen klappen. Bereits am letzten Wochenende in Spandau legte man einen andren Auftritt hin. Natürlich hofft man auch auf die Unterstützung der Fehrbelliner Kegelfans um somit den Abstiegsplatz zu verlassen.

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Am 21. September 2009 trug der heutige Bundesligakapitän des SV 90 Fehrbellin, Dirk Sperling, erstmals das Trikot der Rhinstädter in der 1. Bundesliga im Bohlekegeln. Gegner war damals der amtierende deutsche Meister Kiel, der mit 3:0 bezwungen wurde. Am Sonntag konnte der 90er bereits seinen 200. Bundesligaeinsatz gegen Rekordmeister Rivalen Hannover feiern.

In seinen neun Spielserien trug er maßgeblich zu den großen Erfolgen bei. In der ersten Spielserie konnte er gleich die deutsche Meisterschaft erkämpfen. Es folgten sechs Vizemeisterschaften. Zweimal kam er mit seinem Team auf den undankbaren vierten Rang. Auch in der Bundesligarangliste räumte er kräftig ab. Dreimal gewann er die Einzelwertung.

Im Vorfeld hatte er bereits 77 Bundesligaeinsätze für Seedorf bestritten. Vor dem Bundesligaspiel am Sonntag würdigte noch einmal Sektionsleiter Peter Wolski die hervorragenden Leistungen seines Kapitäns und übergab als Erinnerung ein Präsent. Dirk Sperling zeigte sich überrascht, dass an diesem Tage sein 200. Spiel war. Auch, wenn die meisten seiner Auftritte souveräner waren, als an diesem Tag, wird der gebürtige Perleberger zufrieden mit dem klaren 3:0 gegen Hannover sein.

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Sonntag, 30 September 2018 14:27

Erwartete Heimsiege für SV 90

Am 3. und 4. Spieltag waren die Mannschaften aus Bergedorf und Hannover zu Gast in der Rhinstadt. Beide Spiele gingen wie erwartet klar an die 90er. Erwähnenswert hierbei war der gelungene Heimeinstand von Neuzugang Jonathan Jaeger, der am Sonntag mit 886 Holz und 9 EWP debütierte.

 

SV 90 Fehrbellin – SKV Bergedorf 3:0 (5350:5112 Holz, 57:21 EWP)

Gegen den Aufsteiger aus der Nord-West-Staffel gaben sich die 90er keine Blöße. Es wurde ein nie gefährdeter Heimsieg eingefahren, bei dem sogar alle Einzelwertungspunkte an den Titelaspiranten gingen. Während Dirk Sperling mit 913 Holz wenig überraschend die Tagesbestmarke setzte, konnte bei den Randhamburgern Henrik Kiehn mit 875 Holz am ehesten überzeugen.

Im Schlussdurchgang konnte Alexander Wolski mit einer „Schlussneun“ die Vorgabe von Kiehn gerade noch überbieten und so auch den letzten EWP in trockene Tücher bringen. Außerdem spielten Daniel Neumann (880 Holz, 8 EWP), Dietmar Stoof (894/ 10), Benjamin Münchow (892/ 9) und Sebastian Krause (895/ 11).

 

SV 90 Fehrbellin – Rivalen Hannover 3:0 (5335:5179 Holz, 55:23 EWP)

Am Sonntag gegen Rekordmeister Rivalen Hannover wurden die Ostprignitzer etwas mehr gefordert, konnten aber dennoch ganz sichere drei Zähler einfahren.

In der Startachse unterliefen Vorzeigekegler Dirk Sperling an diesem Tag ungeahnte Fehler, sodass er sich mit 885 Holz zufrieden geben musste. Daniel Neumann machte es etwas besser und brachte 890 Holz in die Wertung. Dies reichte, um vor den Gästekeglern Robert Neumann (875) und Ellrik Freienberg (842) zu bleiben.

In der Mittelachse dann Licht und Schatten: Während Dietmar Stoof groß aufspielte und mit 910 Holz das Bestergebnis erspielte, hatte Benjamin Münchow vor allem auf den linken Gassen große Probleme. In den letzten 50 Wurf durfte Alexander Wolski dann ran und erhöhte das Ergebnis auf 869 Holz. Damit lag man sowohl hinter Neumann, als auch hinter dem zwischenzeitlich Mannschaftsbestwert spielenden Christian Spyra (880). Michael Hankes 856 Holz sollten nur statistischen Wert besitzen.

Zu seinem Debut vor heimischem Publikum kam im letzten Durchgang Jonathan Jaeger. Der 90er Neuzugang kam auf solide 886 Holz und ließ dabei so ganz nebenbei den Kapitän hinter sich. Auch Sebastian Krause spulte sein Programm unaufgeregt ab, sodass der klare Heimsieg zu keiner Zeit in Gefahr geriet. Michael Lotze und Kai Hahnefeld kamen jeweils auf 863 Holz.

 

Nach dem die Pflicht erfüllt war, gingen die gespannten Blicke natürlich auf den Liveticker. Dieser hielt wenig erfreuliche Kunde bereit. Serienmeister Kiel konnte sowohl in Stavenhagen als auch in Stralsund gewinnen. Auch Oberschöneweide legte mit dem Sieg in Schwerin und einem Punktgewinn in Seedorf ein starkes Auswärtswochenende auf die Bohle. Somit sind die Fehrbelliner nun etwas unter Zugzwang.

In zwei Wochen geht es wieder in die Ferne. Der SV 90 darf dann in Stavenhagen und Stralsund ran und wird versuchen, es den Norddeutschen gleich zu tun.

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Nachdem der SV 90 Fehrbellin I zum Saisonauftakt in Kiel und Oldenburg die Zusatzpunkte im Heimgepäck hatte, will man nun auf der eigenen Sportstätte zwei Dreier nachlegen. Gegner des Erstligisten sind an diesem Wochenende am Samstag ab 13 Uhr Liganeuling Bergedorf und am Sonntag um 10 Uhr Rekordmeister Hannover.

Beide Teams konnten ihre beiden Heimspiele gegen Seedorf und Schwerin jeweils ohne Punktverlust gewinnen und liegen somit auf den Rängen zwei und drei. Trotz des Heimvorteils sollten die Hausherren die Randhamburger nicht unterschätzen. Gerade gegen die vermutlich leichten Gegner hatte man bereits mehrmals Probleme. 90er Sektionsleiter Peter Wolski denkt da besonders an die letzte Spielserie, als man gegen Ligaaufsteiger Schwerin den Dreier erst mit dem letzten Wurf zu Hause behielt. Bereits beim Einspielen der Gäste kann man vielleicht sehen, wie dem Gästeteam die 90er Bahnanlage liegt.

Sonntagsgegner Rivalen Hannover dagegen gehört wie die Rhinstädter auch in diesem Jahr zu den Medaillenanwärtern. In diesem direkten Duell darf man sich ebenfalls keinen Punktverlust leisten, will man sich mit Meister Kiel weiter ein Titelrennen liefern.

Für die 90er wird Jonathan Jaeger definitiv sein Heimdebut geben. Hinter Alexander Wolski und Dietmar Stoof steht hingegen noch ein leichtes Fragezeichen. „Alex hatte unter der Woche einen kleinen Eingriff an der Nase. Wir müssen sehen, ob alles verheilt ist.“, gibt Kapitän Dirk Sperling bekannt. „Bei Dietmar müssen wir sehen, ob der Oberschenkel dem Belastungstest am Freitag Stand hält.“

Natürlich werden die Rhinstädter auch im Liveticker die ersten Auswärtsspiele des Meisters verfolgen. Diese müssen in Mecklenburg-Vorpommern antreten. Gegner sind Stavenhagen und Stralsund. Natürlich hofft man auf Schützenhilfe. In der letzten Saison verloren die Kieler das Spiel in Stralsund und auch die Stavenhagener wollen die ersten Heimpunkte einfahren.

Der SV 90 Fehrbellin II muss an diesem Wochenende, wie der BBC 91 Neuruppin, zweimal in Spandau antreten. Nachdem man zum Saisonauftakt die Punkte zu Hause liegen ließ, will man nun bei den beiden Randberlinern um den Zusatzpunkt mitkämpfen.

Kein leichtes Unterfangen. Samstags Gegner Spielgemeinschaft Spandau konnte beim Liganeuling Union Oberschöneweide den Dreier einfahren. Im zweiten Spiel gab es dann beim Titelanwärter NKC 72 Berlin nichts zu holen.

Am Sonntag ist man dann beim VKC/ FE 27 Spandau zu Gast. Aus den beiden ersten Spielen in der Fremde holte man den Zusatzpunkt bei Union III.

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Mit zwei Punkten kehren die 90er Bohlekegler aus den vermeintlich schwersten Auswärtspartien zurück. Am ersten Spielwochenende gewann der deutschen Vizemeister jeweils den Zusatzpunkt in Kiel und Oldenburg.

 

SG ETV/ Phönix Kiel – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5384:5351 Holz, 42:36 EWP)

Am Samstag kam es im Kieler ETV-Heim gleich am ersten Spieltag zum Spitzenspiel. Meister Kiel traf auf den Vizemeister aus Fehrbellin. Und es sollte ein hochklassiges Bundesligaduell werden.

In der Startachse konnten auf Kieler Seite Roger Dieckmann (911 Holz – Höchstholz) und Kai Ludorf (902) zwar wie gewohnt die Führung übernehmen, doch ließen sich Sebastian Krause (889) und Daniel Neumann (894) lediglich 30 Holz abnehmen.

In der zweiten Kette gab dann Neuzugang Jonathan Jaeger sein Debut. Und was für eins: mit bärenstarken 903 Holz konnte er das Ergebnis von Nationalspieler Ludorf um ein Holz überbieten und avancierte somit gleich zum Matchwinner. Was für ein Einstand. Da Dirk Sperling mit 906 Holz 11 Punkte holen konnte, sah es bereits sehr gut in der Einzelwertung aus. Für Kiel lief es hingegen unglücklich, da sowohl Jörn Kemming (906) als auch Sascha Brinks (889) jeweils holzgleich einen EWP liegen ließen.

Somit war klar, dass beide Kieler über 903 gehen mussten, um noch eine realistische Chance auf ein 3:0 zu haben. An diesem Unterfangen scheiterten René Richter (877) und Alexander Eggers (899). Der Punkt war somit sicher und die Freude riesig. Da ging fast unter, dass man eine Bahn vor Schluss bereits auf 3 Holz am Gesamtsieg dran war. Doch für die große Sensation fanden Alexander Wolski/ Dietmar Stoof (880) und Benjamin Münchow (879) nicht die richtige Einstellung zur Bahnanlage.

 

KSK Oldenburg/ Holstein – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5352:5340 Holz, 40:38 EWP)

Mit dem Rückenwind des überraschenden Punktgewinns wollten die 90er nun auch den ersten Punkt aus Oldenburg entführen. Diesmal durfte Jonathan neben Dirk in der Startachse ran. Und wieder lief es gut. Dirk konnte gegen Jörg Vogelmann, der gegen ärztlichen Rat doch zum Einsatz kam, mit 906:906 mithalten, was auf Grund der Auswärtsregelung den 90ern 12 EWP bescherte. Jonathan musste Jan Stender mit 893:895 knapp den Vortritt lassen. Trotzdem eine gute Leistung des Youngsters.

In der Mittelachse war Kapitän Dirk Sperling erneut zum Wechseln gezwungen. Nachdem bei Dietmar nach dem ersten Wurf bereits die Leiste zwickte, musste er 10 Wurf später bereits durch Alexander ersetzt werden. Alex merkte man den Trainingsrückstand an, was sich im Ergebnis von 872 Holz niederschlug. Daniel konnte glücklicherweise mit 903 Holz auftrumpfen. Somit gelang es, gegen Arnim Barkholtz (898) und Lars Boller (876) ein Holz zu gewinnen.

Sebastian und Benny wollten nun natürlich das Spiel gewinnen. Doch beide konnten die passende Wurfanlage nicht in gute Ergebnisse ummünzen. Obwohl Jan Haagen (880) und Marc Stender (897) die Tür weit aufhielten, schafften es Sebastian (882) und Benny (884) es nicht, sie zu durchschreiten.

Trotz des überaus erfolgreichen Saisonstarts überwog beim Titelaspiranten am Sonntag also die Enttäuschung über zwei verlorene Punkte. „Im Saisonverlauf wird sich zeigen, was die beiden Punkte Wert sind.“, resümiert Kapitän Dirk Sperling. „Wir haben auf jeden Fall erst einmal zwei Punkte mehr geholt, als in den letzten Jahren. Damit sind wir sehr zufrieden.“

 

Zweite Mannschaft verpatzt Auftakt

Wesentlich unerfreulicher verliefen die ersten Saisonspiele der zweiten Mannschaft in der 2. Bundesliga. Gegen Aufsteiger 1. KSV Vetschau unterlag man im Heimspiel am Samstag mit einer schwachen Leistung. In Abwesenheit des Leistungsträgers Markus Ringgenberg kam kein 90er über 867 Holz hinaus. Am Sonntag zeigte sich „Die Zweite“ leicht verbessert und gewann wenigstens das Spiel gegen Aufsteiger Rot-Weiß Seyda. Der Zusatzpunkt ging dennoch verdient an die Sachsen-Anhaltiner. Mit diesen Ergebnissen wird die Liga nicht zu halten sein…

Besser machte es der Konkurrent aus der Nachbarstadt. Der BBC 91 Neuruppin konnte beide Spiele gegen die Aufsteiger klar gewinnen und steht vorerst an der Tabellenspitze.

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1. Bundesliga:

Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss in der ersten und zweiten Bundesliga im Bohlekegeln. Drei Ruppiner Herren- Teams kämpfen um die Bundesligapunkte. Nachdem im Vorjahr den Mannen um Kapitän Dirk Sperling nach 22 Spieltagen nur acht Hölzer zum zweiten Titelgewinn nach 2010 fehlten und man somit „nur“ zum sechsten Male die deutsche Vizemeisterschaft gewann, will man auch in dieser Serie wieder Dauermeister Kiel den Kampf ansagen. Diese wollen natürlich ihren neunten Titel in Folge erringen. Besonders 90er Peter Wolski hofft, dass in seiner 25. Saison als Sektionsleiter den Rhinstädtern vielleicht der zweite deutsche Meistertitel gelingt.

Neu im Aufgebot des deutschen Vizemeisters ist Jonathan Jaeger (Neu-Plötzin). Der amtierende deutsche Juniorenmeister wird den Platz von Nico Witter einnehmen, der zum Ligakonkurrenten Hertha BSC wechselte.

 

Bundesligaspielleiter Erich Moldenhauer (Magdeburg) hat dem 90er Sextett in der deutschen Eliteliga einen Hammerauftakt beschert.  Gleich am ersten Doppelspieltag kommt es zum Aufeinandertreffen der besten zwei deutschen Bohlemannschaften des letzten Jahrzehnts. Die Rhinstädter reisen am Samstag Richtung Ostsee und müssen bei Meister ETV/ Phönix Kiel antreten.

Elfmal war man Gast in der Kieler Halle, nur einmal gelang hier der Gewinn des Zusatzpunktes. Obwohl die Erfolgsaussichten nur gering sind, will man  den Dreier nicht kampflos übergeben. An den Gerüchten, nach denen Routinier René Richter die Kegelschuhe an den Nagel hängen wollte, ist wohl nicht viel dran. Dennoch wartet auch Kiel mit einem jungen Neuzugang auf. Juniorenspieler Felix Grill streift ab der neuen Saison das Trikot der Ellerbeker über. Er kam im Sommer von Blau-Weiß Stavenhagen, wo er allerdings über eine Reservistenrolle nicht hinaus kam.

Nach Spielende geht es dann Richtung Oldenburg, wo man am Sonntag gastiert. Der KSK Oldenburg/ Holstein gehört ebenfalls zu den heimstärksten Mannschaften in der 1. Bundesliga. Als Tabellenfünfter des Vorjahres fehlten den Holsteinern nur zwei Zähler zum Podestplatz. Der Gewinn des Zusatzpunktes wäre auch hier schon ein großer Erfolg. Im letzten Jahr fehlte nur ein Holz. Schmerzlich vermissen werden die Nordost-Holsteiner Jörg Vogelmann. Der Leistungsträger kann aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht mehr mitwirken. Ob er überhaupt je wieder eine Kugel anfassen kann, ist ungewiss.

 

2. Bundesliga 

Die beiden Ruppiner Teams BBC 91 Neuruppin und SV 90 Fehrbellin II sind in diesem Jahr Doppelpartner und gehen mit zwei Heimspielen in die neue Saison der 2. Bundesliga Süd-Ost. Gegner am ersten Wochenende sind die beiden Aufsteiger 1. KSV Vetschau und der KC Rot-Weiß Seyda (Sachsen-Anhalt).

Die Kreisstädter, in der letzten Saison Siebenter, empfangen am Samstag ab 13 Uhr die Kegler aus Seyda und am Sonntag um 10 Uhr das Team aus Vetschau. Nachdem man im letzten Jahr durch Spielerausfälle kaum mit dem Stammsechser antreten konnte, hofft man in dieser Saison, wieder in der Tabelle weiter vorne zu landen. Vielleicht kann man sogar an die Medaillenplätzen heran kommen.

Die Herren II des SV 90 Fehrbellin gehen in ihre zweite Saison in dieser Spielklasse. Nach dem holprigen Start konnte man sich in der Vorsaison immer besser auf Bahn und Gegner einstellen und sich mit Rang zehn den Klassenerhalt sichern. Zum Saisonauftakt hat man in der Halle gleich ein Brandenburg-Derby. Gegner sind die Vetschauer, die erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufstiegen. Gegen die Kegler aus Oberspreewald-Lausitz spielte man vor zwei Jahren noch in der Landesliga um die Hölzer. Somit ist die Fehrbelliner Bahn für die Gäste keine Unbekannte. Anders ist das am Sonntag, die Kegler von Rot-Weiß-Seyda werden erstmals in der Rhinstadt ihre Visitenkarte abgeben. Obwohl die Mannen um Kapitän Norbert Krämer am Samstag auf 90er Markus Ringgenberg verzichten müssen, heißt das Ziel für beide Ruppiner Teams, beim Heimspielwochenende mit einem Sechserpack in die neue Saison zu starten.

 

Die Kader:

SV 90 Fehrbellin I:

Dietmar Stoof (426 BL-Einsätze / 137 Hennigsdorf/ 165 Seedorf/ 124 Fehrbellin)

Daniel Neumann (344 / 302 Union Oberschöneweide/ 42 Fehrbellin)

Alexander Wolski (282)

Dirk Sperling (273 / 77 Seedorf/ 196 Fehrbellin)

Sebastian Krause (264)

Benjamin Münchow (157)

Jonathan Jaeger (0)

 

SV 90 Fehrbellin II:

Michael Nußbaum (83)

Norbert Krämer (59)

Andreas Schubert (26)

Ralf Friedrich (25)

Markus Ringgenberg (23)

Marko Koch (22)

Günther Speer (4)

Bernd Graf (3)

Tim Ladenthin (2)

Jürgen Rothe (2)

Bernd Bujack (2)

 

BBC 91 Neuruppin:

Thomas Protz (88)

Nico Heinzgen (87)

Thomas Gabrysch (87)

Jens Zilm (80)

Axel Fischer (75)

Torsten Neumann (44)

Axel Wolter (42)

Bernd Klatt (15)

Frank Pabst (6)

Marc Pöthke (2)

Karsten Rosenberg (2)

Karsten Blumenthal (1)

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Mit Spannung haben die Bundesligaclubs SV 90 Fehrbellin und BBC 91 Neuruppin auf die Ansetzungen der neuen Spielserie gewartet. Nun sind sie durch Bundesligaspielleiter Erich Moldenhauer veröffentlicht worden.

Der deutsche Vizemeister im Bohlekegeln, der SV 90 Fehrbellin I, muss am ersten Doppelspieltag am 15./ 16. September zum Saisonauftakt in der Fremde antreten. Erster Gegner ist gleich der Topfavorit auf den Titel, der amtierende deutsche Meister SG ETV/Phönix Kiel. Einen Tag später spielt man bei den heimstarken Keglern des KSK Oldenburg/ Holstein, die in der letzten Spielserie den fünften Rang belegten. Nur ein Zähler fehlte zum Podestplatz.

Ihren ersten Heimauftritt haben die Rhinstädter dann am 29./ 30. September gegen Liganeuling SKV Bergedorf, der erstmals in der Rhinstadt zu Gast sein wird. Sonntagsgegner wird dann der deutsche Rekordmeister Rivalen Hannover sein, der im Vorjahr die Bronzemedaille erkämpfte. Die Brandenburg-Derbys gegen Seedorf wird es am 25. November in der Rhinstadt und am 12. Januar in der Prignitz geben. Außerdem wird man in der kommenden Saison ein weiteres Team aus Brandenburg begrüßen dürfen. Liganeuling Michendorf/ Seddin, den 90ern noch aus Landesliga-Zeiten bekannt, wird Reisepartner des SV 90. Die direkten Duelle werden am so genannten Wechselspieltag am 26./ 27. Januar stattfinden. Am letzten Doppelspieltag spielt man bei Hertha BSC und Union Oberschöneweide (23./ 24. März). Ziel der 90er wird sein, erneut Edelmetall zu erringen. Vielleicht ein gutes Omen: Der deutsche Meister aus Kiel beendete die vergangene Saison in Berlin und machte dort erst den Titel perfekt.

Die zweite Herrenmannschaft der Rhinstädter geht in ihre zweite Zweitliga-Saison. In der Süd-Ost-Staffel wird man mit dem BBC 91 aus der Kreisstadt reisen. Die Fontanestädter gehen mittlerweile in ihre fünfte Spielserie. Beide Ruppiner Clubs beginnen mit zwei Heimspielen gegen die SpG Spandau und dem VKC/ FE 27 Spandau. Die Randberliner belegten im letzten Jahr die Plätze drei und vier. Zwei Wochen danach geht es dann in die Fremde. Dann treten beide Teams bei den Liganeulingen 1. KSV Vetschau und KC Rot-Weiß Seyda an. Die Kreisderbys finden dann am 26. Januar in der Rhinstadt und am 27. Januar in Neuruppin statt. Zum Saisonabschluss hat man dann noch einmal Heimrecht. Letzte Gegner der Saison werden dann der SV Binde und der Stendaler KC sein.

Wechselspiele bei den „Blauen“

Mit Nico Witter wird den SV 90 ein junges Talent verlassen. Der 25-Jährige, der in den letzten 5 Jahren auf 88 Bundesliga-Einsätze kam, wird in der neuen Saison das Trikot von Hertha BSC überstreifen. Nach dem frühen Höhepunkt deiner Vereinszugehörigkeit, dem Deutschen Meistertitel 2014, konnte Nico in den Folgejahren nicht immer an diese Leistungen anknüpfen. Nun ist er optimistisch, mit Hertha den Club gefunden zu haben, der ihm den gewünschten Leistungssprung ermöglicht.

 An der Seite erfahrener Leute wie Norbert Gattner und Gerhard Omak aber auch jungen leistungsstarken Spielern wie Timo Koch will sich Nico einen Stammplatz erkämpfen. Der SV 90 Fehrbellin, insbesondere die erste Herrenmannschaft, wünschen ihm auf seinem Weg alles Gute und die Spieler freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen in möglichst hochklassigen und spannenden Duellen. Am 27.10. wird Nico Witter mit seinem neuen Team in Fehrbellin gastieren.

Aber auch einen Neuzugang haben die 90er zu vermelden. Mit Jonathan Jaeger wechselt der frisch gekürte Deutsche Meister im Juniorenbereich an den Rhin. Jonathan wechselt von der SpG Werder/ Havel (1. Landesklasse) zum deutschen Vizemeister. In der abgelaufenen Saison holte er 185,5 von 192 möglichen Einzelwertungspunkten. Der Schritt in die Bundesliga ist für den Kälte-Anlagen-Installateur längst überfällig. „Wir wollen Jonathan nicht gleich verheizen. Er ist ein guter Junge, soll aber die nötige Zeit bekommen, Erfahrungen auf Topniveau zu sammeln.“, nimmt Sebastian Krause etwas den Druck. „Jonathan wird seine Einsatzzeiten bekommen, muss aber nicht jedes Spiel machen. Es gibt Bahnen, auf denen wird er uns sehr weiterhelfen. Aber gerade zu Hause, wo wir sechs Topspieler haben, muss es nicht sofort klappen. Ich wünsche mir, dass er sein Augenmerk mehr auf die Auswärtsspiele legt. Man kann sich in Fehrbellin den Wurf gehörig versauen.“

Test in Fehrbellin im Juli

Die „Wachablösung“ findet am 14. Juli statt. Im Rahmen des Trainingslagers der Woldegker Landesliga-Kegler findet ein Testturnier statt. Hier treten neben den 90ern die Damen der SpG Werder/ Havel (Landesmeister Brandenburg 2017/ 18) sowie zwei Herren-Teams von Mühlenwind Woldegk (Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern 2017/ 18) an. Das Fehrbelliner Quintett wird aus Dirk Sperling, Daniel Neumann, Sebastian Krause, Nico Witter und Jonathan Jaeger bestehen. Das Turnier wird also Neuvorstellung und Abschiedsspiel in einem. Start in der Fehrbelliner Kegelhalle wird 10 Uhr sein.

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Sonntag, 27 Mai 2018 23:31

15 Holz fehlten zur Bronzemedaille

Von Donnerstag bis Sonntag fanden in der Autostadt Wolfsburg die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Dreibahnenspiel statt. Für die deutschen Titelkämpfe hatten sich auch Ruppiner Kegler qualifiziert. Da alle Märker in der Regel Bohlespezialisten sind, musste man wieder die Kegelbahnarten Schere und Classic ohne Training spielen. Dieses war natürlich ein großes Handicap. Wie immer musste jeder Teilnehmer jeweils 40 Würfe in den drei Kegelbahnarten Bohle, Schere und Classic spielen.

Am Donnerstag ging die Ruppiner Herren A Kreisauswahl als Vizelandesmeister auf Holzjagd. Das Quartett Günther Speer (SV90) mit 764 Holz (282/249/233), Axel Wolter mit 774 Holz (303/263/208), Frank Pabst mit 826 Holz (308/284/234) und Thomas Gabrysch (alle BBC91) mit 816 Holz (311,277,228) belegten mit insgesamt 3180 Holz den zehnten Rang. Landesmeister Potsdam-Mittelmark erreichte mit 3245 Holz Rang sechs. Deutscher Meister wurde Helmstedt (3299) vor Gastgeber Wolfsburg (3283) und Kassel (3279).

Am Freitag spielte dann die Fehrbellinerin Meike Erdmann im Juniorinnen Wettkampf um die Podestplätze. Trotz guten 793 Holz (300,272,221) reichte ihr Ergebnis nur für den 9. Rang. Deutsche Meisterin wurde die Rostockerin Anne Roddeck mit 838 Holz. Silber und Bronze erkämpften sich Laura Lüdeke (Uelzen) und Lena Deyerling (Peine) mit 825 und 823 Hölzer. Am Samstag ging dann 90er Sebastian Krause bei den Herren in den Medaillenkampf. Obwohl der Landesmeister mit 834 Holz (313,282,239) ebenfalls ein gutes Ergebnis erspielte, kam er am Ende des Wettkampfes nur auf den 12. Rang. Für einen weiteren Startplatz im kommenden Jahr reichte diese Platzierung nicht. Gold gewann mit 880 Holz der Berliner André Franke. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Henry Jahnke (Rostock) und André Krause (Berlin) mit jeweils 871 Hölzern.

Am Sonntag beendete die Entscheidung der Herren- Mannschaft die deutschen Titelkämpfe. Das Starterfeld reichte von Cuxhaven bis Bayern. Für das Märkerland  war die Kreisauswahl Ostprignitz-Ruppin als Landesmeister dabei. Alle Spieler kamen vom SV 90 Fehrbellin. Den angestrebten Podestplatz verfehlte man nach 480 Würfen um 15 Holz. Mit insgesamt 3346 Holz kam man auf den undankbaren vierten Rang. Bronze ging an die Spielgemeinschaft Bergedorf-Hamburg. Deutscher Meister wurde der Berliner SKV mit 3462 Holz vor Hannover, die 3412 Holz fallen ließen. Auf Fehrbelliner Seite erspielten Daniel Neumann/ Nico Witter 804 Holz (306/270/228), Dirk Sperling 848 Holz (320/290/238), Benjamin Münchow 834 Holz (308/279/247) und Sebastian Krause  860 Holz (311/297/252).

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