Freitag, 02 Dezember 2016 13:48

Faustballer in Güstrow

Die Fehrbelliner Faustballer reisten am letzten Wochenende zum Spieltag ins mecklenburgische Güstrow und konnten ihr gesetztes Ziel von mindestens einem Sieg erfüllen.

Im ersten Spiel gegen die Güstrower stand den 90ern eine veränderte Mannschaft als sonst gegenüber. Güstrow hat ihre Mannschaft sehr stark verjüngt und mit zwei bis drei erfahrene Spieler ergänzt. Der erste Satz begann für beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Erste Punkte in den Angaben wechselten sich mit vermeidbaren Eigenfehlern ab. Nach einem anfänglichen Vorsprung der Fehrbelliner kämpften sich die Gastgeber in den Satz zurück und übernahmen mit guten Angriffen zwischenzeitlich Führung. Eine Fehrbelliner Auszeit brachte wieder mehr Sicherheit ins eigene Spiel und erste Satzbälle. Diese konnten nicht genutzt werden und somit hatten die Güstrower mehrfach ihrerseits Satzbälle. Die Rhinstädter behielten die Nerven und gewannen diesen wichtigen Satz mit 15:13. Im zweiten Durchgang leisteten sich die Gastgeber Fehler in der Angabe und die eigenen Angriffe wurden besser von Benjamin Münchow und Henning Christ verwandelt. Sodass dieser klar mit 11:5 gewonnen wurde. Der dritte Satz begann ebenfalls mit einer guten 6:2-Führung der Fehrbelliner. Güstrow gab aber nicht auf und konnte noch einmal aufschließen. Die Abwehrreihe um den wiedergenesenen Tizian Sehmsdorf brachte die Bälle gut nach vorn und half das Spiel mit 3:0 zu gewinnen.

Gegen den Tabellenführer der Berliner Turnerschaft I wollten die Rhinstädter möglichst einen Satz mitnehmen. Im ersten Satz fanden sie noch nicht die Lücken in der Formation der Berliner und verloren klar. Henning Christ wechselte danach auf die Hauptangriffsposition. Mit verbesserten Angaben und Angriffsbällen wurden die Gegner nun im zweiten Satz unter Druck gesetzt und produzierten besonders in den Angaben Fehler. Fehrbellin hatte bis zum Satzball beim Stand von 10:9 die Führung inne, konnte aber die eigene Möglichkeit zum Satzgewinn nicht nutzen und gab diesen in der Verlängerung ab. Danach war im eigenen Spiel ein wenig die Luft raus. Das Spiel mit 0:3 verloren.

Am nächsten Wochenende geht es zum weitesten Spielort ins schleswig-holsteinische Ohrstedt.

 

 

Fehrbellin: Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker, und Tizian Sehmsdorf


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