Sonntag, 14 August 2016 17:55

SV 90-Kegler knacken Guinness-Rekord

Am Sonntag um 8.30 Uhr war es so weit. Der aktuelle "Guinness World Record" unter Rubrik "Highest pinfall in ninepin bowling in 24 hours by a team of 12" sollte auf der Fehrbelliner Kegelbahn geknackt werden. Damit lösten die Fehrbelliner Kegler ihr Versprechen ein, ein besonderes Highlight zum 800-jährigen Jubiläum des Stadtrechts durchzuführen.

90er Daniel Neumann ging zum elften Mal auf die Bahn, um in seinen zehn Minuten so viele Hölzer wie mögliche zu erspielen. Sein letzter Wurf sollte historischen Stellenwert bekommen. Mit dem 5662en Wurf des Wettkampfes zog man an Rekordhalter Wellmitz vorbei und hatte 42.235 Holz an der Videowand zu stehen. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Immerhin ging die Wettkampfzeit von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 12 Uhr.

Jeder der zwölf Fehrbelliner spielte weiter verbissen um die Hölzer und wollte das Endergebnis weiter hoch pushen. Nach dem letzten Wurf von Dirk Sperling, es war der insgesamt 6624 Wurf in den 24 Stunden, hatte man 49.392 Holz erkämpft. Damit lagen unglaubliche 7.158 Holz zwischen dem alten und neuen Rekord.

Jeder hatte alles gegeben, das konnte man nach Wettkampfende sehen. Immerhin hatten alle zwischen 525 und 579 Kugeln in dieser Zeit gespielt.

Bereits im ersten Durchgang konnte jeder Zuschauer sehen, dass das Team auf die Sekunde top fit war. Benjamin Münchow, Dana Vatter, Daniel Neumann, Tim Ladenthin, Sebastian Krause, Nico Witter, Kathrin Hildebrandt, Marco Koch, Dietmar Stoof, Sissy Wianke, Alexander Wolski und Dirk Sperling spielten alle 12 Durchgänge wie aus einem Guss. Jederzeit wurde der Durchgangsdurchschnitt der Wellmitzer von 294 Holz überboten. Fast in allen 144 Durchgängen stand eine drei vorne.


Höchstholz schaffte Dirk Sperling

Im elften Durchgang gelangen ihm in zehn Minuten 50 Würfe. Lohn waren 388 Hölzer. Aber auch die Rahmenbedingungen für alle Gäste waren vorbildlich. Auf zwei Bildschirmen wurde die Wettkampfdauer beziehungsweise die Spieldauer eines jeden Keglers angezeigt. Auf zwei weiteren Videowänden konnte man die aktuellen Wettkampfergebnissen verfolgen. Somit war man jederzeit auf Höhe des Wettkampfgeschehens.

Auch die Bahnanlage hielt der größten Herausforderung der Vereinsgeschichte stand. 33 Mitglieder bildeten das Organisationsteam. Ein Profi nahm den gesamten Wettkampf gemäß der Guinness-Richtlinien auf.

Nachdem 90er Dirk Sperling als letzter Kegler noch einmal von seinem Team und den Zuschauern lautstark angefeuert wurde, gab es den verdienten Lohn. Alle Aktiven mussten zur Siegerehrung nochmals durch die Halle auf die Bahn. Das Abklatschen nahm kein Ende. Jeder trug zu dieser Zeit bereits Stolz sein "Weltrekordler Shirt".  Heidrun Flemming und Sabine Wolski überreichten dem Team die Medaillen und den gestifteten Guinness-Pokal der Firma "LED-Helden".

Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck und SV 90-Vorsitzender Christoph Wolff ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, die neuen Weltrekordhalter zu beglückwünschen. Zum Abschluss gab es dann in der Halle sogar noch ein kleines Feuerwerk zu Ehren des neuen Guinness World Records.

Veröffentlicht in Kegeln
Donnerstag, 11 August 2016 19:06

SV 90 Kegler im Guinness-Fieber

An diesem Wochenende wird die Fehrbelliner Kegelhalle ihren größten Dauereinsatz in der 35-jährigen Vereinsgeschichte haben. Grund ist der Guinness-Weltrekordversuch der Fehrbelliner Kegler. Dieser soll am Samstag um genau 12 Uhr in der heimischen Sportstätte starten. Eine unglaubliche Herausforderung für die Kegeltechnik und das 12-köpfige 90er Team steht an.


Dana Vatter, Sissy Wianke, Kathrin Hildebrandt, Tim Ladenthin, Marco Koch, Dirk Sperling, Sebastian Krause, Benjamin Münchow, Daniel Neumann, Nico Witter, Dietmar Stoof und Alexander Wolski werden versuchen, in den kommenden 24 Stunden mehr als 42.234 Hölzer zum Fallen zu bringen.

Auf der Bahn 3 wird jeder Kegler des Teams im Wechsel jeweils exakt 10 Minuten kegeln. Schnelligkeit, Zielgenauigkeit und natürlich Ausdauer sind dann für jeden das oberste Gebot. Bisher hat das Team nur in kleinen Gruppen über mehrere Stunden trainiert. Besonders schwer war es bisher für jeden, den richtigen Wurfrhythmus für die zehn Minuten zu finden, um auf eine hohe Gesamtholzzahl zu kommen. Rekordhalter Wellmitz kam bei seinem Spiel pro 10 Minuten auf einen Schnitt von fast 294 Hölzer (über 24 Stunden gerechnet). 

Nach der Sportordnung hat ein Spieler für 10 Würfe maximal vier Minuten Zeit. Somit würde man rein rechnerisch auf 25 Würfe in den zehn Minuten kommen. Für den Weltrekord wäre aber eine Schlagzahl zwischen 40 und 45 Würfen nötig. Die letzte Trainingseinheit soll am Freitagabend starten. Erst beim Weltrekordversuch wird man dann im kompletten Team spielen. Am Sonntag um 12 Uhr müssen dann mehr als die besagten 42.234 Holz in der Halle gefallen sein. Dann würden die Fehrbelliner den zwei Jahre alten Guinnessrekord des SV Wellmitz überbieten. Jeder Spieler wird dann nicht nur 24 Stunden ohne Schlaf sein, sondern auch jeweils um die 500 Würfe in den Knochen haben, so dass dann insgesamt ca 6000 Kugeln auf der Bahn gespielt worden sind.


Natürlich kommt es nicht nur auf die Akteure an, sondern auch das Organisationsteam wird im Dauereinsatz sein. 33 Kegler werden für alle Aufgaben benötigt um die Guinness Vorgaben und den Wettkampf abzusichern. Von Guinness wird unter anderem gefordert, den kompletten Wettkampf digital aufzunehmen. Dies wird für die 90er ein Profi übernehmen. Weiterhin müssen Zeugen vorhanden sein, die jeweils nach vier Stunden ausgetauscht werden müssen und natürlich muss alles genau in einem Protokollbuch dokumentiert werden. Weiterhin werden für die 24 Stunden Schreibkräfte benötigt. Zwei Techniker stehen für die Bahn zur Verfügung. Der Grill wird ebenfalls im Dauereinsatz sein. Außerdem wird es Salate und selbstgebackene Kuchen geben, die im Vorfeld von den Vereinsmitgliedern zubereitet werden.


Natürlich hoffen die 12 Kegler während der 24 Stunden auf zahlreiche Besucher, die dieses besondere Highlight zum 800 Jubiläum des Stadtrechts von Fehrbellin begleiten und das Team anfeuern. Spannend wird es dann am Sonntagvormittag, dann wird sich entscheiden, ob es einen neuen Guinness World Record geben wird und die Sektkorken knallen können.


Auch die Medien wollen präsent sein. Bereits im Vorfeld will Antenne Brandenburg am Samstagvormittag die erste Live-Schalte in die Bundesligahalle durchführen. Am Sonntagvormittag will man dann sogar beim Zieleinlauf vor Ort über dieses Sportereignis berichten. Damit die sportbegeisterten Gäste nichts in Rio verpassen, werden auch diese Entscheidungen live zu sehen sein.

Veröffentlicht in Kegeln