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Mittwoch, 11 Mai 2016 20:01

Start in die 11. Feldbundesligasaison

Vom ersten Spieltag der neuen Feldsaison 2016 in der 2. Bundesliga Ost haben die Fehrbelliner Faustballer ihr selbst gestecktes Ziel mit mindestens einem Sieg erfüllt, aber letztendlich waren beide Spiele zu gewinnen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall des Kapitäns Marten Christ für die gesamte Saison ist Henning Christ in den Angriff neben Benjamin Münchow aufgerückt. Beide machten ihre Sache sehr gut und Youngster Florian Rohr konnte dabei zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern.

Im ersten Spiel gegen die Mannschaft des VfK Berlin 2 starteten die Rhinstädter auf der besseren Seite mit starkem Rückenwind. Dennoch begann man erst ziemlich nervös und brauchte einige Zeit um in das Spiel zu finden. Nach der ersten Auszeit wurden die 90er dann immer sicherer, die gewohnt kontrolliert und sichere Spielweise kehrte langsam ein, sodass man sich Stück für Stück an den Gegner herankämpfte und die Führung übernehmen konnte. Die guten Annahmen in der Abwehr mit Stev Lewinski und Tizian Sehmsdorf legte Max Jäkel auf der Mittelposition sehr gut für die beiden Angreifer auf. Die Zwei-Punkte-Führung konnte zu einem knappen 11:9-Satzgewinn gehalten werden. Auch auf der Gegenwindseite wurde eine kontrollierte Spielweise an den Tag gelegt. Die Berliner schafften es nicht sich entscheidend abzusetzen. Benjamin Münchow konnte mit famosen Angriffsschlägen an der Leine den Gegner ein ums andere Mal ins Leere laufen lassen und in den entscheidenden Momenten zum Satzende den Punkt zum 11:9 erzielen. Der gleiche Satzverlauf entwickelte sich im dritten Satz, nur dass der entscheidende Punkt zum Spielgewinn (3:0) erst in der Verlängerung erzielt wurde (12:10).

Im Spiel gegen die Gastgeber aus Güstrow, die im ersten Spiel klar mit 0:3 gegen VfK Berlin 2 unterlagen, begannen die Rhinstädter auf der schlechteren Seite und fanden gut ins Spiel. Florian Rohr konnte in der Abwehr seine Bundesligapremiere begehen. Von den gegnerischen Punktgewinnen ließ man sich nicht irritieren und zog sein eigenes Spiel gekonnt durch. Der Satz wurde mit 11:5 gewonnen. Zum zweiten Satz veränderten die Güstrower ihre Aufstellung und tauschten in den Angriffspositionen. Diese Variante schien Früchte zu tragen. Fehrbellin hatte einige Schwierigkeiten sich auf die Angriffe, begünstigt durch den Gegenwind, einzustellen. Anstatt sich darauf anzupassen, schlichen sich im Angriff einige Eigenfehler ein und der Satz ging knapp mit 11:9 verloren. Auch im dritten Satz hatten die Rhinstädter mit der Annahme Probleme und konnten im Gegenzug selbst nicht punkten. Und eh man sich versah war der dritte Satz klar verloren. Im vierten Satz kam Lewinski für Rohr in die Partie und brachte mehr Selbstsicherheit ins Fehrbelliner Spiel. Nach anfänglichen Punkten auf beiden Seiten konnten sich die Rhinstädter absetzen und den Satz mit 11:6 gewinnen. Im Entscheidungssatz startete man auf der besseren Seite. Trotz des ersten Punktgewinn im Satz kamen Eigenfehler und nicht genutzte Chancen hinzu, die den Gegner punkten ließen und Selbstbewusstsein aufbauen. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 2:6 begannen die 90er wieder zu kämpfen und konnten sich über 6:9 wieder auf 9:9 herankämpfen, aber der Güstrower Angreifer Dennis Mohns machte in diesem Satz keine Fehler und platzierte die letzten beiden Angriffe bis an die Grundlinie zum unglücklichen 2:3 Spielverlust.

Beim nächsten Spieltag am 21.05.16, um 13 Uhr, auf der Fehrbelliner Faustballanlage werden die 90er wieder versuchen die Eigenfehler wegzulassen und gegen die Gegner aus Bredstedt und Gnutz zu gewinnen.

Fehrbellin: Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Tizian Sehmsdorf, Stev Lewinski und Florian Rohr

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Am Montag wurde auf der Fehrbellliner Bundesligakegelbahn die mittlerweile 9. Auflage des Kegelturniers der Behinderteneinrichtungen der Gemeinde Fehrbellin ausgetragen. Der Veranstalter, die Kegler der heimischen Sportstätte, hatten im Vorfeld wieder alles im Griff. Der selbst gebackene Kuchen sowie die frischen Salate standen bereit. Der Grill war angeheizt. Die Volkssportbahn wartete auf die ersten Preiskegler und auch der Wettergott unterstützte den Tag mit Mallorca-Temperaturen. Die insgesamt 14 Siegerpokale und ein dutzend Medaillen, welche von der Fehrbelliner Bürgerstiftung bereitgestellt wurden, warteten ebenfalls auf die Sieger.

Aber auch die vier Wettkampfmannschaften waren gut vorbereitet. Jeden Monat wurde im Vorfeld auf der Bahn trainiert. Nach der Eröffnung spielten nun alle 32 Teilnehmer verbissen um die Hölzer. Jeder hatte seine eigene Wurftechnik bei seinen 40 Würfen. Der Spielmodus sah vor, dass die zwei schwächsten Ergebnisse eines jeden Teams aus der Wertung fielen.

Der Titelverteidiger, die Theodor-Fliedner-Stiftung Langen, setzte sich gleich vom ersten Starter an an die Spitze. Um die anderen drei Plätze gab es einen spannenden Kampf zwischen den Lebensräumen Fehrbellin, den Wohnstätten Mosaik Kuhhorst und den Hoffnungstaler Stiftungen Dreibrück. Die Wettkampfleitung und der Schreibdienst des SV 90 konnten zahlreiche gute Ergebnisse in das Wettkampfprotokoll eintragen. Nach knapp vier Wettkampfstunden waren alle Kugeln gespielt und alle warteten gespannt auf die Auswertung. 

Herausragend waren besonders die Leistungen der Pokalsieger im Herrenbereich. Hier gelang der Theodor-Fliedner-Stiftung Langen der Hattrick. Marcel Kärger erkegelte mit 280 Holz ein Topergebnis. Aber auch die 270 und 252 Hölzer von Tommy Scheinpflug und Hans-Georg Kollhoff konnten sich sehen lassen. Auch im Damen-Einzel kam die Siegerin aus Langen. Beate Schmiedchen ließ 234 Holz fallen. Platz zwei und drei gingen mit 228 und 214 Holz an Doreen Kutzner (Langen) sowie Joanne Germer (Kuhhorst).

Danach wurden die jeweils Mannschaftsbesten geehrt. Diese Pokale gingen an Marcel Kärger (Langen/ 280), Jens Trebbin (Fehrbellin/ 236), Sabine Petters (Dreibrück/ 209) und Ricardo Lischetti (Kuhhorst). Über eine weitere Ehrung konnten sich dann weitere elf Wettkampfteilnehmer freuen. Alle Spieler die es schafften mit einem Wurf neun Kegel zum Fallen zu bekommen, erhielten eine Sondermedaille. Zwei Damen und 9 Herren konnten hier Jubeln.

Danach folgte die Siegerehrung in der Mannschaft. Langen konnte hier souverän den Pokal mit 1494 Holz verteidigen. Kuhhorst holte sich mit 1240 die Vizemeisterschaft. Mit 14 Holz Rückstand folgte Fehrbellin auf dem dritten Rang. Nur 16 Holz dahinter lagen die Dreibrücker.

Wer jetzt noch nicht geehrt wurde, konnte sich am Ende über die Teilnehmerurkunde im Heimgepäck freuen. Der größte Jubel brach dann aber zum Abschluss bei allen aus, als von den 90ern verkündet wurde, dass im nächsten Jahr das 10. Turnier folgen wird.

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