Dienstag, 18 Juni 2019 01:02

Dirk Sperling/ Sebastian Krause deutsche Vizemeister

Auf der Kieler 12 Bahnenanlage wurden an acht Wettkampftagen die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Bohlekegeln ausgetragen. Für Teil zwei der Meisterschaften, diese wurden von Donnerstag bis Sonntag ausgetragen, hatten sich auch Kegler aus dem Ruppiner Land qualifiziert. Den Höhepunkt aus Ruppiner und Märker Sicht, gab es bereits am ersten Wettkampftag als das Herren-Doppel Dirk Sperling/ Sebastian Krause die Silbermedaille erkämpfte.

Am Donnerstag wurden die Vorrunden und die Endläufe im Doppel beziehungsweise Mixed ausgetragen. Im Wettkampf der Herren-Doppel waren gleich drei 90er Teams auf Holzjagd. Mit Dirk Sperling/ Sebastian Krause (893 Holz) und Daniel Neumann/ Dietmar Stoof (884) konnten sich zwei Doppel für das Finale qualifizieren. Jonathan Jaeger/Benjamin Münchow mussten sich dagegen mit 866 Holz und Rang 22 zufriedengeben. Im Finale dann spielte das 90er Duo Sperling/ Krause bis zum letzten Wurf um Gold mit. Nach 120 Würfen bedeuteten glatte 900 Holz die deutsche Vizemeisterschaft. Mit drei Holz mehr holten sich die Oldenburger Jan und Marc Stender den Titel. Mit 893 und 891 Holz folgten die beiden Kieler Doppel Alexander Eggers/ Kai Ludorf sowie Roger Dieckmann/ Jörn Kemming auf Rang drei und vier. Daniel Neumann/ Dietmar Stoof beendeten das Finale mit Platz neun (884).

Am Freitag folgten die Mannschaftswettbewerbe. Auch hier rechnete man sich bei den Herren einen Podestplatz aus. Aber erst einmal lief der Frauenwettkampf. Das OPR-Team, mit Landesligaspielerinnen des BBC 91 und des SV 90 am Start, ging zwar als Landesmeister ins Rennen, aber die Favoriten waren die Teams, die Bundesligaspielerinnen im Aufgebot hatten. Mit 3439 Holz belegte man den 12. Platz. Für das Quartett kamen Kathrin Hildebrandt (865), Sylke Jäkel (870), Meike Erdmann (855) und Sissy Wianke (849) zum Einsatz. Gold ging an den Bremer KV (3532) vor der SG Kiel (3522) und Bergedorf-Hamburg (3514).

Bei den Herren hatten die Ruppiner gleich zwei Teams im Starterfeld. OPR II bestand aus Spielern des SV 90, OPR I ging mit Spielern des SV 90 und Schwarz-Weiß Kyritz auf die Bahnen. Am Ende kam OPR II mit 3532 Holz (Sebastian Krause/ Daniel Neumann 877, Alexander Wolski 885, Dietmar Stoof 880, Dirk Sperling 890) auf den undankbaren vierten Rang. 14 Holz fehlten zur Bronzemedaille (Kiel II). Gold und Silber gingen mit 3603 beziehungsweise 3564 an Kiel I und den Berliner KV. OPR I ließ am Ende 3466 Holz fallen und wurde 12. Hier spielten Markus Ringgenberg (873), Benjamin Münchow (882), Jonathan Jaeger (878) sowie Christopher Ganz/ Michael Gollmer (833).

Am Samstag folgten dann die Vorrunden im Einzel der beiden U23, Damen und Herren. Jeweils 24 Starter kämpften um die 12 Endrundenplätze. Bei der weiblichen U23 ging die Fehrbellinerin Meike Erdmann auf die Bahn. Mit 848 Holz (14.) fehlten ihr am Ende vier Holz zum angestrebten 12. Rang. Deutsche Meisterin wurde am Sonntag dann Annika Heins (Husum) mit 892 Holz vor Laura Gawenda (Jever/ 889) und der Berlinerin Jennifer Uth (884). Danach folgte die männliche U23. Hier war Vereinskamerad Markus Ringgenberg am Start. Mit 874 Holz und Rang fünf zog er souverän ins Finale ein. Am Sonntag wurde er dann mit 864 Holz Achter. Deutscher Meister wurde Titelverteidiger Timo Koch (Berlin) mit 893 Holz. Silber und Bronze erkämpften sich Richard Albrecht (Altmark) und Felix Grill (Kiel) mit 888 und 885 Holz.

Dass jedes Holz wichtig ist konnte man dann in der Herren-Quali sehen. Hier war das 90er Duo Dirk Sperling und Dietmar Stoof im 24er Feld. Zwischen Rang neun des Kieler Kai Ludorf (890) und Rang vierzehn von Hannoveraner Christian Spyra lag nur ein Holz. In diesem Feld auch die beiden 90er mit 889 Holz. Somit mussten beide ins Stechen um den Finaleinzug. Mit 114 Holz holte sich der SV 90 Kapitän Rang elf vor Fabian Langer (Harz/ 112). Dietmar Stoof kam mit 105 Holz auf den unglücklichen 13. Rang. Im Finale der Herren spielte 90er Dirk Sperling bis zum letzten Wurf um einen Podestplatz mit. Am Ende hatte er 891 Holz an der Anzeigetafel stehen. Damit wurde er Fünfter. Ganze zwei Holz fehlten nach 120 Würfen zum Bronzemedaillengewinner Matthias Mohr (Berlin). Deutscher Meister wurde der Kieler Kai Ludorf mit 901 Holz vor Sven Hamann (Bremerhaven), der 897 Holz fallen ließ.

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