Faustball

Faustball (24)

Montag, 02 Januar 2017 20:48

Ein erfolgreicher Jahresausklang

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Zum vereinsinternen Weihnachtsturnier folgten über 30 Faustballer um bei bester Laune und Faustballspaß den Jahresausklang zu genießen. Fünf zusammen geloste Teams, bestehend aus jung und alt/ Damen und Herren/ Freizeitspieler, standen sich gegenüber und zeigten umkämpften Faustballsport. Auch die Mixmannschaften gönnten sich nichts und spannende Ballwechsel wurden frenetisch gefeiert. Nebenbei konnten sich alle Teilnehmer am reichhaltigen selbst zusammengesetzten Buffet erfreuen und gestärkt durch den Abend gehen. Mit der abschließenden Ehrung der Teams war der Abend noch lange nicht zu Ende und gemütlich ging es weiter... Nach erfolgreicher Belebung dieses Weihnachtsturniers hoffen wir auf eine alljährliche Tradition. Eure Faustballer
Freitag, 02 Dezember 2016 13:48

Faustballer in Güstrow

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Die Fehrbelliner Faustballer reisten am letzten Wochenende zum Spieltag ins mecklenburgische Güstrow und konnten ihr gesetztes Ziel von mindestens einem Sieg erfüllen.

Im ersten Spiel gegen die Güstrower stand den 90ern eine veränderte Mannschaft als sonst gegenüber. Güstrow hat ihre Mannschaft sehr stark verjüngt und mit zwei bis drei erfahrene Spieler ergänzt. Der erste Satz begann für beide Mannschaften sehr ausgeglichen. Erste Punkte in den Angaben wechselten sich mit vermeidbaren Eigenfehlern ab. Nach einem anfänglichen Vorsprung der Fehrbelliner kämpften sich die Gastgeber in den Satz zurück und übernahmen mit guten Angriffen zwischenzeitlich Führung. Eine Fehrbelliner Auszeit brachte wieder mehr Sicherheit ins eigene Spiel und erste Satzbälle. Diese konnten nicht genutzt werden und somit hatten die Güstrower mehrfach ihrerseits Satzbälle. Die Rhinstädter behielten die Nerven und gewannen diesen wichtigen Satz mit 15:13. Im zweiten Durchgang leisteten sich die Gastgeber Fehler in der Angabe und die eigenen Angriffe wurden besser von Benjamin Münchow und Henning Christ verwandelt. Sodass dieser klar mit 11:5 gewonnen wurde. Der dritte Satz begann ebenfalls mit einer guten 6:2-Führung der Fehrbelliner. Güstrow gab aber nicht auf und konnte noch einmal aufschließen. Die Abwehrreihe um den wiedergenesenen Tizian Sehmsdorf brachte die Bälle gut nach vorn und half das Spiel mit 3:0 zu gewinnen.

Gegen den Tabellenführer der Berliner Turnerschaft I wollten die Rhinstädter möglichst einen Satz mitnehmen. Im ersten Satz fanden sie noch nicht die Lücken in der Formation der Berliner und verloren klar. Henning Christ wechselte danach auf die Hauptangriffsposition. Mit verbesserten Angaben und Angriffsbällen wurden die Gegner nun im zweiten Satz unter Druck gesetzt und produzierten besonders in den Angaben Fehler. Fehrbellin hatte bis zum Satzball beim Stand von 10:9 die Führung inne, konnte aber die eigene Möglichkeit zum Satzgewinn nicht nutzen und gab diesen in der Verlängerung ab. Danach war im eigenen Spiel ein wenig die Luft raus. Das Spiel mit 0:3 verloren.

Am nächsten Wochenende geht es zum weitesten Spielort ins schleswig-holsteinische Ohrstedt.

 

 

Fehrbellin: Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker, und Tizian Sehmsdorf


Mittwoch, 26 Oktober 2016 13:54

Saisonvorschau Halle 2016/2017

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Saisonvorschau Faustball Fehrbellin

Für die Fehrbelliner Faustballer des SV 90 Fehrbellin steht die neue Hallensaison 2016/17 vor der Tür. Bereits am Samstag, 29.10.2016, um 14 Uhr starten die Männer der ersten Mannschaft in der Fehrbelliner Rhinhalle in die neue Saison. Die Spielweise in der Halle unterscheidet sich beim Faustballsport sehr stark von der auf Rasen, weil durch die Ausmaße der Halle die Spielfläche durch die Wände und Decke im Gegensatz zum Freiluftfaustball sehr stark eingegrenzt wird. Es ist die technisch etwas anspruchsvollere Seite des Faustballs, da nicht wie im Freiluftbereich der Ball von der Abwehr weit außerhalb des Spielfeldes erlaufen werden kann und die Hallendecke das Zuspiel an die Leine aus dem hinteren Bereich des Spielfeldes erschwert. Dafür ergeben sich aber für den Angriff andere Schlagvariationen als auf Rasen. Außerdem wird es in der Halle aufregende Blockaktionen zu sehen geben.

Als erstes wird die 1. Männermannschaft in der 2. Bundesliga Ost in der eigenen Halle gegen die Mannschaften vom VfK Berlin 2 und dem TSV Gnutz in die Saison starten. Die Berliner und Gnutzer spielen ebenso wie die Rhinstädter seit einigen Jahren in der 2. Bundesliga. Daher kennen sich die drei Mannschaften sehr gut und versprechen spannende Spiele. In der letzten Hallensaison landete VfK Berlin auf Platz 5, die Gnutzer wurden letztlich sogar zweiter und konnten die Fehrbelliner am Ende noch auf den dritten Rang verweisen, verloren aber bereits zur Feldsaison ihren Hauptangreifer Heidrich an Kellinghusen. Die Gastgeber versuchen die nicht zufriedenstellende Feldsaison vergessen zu machen und sich im Mittelfeld vor den Abstiegsplätzen festzusetzen und möglichst viele Punkte von den Mitfavoriten mitzunehmen. Leider wird an den ersten beiden Spieltagen definitiv Tizian Sehmsdorf fehlen, der sich einen Zeh brach. Dafür wird Marten Christ nach seiner Verletzung wieder langsam in den Spielbetrieb zurückkehren. Vom Papier her gehen die Berliner Turnerschaft 1, als Absteiger aus der 1. Bundesliga, und Stern Kaulsdorf als Favoriten in die kommende Spielzeit. Aber auch die Aufsteiger Berliner Turnerschaft 2 und Güstrower SC werden den arrivierten Mannschaften das Leben schwer machen und der Liga ein sehr ausgeglichenes Niveau geben. In der Fehrbelliner Rhinhalle sind die Faustballer dann erst wieder im Januar am 15.01.2017 (11.00 Uhr) und am 21.01.2017 gegen die Mitkonkurrenten der jungen Mannschaft der Berliner Turnerschaft 2, Ohrstedt, Güstrow und BT 1 zu erleben.

Erstmals seit einigen Jahren startet die zweite Mannschaft wieder in der Landesliga und versucht dort wichtige Erfahrungen zu sammeln. Bereits am 06.11.2016 um 10.00 Uhr beginnt für sie die Saison in der Fehrbelliner Rhinhalle. Für die Mannschaft um Kapitän Oliver Wille ist es wichtig sich an das höhere Spielniveau zu gewöhnen und zu steigern. Die ersten Gegner werden die beiden Mannschaften aus Massen und Bademeusel 2 sein.

Ebenfalls am 06.11.2016 beginnt für die dritte Mannschaft die Hallensaison in der Landesklasse in Rangsdorf.  Die Mannschaft um Stefan Schefke hat ihren Heimspieltag am 10.12.2016. Die Männer und Jugendlichen werden versuchen sich einen Platz im vorderen Feld zu erarbeiten. Die ersten Gegner sind die beiden Mannschaften aus Freienhufen und Jüterbog.

Zu guter Letzt wird die Jugendnachwuchsmannschaft von Betreuer Henning Christ in der Berlin/brandenburgischen Nachwuchsliga am 19.11.2016 in Berlin um Punkte kämpfen.

Mittwoch, 11 Mai 2016 20:01

Start in die 11. Feldbundesligasaison

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Vom ersten Spieltag der neuen Feldsaison 2016 in der 2. Bundesliga Ost haben die Fehrbelliner Faustballer ihr selbst gestecktes Ziel mit mindestens einem Sieg erfüllt, aber letztendlich waren beide Spiele zu gewinnen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall des Kapitäns Marten Christ für die gesamte Saison ist Henning Christ in den Angriff neben Benjamin Münchow aufgerückt. Beide machten ihre Sache sehr gut und Youngster Florian Rohr konnte dabei zum ersten Mal Bundesligaluft schnuppern.

Im ersten Spiel gegen die Mannschaft des VfK Berlin 2 starteten die Rhinstädter auf der besseren Seite mit starkem Rückenwind. Dennoch begann man erst ziemlich nervös und brauchte einige Zeit um in das Spiel zu finden. Nach der ersten Auszeit wurden die 90er dann immer sicherer, die gewohnt kontrolliert und sichere Spielweise kehrte langsam ein, sodass man sich Stück für Stück an den Gegner herankämpfte und die Führung übernehmen konnte. Die guten Annahmen in der Abwehr mit Stev Lewinski und Tizian Sehmsdorf legte Max Jäkel auf der Mittelposition sehr gut für die beiden Angreifer auf. Die Zwei-Punkte-Führung konnte zu einem knappen 11:9-Satzgewinn gehalten werden. Auch auf der Gegenwindseite wurde eine kontrollierte Spielweise an den Tag gelegt. Die Berliner schafften es nicht sich entscheidend abzusetzen. Benjamin Münchow konnte mit famosen Angriffsschlägen an der Leine den Gegner ein ums andere Mal ins Leere laufen lassen und in den entscheidenden Momenten zum Satzende den Punkt zum 11:9 erzielen. Der gleiche Satzverlauf entwickelte sich im dritten Satz, nur dass der entscheidende Punkt zum Spielgewinn (3:0) erst in der Verlängerung erzielt wurde (12:10).

Im Spiel gegen die Gastgeber aus Güstrow, die im ersten Spiel klar mit 0:3 gegen VfK Berlin 2 unterlagen, begannen die Rhinstädter auf der schlechteren Seite und fanden gut ins Spiel. Florian Rohr konnte in der Abwehr seine Bundesligapremiere begehen. Von den gegnerischen Punktgewinnen ließ man sich nicht irritieren und zog sein eigenes Spiel gekonnt durch. Der Satz wurde mit 11:5 gewonnen. Zum zweiten Satz veränderten die Güstrower ihre Aufstellung und tauschten in den Angriffspositionen. Diese Variante schien Früchte zu tragen. Fehrbellin hatte einige Schwierigkeiten sich auf die Angriffe, begünstigt durch den Gegenwind, einzustellen. Anstatt sich darauf anzupassen, schlichen sich im Angriff einige Eigenfehler ein und der Satz ging knapp mit 11:9 verloren. Auch im dritten Satz hatten die Rhinstädter mit der Annahme Probleme und konnten im Gegenzug selbst nicht punkten. Und eh man sich versah war der dritte Satz klar verloren. Im vierten Satz kam Lewinski für Rohr in die Partie und brachte mehr Selbstsicherheit ins Fehrbelliner Spiel. Nach anfänglichen Punkten auf beiden Seiten konnten sich die Rhinstädter absetzen und den Satz mit 11:6 gewinnen. Im Entscheidungssatz startete man auf der besseren Seite. Trotz des ersten Punktgewinn im Satz kamen Eigenfehler und nicht genutzte Chancen hinzu, die den Gegner punkten ließen und Selbstbewusstsein aufbauen. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 2:6 begannen die 90er wieder zu kämpfen und konnten sich über 6:9 wieder auf 9:9 herankämpfen, aber der Güstrower Angreifer Dennis Mohns machte in diesem Satz keine Fehler und platzierte die letzten beiden Angriffe bis an die Grundlinie zum unglücklichen 2:3 Spielverlust.

Beim nächsten Spieltag am 21.05.16, um 13 Uhr, auf der Fehrbelliner Faustballanlage werden die 90er wieder versuchen die Eigenfehler wegzulassen und gegen die Gegner aus Bredstedt und Gnutz zu gewinnen.

Fehrbellin: Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Tizian Sehmsdorf, Stev Lewinski und Florian Rohr

Zum Abschluss der Hallensaison der Landesklassenfaustballer kämpften die Mannen um die Mannschaftskapitäne Stefan Schefke und Karl Kotschate in Jüterbog um die verbleibenden Punkte. Mit Rang vier und sieben in der Tabelle erreichten Fehrbellin II und III in ihrer ersten Saison mit wieder zwei Landesklassenteams souveräne Plätze.

Gegen die erfahrene Mannschaft aus Potsdam mussten beide Teams Federn lassen. Sowohl im Hin-, als auch im Rückspiel gelang den Rhinstädtern kein Punkteerfolg trotz aufsteigender Leistungen. Im Spiel gegen Freienhufen II agierte Fehrbellin II mit zu vielen Eigenfehler und zu hektisch im Abschluss und ließ die Chance zum ersten Punkteerfolg liegen. Im Rückspiel wussten die 90er zu überzeugen, agierten sicherer und nutzen ihre Chancen zum 2:1 Sieg. Fehrbellin III hatte nach Umstellungen durch das bedingte Fehlen von Oliver Wille und Philipp Kreideweiß Schwierigkeiten im Zusammenspiel und kam zunächst nicht so recht in den Tritt. In ihrem letzten Spiel gegen Freienhufen II fanden die Fehrbelliner zu ihrer Form. Das Team wirkte stabil und zeigte verbissenen Einsatz. Der Lohn für den kämpferischen Einsatz (8:11, 13:11 11:9), ein 2-Punktesieg.

Die beiden Herrenteams blicken auf eine abwechslungsreiche und spannende Saison mit Höhen und Tiefen zurück. Die gute Einbindung der Nachwuchsspieler lässt die Fehrbelliner Faustballer weiter positiv einstimmen Für die anstehenden Herausforderungen bleibt den beiden neuformierten Mannschaften jetzt genügend Zeit zum Trainieren und Sammeln von weiterer Erfahrung bei Turnieren.

Dienstag, 08 Dezember 2015 17:50

Faustballer wieder mit zwei Teams in der Landesklasse

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Erstmals seit mehreren Jahren schicken die Fehrbelliner Faustballer wieder zwei Mannschaften in der Landesklasse ins Rennen. Beide sind zusammengesetzt mit bereits erfahrenen Spielern aus der Landesklasse und Nachwuchsspielern, die den Großteil der Spieler ausmachen und Spielpraxis sammeln. Nach dem ersten Auswärtsspieltag am vergangenen Wochenende, mit nur einem Sieg der 3. Mannschaft, wollten beide Teams in eigener Halle das eigene Punktekonto verbessern, was auch beiden Mannschaften gelang.

Im vereinsinternen Duell hatte die 3. Mannschaft um Kapitän Karl Kotschate die besseren Argumente auf ihrer Seite, weil es Fehrbellin 2 ihnen mit vielen Eigenfehlern im Angriff leicht machte. In beiden Sätzen war der Satzausgang mit 11:4 und 11:6 überraschend klar. In den weiteren Spielen des Tages war dafür die 2. Mannschaft erfolgreicher. Gegen die erfahrenen Spieler von Hennigsdorf 2. wusste die Abwehr mit Daniel Golchert und Jonas Haase mit guten Annahmen zu überzeugen. Oldie Klaus Döbel legt gute Zuspiele für die Angreifer Stefan Schefke und Felix Schöttler, der ansonsten in der Abwehr zu finden ist, auf, die diese zu verwehrten wussten. Mit zwei 11:8 Satzerfolgen wurde das erste Spiel der neuen Hallensaison gewonnen. Diesen neu gewonnen Schwung nahmen sie in ihr letztes Spiel gegen Rangsdorf 2 mit. Nach einem klaren Ergebnis im ersten Satz gegen die noch jungen Rangsdorfer, wurde im zweiten Durchgang eine hohe 8:3-Führung fast noch verspielt. Einige leichtfertige Eigenfehler, besonders im Angriff, und Punkte der Gegner bescherte denen einen Satzball beim Stand von 10:11. Fehrbellin 2 behielt die Nerven und gewann den Satz zum Spielgewinn mit 14:12. Trotz guter Spielzüge und Abwehraktionen gelang es der 3. Mannschaft nicht eines der beiden Spiele gegen Rangsdorf 2 und Hennigsdorf 2 zu gewinnen. Die zahlreichen Abschlussmöglichkeiten wurden nicht gut genug ausgenutzt, sodass die Gegner ihrerseits Punkte erzielen konnten. Obendrein schlichen sich leichte Fehler nach mehreren Ballwechseln ein. Dennoch ist bei beiden Mannschaften eine steigende Tendenz besonders im Zusammenspiel zu erkennen. Der Chancenabschluss bei den Angriffsaktionen und die Abstimmung untereinander sind zukünftig noch zu verbessern.

Tagszuvor absolvierte das neuformierte Jugendteam den U18-Spieltag in Berlin. Dabei konnte die Mannschaftsleistung von Spiel zu Spiel steigert werden. Im ersten Spiel gegen die Berliner Turnerschaft begannen die Fehrbelliner Youngster nervös und mit leichten Wacklern im Spielaufbau und konnten ihre Spielstärke nicht so recht präsentieren. Gegen Kaulsdorf entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Von Beginn an wurden die Bälle in der Abwehrreihe souverän abgefangen und durch Jonas Haase, auf dem Zuspiel, den Angreifern gut aufgelegt. Beherzte Abschlüsse brachten den ersten Satzerfolg (11:8). Durch sich steigernden Kaulsdorfern, besonders im Angriff und leichten Unkonzentriertheiten auf Fehrbellinerseite kam es zum Unentschieden. Zum Abschluss wartete die Jugend von VfK. Die 90er boten trotz nachlassender Kraft vollen Einsatz, aber auch ein letztes Aufbäumen konnte die zweite Niederlage nicht verhindern. 

Fehrbellin 2: Stefan Schefke, Klaus Döbel, Jonas Haase, Felix Schöttler, Daniel Golchert

Fehrbellin 3: Karl Kotschate, Oliver Wille, Philipp Kreideweiß, Paul Hilker, Florian Rohr, Thomas Lühs

Dienstag, 10 November 2015 16:37

Vier Siege im hohen Norden

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Das 1. Herrenteam des SV 90 Fehrbellin musste am Wochenende in den hohen Norden nach Bredstedt und Ohrstedt reisen. Am Samstag trat man unter idealen Bedingungen der Halle gegen die Gastgeber aus Bredstedt und den Tabellenführer aus Gnutz an.

Die 90er konnten aus den vollen schöpfen da der komplette Kader die Reise in den Norden antrat, um die Punkte in die Rhinstadt zu entführen.

Man eröffnete den Spieltag gegen die Mannen aus Gnutz. Diese versuchten Marten Christ durch direkte Bälle aus dem Spiel zu nehmen, doch das nahm dem Fehrbelliner Angriffsspiel nicht den Wind aus den Segeln und es konnte der erste Satz durch gute Rückschläge von Benjamin Münchow und einer kompakten Mannschaftsleistung mit 11:03 für sich entschieden werden. In den folgenden Sätzen wurden die Schleswig-Holsteiner stärker, aber durch starke Annahmen und Zuspiele konnte der Tabellenführer aus Gnutz mit jeweils 11:08 bezwungen werden.

Das zweite Spiel bestritten die Fehrbelliner gegen die Hausherren aus Bredstedt.

Man fand konzentriert ins Spiel und gewann den ersten Satz durch saubere Annahmen von Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf mit 11:04.

In Satz 2 schlichen sich auf Fehrbelliner Seite nach einer guten 9:5-Führung vermehrt Eigenfehler ein und der Satz wurde zum Ende noch spannend, ehe sich die Rhinstädter mit 14:12 durchsetzen konnten. Durch den ausgeglichenen Kader der 90er konnte man sich den Wechsel des Zuspiels von Michael Hilker auf Maxililian Jäkel und im Hauptangriff von Marten Christ auf Benjamin Münchow erlauben und man gewann den 3. Satz am Ende des Tages mit 11:08.

Am Sonntag kämpfte man im 26 Kilometer entfernten Ohrstedt um die Punkte. Die Fehrbelliner bekamen es mit beiden Aufsteigern aus Ohrstedt und Wakendorf zu tun.

Die Bedingungen der Halle hätten nicht unterschiedlicher im Vergleich zum Vortag sein können, die Decke war bedeutend flacher und der Auslauf schwindend gering.

Zuerst spielte man gegen den Gastgeber aus Ohrstedt, welche im ersten Satz sehr stark begannen. Doch dann der Schock beim Stand von 4:2 für die Ohrstedter. Angreifer Andre Wöhlk ging verletzt zu Boden, Diagnose: Anriss der Achillessehne. Nach kurzer Verletzungspause musste der Gegner sein Spiel umstellen, was den Fehrbellinern in die Karten spielte. Den geringen Rückstand konnte man im Laufe des Satzes umdrehen und den Satz 11:08 für sich entscheiden.

Der zweite Satz lief zu Gunsten der Fehrbelliner, welche mittlerweile voll im Spielgeschehen angekommen waren und durch starke Zuspiele von Hilker einen deutlichen Satzgewinnen (11:04) erzielten. Auf Grund der geschwächten Ohrstedter konnten es sich die 90er erlauben ihren Angriff umzustellen, so kam Henning Christ für Münchow. Es sollte der beste Satz der jüngeren Fehrbelliner Geschichte werden, jeder Ball wurde sauber von Sehmsdorf und Jäkel angenommen und die sehr guten Zuspiele wurden von den Christ-Brüdern dankend in Punkte zum 11:0 Endstand verwandelt.

Das letzte Spiel des anstrengenden Wochenendes startete man gegen die junge Truppe aus Wakendorf. Diese machten sich das Leben durch viele Eigenfehler selber schwer. Dies nahmen die Rhinstädter dankend an und konnten so den vierten 3:0 Sieg am Wochenende einfahren (11:08, 11:04, 11:08).

Fazit des erfolgreichen Wochenendes: Man konnte Boden zur Tabellenspitze gutmachen und sich auf den zweiten Tabellenplatz vorschieben. Die Tabellennachbarn aus Kaulsdorf und Bademeusel trennen nur die gespielten Sätze. So kann man sich auf einen spannenden Saisonverlauf freuen.

90er Kader: Marten Christ, Henning Christ, Michael Hilker, Tizian Sehmsdorf, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow

Dienstag, 07 Juli 2015 18:42

Nach einer Hitzeschlacht mit zwei Siegen auf Platz 4

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Bei Temperaturen um die 40°C standen die Fehrbelliner Faustballer in der 2. Bundesliga an ihrem ersten Heimspieltag in der Feldsaison auf den Plätzen und versuchten der Hitze zu trotzen. Mit dem Ergebnis von zwei Siegen konnten die 90er und ihre Hitze resistenten Zuschauer sehr zufrieden sein.

Gleich im ersten Spiel entwickelte sich eine sehr Partie um die Sätze. In der Vorwoche hatten die Rhinstädter noch gegen die Gnutzer verloren und wollten sich für diese Niederlage revanchieren. Beide Mannschaften versuchten mit möglichst geringem Aufwand den Punkterfolg zu erzwingen, da die äußeren Bedingungen lange Ballwechsel ohne enormen Kräfteverschleiß nicht zuließen. Mit dem Rückenwind startend und Maximilian Jäkel auf der Mittelposition, legten die Fehrbelliner gleich eine kleine 3-Punkte-Führung vor. Beim Stand von 10:7 wurden drei Satzbälle in Folge nicht genutzt. Erst in der Verlängerung konnte der Satz knapp mit 12:10 gewonnen werden. In der Folge gestaltete sich der Spielverlauf so, dass jeweils die Mannschaft den Satz gewann (7:11, 12:10, 9:11), die auf der besseren Seite mit Rückenwind agieren konnte. Nun musste der Entscheidungssatz her. Fehrbellin hatte den Vorteil mit den zwei Angreifern Benjamin Münchow und Marten Christ und auf der besseren Seite zu starten. Dieser Vorteil wurde konsequent zu Punkten umgemünzt und mit 6:2 in den Wechselwechsel gegangen. Gnutz kam danach zwar noch einmal auf zwei Punkte heran, aber die Gastgeber punkteten ihrerseits drei Mal in Folge zum 9:4. Nach quälenden 1:40 Stunden hatten die Rhinstädter mit einem Angabenpunkt den Sieg nach Hause gebracht.

Im zweiten Spiel gegen die zuvor sieglosen Ohrstedter gegen Gnutz (0:3) wollten die Fehrbelliner von Anfang an Druck machen, um nicht in Rückstand zu geraten. Mit guten Abwehrleistungen von Henning Christ und Tizian Sehmsdorf hatte nun Michael Hilker auf der Mittelposition keine  Probleme die Angreifer gut in Szene zu setzen. Die 90er erzielten eine erste Führung, nur zum Satzende wurde es noch einmal eng, aber der Satz wurde klar mit 11:8 gewonnen. Im zweiten Satz auf der schlechteren Seite wurde ein wenig lustlos gestartet und bei 0:3 Punkten musste die erste Auszeit genommen werden. Langsam ging es mit dem eigenen Spiel wieder bergauf, sodass im Mittelteil der Rückstand aufgeholt und in eine Führung umgewandelt wurde, die bis zum knappen 11:9 nicht mehr abgegeben wurde. Im dritten Satz ließen die Fehrbelliner nichts mehr anbrennen, die Ohrstedter machten zudem einige Eigenfehler und der Spielgewinn mit 3:0 war schnell hergestellt.

Mit guten Leistungen in der Abwehr und aus der Angabe heraus hoffen die Fehrbelliner auch am nächsten Samstag, den 11.07.15, um 14 Uhr gegen die Mannschaften von Bredstedt und Stern Kaulsdorf ebenfalls auf der heimischen Anlage zu gewinnen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow, Michael Hilker und Tizian Sehmsdorf.

 

Faustball vom Wochenende

Ohrstedt: Der vierte Spieltag in der 2. Bundesliga fand für die Fehrbelliner Faustballer im Schleswig-Holsteinischen Ohrstedt nahe Flensburg statt. Aus dem hohen Norden konnten die Fehrbelliner jeweils einen Sieg und eine Niederlage nach einer langen Autofahrt mit nach Hause bringen. Stefan Schefke kam in dieser Saison kurzfristig zu seinem ersten Einsatz in der 2. Liga für die verhinderten Hilker, Sehmsdorf und Lewinski.

Im ersten Spiel gegen die Mannschaft aus Gnutz entwickelte sich von Anfang an eine spannende Partei, wobei die Gegner den besseren Start hatten und über die Angabe punkten konnten. Die 90er kamen ebenfalls über die Angabe zu ihren Punkten, schafften es aber nicht aus den eigenen Angriffen selbst direkt zu punkten oder noch mehr Bälle so vorzulegen, dass druckvolle Angriffe möglich waren. Dazu kam das Marten Christ diesmal Schwierigkeiten hatte den Ball entgegen sonstiger Gewohnheiten direkt anzunehmen und dem Gegner damit einige Punkte bescherte. Zwar kamen die Rhinstädter zum Ende des ersten Satz noch einmal auf 9:9 heran, aber die letzten beiden Punkte erzielten die Gnutzer (9:11). Der gleiche Satzverlauf präsentierte sich im zweiten Durchgang. Wieder lag Fehrbellin im Hintertreffen und kam zum Ende noch einmal heran, musste den Satz aber wieder mit 9:11 abgeben. Im dritten Satz zeigte sich ein anderes Bild. Christ übernahm nun für Münchow die Position des Hauptangreifers, dem diesmal ebenso nicht so viel gelang. Die Fehrbelliner lagen schnell mit 4:1 in Führung, aber durch Nachlässigkeiten ließ man den Gegner nicht nur heran, sondern auch kurzzeitig vorbeiziehen. Nach einer kurzen Auszeit fand man wieder ins Spielgeschehen und beide Mannschaften punkteten mit sehr guten Angaben bis in die Verlängerung. Erst beim Stand von 15:14 war der erste Satz für die 90er gewonnen. Der vierte Satz war lange offen und beide Mannschaften lagen gleich auf, aber zwei unnötige Fehler im Angriff bescherten den Gnutzern eine zwei-Punkte-Führung, die sie sich zum dritten, knappen Satzgewinn mit 11:9 zum Sieg nicht mehr nehmen ließen.

Im ihrem zweiten Spiel traten die Fehrbelliner gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Ohrstedter an, welche bereits ihr erstes Spiel sehr eindeutig gegen Gnutz mit 0:3 verloren hatten. Fehrbellin wollte von Anfang an Druck machen um möglichst erst gar nicht in Rückstand zu geraten. Über die Angaben und eine sichere Annahme in der Abwehr mit Henning Christ, Max Jäkel und Stefan Schefke konnten die Angriffe gut eingeleitet werden. Nach einer ersten Führung in den Sätzen folgte jeweils eine kurze Phase der Nachlässigkeit, in der der Gastgeber wieder den Anschluss bzw. Ausgleich fand. Dieser Umstand veranlasste die Rhinstädter wieder dazu ihr eigenes Spiel konzentrierter durchzuziehen. Jeweils zum Satzende wurde eine erneute Führung erspielt und zum Satzgewinn gehalten. Das Spiel endete mit einem 3:0 Tageserfolg (11:7, 11:8, 11:5) für die Fehrbelliner.

Somit hat sich die weite Fahrt in den hohen Norden doch noch gelohnt. Dennoch ist zu erkennen, dass alle Spieler in der Saison noch nicht ihr ganzes Können abrufen und besonders im Angriff die Chancenauswertung zu wünschen übrig lässt. Dies sollte an den beiden kommenden Heimspieltagen am 04. und 11.07.15 besser funktionieren.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Benjamin Münchow und Stefan Schefke


Rangsdorf: Die Landesklassenfaustballer aus Fehrbellin konnten am abschließenden Spieltag der Feldsaison 2015 in Rangsdorf drei Siege erringen und den vierten von insgesamt acht Plätzen sichern. Dabei agierte Spielführer und Angreifer Stefan Schefke tags zuvor noch als Hintermann im Bundesligateam.

Gleich im ersten Spiel mussten die 90er dem favorisierten Team von Freienhufen I Paroli bieten. Von Beginn an konnten die Fehrbellinerangreifer Schefke und Hilker nicht genügend Druck aus der Angabe und dem Rückschlag erzielen, sodass beide Sätze trotz sicherer Ballannahmen verloren gingen. Im zweiten Spiel gegen Freinhufen II übernahm Youngster Florian Rohr die Verantwortung von Oldie Klaus Döbel auf der Mittelposition und Felix Schöttler ersetzte Rohr in der Abwehr. Diese Wechsel leiteten einen positiven Wechsel im Fehrbellinerspiel ein. Nach einem soliden ersten Satzgewinn verloren die Rhinstädter im zweiten Satz den Faden und mussten durch Konzentrations- und Eigenfehler den Ausgleich hinnehmen. Im Entscheidungssatz brillierte das Aufbauspiel auf Fehrbellinerseite und die Angreifer konnten sich durch gute Angriffe in Szene setzen. Damit war der erste Sieg des Tages gesichert. Im dritten Spiel gegen Massen II behielten die 90er die gleiche Aufstellung, wie im siegreichen zuvor. Eine souveräne Spielweise bescherte den Fehrbellinern den zweiten Tagessieg. Mit zwei Siegen im Rücken starteten die Rhinstädter ins letzte Punktspiel gegen die erfahrene Mannschaft aus Jüterbog. Einem konzentrierten ersten Satz mit guter Annahme und dem nötigen Druck im Angriff folgte ein zweiter mit zu vielen Eigenfehlern. Im letzten und entscheidenden Satz behielten die Fehrbelliner die Nerven und agierten sicher. Starke Angriffe und Annahmeaktionen trugen zum dritten Sieg bei und sicherten den vierten Platz in der Tabelle.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Mannschaft um Kapitän Schefke sich nach der Halbserie gefestigt hat und sich die Youngster Hilker, Schöttler und Rohr bestens in das Spielgeschehen integriert haben. Die letzten Auftritte der Fehrbelliner-Landesklassen-Faustballer machen Mut auf die kommenden Spiele.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Felix Schöttler, Florian Rohr

Mittwoch, 10 Juni 2015 20:26

Rhinstädter mit voller Punkteausbeute

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An ihrem Heimspieltag in der Landesklasse ist es der 2. Herrenmannschaft der Fehrbelliner Faustballer erstmals wieder seit Jahren gelungen alle drei Spiele gegen die Mannschaften aus Potsdam und Rangsdorf zu gewinnen.

Im ersten Spiel gegen die favorisierte Mannschaft von Turbine Potsdam traten die Männer um Kapitän Stefan Schefke in Bestbesetzung an und wurden dabei von Stev Lewinski unterstützt. Nach einem durchwachsenen ersten Satz (5:11) mit Zuspielschwierigkeiten und Eigenfehlern im Angriff wurde intern gewechselt. Paul Hilker wechselte vom Angriff mit Stev Lewinski in die Abwehr. Von nun an wurde das Fehrbelliner Angriffsspiel konstanter und druckvoller, sodass mehr direkte Punkte erzielt und die Landeshauptstädter unter Druck gesetzt wurden. Erst beim Stand von 10:10 konnten die Potsdamer die knappe Führung der Gastgeber ausgleichen, aber mit einem guten Angriff und einem Eigenfehler aus der Angabe sicherten sich die 90er den zweiten Satz. Nach einem anfänglichen Rückstand im Entscheidungssatz fingen sich die Fehrbelliner und erzielten fünf Punkte in Folge um mit drei Punkten Vorsprung die Seiten zu wechseln. Karl Kotschate in der Abwehr und Klaus Döbel im Zuspiel konnten ihre Angreifer gut in Szene setzen, um das Spiel mit einem 11:5 zu gewinnen. Gegen die junge Mannschaft von Rangsdorf 3 kam erstmals Max Baumgart in der Abwehr für Stev Lewinski zum Einsatz, der seine Sache von Anfang an sehr gut machte und durch sichere Annahmen den Angreifern Schefke und Hilker gute Vorlagen zum klaren 11:5 Satzgewinn vorbereitete. Im zweiten Satz bekam dann noch Felix Schöttler seinen ersten Einsatz an diesem Tag für Döbel. Auch dieser Satz wurde klar mit 11:6 gewonnen. Mit zwei Siegen im Rücken ging es in das letzte Spiel gegen die erfahrene Mannschaft von Rangsdorf 2. Die Rangsdorfer konnten aus ihrem Spiel nicht den nötigen Druck aufbauen, was den Rhinstädtern in die Karten spielte und diese ihre eigenen Möglichkeiten gut verwerten konnten. Der Lohn für die sicheren, dennoch gut ausgespielten Spielzüge war der dritte Spielgewinn des Tages mit 11:7 und 11:9.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Klaus Döbel, Stev Lewinski, Max Baumgart, Felix Schöttler

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