Sonntag, 01 Oktober 2017 15:52

Fehrbelliner Bundesligateams wollen punkten

An diesem Wochenende findet bei den Bohlekeglern der zweite Doppelspieltag statt. Vizemeister SV 90 Fehrbellin I muss in der 1. Bundesliga erstmals in dieser Saison in der Fremde antreten. Zweitliganeuling SV 90 Fehrbellin II feiert dagegen seine Heimpremiere.

Nach dem starken Heimauftritt gegen Meister Kiel und Oldenburg muss das Team um Kapitän Dirk Sperling diesmal zweimal auswärts antreten. Am Samstag reist man zum VfL Stade von 1850. Es wird der zehnte Auftritt bei den Randhamburgern geben. Im letzten Jahr gab es mit 21 Holz erstmals einen Dreier für die Rhinstädter. Viermal holte man zudem den Zusatzpunkt. Die Stader verloren ihre ersten Partien in Schwerin und Seedorf und stehen somit auf der Heimbahn bereits unter Zugzwang. Man muss punkten.

Das 90er Team dagegen will natürlich versuchen, das Kunststück der letzten Saison noch einmal zu schaffen.

Nach dem Spiel geht es dann am späten Samstagnachmittag Richtung Hannover. Hier spielt man dann am Sonntagvormittag gegen den deutschen Rekordmeister Rivalen Hannover. Beide Mannschaften sind Medaillenanwärter. Somit wäre der Gewinn des Zusatzpunktes beim Vierten des Vorjahres besonders wertvoll.

 

Zweitliga Neuling SV 90 Fehrbellin II feiert am Samstag ab 13 Uhr auf der Kegelbahn an der Luchstraße seine Heimpremiere. Hier kommt es zum Aufsteigerduell. Gast ist der KSV Pasewalk. Die Pasewalker konnten die Euphorie des Aufstiegs nicht nutzen und starteten mit zwei Heimniederlagen. Fehrbellin II steht zwar auch noch ohne Pluspunkte in der Tabelle da, hatte aber zwei schwere Auswärtspartien in Binde und Stendal. Nun will man auf der Heimbahn den ersten Dreier einfahren.

Am Sonntag ab 10 Uhr folgt dann die zweite Heimpartie. Gäste sind die Kegler des BBC 91 Neuruppin. Somit kommt es zum ersten Ruppiner Derby in der Bundesligageschichte der Bohlekegler im Landkreis. Natürlich will sich das Heimsextett gegen den Tabellenvierten des Vorjahres achtbar aus der Affäre ziehen. Das Heimteam möchte den Dreier, die Kreisstädter wenigstens den Zusatzpunkt. Zu hoffen ist, dass dieses Derby auch von den vielen Kegelfans angenommen wird und sie ihre Mannschaften unterstützen werden.