Mittwoch, 07 Februar 2018 09:41

Den Druck haben die Kieler - Zweitligist glaubt an Klassenerhalt

Vor der Auswärtspartie beim amtierenden Deutschen Meister, SG ETV/ Phönix Kiel, liegen die Bundesligakegler des SV 90 Fehrbellin auf Rang eins in der Tabelle. Dies kann sich am Samstag jedoch mit einem Kieler Heimsieg ändern. Sollten die 90er nicht den angestrebten Zusatzpunkt erkämpfen, ziehen die Kieler am Sechser vom Rhin vorbei. Und auch die Aufgabe, die der SV 90 am Sonntag vor der Brust hat, ist nicht einfacher. Beim KSK Oldenburg im Norden Schleswig Holsteins konnte man in drei Anläufen noch keinen Punktgewinn verzeichnen.

Trotz des drohenden Verlusts der Spitzenposition gehen die 90er gelassen in die Partien. „Wir stehen im Moment gut da und haben zwei Punkte mehr, als Kiel. Sollten wir dort punkten, zählt das doppelt. Das weiß auch Kiel.“, schiebt Sebastian Krause den Druck an die Förde. „Kiel muss liefern und den Dreier holen. Wir wissen, was wir auf der Anlage können. Für einen Punkt sind wir immer gut.“, gibt sich Krause optimistisch für den zweiten Punktgewinn im elften Spiel im Kieler ETV-Heim.

Der Sonntagsgegner KSK Oldenburg/ Holstein ist hingegen so etwas wie der Angstgegner der Rhinstädter. Das Team um die Topspieler Jan und Marc Stender machte den 90ern in den bisherigen drei Gastauftritten das Leben schwer. Dennoch war man im Vorjahr knapp am Zusatzpunkt dran. Das will man in diesem Jahr besser machen. „Zu Saisonbeginn waren wir mental zur Stelle, wenn der Gegner wackelte. Dies haben wir zuletzt etwas vermissen lassen“, so Krause, „wir müssen wieder so giftig sein, wie am Anfang!“

Fehlen wird den 90ern Routinier Dietmar Stoof. Er sorgte in dieser Spielzeit vor allem zu Hause für viel Furore, rief aber auch auswärts meist gute Leistungen ab. Aus persönlichen Gründen kann er die Reise in den hohen Norden nicht antreten. Die Chance für den sehr mannschaftsdienlich agierenden Nico Witter, sein Können unter Beweis zu stellen. Kapitän Dirk Sperling ist guter Dinge: „Wir wissen, was Nico kann. In dieser Saison klemmt es bei ihm noch ein wenig. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis bei ihm der Knoten platzt.“ Witter kam bereits

 

 

Zweitligist glaubt an Klassenerhalt

 

Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II hat zweimal Heimrecht. Nach dem Dreier im Brandenburg-Derby liegt man erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz (9.). Der Vorsprung auf einen Anstiegsplatz beträgt jedoch nur einen mageren Punkt.

 Am Samstag um 13 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr sind erstmals der SV Binde und der Stendaler KC in der Rhinstadt zu Gast. Zielstellung für das Fehrbelliner Sextett ist jeweils der Dreier. Dafür wird eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig sein. Zudem muss man sehen, wie die Gästeteams mit der 90er Bahnanlage klar kommen. In der Tabelle liegen Binde und Stendal mit Rang acht und fünf im sicheren Mittelfeld. Wie immer hofft der SV 90 II auf die Unterstützung der Ruppiner Kegelfans.