Sonntag, 14 Januar 2018 19:08

Der ganz große Wurf blieb diesmal aus

Nach zwei intensiven Bundesligaspielen in Berlin verpasste es der Fehrbellin-Sechser, sich für die Mühe selbst zu belohnen. An beiden Tagen konnte man die Berliner Teams stark in Bedrängnis bringen. Jeweils ein Spieler fiel aus der Reihe, sodass am Ende statt vier oder sogar sechs möglichen doch lediglich zwei Punkte zu Buche standen.

 

SG Union Oberschöneweide I – SV 90 Fehrbellin I 2:1 (5532:5486 Holz, 45:33 EWP)

Mit einer Bilanz von drei Siegen bei zwei Zusatzpunktgewinnen, denen lediglich drei Spiele entgegenstehen, in denen man in Berlin ohne Punkt blieb, ging man optimistisch in die Partie. Ex-Unioner Daniel Neumann begann dementsprechend und konnte sein Duell gegen Andreas Hampe mit 915:913 knapp für sich entscheiden. Allerdings taten sich bei Sebastian Krause auf den Rechtsgassen ungeahnte Abgründe auf, die ihn auf ein indiskutables Ergebnis von 889 Holz abstürzen ließen. Für viele Diskussionen hingegen sorgten die 931 Holz von Berliner André Franke. Doch dazu später mehr. Zunächst lagen die 90er also mit 40 Holz im Hintertreffen.

Die Mittelachse sollte nun das Spiel in Richtung der Gäste kippen lassen. Benjamin Münchow erwischte einen „Sahnetag“ und schraubte sein Ergebnis auf 929 Holz, die zwischenzeitliche Bestleistung, denn bei Franke in Durchgang eins war ein Fehler bei der Ergebnisübertragung aufgetreten, der nun von der Schiedsrichterin erkannt und das Ergebnis dementsprechend um 10 Holz nach unten korrigiert wurde. Dietmar Stoof spielte ebenfalls gut auf und erreichte 917 Holz, die von Unioner Mike Cassube erst mit der letzten Kugel um 1 Holz überboten wurden. Da Felix Rosenow auf Seiten der Gastgeber nicht über 905 Holz hinaus kam, schrumpfte der Rückstand auf machbare 7 Kegel.

Doch dazu musste in der Schlusskette für Alexander Wolski und Dirk Sperling alles passen. Denn mit Nationalspieler André Krause und Routinier Frank Lüer hatten zwei heimstarke Berliner etwas dagegen. Wolski und Sperling absolvierten ein gutes Bundesligaspiel und ergatterten sich mit 917 und 919 Holz in der Einzelwertung die nötigen Punkte, um einen Mannschaftspunkt mit nach Hause zu nehmen. Doch angesichts der Nervenstärke der Hausherren war an einen Sieg nicht mehr zu denken. Mit 932 und 933 Holz legten Lüer und Krause die Höchsthölzer auf die Bohle und gewannen verdient das Spiel.

Zu guter Letzt hatten die 90er ein Einsehen und beendeten die Diskussion um die nicht geschriebenen 10 Holz aus dem Startblock. Frankes 931 Holz hatten bestand, was allerdings nur für die Statistiker von Belang sein sollte.

 

Hertha BSC Berlin – SV 90 Fehrbellin 2:1 (5574:5563 Holz, 39:39 EWP)

Die Bilanz gegen Hertha BSC ist identisch zu der gegen Union. Ebenfalls 11 Punkte holte man in 8 Gastauftritten. In der Halle in Schöneweide konnte man jedoch noch nicht gewinnen. Die Siege stammen aus der Zeit, als Hertha (damals Rot-Weiß) noch am Anhalterbahnhof die Heimspiele austrug. Der Zusatzpunkt war trotzdem lediglich das Minimalziel.

Und so fingen Daniel Neumann und Dirk Sperling auch an. Neumann machte auf den guten vorderen Bahnen vielleicht ein paar Holz zu wenig, kam dennoch auf gute 928 Holz. Sperling zerlegte nach solidem Start die Bahnen eins und zwei regelrecht, sodass er mit 943 Holz sogar Herthas Nationalspieler Timo Koch um ein Holz überbot. Patrick Schneider kam auf 920 Holz, was dem SV 90 eine 9-Holz-Führung bescherte.

Im Mittelblock sollte diesmal Dietmar Stoof ins Pech greifen. Auf der guten Bahn zwei ließ er viel zu viel liegen, was er trotz deutlicher Steigerung nicht mehr aufholen konnte. Am Ende war er mit 898 Holz mehr als unzufrieden. Gegen Oliver Hammer, der nach 75 Wurf durch Stephan Lazarus ersetzt wurde, büßte er jedoch nur 4 Holz ein. Sebastian Krause machte seine schwache Leistung vom Vortag zum Glück direkt wieder gut. Er gewann das Duell gegen Gerhard Omak mit 942:928 und erhöhte den Vorsprung auf 19 Holz.

Doch auf der gut präparierten Anlage kann man von solch einem Polster nicht lange zehren. Das wussten auch die Heimspieler Marc Süßmilch und Norbert Gattner. Benjamin Münchow und Alexander Wolski, die beide in Berlin Baumschulenweg wohnen und wohl eine kürzere Anreise hatten, als ihre Kontrahenten, hielten jedoch von Anfang an gut dagegen. Zur Hälfte hatte man nur 6 Holz eingebüßt. Doch leider konnte Wolski den geforderten Wurf auf den guten vorderen Bahnen nicht halten und musste sich dementsprechend oft mit einer sieben zufrieden geben. Die Berliner hatten auf der dritten Bahn hingegen das Momentum auf ihrer Seite und konnten unzählige Neuner verbuchen. Vor der letzten Bahn hatten sie das Spiel gedreht und gaben es auf selbiger auch nicht mehr aus der Hand. Wolski verlor gegen Gattner 915:928 Holz. Münchow hatte mit starken 937 Holz gegen Süßmilchs 954 Holz, was gleichzeitig der Bestwert des Spiels war, ebenfalls das Nachsehen.

Somit wanderte auch am Sonntag nur ein Punkt auf das Fehrbelliner Punktekonto. Den Platz an der Tabellenspitze konnte man so allerdings verteidigen. Kiel holte wie erwartet 6 Punkte aus den beiden Heimaufgaben und bleibt ärgster Verfolger mit zwei Zählern Rückstand. Dahinter gibt es einen spannenden Kampf um Rang drei zwischen Union, Seedorf, Oldenburg, Hertha und Hannover, die alle innerhalb von vier Punkten liegen.

Weiter geht es in zwei Wochen. Am Samstag um 13 Uhr empfängt der SV 90 die Harzer Kegelfreunde vom KSC Ilsenburg. Am Sonntag folgt das direkte Rückspiel in Derenburg.

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Nach fünf Wochen Wettkampfpause  gehen die Kegler in der Bundesliga wieder auf Holzjagd. Bevor die Kugeln auf der 90er Bahnanlage wieder rollen, hatten die Rhinstädter aber noch aller Hand zu tun. Während des letzten Jugendtrainings gab es auf der Bahnanlage beim Automaten der Bahn drei einen Kabelbrand. Nun hofft man, dass die Spezialfima schnellstmöglich den Automaten wieder zum Laufen bringt, damit das Training wieder aufgenommen und die beiden Heimspiele des Zweitligisten durchgeführt werden können.

Für beide Mannschaften des SV 90 Fehrbellin geht es wieder gegen Berliner Clubs. In der 1. Bundesliga wollen die Mannen um Kapitän Dirk Sperling Rang eins verteidigen. Noch hat man sechs Punkte Vorsprung gegenüber Titelverteidiger Kiel. Die 90er haben aber zwei Heimspiele mehr auf dem Konto. Da man davon ausgehen muss, dass die Kieler ihre Heimspiele gegen Stade (12.)  und Hannover (3.) gewinnen werden, heißt das Ziel des 90er Sextetts, in der Fremde zu punkten.

Am Samstag muss man zur Hämmerlingstraße reisen. Gegner ist ab 13 Uhr der Bronzemedaillengewinner des Vorjahres Union Oberschöneweide. Der Hauptstadtclub, der zurzeit auf Platz vier liegt, will auch in dieser Spielserie einen Podestplatz erkämpfen. Somit greift man auf der Heimbahn den Dreier an. Die 90er werden aber alles geben, um wenigstens den Zusatzpunkt im Heimgepäck zu haben.  Achtmal war man zu Gast, elf Punkte stehen bisher auf der Habenseite der Rhinstädter – eine sehr gute Ausbeute. Mit Daniel Neumann hat man zudem einen Spieler in den 90er Reihen, der bis vor 2 Jahren im Union-Trikot spielte.

Auch am Sonntagvormittag spielt man in der Bundeshauptstadt. Diesmal heißt der Gegner Hertha BSC. Dieses Sextett liegt nach zehn Spieltagen auf dem siebten Rang. Auch in diesem Duell will man um den Zusatzpunkt mitspielen.

Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II hat nach vier Spielen auf fremden Bahnen nun endlich Heimrecht. Für Kapitän Norbert Krämer und seine Teamspieler heißt das Ziel an diesem Wochenende „Sechs Punkte“. Damit würde man Tabellenplatz elf verlassen und sich im Mittelfeld etablieren. Am Samstag um 13 Uhr ist erstmals die zweite Mannschaft von Union Oberschöneweide in der Rhinstadt zu Gast. Die Unioner liegen mit vier Zählern mehr auf dem achten Platz. Sonntagsgegner ist dann ab 10 Uhr der jetzige Tabellenfünfte, die Spielgemeinschaft Sparta/KSG Berlin.

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Traditionell wurde zum Jahresanfang auf der Kegelbahnanlage in Wolfsburg die Landesmeisterschaft im Dreibahnenspiel ausgetragen. Neben den Medaillen ging es gleichzeitig um die Fahrkarten für die deutschen Meisterschaften. Wolfsburg war wieder Austragungsort, da Brandenburg noch nie eine Bahnanlage hatte wo man alle Dreibahnarten (Bohle, Schere, Classic) vor Ort hat und Berlin nicht mehr im Besitz solcher Bahnanlagen ist. Für die Ruppiner hat sich dieser „Sonntagsausflug“ mehr als gelohnt.

Am Ende hatte man drei Landesmeistertitel und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen sowie vier Starts für die deutschen Titelkämpfe im Heimgepäck. Diese finden ebenfalls in Wolfsburg Ende Mai statt.  

Am frühsten Aufstehen musste SV 90 Juniorin Meike Erdmann, da die weiblichen Teilnehmerinnen bereits um 9 Uhr auf die Bahn gingen. Im Juniorinnenbereich war sie die einzige Starterin. Damit stand sie bereits als Siegerin fest. Trotzdem zeigte sie mit 797 Holz eine sehr gute Leistung. Mit dieser Leistung sollte auch etwas bei den DM drin sein. In den anderen Damenklassen waren leider keine OPR-Keglerinnen im Starterfeld.

Anders sah es dann im männlichen Bereich aus. Als erste mussten die Junioren und Herren an den Start gehen. Gleichzeitig zählten die Ergebnisse vom Einzel für den Mannschaftswettbewerb. SV 90 Juniorenspieler Markus Ringgenberg landete mit 806 (311, 263, 232) Holz auf dem undankbaren vierten Rang. Nur ein Holz fehlte zu Bronze. Da es hier drei Startplätze zur DM gab, war Rang vier doppelt tragisch. Landesmeister wurde Titelverteidiger Jonathan Jaeger (Neu-Plötzin) mit 846 (311, 301, 234) Holz vor den beiden Perlebergern Til Runge (813) und Ricardo Grimm (807). Bei den Herren war an diesem Tage Sebastian Krause (SV 90) nicht zu schlagen. Mit 852 (312, 290, 250) Holz holte er sich die Goldmedaille. Silber ging mit zwölf Holz weniger (306, 308, 226) an Mathias Metzdorf (Seedorf). Titelverteidiger Daniel Neumann folgte mit einem Holz Rückstand (311, 289, 230). Der dritte 90er, Benjamin Münchow belegte mit 806 (297, 277, 232) Holz den siebten Rang.

Mit den vier Einzelergebnissen kam das 90er Quartett in der Mannschaftswertung auf 3303 Holz. Damit waren Gold, Titelverteidigung sowie DM-Ticket perfekt. Vizemeister wurde Prignitz (3230). Bronze ging mit 3153 Holz an Potsdam-Mittelmark.

Danach folgte der Wettkampf der Herren A. Hier war das Ziel des OPR-Quartetts, „wenigsten“ die Silber-Medaille des Vorjahres zu verteidigen. Die Vizemeisterschaft wäre gleichzeitig die Teilnahme für die DM, da Brandenburg in diesem Wettkampf zwei Startplätze zugewiesen bekam. Gleichzeitig wollte man natürlich auch im Einzel in den Medaillenkampf eingreifen. Beides gelang super. 90er Günther Speer konnte mit 831 (303, 290, 238) Holz mit der Vizemeisterschaft seinen bisher größten Kegelerfolg erkämpfen und Thomas Gabrysch vom BBC 91 Neuruppin holte mit 814 (314, 288, 212) die Bronzemedaille. Nur Michael Preuß (Potsdam-Mittelmark) erzielte mit 842 (311, 299, 232) Holz ein höheres Ergebnis. Ebenfalls einen sehr guten 6. Platz erspielte BBC 91 Kegler Frank Pabst mit 804 (310, 271, 223) Holz. Clubkamerad Axel Wolter kam mit 755 (290, 259, 206) Holz auf Rang 17. Mit diesen vier Einzelergebnissen kam man in der Endabrechnung auf 3204 Holz. Damit war man Vizemeister und der Wolfburg-Startplatz war perfekt. Nur die Auswahl von Potsdam-Mittelmark (3236) war an diesem Tage etwas besser. Bronze ging mit 3186 Holz an die Auswahl von Dahme-Spreewald.

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Dienstag, 05 Dezember 2017 11:17

Wieder lange Gesichter beim Zweitligisten

Nachdem man in den ersten vier Auswärtsspielen in Liga zwei weit von einem Punktgewinn entfernt war, sollte bei den Auftritten in Berlin alles anders werden.

SG Sparta/ KSG Berlin – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5401:5267, 53:25 EWP)

Sparta gab in den vier Heimspielen bereits zwei Mal den Zusatzpunkt ab. Deshalb fuhr die Zweite optimistisch in die Hauptstadt. Doch das geschlossene Mannschaftsniveau der Heimkegler war für die 90er an diesem Tag eine Etage zu hoch. Während die Spartaner alle Sechs Leute zwischen 891 und 909 Holz platzierten, konnten lediglich Norbert Krämer (900 Holz, 9 EWP) und Markus Ringgenberg (897, 6 EWP) mithalten. Da die Anderen Rhinstädter die Einzelpunkte 1, 2, 3 und 4 einsammelten, war die klare Niederlage besiegelt.

SG Union Oberschöneweide II – SV 90 Fehrbellin II 3:0 (5433:5296 Holz, 50:28 EWP)

Am Sonntag wollte man es im Duell der zweiten Mannschaften – auch Union stellt je ein Team in Liga 1 und 2 – besser machen. Dafür sollte auch Routinier Andreas Schubert sorgen, der am Vortag noch verhindert war, nun aber zum Team dazu stieß. Union weist mit fünf verlorenen Heimpunkten zu diesem Zeitpunkt nach Pasewalk die zweitschlechteste Heimbilanz auf.

Während die 90er mit den drei Topergebnissen der Heimspieler Robert Marten (938/ 12), Dominik Ring (928/ 11) und Andreas Krüger (909/ 10) chancenlos war, lagen die anderen drei zwischen 884 und 889. Das hatten eigentlich alle Fehrbelliner im Petto. Da mit Marco Koch (887/ 6), Norbert Krämer (888/ 7) und Markus Ringgenberg (894/ 9) aber nur drei Leute in die Unioner Phalanx eindringen konnten, blieb es bei 28 Einzelwertungspunkten. Vier Punkte fehlten zum ersten Auswärtszähler. Dennoch blickt der SV 90 II auf das beste Auswärtsspiel der Saison zurück.

 

Nichts desto trotz rangiert die Zweite über die Feiertage auf einem Abstiegsplatz. Viel Grund zur Sorge gibt es dennoch nicht. Behält man die Heimstärke der ersten Spiele bei, wird man sich um den Klassenerhalt keine Sorgen machen müssen. Die nächsten Chancen für Punkte gibt es am 13./ 14.01.2018. Dann soll es Revanche gegen die beiden Berliner Clubs auf der Fehrbelliner Kegelanlage geben.

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Samstag, 02 Dezember 2017 18:38

90er Damen starten mit Rang drei

Auf der Kegelbahnanlage der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin wurde der erste von vier Spieltagen der Platzierungsrunde in der Damen-Landesliga im Bohle Kegeln ausgetragen. Für alle vier Teams geht es jetzt um den Klassenerhalt. Dafür muss man in der Endabrechnung Rang eins oder zwei belegen.

Die Gastgeberinnen kamen zu einem Start-Ziel-Sieg und haben damit ihre Hausaufgaben erledigt. Mit 41 Holz gewann man vor Luckenwalde. Neben dem Turniersieg stellten die Gastgeberinnen auch die Holzbeste (Angela Schirach 890). Beim Zweiten wurde Sarina Rasack mit 856 Holz Mannschaftsbeste. Die Damen des SV 90, keine Freunde dieser Bahnanlage, lagen am Ende des Wettkampfes 47 Holz hinter Luckenwalde. Beste dieses Quartettes wurde Anschieberin Meike Erdmann mit 839 Holz. Schlusslicht wurde das Team von Askania Kablow. 22 Holz lag man hinter den Rhinstädterinnen. Beste Holzsammlerin dieses Teams wurde Angela Weise mit sehr guten 880 Hölzer.

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Sonntag, 03 Dezember 2017 15:28

Zurück zur Souveränität

Die Zuschauer in der Fehrbelliner Kegelhalle erlebten am letzten Spielwochenende der 1. Bundesliga wieder zwei gewohnt souveräne Auftritte ihrer Truppe. Nach dem man Kiel und Oldenburg in den ersten beiden Heimspielen keine Chance ließ, wackelte man vor zwei Wochen gerade gegen Schwerin gewaltig. Nun scheinen die Männer um Kapitän Dirk Sperling die Sicherheit zurück gewonnen zu haben.

 

SV 90 Fehrbellin – Hertha BSC Berlin 3:0 (5356:5228 Holz, 51:27 EWP)

Gegen die auswärtsstarke Hertha war man gewarnt. Zwei Punkte aus vier Auswärtsspielen standen für die Berliner bereits zu Buche.

So wollten die 90er mit guten Ergebnissen im Startblock die Weichen stellen. Alexander Wolski und Dirk Sperling ließen sich auch durch das bockstarke Ergebnis des Berliner Nationalspielers Timo Koch (901 Holz) nicht aus der Ruhe bringen. Wolski konnte mit 889 Holz ein gutes Resultat für die Einzelwertung erspielen und Sperling legte mit 912 Holz den Grundstein für den nächsten Heimsieg und heimste ganz nebenbei die 12 Punkte für den Tagesbestwert ein. Patrick Schneider (864) konnte da nicht mithalten.

Der bislang überragende 90er Heimspieler, Dietmar Stoof, konnte hingegen in der Mittelachse die Trainingsergebnisse nicht bestätigen. Seine 893 Holz konnten sich trotzdem sehen lassen. Nico Witter machte mit 877 Holz die Tür für einen Auswärtspunkt wieder etwas auf. Glücklicherweise konnten Gerhard Omak (867) und Stephan Lazarus/ Oliver Hammer (847) daraus kein Kapital schlagen.

Trotz des Topergebnisses von Koch konnten Benjamin Münchow und Sebastian Krause also recht gelassen auf die Bahn gehen. Und das half vor allem Krause, der nach gewohnt gutem Start diesmal auch die Bahnen 1 und 2 im Griff hatte. Dass er sich mit 903 Holz und 11 EWP sogar noch vor den Berliner Topspieler schob, überraschte sogar ihn selbst. Und auch Benjamin Münchow zeigte sich mit 882 Holz deutlich erholt im Vergleich zum Schwerin-Spiel. Obwohl Marc Süßmilch für die Berliner noch gute 885 in die Wertung brachte, war man weit vom Zusatzpunkt entfernt. Die 864 Holz von Norbert Gattner hatten nur noch statistischen Wert.

 

SV 90 Fehrbellin – SG Union Oberschöneweide 3:0 (5384:5229 Holz, 54:24 EWP)

Mit Union Oberschöneweide stand am Sonntag ein Mitbewerber um das begehrte Edelmetall auf der Fehrbelliner Kegelbahn. Angesichts einer 7-Holz-Niederlage am Vortag in Ilsenburg hatten die Ostberliner wohl Wut im Bauch. Auch wenn man im Vorfeld des Spiels „Understatement“ betrieb, rechnete man sich sicher doch eine kleine Chance auf den wichtigen Zusatzpunkt im direkten Vergleich aus.

Doch die 90er hatten etwas dagegen. Alexander Wolski und Dirk Sperling machten beide ein gutes Spiel. Während Sperling mit 915 Holz wieder auf 12-Punkte-Kurs lag, konnte niemand in der Halle verstehen, dass bei Wolski am Ende lediglich 881 Holz an der Anzeige standen. Auf Berliner Seite nutzten Routinier André Franke und der junge Felix Rosenow die Gunst der Stunde, sich mit guten Ergebnissen von 885 und 892 Holz vor den Lokalmatadoren zu schieben.

Dietmar Stoof und Ex-Unioner Daniel Neumann in der 90er Mittelachse ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und brachten 900 und 888 Holz aufs Parkett. Mike Cassube und Andreas Hampe konnten anfangs noch mithalten. Ab der dritten Bahn verloren aber beide den Faden und kamen letztendlich nicht über 853 bzw. 863 Holz hinaus.

In der Schlussachse mussten sich nun Benjamin Münchow und Sebastian Krause den Angriffen von Nationalspieler André Krause und Frank Lüer erwehren. Während Sebastian Krause (903) bereits auf seinen guten hinteren Bahnen für klare Verhältnisse sorgte, sammelte Münchow (897) Bahn für Bahn seine Hölzer. Am Ende konnten beide die ansteigende Heim-Formkurve bestätigen. André Krause (878) und Frank Lüer (858) konnten dem nicht mehr viel entgegen setzen.

 

Eine beispiellose Heimserie von mittlerweile 35 Spielen ohne Punktverlust setzt sich also fort. Damit ist klar, dass der SV 90 als Ligaprimus ins Jahr 2018 rutscht. Doch die Luft wird dünner. Kiel konnte in Stade und Hannover vier Punkte ergattern und somit in Relation zu Fehrbellin einen gutmachen. Zwar hat man sechs Punkte Vorsprung auf die an Rang zwei liegenden Kieler Titelverteidiger. Doch trügt der Schein, da Kiel im Vergleich zu den Rhinstädtern bereits zwei Mal mehr auf fremdem Terrain unterwegs war. In sechs Wochen reist Fehrbellin nach Berlin, während Kiel nach Heimspielen nachziehen wird. Dann wird man an der bereinigten Tabelle sehen, Ob die 90er weiter im Vorteil sind.

„Wir sind froh über den bisherigen Saisonverlauf. Doch zu Weihnachten standen wir schon öfter ganz oben. Das hat noch nicht viel zu heißen.“, weiß 90er Sebastian Krause. „Wir denken weiter von Spiel zu Spiel. Im neuen Jahr wollen wir bei Union etwas holen, alles andere interessiert uns erst mal nicht. Das rechnen überlassen wir anderen.“

Sektionsleiter Peter Wolski zeigt sich sehr zufrieden mit dem aktuellen Saisonverlauf: „Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe, dass es so weiter geht. Wir müssen aber weiter so konstant spielen.“ Vom Meistertitel will Wolski hingegen nichts wissen: „Dazu sind noch zu wenig Spiele gespielt. Über die Platzierung kann man vielleicht vier Spieltage vor Schluss reden. In den Köpfen der Spieler darf das jetzt keine Rolle spielen. Für uns ist wichtig, weiter auswärts Punkte zu sammeln. Am Ende werden wir sehen, wozu es reicht.“

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1

An diesem Wochenende finden die letzten Bundesligaspiele der Kegler in diesem Kalenderjahr statt. Es steht der fünfte Doppelspieltag in den Bundesligen der Bohle Kegler an.

Die Herren I des SV 90 Fehrbellin haben wieder Heimrecht. Klare Zielstellung für den aktuellen Tabellenführer sind sechs Punkte. Dass man die Heimspiele nicht im Schongang gewinnt, konnte man vor zwei Wochen sehen, als man gegen Aufsteiger Schwerin erst mit der letzten Kugel den Dreier in der Rhinstadt behalten konnte. Somit sind die 90er schon im Vorfeld gewarnt. Wieder wird es wichtig sein, dass alle Akteure an ihre Leistungsgrenzen gehen, denn beide Clubs haben namhafte Spieler in ihren Reihen.

Am Samstag ab 13 Uhr kommt Hertha BSC in die Rhinstadt. Timo Koch, amtierender deutscher Juniorenmeister, spielte vor vier Wochen erstmals erfolgreich in der deutschen Herrennationalmannschaft. Ebenfalls das deutsche Trikot trugen bereits Norbert Gattner und Marc Süssmilch, der in Einzelwertung auf einem sehr guten fünften Platz liegt und damit bester Herthaner ist. Die Hertha liegt derzeit auf Rang 8 der Tabelle.

Am Sonntag kommt es dann ab 10 Uhr zum Spitzenspiel des Spieltags. Union Oberschöneweide, Bronzemedaillengewinner des Vorjahres, liegt mit Meister Kiel punktgleich mit vier Punkten Rückstand auf dem zweiten Tabellenrang. SV 90 Spieler Daniel Neumann wird sich besonders auf dieses Duell freuen. Vor zwei Jahren spielte er selbst noch im Unioner Trikot. Gegen den direkten Medaillenkonkurrenten will man natürlich keinen Punkt abgeben.

Auch hier stehen Spitzenkegler im Aufgebot.  Alle Kegelfans können sich schon jetzt auf diese Partie freuen, immerhin gehen an diesem Tage die ersten Drei der Einzelwertung auf die Bahn. SV 90 Kapitän Dirk Sperling liegt mit 86 Punkten auf Rang zwei und wird somit von den beiden Nationalspielern André Franke (87 EWP) und André Krause (82 EWP) umrahmt.

 

Da die Erste Heimspiele hat, muss die Zweite als Zweitliganeuling wieder reisen. Die Mannen um Kapitän Norbert Krämer müssen zweimal nach Berlin zur Kegelhalle in der Hämmerlingstraße. An diesem Wochenende will man endlich den ersten Zähler in der Fremde holen. Am Samstag heißt der Gegner SG Sparta/ KSG Berlin. Das Team liegt mit 12 Zählern auf dem fünften Rang. Noch liegt das Feld dicht zusammen. Das 90er Sextett hat zwei Zähler weniger und ist damit Zehnter.

Sonntagsgegner ist die zweite Mannschaft von Union Oberschöneweide. Die Köpenicker liegen mit einem Zähler weniger direkt hinter den Rhinstädtern.

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SV 90 Fehrbellin – KC Einheit Schwerin 3:0 (5301:5219 Holz, 47:31 EWP)

Ein ungewollt spannendes Heimspiel bekamen die Zuschauer in der Fehrbelliner Kegelhalle am Samstag gegen Aufsteiger KC Einheit Schwerin zu sehen. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände und eine gute Gästeleistung ging es bis zum letzten Wurf extrem knapp um den Zusatzpunkt zu.

Zu Beginn war noch alles im grünen Bereich. Dirk Sperling brachte in gewohnter Konstanz 912 Holz an die Anzeigetafel. Alexander Wolski begann solide, hatte aber bereits nach 5 Wurf leichte muskuläre Probleme im linken Oberschenkel. Nach 45 Wurf entschied man sich, auf Nummer „sicher“ zu gehen und wechselte Daniel Neumann ein. Doch dieser kam überhaupt nicht in Tritt, sodass er sich mit mageren 869 Holz zufrieden geben musste. Matthias Bernotat konnte mit 879 Holz bereits Kapital aus der 90er Schwächephase schlagen.

Doch damit nicht genug. Im mittleren Drittel erwischte Nico Witter einen schlechten Start. Er konnte sich zum Glück noch ins Spiel reinfuchsen, bei 877 Holz war jedoch für ihn das Ende der Fanenstange erreicht. Zu wenig für Bernotat und den gut gegenhaltenden Reinhard Dallmann (882 Holz). Auch Dietmar Stoof hat schon bessere Tage in Fehrbellin erlebt. Seine 895 Holz waren dennoch solide.

Was sich dann im Schlussdurchgang zu trug, glich einem Hitchcock-Thriller. Benjamin Münchow kam überhaupt nicht zurecht. Er konnte sich auf keiner einzigen Gasse Luft verschaffen. Sein Gegner Holger Trojahn machte es deutlich besser und blieb beim gut beginnenden Sebastian Krause auf Tuchfühlung. Das Glück der Rhinstädter war, dass Gästespieler Michael Heerkloß sich auf Bahn 4 und 1 zu sehr aufrieb und den Blick für den Gegenspieler erst auf seiner letzten Bahn aufnahm. Es kristallisierte sich ein Duell auf Augenhöhe um den Zusatzpunkt zwischen Münchow und Heerkloß heraus.

Krause schien hingegen nach drei Bahnen alles im Griff zu haben. Doch auch hier wurde es noch einmal spannend. Während sich Trojahn Holz für Holz herankämpfte, musste Krause etliche Sechser kassieren. Mit 889:887 Holz konnte er ein hauchdünnes Polster ins Ziel retten. Auf der anderen Seite beendete Münchow sein Spiel mit 859 Holz, während Heerkloß vor dem letzten Wurf bei 850 stand. Mit einer Neun wär der Punkt weg gewesen. Der Einschlag war gut, acht Kegel fielen, doch der neunte wackelte nur. Geschafft! Fehrbellin rutscht haarscharf am ersten Punktverlust seit 31 Heimspielen vorbei.

 

SV 90 Fehrbellin – SVL Seedorf 3:0 (5339:5196 Holz, 53:25 EWP)

Am Sonntag wollte man die Punkte am liebsten wieder etwas entspannter einfahren. Doch man musste gewarnt sein. Seedorf holte einen Punkt in Ilsenburg und wollte auch in Fehrbellin nichts kampflos abgeben.

Auf Grund der Vorkommnisse wurde der Sechser etwas umgebaut. Neben Dirk Sperling startete Daniel Neumann. Und das war eine gute Entscheidung. Beide spielten sauber durch und kamen auf 900 und 893 Holz. Dem setzten Ex-90er Mathias Metzdorf und Norbert Witzel 875 und 871 Holz entgegen. Der gewohnte Verlauf schien sich abzuzeichnen.

Dass es doch noch etwas Spannung gab, lag im Mittelblock an Nico Witter. Er legte lediglich 862 Kegel auf die Seite, was ihn auf den zwischenzeitlich letzten Platz warf. Max Jannasch (874) und Hans Fulczynski (873) reihten sich ins bis dahin geschlossene Mannschaftsbild der Gäste ein. Dietmar Stoof brachte mit dem Tageshöchstholz von 916 Holz die Spielpunkte unter Dach und Fach.

Alexander Wolski, dessen Muskelprobleme sich doch als weniger schwerwiegend herausstellten, und Sebastian Krause wollten nun auch den Zusatzpunkt in trockene Tücher bringen. Dies gelang auch mit soliden Ergebnissen von 887 und 881 Holz relativ souverän. Die richtige Derby-Stimmung wollte im letzten Durchgang jedoch nicht mehr aufkommen. Zu schnell war klar, dass die Gästespieler Frank Wilke (853) und Marcus Derlig (850) nicht in den Punktekampf eingreifen können.

 

In den anderen Hallen gab es keine großen Überraschungen. Kiel und Hannover behielten zu Hause die weiße Weste. Union Oberschöneweide kommt mit leeren Händen aus Schleswig-Holstein zurück, was dem SV 90 die Tabellenführung einbringt.

In zwei Wochen stehen bereits die nächsten Heimaufgaben auf dem Programm. Gegen Hertha BSC Berlin und Medaillen-Konkurrent Oberschöneweide wird es sicher wieder auf jeden Einzelnen ankommen. Beide haben in dieser Saison eine gute Auswärtsform und werden auf den Zusatzpunkt lauern.

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Freitag, 17 November 2017 07:56

Tabellenspitze im Visier

Die Fehrbelliner Vorzeigekegler wollen am kommenden Wochenende mit zwei klaren Heimerfolgen gegen Aufsteiger Schwerin (Samstag, 13:00 Uhr) und im Brandenburg-Derby gegen den SVL Seedorf (Sonntag, 10:00 Uhr) an die Spitze der ersten Bundesliga klettert.

Das Selbstverständnis auf der Anlage in der Fehrbelliner Rhinstraße ist bei den meisten Spielern da. Die Formkurve zeigt nach den drei Auswärtssiegen in den vergangenen vier Auftritten nach oben. Die 90er treten mit der kompletten 7-köpfigen Kapelle an. Daniel Neumann – gegen Oldenburg im letzten Heimspiel Sechstbester einer geschlossen starken Mannschaft – wird am Samstag eine Pause erhalten. Für ihn darf sich Nico Witter beweisen.

Beim KC Einheit Schwerin wird man insbesondere auf die Topleute Michael Heerkloß, derzeit zweitbester Einzelspieler in Liga 1, und Ex-Lübecker Holger Trojahn achten müssen. Doch die Schweriner waren immer gute Gäste. In den acht Aufeinandertreffen in der Rhinstadt gab man bislang noch keinen Punkt an die Mecklenburger ab.

Da wird mit dem Brandenburger Rivalen von der Löcknitz am Sonntag doch ein anderes Kaliber erwartet. Zweimal bei neun Versuchen gelang es dem SVL, einen Punkt zu entführen. Auch wenn der letzte Punktverlust bereits 8 Jahre her ist, wird man den Gegner nicht unterschätzen. Das liegt vor allem am Neuzugang Mathias Metzdorf, der bis zum Sommer noch das 90er-Trikot überstreifte. Seine neue Heimbahn ist zwar ganz anders zu spielen, die Erinnerungen werden jedoch noch nicht ganz verblasst sein. Außerdem sind die Routiniers Frank Wilke und Norbert Witzel nie zu unterschätzen.

Doch man ist auch hier zuversichtlich. In den vergangenen 31 Heimspielen ging man immer mit drei Punkten von der Bahn. Der letzte Punktverlust datiert vom Oktober 2014. Damals konnte Hannover einen Punkt entführen.

Angesichts des Rückstands von zwei Punkten auf Union Oberschöneweide wird man auch den Blick gen Oldenburg und Kiel richten. Dass die Randberliner beide Spiele gewinnen werden, kann wohl ausgeschlossen werden.

 

Die Herren II des SV 90 müssen an beiden Tagen in die Bundeshauptstadt reisen. Als Tabellensiebter spielt man am Samstag gegen den Achten, Empor Brandenburger Tor, in der 2. Bundesliga, Staffel Süd/ Ost. Die Berliner sind ebenfalls Neuling. Vor zwölf Jahren spielten bereits die Herren I des SV 90 in Liga zwei gegen diesen Club.

Am Sonntag heißt dann der Gegner NKC 72 Berlin.  Die Neuköllner liegen mit einem Punkt mehr auf dem fünften Rang und haben bereits Erstligaerfahrung. Ziel der Rhinstädter ist es, an beiden Tagen um den Zusatzpunkt mitzuspielen, um weiter einen gesicherten Mittelfeldplatz zu belegen.

Bereits mit einem Punkt kann man sich, ob der guten Punktausbeute der ersten Heimspiele, weiter Luft im Klassenerhaltrennen verschaffen.

Veröffentlicht in Kegeln Herren 1
Sonntag, 12 November 2017 18:59

Zehn Holz fehlten zum Turniersieg

Beim letzten Turnier der Vorrundengruppe, Staffel 2 in der Landesliga der Damen hatte das SV 90-Quartett Heimspiel. Obwohl man bereits als Teilnehmer der Platzierungsgruppe feststand, wollte man das Heimturnier gewinnen. Am Ende fehlten nach 480 Würfen ganze 10 Holz zur Zielstellung. Nach dem Abschluss der beiden Vorrundengruppen geht es jetzt um den Klassenerhalt in der höchsten brandenburgischen Liga. Gegner für die Rhinstädterinnen neben der Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin werden nun Luckenwalde und Kablow sein. Von diesem Quartett werden dann die zwei besten Mannschaften in der Landesliga verbleiben, die anderen beiden Teams spielen dann in der neuen Serie in der Landesklasse.

Beim Abschlussturnier in Fehrbellin erspielte Anschieberin Meike Erdmann 840 Holz. Alle drei Konkurrenten konnten vorbei ziehen. Durchgangs- und Mannschaftsbeste wurde Viola Haseloff (Michendorf) mit 858 Holz. Carolin Jank (Luckau) und Bianca Kühn (Werder/Havel) folgten mit 849 und 844 Holz.

Nach Durchgang zwei konnte SV 90-Keglerin Manuela Dreßler mit dem Mannschaftsbestwert von 859 Holz ihr Team auf den zweiten Rang bringen. In Führung lag jetzt mit 13 Holz das Luckauer Quartett. Lena Wiesner erkämpfte mit 863 Holz Durchgangs- und Mannschaftsbestwert. Vier Holz hinter dem Gastgeber folgte Michendorf/ Seddin (Gaby Steinhaus - 837 Holz). Fünf Hölzer weniger in der Gesamtwertung hatte Werder/ Havel. Hier erspielte die Ex-Fehrbellinerin Julia Rothe 846 Holz.

Im vorletzten Durchgang folgte dann der große Auftritt von Sandra Sandow. Mit dem Tagesbestwert von 883 Holz brachte sie Werder/ Havel mit neun Holz in Führung. Auf Rang zwei lag jetzt Luckau (Sarina Manig - 852 Holz). Zehn Holz weniger in der Mannschaftswertung hatten die Heimspielerinnen (Kathrin Hildebrandt - 855 Holz). Schlusslicht war Michendorf/ Seddin. Hier hatte Angelika Lehnhardt bei ihren 120 Würfen 847 Holz im Wettkampfbuch.

Im letzten Durchgang wurde es noch einmal richtig spannend, denn alle vier Teams lagen in der Endabrechnung nur 20 Hölzer auseinander. Die Luckauerin Inken Käthner sicherte ihrem Team mit 851 Holz den Turniersieg und die Meisterrunde. Michéle Bombik kam nicht über 834 Holz hinaus, was jedoch am Ende noch für Rang zwei reichte. Ein Holz weniger in der Mannschaftswertung hatte das 90er Team. Mannschaftskapitän Sissy Wianke brachte 852 Holz in die Wertung. Für Michendorf/ Seddin beendete Angela Schirach mit dem Durchgangsbestwert von 853 Holz den Wettkampf, konnte den Gang in die Platzierungsrunde aber nicht mehr abwenden.

Für die Fehrbelliner Damen geht somit eine verkorkste Vorrunde zu Ende. Die Hoffnung auf bessere Auftritte in der Platzierungsrunde lebt dennoch.

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