Mittwoch, 23 Januar 2019 22:17

Derbyzeit in den Kegel-Bundesligen

An diesem Wochenende findet in der ersten und zweiten Bundesliga der Bohlekegler der Wechselspieltag statt. Zahlreiche Derbys warten aus naturgemäß auf die Kegelfans. Dies trifft natürlich auch auf die drei Bundesligateams aus dem Ruppiner Land zu.

Die Erste des SV 90 Fehrbellin wird in der 1. Bundesliga zweimal im Brandenburg-Derby auf die Spielgemeinschaft Michendorf/ Seddin treffen. Beide Teams treffen erstmals aufeinander. Bisher spielt der Liganeuling eine solide Saison. Vor allem auf der Heimbahn holte der Aufsteiger die nötigen Zähler für einen Mittelfeldplatz. 16 der 17 Punkte wurden auf der Heimbahn errungen. Zu dem ist die SG zu Hause noch unbesiegt. Am Samstag müssen die 90er in der Fremde antreten. Doch nicht für alle Spieler im 90er Trikot ist es der erste Auftritt in Michendorf. Vor allem Jonathan Jaeger kennt die Bahnen gut, denn seine alte Kegelheimat Werder liegt im gleichen Landkreis. Dennoch wird man erst nach dem Einspielen abschätzen können, was für das 90er Sextett drin ist. Union Oberschöneweide (36 EWP) und Hannover (32 EWP) gelang der Gewinn des Zusatzpunktes. Natürlich wollen auch die 90er punkten, für drei Punkte scheinen die Trauben hingegen sehr hoch zu hängen.

Am Sonntag um 10 Uhr folgt dann das Rückspiel in der Rhinstadt. Hier will man nicht nur die saubere Weste behalten, auch die kleine Wertung könnte am Ende der Saison noch wichtig werden. Aus diesem Grunde wird man am Samstagabend noch einmal auf der Heimbahn eine Extraschicht hinlegen.

Selbstverständlich wird man auch am Wochenende wieder den Liveticker verfolgen. Meister Kiel muss zweimal gegen Oldenburg spielen, wobei man wohl mit sechs Punkten des Meisters rechnen kann.  

 

In der 2. Bundesliga kommt es zu dem Derby schlechthin. Am Samstag spielt die Herren II ab 13 Uhr auf der Kegelbahn in der Luchstraße gegen den die Nachbarn vom BBC 91 Neuruppin. Beide Teams gehen mit sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen in die beiden Spiele. Am letzten Wochenende konnten die Mannen um Norbert Krämer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erstmals einen Sechserpack erkämpfen und damit den Abstiegsplatz verlassen. Nun heißt es nachzulegen. Gerade auf der Heimbahn sollte der Dreier in der Rhinstadt bleiben.

Natürlich kennen auch die Gäste die 90er Bahnanlage aus dem Effeff. Somit kann man von einem spannenden Spiel ausgehen. Die Kreisstädter liegen zurzeit auf dem sicheren fünften Tabellenplatz. Haben im Moment weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun.

Am Sonntag kommt es dann ab 10 Uhr zum Kräftemessen auf der Bahnanlage am Rheinsberger Tor. Aufgrund der Heimstärke der Kreisstädter wäre ein Punktgewinn der 90er wohl schon eine große Überraschung. Natürlich werden die Rhinstädter auch hier versuchen, um den begehrten Zusatzpunkt mitzuspielen.