Artikel nach Datum gefiltert: Mittwoch, 13 Mai 2015

Einen super Saisonstart mit zwei Siegen konnten die Fehrbelliner Faustballer von ihrer weitesten Tour der Saison nach Bredstedt mit insgesamt 800 km hinlegen. Wie bereits im Vorfeld der Wetterbericht vorhersagte, blass der Wind sehr stark aus einer Richtung, aber wenigstens hatte sich der Regen für die Spielzeit verzogen.

Im ersten Spiel des Tages trafen der SV 90 Fehrbellin und der Gastgeber Bredstedter TSV gegeneinander an. Nach einer sehr kurzen Einspielphase hatten die 90er das Glück auf der besseren Seite mit Rückenwind zu starten. Diese Bedingungen konnten gut ausgenutzt werden und die erste, schnelle Führung war erzielt. Dennoch war es sehr schwierig einen ordentlichen Spielaufbau durchzuführen. Benjamin Münchow im Angriff und Marten Christ auf der Angabenposition wussten die Zuspiele von Maximilian Jäkel auch mit Sicherheitsangriffen zu verwerten. So wurde der erste Satz mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz hatten Henning Christ und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr anfangs Schwierigkeiten die nun lang geschlagenen Angriffe des Bredstedter Angreifers Fred Brunk mit Rückenwind zu erlaufen. Aber nach einem kleinen Rückstand brachten die Rhinstädter den Spielball oftmals nur sicher auf die andere Seite des Spielfeldes, erzielten damit trotzdem ihre Punkte, weil die Gastgeber ebenfalls ihre Probleme im Zuspiel hatten und Fehler produzierten. Somit wurde zum Ende der Satz zum 11:9 gedreht. Der dritte Satz auf der besseren Seite war durch eine gute Chancenverwertung schnell erledigt und das Spiel mit 3:0 gewonnen.

Im zweiten Spiel standen sich Fehrbellin und die SG Stern Kaulsdorf gegenüber. Gegen den Titelfavoriten wurde es wie so oft, ein enges und kampfbetontes Spiel, welches auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht unbedingt vom technisch sehenswerten Faustball lebte.

Die Fehrbelliner legten trotz der besseren Seite im Rücken einen Fehlstart hin und lagen schnell 7:2 hinten. Danach nahmen die Fehrbelliner eine Auszeit um sich neu einzustellen. Dies schien zu wirken. Die eigenen Aktionen wurden sicherer ausgeführt und gepunktet. Die Kaulsdorfer fanden daraufhin nicht mehr ins Spiel und der Vorsprung wurde beim Stand von 9:9 egalisiert. Nach mehrmaliger Führung in der Verlängerung konnte der Satz mit einem Angabenpunkt zum 15:14 gewonnen werden. Der zweite Satz gestaltete sich anfangs ausgeglichen, aber im Laufe dessen setzten sich die Berliner auf der besseren Seite ab und gewannen diesen 11:7. Mit dem Wind im Rücken lief es für die 90er wieder besser und die anfängliche Führung wurde bis zum deutlichen Satzgewinn nicht abgegeben. Der vierte Satz hätte ein vorentscheidender sein können, da die Rhinstädter bis zur Satzmitte gegen den Wind sehr gut mithielten und sogar mit 6:5 führten, aber eigene unnötige Fehler in Folge besiegelten den erneuten Satzausgleich. Der Entscheidungssatz musste her. Wieder hatte man das Glück auf der besseren Seite starten zu dürfen und ging jeweils mit 2:0 und 4:2 in Führung, aber die Kaulsdorfer konnten jeweils ausgleichen. Mit einem knappen 6:5 wurden die Seiten gewechselt. Oftmals wurde der Ball mangels ordentlichem Spielaufbau von beiden Mannschaften nur sicher auf die andere Seite gespielt und auf den Fehler des Gegners gehofft. Davon produzierten die Kaulsdorfer trotz Rückenwind einige mehr, sodass die Fehrbelliner beim Stand von 10:8 den ersten Matchball hatten. Erst in der Verlängerung konnte der Entscheidungssatz zu Gunsten der 90er mit 12:10 entschieden werden.

Entscheidend für die beiden Siege war ein technisch möglichst sauberes Spiel und manchmal reichte es einfach nur den Ball immer wieder ins gegnerische Feld zu bringen und auf den Fehler des Gegners zu hoffen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow und Tizian Sehmsdorf


Landesklasse - Potsdam

Zum ersten Spieltag der neuen Landesklassensaison machte sich das Fehrbelliner Quintett auf den Weg nach Potsdam. Durch das Fehlen von Routinier Klaus Döbel (Urlaub) und Oliver Wille (Verletzung) kamen die Nachwuchsspieler Felix Schöttler und Phillip Kreideweiß zu ihrem ersten Punktspieleinsatz.

Die 90er wurden schon im ersten Spiel des Tages gegen die heimstarke Mannschaft aus Potsdam auf die Probe gestellt. Im Auftaktsatz begannen die Rhinstädter durch die windigen Verhältnisse mit Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und mussten gegen einen gut agierenden Gegner die erste Satzniederlage in Kauf nehmen. Auch im zweiten Satz gerieten die Fehrbelliner in einen Rückstand. Ein kämpferischer Einsatz konnte die erste Niederlage nicht verhindern. Im zweiten Spiel gegen Rangsdorf III agierten die Rhinstädter von Beginn an souverän und konnten den Gegner mit der nötigen Präzision aus der Angabe und dem Rückschläge unter Druck setzen. Schließlich konnte der erste Sieg der noch jungen Saison errungen werden. Im anschließenden Spiel mussten die 90er gegen die eingespielte Mannschaft von Rangsdorf II ran. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und nur kleine Fehler sollten für eine Entscheidung sorgen. Die Fehrbelliner konnten sich den ersten Satz sichern. Im zweiten Satz schlichen sich erste Eigenfehler ein. Der drückende Wind nahm besonderen Einfluss auf den Spielaufbau und erschwerte die Zuspielleistung. Damit musste der Satzausgleich hingenommen werden. Der Entscheidungssatz musste her, indem sich keines der Mannschaften absetzen konnte. Die Rhinstädter haderten mit ihrem Spiel und blieben hinter ihren Möglichkeiten. Eine unglückliche Niederlage (15:14) beendete den ersten Spieltag.    

Trotz der Niederlage im letzten Spiel zeigte sich Mannschaftskapitän Stefan Schefke erfreut über den ersten Spieltag und der guten Leistung der Fehrbelliner Youngster und blickt positiv in die kommenden Spiele.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Karl Kotschate, Paul Hilker, Felix Schöttler, Phillip Kreideweiß


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