Montag, 31 Oktober 2016 21:24

Heidrun Flemming zum Ehrenmitglied ernannt

Alle fünf Jahre feiern die Kegler des SV 90 Fehrbellin die Gründung der Sektion (7. November 1951) etwas größer. Am Samstag fand dazu in der Linumer "Storchenklause" die Festveranstaltung zum 65. Gründungstag der Fehrbelliner Kegler statt. Nach einem kurzen Rückblick durch Sektionsleiter Peter Wolski gab es erst einmal am Büffet eine Stärkung. Traditionell wurden dann Sportkameraden mit einem Präsent für langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Das Trio Meike Erdmann, Annekatrin Münchow und Henrik Protze ist mittlerweile seit 10 Jahren Teil der Fehrbelliner Keglerfamilie. Fünf Jahre länger die Kugel bei den 90er in der Hand haben bereits Dana Vatter, Liane und Bernd Bujack sowie Markus Gorges und Manuela Dreßler. Besondere Freude gab es dann bei Ruth Scholz. Sie konnte nicht nur die 40-jährige Mitgliedschaft feiern, sondern erhielt als Zugabe die Ehrennadel des DBKV in Gold. Für Gunter Fickinger war es sogar die 45 jährige Mitgliedschaft.

Nach einer ersten kurzen Tanzeinlage gab es weitere Ehrungen. Diesmal für aktive Vereinsarbeit. Christian Nußbaum und Günther Renkel erhielten ein Präsent für ihren Einsatz bei der diesjährigen Modernisierung der Sportstätte. Der dritte im Bunde, Michael Bindig, betreut seit elf Jahren die Fehrbelliner Kegeltalente.

Thomas Krieglstein, Geschäftsführer des KSB Neuruppin, und Hans-Jürgen Franke, zuständig für Ehrungen und Auszeichnungen, ehrten anschließend die Sportkameraden Sebastian Krause (Silber), Evelin Hildebrandt, Bernd Bujack sowie Manuela und Jens Dreßler (jeweils Gold) für aktive Vereinsarbeit mit der Ehrennadel des KSB. Alle erhielten weiterhin als Dankeschön auch ein Präsent durch die Sektion.

Nach der nächsten Tanzrunde folgte dann Teil drei der Ehrungen. Jetzt wurden Sportkameraden geehrt, die in den letzten fünf Jahren bei den deutschen Meisterschaften auf dem Siegerpodest standen beziehungsweise in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurden. Geehrt wurden mit einem Präsent Meike Erdmann, Sissy Wianke, Markus Ringgenberg, Henrik Protze, Dirk Sperling, Mathias Metzdorf, Alexander Wolski, Benjamin Münchow, Nico Witter, Sebastian Krause und Dietmar Stoof.

Nun bedankte sich der Sektionsleiter noch bei seinen Vorstandmitgliedern Helmuth Hildebrandt, Guido Katschke, Sabine Wolski, Ruth Scholz, Heidrun Flemming und Birgit Protze mit einem Geschenk. Die Vorstandsmitglieder Günther Speer (Bronze), Andreas Schubert (Silber) und Liane Bujack (Gold) erhielten durch den KSB die Ehrennadel überreicht.

Zum Abschluss folgte dann noch ein besonderes Highlight. Die Sportkameradin Heidrun Flemming wurde aufgrund ihrer Verdienste um den Fehrbelliner Kegelsport durch die 90er Vorstandsmitglieder Susann Döring und Ursula Kollat zum "Ehrenmitglied des SV 90 Fehrbellin" ernannt.

Danach folgte die große Tombola mit Glücksfee "Daniel" inklusive Tauschbörse. Zwischendurch wurde immer wieder das Tanzbein geschwungen beziehungsweise das Programm der "Lentzker Luchdrosseln" sorgte für Stimmung und Erheiterung. Bis zum Sonntagmorgen wurde dann der "Renteneintritt der Fehrbelliner Kegler" standesgemäß weiter gefeiert.

 

 

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Sonntag, 08 Juni 2014 01:00

Faustball vom Wochenende - Landesklasse

Am vergangenen Sonntag bestritt die neugebildete zweite Mannschaft des SV 90 Fehrbellin mit einem Großteil von jungen Spielern ihren ersten Landesklassenspieltag auf der heimischen Faustballanlage in Fehrbellin. Gegen die Gäste aus Rangsdorf und Hennigsdorf, mit Hin- und Rückrunde musste man mit einem Sieg auskommen.

Im ersten Spiel mussten die Rhinstädter gegen Rangsdorf III ins Spielgeschehen eingreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand man nicht so recht ins Spiel und musste den ersten Satz abgeben. Durch eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen im zweiten Satz ermöglichten die Fehrbelliner den Satzausgleich. Auch im Tiebreak behielt man die Nerven und konnte einen Sieg verbuchen. Gegen die zweite Vertretung aus Hennigsdorf fand man auf Fehrbellinerseite zunächst kein entscheidendes Druckmittel, um die Hennigsdorfer in Schach zu halten. So wurde das Spiel 2:0 nach Sätzen verloren. Im Rückspiel gegen die Rangsdorfer entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Keines der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Nach einem Vorsprung im zweiten Satz schlichen sich kleine Unachtsamkeiten ein und somit konnte man den entscheidenden dritten Satz nicht erzwingen. Der erste Satz im Rückspiel gegen Hennigsdorf II spiegelte den Spielverlauf aus dem ersten Spiel wieder. Auch der zweite Satz fand keine Besserung und schließlich mussten sich die Rhinstädter in beiden Sätzen geschlagen geben.

Im Moment befindet sich die junge Mannschaft noch in der Findungsphase. In den nächsten Trainingseinheiten wird man die Zeit dazu nutzen, um das Potenzial der Mannschaft weiter voran zu bringen und dann mit einer erneuten Leistungssteigerung am zweiten Spieltag in drei Wochen in Jüterbog gegen die weiteren Teams zu überzeugen.

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Auch zu Pfingsten haben die Nachwuchskegler nicht die Kegelkugel aus der Hand gelegt. Von Freitag bis Sonntag wurden in Lüneburg die deutschen Meisterschaften im Einzel- und Mannschaftswettwerb ausgetragen. Auch Ruppiner Nachwuchstalente konnten sich für die deutschen Titelkämpfe qualifizieren. In drei der vier Mannschaftsentscheidungen waren die Ruppiner am Start.

Am Freitag ging die männliche B-Jugend an den Start. Mit 3341 Holz kam man auf einen guten sechsten Rang. Fürs Team spielten Bruno Wilde (Fontane Spatzen) 835 Holz, Perry Baars (BBC 91 Neuruppin) 849 Holz, Paul Hilker (SV 90 Fehrbellin) 833 Holz und Felix Johl (Spatzen)/ Anton Hundt (BBC 91) 824 Holz. Zur Medaille fehlten 21 Hölzer. Bronze ging mit 3362 Holz an Bremervörde. Gold und Silber holten sich mit 3375 beziehungsweise 3374 Holz Hamburg vor Husum.

Am Samstag gingen dann die A-Jugendmannschaften auf Medaillenjagd. Nur fünf Holz fehlte nach 480 Würfen der männlichen A-Jugend zum Podestplatz. Mit 3634 Holz kam man trotz sehr guter Mannschaftsleistung auf den undankbaren vierten Platz. Für das OPR-Quartett erspielten Markus Ringgenberg (SV 90) 919 Holz, Marc Pöthke (BBC 91) 910 Holz, Henrik Protze (SV 90) 900 Holz und Felix Rosenow (Kyritz) 905 Holz. Deutscher Meister wurde Berlin (3665) vor Barnim (3645) und Nordenham/ Oldenburg (3639).

Bei der weiblichen A-Jugend belegte man mit 3618 Hölzern den sechsten Rang. 16 Holz mehr hatte Husum, die damit Bronze gewannen. Sieger wurde Berlin mit 3666 Holz vor Peine, die 3646 Holz fallen ließen. Für die Kreisauswahl kam das Fehrbelliner Trio Annekatrin Münchow (912), Meike Erdmann (933) und Mareike Dietrich (866) sowie die Kyritzerin Carolin Kanter (907) zum Einsatz.

Danach wurden die Vorläufe im Einzel ausgetragen. Unter den Teilnehmer war auch Carolin Kanter. Für den Endlauf musste man unter die besten Zwölf kommen. Mit 902 Holz schaffte sie den 11. Rang und war damit im Finale. Bei der männlichen A-Jugend hatte man sogar drei Spieler am Start. Der Landesranglistenerste Markus Ringgenberg konnte mit 916 Holz den 9. Rang erkämpfen. Felix Rosenow kam mit 899 Holz auf den 14. Platz. Für das Finale musste man 909 Holz im Ergebnisbuch haben, aber da zwei Spieler ihr Startrecht nicht wahrnehmen konnten, rückte er ins Finale nach. Landesmeister Marc Pöthke belegte mit 883 Holz den 22. Platz und schied damit aus.

Am Sonntag folgten dann die Endläufe in den vier Altersklassen. Das Kyritzer Talent Carolin Kanter konnte im Finale mit 909 Hölzer einen sehr guten 7. Platz erkämpfen. Deutsche Meisterin wurde die Husumerin Annika Heins (941) vor Claudia Raddatz (Dahme-Spreewald) mit 935 Hölzer. Bronze ging mit 919 Holz an Laura Gawenda (Jever), die sich erst im Stechen 81:80 gegen die Hamburgerin Melina Heyer durchsetzen konnte. Danach folgte das männliche A-Jugend Finale. Obwohl Markus Ringgenberg (918) und Felix Rosenow (911) groß aufspielten, reichte es am Ende nicht ganz für einen Podestplatz. Der Fehrbelliner wurde zusammen mit dem Klosterfelder Theo Lorenz, der die gleiche Holzzahl erspielte, geteilter Vierter. Der Kyritzer folgte auf Sechs. Gold ging mit 942 Holz an den Mecklenburger Felix Grill. Vizemeister wurde der Berliner Timo Koch (939) vor dem Uelzener Dominik Boehnke (933).

Trotz der beiden unglücklichen vierten Ränge hatte Markus Ringgenberg nach der Siegerehrung noch sein persönliches Erfolgserlebnis. Zusammen mit Clubkameradin Meike Erdmann und Felix Rosenow wurde er durch die Nationaltrainer in den deutschen Kader für das nächste Länderspiel berufen.

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Am Samstag wurde auf der Achtbahnenanlage von Motor Hennigsdorf der diesjährige Landesstützpunktpokal der Nachwuchskegler in acht Altersklassen ausgetragen. Landesstützpunkttrainer Sven Kämpfe (Seedorf) hatte dazu die Clubs der Nordkreise geladen. Aus dem Landkreis OPR nahmen insgesamt zehn Kegler von Schwarz-Weiß Kyritz und acht Kegler des SV 90 Fehrbellin teil. Die Kyritzer konnten zwei Podestplätze erspielen, der 90er Nachwuchs erreichte vier das Stockerl.

Gespielt wurden in jeder Altersklasse jeweils 120 Würfe. Beim Wettkampf der weibliche B-Jugend gelang der Kyritzerin Diana Utanov mit 799 Holz ein beachtlicher zweiter Platz. Gold und Bronze gingen nach Klosterfelde. Monique Kabisch siegte mit 806 Holz. Clubkameradin Michelle Kabisch hatte zwar die gleich Holzahl wie die Kyritzerin, im Stechen fehlte ihr dann aber ein Holz. Die weiteren Platzierungen 4. Annika Koch (774), 6. Patricia Maier (768), 7. Xenia Kube (765), 11. Doreen Weigelt (756), 14. Lea Hain (626) alle Kyritz.

Bei der männlichen B-Jugend konnte sich der Fehrbelliner Paul Hilker mit 788 Holz die Bronzemedaille erkämpfen. Sein junger Clubkamerad Dennis Ebert kam mit 721 Holz auf den 14. Platz. Turniersieger wurde der Eberswalder Axel Völter mit 796 Holz vor dem Brieselanger Morten Napiralla mit 793 Holz.

Bei der weiblichen A-Jugend ging Silber und Bronze ins Ruppiner Land. Carolin Kanter (Kyritz) ließ 879 Holz fallen, Meike Erdmann hatte sechs Holz weniger. Beste Holzsammlerin wurde Carolyn Kettel mit 886 Holz. Die weiteren OPR-Starter: 4. Jasmin Simon (Kyritz/ 859), 6. Sophia Speer (830), 7. Annekatrin Münchow (829), 8. Mareike Dietrich (822, alle SV 90).

Auch bei der männlichen A-Jugend gab es Bronze für den SV 90. Marcus Ringgenberg hatte 884 Holz im Wettkampfbuch. Gold und Silber holten sich mit 897 und 889 Holz der Brieselanger Patrick Voll und der Falkenseer Fabian Streich. Der zweite OPR-Kegler Nick Ruppert (Kyritz) kam mit 843 Holz auf den 10. Rang.

Auch in den beiden Juniorenentscheidungen gab es noch einmal Podestplätze. Jeweils Silber ging an die Fehrbellinerin Julia Rothe (843) und den Kyritzer Michael Gollmer (837). Turniersieger wurden Karen Völter (863) aus Eberswalde und Sebastian Voll (870) aus Brieselang. 

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Die 78 Bohlekegler des SV 90 Fehrbellin konnten in der abgelaufenen Saison zahlreiche sehr gute Platzierungen erkämpfen. Gleich zum Saisonanfang gab es im dänischen Odense einen Paukenschlag. Sebastian Krause und Dirk Sperling schafften den Sprung bis ins Europacupfinale. Bis zur letzten Bahn war für beide alles drin. Am Ende konnte Sebastian Krause Jubeln. Er holte den zweiten Europacupsieg nach Fehrbellin. Clubkamerad Dirk Sperling musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Nur einen Monat später gab dann Clubkamerad Benjamin Münchow erfolgreich sein Debüt in der deutschen Juniorennationalmannschaft.

Auch in den Punktspielen der sechs Herren- und drei Damenmannschaften spielten alle Teams in ihren Klassen sehr erfolgreich um die Hölzer. In der 1. Bundesliga konnte die Herren I hinter Dauermeister Kiel und vor dem Rekordmeister Hannover zum zweiten Male die deutsche Vizemeisterschaft erkämpfen. Das Landesligasextett schaffte den Sprung in die Meisterrunde und verfehlte hier nur knapp den Medaillengewinn. Das dritte Team holte sich den Kreismeistertitel und konnte dann bei den Aufstiegsspielen, die in der Bundeshauptstadt stattfanden, sogar den Aufstieg zur 2. Landesklasse feiern. Knapp die Titelverteidigung verpasst haben die Herren IV in der 1. Kreisklasse. Am Ende wurde man zweiter, Platz eins ging an die Fontane Spatzen Neuruppin I. In der 2. Kreisklasse kämpften gleich zwei Teams um die Punkte. Die Herren V holten sich überlegen den Staffelsieg und denHerren VI gelang ein hervorragender dritter Rang.

Aber nicht nur die Herren zeigten Topleistungen. Auch die Damen hatten Siege im Heimgepäck. Die erste Damenvertretung wurde in der Landesklasse Staffelsieger. Bei dem folgenden Aufstiegsspiel zur Landesliga holten sie auch in Berlin den Sieg und werden somit in der kommenden Saison wieder in der höchsten brandenburgischen Liga auf Punktejagd gehen. Das zweite Frauenteam war auch in diesem Jahr in der Kreisliga nicht zu schlagen. Seit 1996 geht der Titel nun schon in die Rhinstadt. Die Damen III beendeten das Wettkampfjahr mit dem dritten Rang.

Aber auch in den Einzelentscheidungen konnten die 90er so manchen Titel abräumen. 7x Gold, 3x Silber und 3x Bronze gab es bei den Kreismeisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed. Bei den Landesmeisterschaften konnten dann Benjamin Münchow (Junioren) und Sebastian Krause (Herren) Gold holen. Dazu gab es noch zwei Bronzemedaillen. Bei den deutschen Meisterschaften in Lüneburg schaffte mit Benjamin Münchow, Alexander Wolski und Sebastian Krause ein 90er Trio den Sprung in die Finalrunde. Nur denkbar knapp verfehlte man den Podestplatz.

Jeweils zwei Landesmeistertitel gab es auch bei den brandenburgischen Landesmeisterschaften im Dreibahnenspiel, die in Wolfsburg ausgetragen wurden. Benjamin Münchow und Dirk Sperling holten sich den Titel in ihrer jeweiligen Altersklasse. Dazu gab es noch zwei Bronzemedaillen.

Doch nicht nur im SV 90-Trikot spielten die Rhinstädter erfolgreich. Auch im Kreis- und Landesauswahltrikot gab es zahlreiche Erfolge. So konnte die Herrenkreisauswahl, alle Spieler kamen aus dem Bundesligakader, jeweils Landesmeister im Bohlekegeln und im Dreibahnenspiel werden. Silber holte die Herren A im Dreibahnenspiel. 90er Günther Speer spielte hier mit einem BBC-Trio erfolgreich zusammen. Bei den Damen holte sich dann das 90er Trio Sissy Wianke, Anika Stefanowske und Paulin Rothe mit BBC 91-Keglerin Nicole Liebert im Bohlekegeln die Vizemeisterschaft.

Auch die Nachwuchskreisauswahl der weiblichen A-Jugend konnte sich über Gold freuen. Zum erfolgreichen Team gehörten die 90er Meike Erdmann, Annekatrin Münchow sowie Mareike Dietrich. Nachwuchstalent Meike Erdmann gelang dazu im brandenburgischen Auswahltrikot der Gewinn der Bronzemedaille beim Deutschlandpokal.

Des Weiteren wurde im Behindertensportkegeln kräftig abgeräumt. In den Kegelsportarten Bohlekegeln, Schere und Classic konnte man bei den Landesmeisterschaften 6x Gold, 3x Silber und 1x Bronze erkämpfen. Höhepunkt war der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Bohlekegeln in Brunsbüttel am letzten Juniwochenende von Eva Kindermann.

Nicht nur im Wettkampfbereich waren die 90er aktiv. So gab es unter anderem auf der Bundesligaanlage in diesem Jahr bereits die 6. Auflage des Kegelturniers der vier Behinderteneinrichtungen der Gemeinde Fehrbellin sowie die 13. Auflage des Fehrbelliner Jugendturniers. Beim größten deutschen Jugendturnier waren auch in diesem Jahr wieder mehr als 100 Kegler und Betreuer aus fünf Bundesländern drei Tage lang zu Gast in der Rhinstadt.

Lange Zeit zum Ausruhen haben die 90er aber nicht. Bereits im September warten die ersten Saisonhöhepunkte auf die Rhinstädter. Das Bundesligateam muss in Hannover (21.09.) und Halstenbek (22.09.) antreten. Außerdem werden Fehrbelliner im Landesauswahltrikot bei den Ländervergleichsspielen der Damen und Herren in Lüneburg (14./ 15.09.) und beim Nationencup (27.-29.09.) - Nachfolge-Wettbewerb des Europacups -  in Stralsund um die Hölzer spielen. Die Vorbereitung des Bundesligakaders beginnt mit einem Trainingslager vom 23. bis 25. August, in dessen Rahmen es am Samstag einen ersten Test auf der Heimbahn gegen den Zweitligisten aus Ilsenburg kommen wird. 

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Von Freitag bis Sonntag wurden in Neumünster die diesjährigen deutschen Jugendmeisterschaften im Bohlekegeln ausgetragen. Über die brandenburgischen Meisterschaften konnten sich in drei Entscheidungen Nachwuchskeglerinnen des Landkreises für die deutschen Titelkämpfe qualifizieren.

Am Freitag wurde die Vorrunde im Einzel ausgetragen. 24 A-Jugendspielerinnen kämpften um den Einzug in das Finale. SV 90 Nachwuchskeglerin Meike Erdmann, Ranglistenerste der Märkerinnen, belegte mit 859 Holz den 13. Platz. DreiHolz mehr wären für Rang 12 und die damit verbundene Finalteilnahme nötig gewesen. Nur ein Holz hinter ihr lag Landesmeisterin Michelé Bombik (Neu-Plötzin). Zwar verfehlten beide damit knapp die Endrunde, Trostplaster war wenigstens, dass beide mit ihren Platzierungen Startplätze für Brandenburg für die nächsten deutschen Titelkämpfe holten. Deutsche Meisterin wurde die Berlinerin Christin Schulz mit 888 Holz. Silber und Bronze gingen an Annika Heins (Husum) und Laura Gawenka (Jever) mit 887 und 886 Holz.

Im Wettkampf der weiblichen B-Jugend zeigte BBC 91 Nachwuchstalent Jessica Schwarz ihr ganzes Können. Mit starken 784 Holz und Rang sechs schaffte sie den Einzug in das Finale. Am Sonntag zeigte sie dann, dass ihre Leistung von der Qualifikation keine Eintagsfliege war. Mit 779 Holz belegte sie einen hervorragenden 8. Platz. Deutsche Meisterin wurde hier die Brandenburgerin Monique Kabisch (Klosterfelde) mit 814 Holz bei 120 Würfen. Platz zwei und drei erkämpften sich mit 800 und 795 Holz Emily Fischer (Rostock) und Jula Tropschug (KKBVHarz).

Am Samstag folgten dann die vier Mannschaftsentscheidungen. Im Wettkampf der weiblichen A-Jugend ging die OPR-Kreisauswahl als brandenburgischer Meister an den Start. Mit 3406 Holz belegte das Quartett um Betreuerin Paulin Rothe (SV 90 Fehrbellin) den undankbaren vierten Rang. Anschieberin Annekatrin Münchow (Fehrbellin) brachte 847 Holz in die Wertung. Die beiden Kyritzerinnen Jasmin Simon und Carolin Kanter ließen 828 und 872 Holz fallen und Meike Erdmann spielte als Schlusskeglerin 859 Holz. Deutsche Meister wurden Cuxhaven (3478) vor Berlin (3475) und Husum (3455).

Nach der Siegerehrung gab es für zwei Ruppinerinnen doch noch Jubel. Meike Erdmann und Carolin Kanter wurden auf Grund ihrer gezeigten Leistungen in der abgelaufenen Saison in den Kader der A-Jugend-Nationalmannschaft berufen. Ihre Spitzenposition zeigten die Brandenburger Nachwuchskegler auch in Neumünster. In den acht Entscheidungen konnten 3x Gold, 2x Silber und 2x Bronze erkämpft werden. Insgesamt acht Kegler erhielten Einladungen für das Kadertraining der vier Jugendnationalmannschaften.

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80 Nachwuchskegler des Landes Brandenburg kämpften am Wochenende in Rüdersdorf vier Altersklassen um die brandenburgische Meisterschaft sowie die Fahrkarten für die deutschen Meisterschaften Anfang Juni in Neumünster. Unter den Teilnehmern waren auch neun Nachwuchstalente des Ruppiner Landes, die sich über die Kreismeisterschaften beziehungsweise Landesrangliste für das Finale qualifizierten können. Mit zwei Silbermedaillen konnte man die Heimreise antreten. Die Kyritzerin Carolin Kanter und BBC 91-Keglerin Jessica Schmidt konnten sich über die Vizemeisterschaft freuen. Für das BBC-Talent gab es dazu noch das Neumünster-Ticket. Ebenfalls bei den Deutschen dabei ist die Fehrbellinerin Meike Erdmann, die im Vorfeld die Landesrangliste gewann.

Am Samstagvormittag spielte als erste die männliche A-Jugend um die Hölzer. Einziger OPR-Kegler war der Fehrbelliner Markus Ringgenberg. Mit 828 Holz bei 120 Würfen musste er sich mit Rang 17 zufrieden geben. Landesmeister wurde der Eberswalder Christopher Penz mit 894 Holz. Silber und Bronze wurden erst im Stechen vergeben. Der Brieselanger Patrick Voll und der Perleberger Titelverteidiger Nico Kanthak hatten jeweils 890 Holz erspielt. Im Stechen hatte dann der Brieselanger mit 75:71 Holz das bessere Ende für sich.

Am Samstagnachmittag musste dann die weibliche A-Jugend um die Hölzer spielen. SV 90-Keglerin Meike Erdmann hatte durch den Gewinn der Landesrangliste ihr Neumünster-Ticket sicher. Trotzdem wollte sie natürlich einen Podestplatz erkämpfen. Mit 858 Holz musste sie sich mit dem 6. Rang zufrieden geben. Eng ging es um den Titel zu. Nur zwei Hölzer trennten die ersten Vier. Mit 875 Holz holte sich Michéle Bombik (Neu-Plötzin) die Goldmedaille und das einzige noch zu vergebende Ticket. Mit jeweils 874 Holz mussten auch hier, mit der Kyritzerin Carolin Kanter und der Rathenowerin Carolyn Kettel, zwei Keglerinnen ins Stechen. Mit 74:69 Holz holte sich die Kyritzern die Vizemeisterschaft. Die beiden OPR-Starterinnen Jasmin Simon (Kyritz) und Annekatrin Münchow (SV 90) belegten mit 840 und 827 Holz den 11. und 14. Platz.

Am Sonntag spielte dann die B-Jugend (10-14 Jahre) um die Podestplätze. Bei der männlichen B-Jugend belegte der Kyritzer Nick Ruppert mit 806 Holz den 8. Rang. Landesmeister wurde der Perleberger Ricardo Grimm (830) vor dem Luckauer Tobias Radigk (829) und dem Beeskower Dustin Lehmann (825).

Bei der weiblichen B-Jugend ging ein OPR-Trio an den Start. Sophia Speer (SV 90) musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Stark auf spielte BBC-Talent Jessica Schmidt. Mit 807 Holz wurde sie Vizelandesmeisterin. Als Zugabe gab es das Neumünster-Ticket. Mit zwei Hölzern mehr gewann die Eberswalderin Jessica Fleischer den Titel. Bronze ging mit 798 Holz an Sarah Lieske (Brieselang). Die beiden Kyritzerinnen Doreen Weigelt und Diana Utanov erspielten mit 769 und 699 Holz die Plätze 11 und 18.

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Auf den Kegelbahnen in Neuruppin am Rheinsberger Tor und in Fehrbellin wurde am Wochenende der dritte Spieltag der Landesvereinsmannschaftmeisterschaften in der weiblichen Jugend ausgetragen. Gleichzeitig zählten die Einzelergebnisse für die Landesrangliste. Neben den Medaillen in den Mannschaftentscheidungen geht es ebenfalls um die Tickets für die deutschen Titelkämpfe. Im Einzel sind die Ranglistenersten direkt für die DM qualifiziert, für die weiteren Teilnehmer geht es um die Fahrkarten für die brandenburgischen Meisterschaften, um sich dann doch noch das Ticket für die deutsche Meisterschaften zu sichern.

Weibliche B-Jugend (10-14 Jahre): Bei den jüngsten Ruppiner Nachwuchskeglerinnen belegte OPR I mit 2581 Holz den zweiten Platz. Das zweite Team wurde Fünfter. Tagessieger wurde die Auswahl von Dahme-Spreewald mit 2606 Holz. Sie stellten mit Josephine Rodig (686) die Tagesbeste.  Für OPR I erkegelte Doreen Weigelt 625 Holz. Patricia Maier und Sophia Speer brachten 630 und 661 Holz in die Wertung. Jessica Schmidt wurde mit 665 Holz Mannschaftsbeste. Tabellenführer Barnim belegte mit 2575 Holz den dritten Rang.

Für OPR II kamen 2377 Holz in die Wertung. Hier trugen Anika Koch (606), Pia-Shary Kräft (581), Xenia Kube (555) und Diana Utanov (635) das Auswahltrikot. Nach drei von insgesamt sechs Turnieren liegen OPR I (24 Punkte) und OPR II (17 Punkte) auf den Plätzen drei und fünf. Die beiden besten Teams werden Brandenburg bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Mit jeweils 28 Punkten liegen zurzeit Dahme-Spreewald und Barnim vorne. In der Landesrangliste führt Monique Kabisch mit 296,5 Punkten. Beste Ruppinerin ist Jessica Schmidt. Mit 286 Punkten liegt sie auf einem sehr guten dritten Rang.

Weibliche A-Jugend (15-18 Jahre): Auf der Fehrbelliner Kegelbahn kam es für die OPR-Auswahl zum dritten Duell gegen Oder-Spree. Beide Mannschaften stehen sich insgesamt viermal gegenüber. Der Gesamtsieger wird als Landesmeister bei der DM starten. Da die beiden ersten Duelle klar an die Ruppinerinnen gingen, wollte man in Fehrbellin die vorzeitige Entscheidung schaffen. Es wurde eine klare Angelegenheit. Hinzu kam, dass das Oder-Spree Quartett ohne Auswechselspielerin anreiste. Da sich im zweiten Durchgang Josephine Jeschke noch verletzte, war die Entscheidung gefallen. Letztlich ging das Duell mit 2737:2351 Holz an die Gastgeberinnen. Damit steht es in der Gesamtwertung 3:0 für die Ruppinerinnen und das letzte Turnier in Luckau (24.3.) ist nur noch Formsache. Für die Ruppiner kamen in Fehrbellin Annekatrin Münchow auf 689 Holz. Jasmin Simon und Carolin Kanter ließen bei ihren 100 Würfen 665 und 682 Holz. Mannschaftsbeste wurde Meike Erdmann mit 701 Holz. Turnierbestwert waren die 715 Holz der Eberswalderin Anne Riedel, die als Einzelspielerin am Start war. In der Landesrangliste streiten sich vor dem Finale in Luckau drei Spielerinnen um den Sieg in der Landesrangliste. SV90 Keglerin Meike Erdmann führt mit 295 Punkten vor der Rathenowerin Carolyn Kettel (294,5) und der Neu-Plötzinerin Michèle Bombik (292,5).

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Auf den Kegelbahnen in Eberswalde und Beeskow wurde der zweite Spieltag der Landesvereinsmeisterschaften der weiblichen Nachwuchskegler ausgetragen. Am Samstag spielten die jüngsten Teams (10-14 Jahre) in Beeskow um die Hölzer. OPR I konnte mit 2495 Holz den dritten Platz erkämpfen. Auch in der Gesamtwertung liegt man jetzt auf diesem Rang. Für OPR I erkegelten Patricia Maier 649 Holz, Pia-Shary Kräft und Jessica Schmidt brachten 556 und 650 Holz in die Wertung und Schlusskeglerin Sophia Speer ließ 640 Holz fallen. Auf den zweiten Rang kam die Kreisauswahl Dahme-Spreewald die insgesamt 2510 Holz im Wettkampfprotokoll hatte. Turniersieger wurde wie am ersten Spieltag die Auswahl von Barnim mit sehr guten 2586 Hölzern. Das Barnimer Team stellte auch die beste Einzelspielerin. Michelle Kabisch kam bei ihren 100 Würfen auf 653 Holz. Das zweite OPR-Quartett kam mit 2300 Holz auf den vierten Rang. Hier spielten Annika Koch 614 Holz, Xenia Kube kam auf glatte 600 Hölzer und Doreen Weigelt sowie Lea Hain erkegelten 619 und 467 Hölzer. In der Gesamtwertung liegt OPR II damit auf dem fünften Turnierplatz.

Bei der weiblichen A-Jugend (15-18 Jahre) spielen nur die Auswahlteams von Oder-Spree und OPR um die brandenburgische Landesmeisterschaft. Das erste Turnier, bei dem Oder-Spree Heimvorteil hatte, konnten die Ruppiner für sich entscheiden. Nun folgte auf der neutralen Bahnanlage in Eberswalde der zweite Streich. Mit 2772:2653  Holz ging auch dieser Wettkampf an die Ruppiner. Damit hat man beste Aussichten auf Gold und das Ticket für die DM.

Für das Siegerteam kamen Annekatrin Münchow auf 686 Holz. Jasmin Simon musste sich zwar mit 632 Holz zufrieden geben, dafür brachte aber ihre Clubkameradin Carolin Kanter 705 Holz in die Wertung. Höhepunkt waren aber die 749 Holz von Meike Erdmann. Diese Holzzahl war nicht nur Höchstholz des Spieles, sondern auch Bestwert aller Einzelspieler der Landesrangliste an diesem Tage. Das zweitbeste Ergebnis ging mit 736 Holz an Carolyn Kettel aus dem Landkreis Havelland.

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Samstag, 12 Januar 2013 01:00

Trotz Rang vier Staffelsieg fast perfekt

Das Landesklassenteam der Damen des SV 90 Fehrbellin musste sich am vorletzten Spieltag auf der Oranienburger Kegelbahnanlage mit dem vierten Platz zufrieden geben. Trotzdem ist der Staffelsieg so gut wie perfekt. Vor dem letzten Spieltag, der zudem Heimturnier ist, liegt das 90er Quartett mit drei Punkten Vorsprung vor der zweiten Vertretung der Spielgemeinschaft Eberswalde.

Auf den schwerbespielbaren Bahnen des Oranienburger KC spielte erstmals für die Rhinstädterinnen die 15 jährige Annekatrin Münchow. Sie sprang für ihre gleichaltrige Clubkameradin Meike Erdmann ein, die auf Klassenfahrt war. Mit 806 Holz löste sie ihre Aufgabe sehr gut. Die anderen drei Teams begannen mit 827 Holz (Eggersdorf), 822 Holz (Eberswalde) und 820 Holz (Oraninenburg). Auch in den nächsten beiden Runden schaffte es keine Keglerin, eine rote Zahl (über 840 Holz) bei 120 Würfen zu erzielen. Für die 90er kamen Paulin Rothe und Sissy Wianke auf 809 und 833 Hölzer.

Im Schlussblock gab es dann doch noch die Plusergebnisse. Drei Keglerinnen knackte diese Marke. Holzbeste des Turniers wurde Heimkeglerin Heike Karwinkel mit 842 Hölzern. SV 90 Kapitän Anika Stefanowske und Katja Gensel (Eggersdorf) beendeten den Wettkampf mit 840 Holz.

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