Freitag, 10 März 2017 23:15

Vier Hölzer fehlten zum Turniersieg

Der letzte Spieltag der Meisterrunde der Damen in der Landesliga wurde in der Rhinstadt ausgetragen. Zwar konnten die 90er nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen, trotzdem wollte der Liganeuling beweisen, dass man zu Recht die Meisterrunde erreichte.

Nach den ersten 120 Würfen lag das 90er Quartett auf dem zweiten Rang. Meike Erdmann ließ 863 Hölzer fallen. Für den Bundesligaabsteiger Altdöbern sorgte Mandy Schön gleich für einen Paukenschlag. Mit 875 Holz spielte sie Turnierbestleistung. Platz drei ging mit 861 Holz an Königs Wusterhausen (Bianca Kühn). Michendorf folgte mit 842 Holz von Jana Wiemann.

Nach Durchgang zwei rutschen die Gastgeberinnen auf Rang drei ab. Manuela Dreßler kam auf 846 Holz. Ein Holz weniger hatte Viola Haseloff (Michendorf) im Spielbericht. Jennifer Schauer hielt mit 864 Holz Rang eins für Altdöbern. Nur sechs Holz dahinter lag Titelverteidiger Königs Wusterhausen (Esther Silber 872 Holz-Teambestwert) in Lauerstellung.

Somit war der Kampf um die brandenburgische Meisterschaft weiter offen. In Runde drei stellten nun die 90er die Durchgangsbeste – Königs Wusterhausen war mit 2 Punkten Vorsprung auf Altdöbern und Michendorf ins Spiel gegangen.

Kathrin Hildebrandt beendete den Wettkampf mit 865 Holz. Damit schob man sich bis auf zwei Holz an Königs Wusterhausen (Bettina Lehmann/ ab 61.Wurf  Juliane Frye - 843 Holz) heran.  Altdöbern (Sandra Schmidt/ 856 Holz) blieb weiter auf der Spitzenposition. Vor den letzten 120 Würfen lag man nun 19 Holz vor Königs Wusterhausen.

Im letzten Block gab SV 90 Kapitän Sissy Wianke noch einmal alles. Mit 871 Holz schob sie ihr Quartett Holz für Holz an Altdöbern (Anke Neumann/ 853 Holz) heran. Um den Bock umzustoßen fehlten am Ende dennoch frei Kegel. Da Claudia Raddatz (Königs Wusterhausen) 855 Holz fallen ließ und somit Michendorf (Angela Schirach 868 Holz) auf Distanz hielt, blieben die Märkerinnen auf dem wichtigen dritten Rang.

Somit hatten Altdöbern und Königs Wusterhausen in der Gesamtwertung 12 Punkte.  Die neutralen Turniere mussten ausgezählt werden. Hier hatte der Titelverteidiger mit 6985: 6923 Holz die Nase vorne. Folglich gab es für Königs Wusterhausen eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Auf die Teilnahme zu den Bundesligaaufstiegsspielen wurde aber verzichtet. Das Startrecht wird Altdöbern in Anspruch nehmen und den dritten Aufstieg in 5 Jahren anpeilen.