Montag, 26 Januar 2015 18:21

Mit zwei Siegen am letzten Spieltag zum Hallenmeister der 2. Bundesliga Ost

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Zum ersten Mal konnten die Fehrbelliner Faustballer am vergangenen Samstag die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Ost in der Halle gewinnen. Mit zwei Siegen über die Mannschaft von Kellinghusen 2 und VfK Berlin 2 wurde die Meisterschaft gewonnen und der Vorsprung gehalten.

Im zweiten Spiel des Tages gegen Kellinghusen waren die Rhinstädter auf Grund der kurzen Einspielzeit noch nicht richtig im Spiel. Deshalb gingen die ersatzgeschwächten Gegner anfangs in Front. Davon ließen sich die 90er aber nicht abschrecken. Im Laufe des Spiels kehrten die Sicherheit und das abgeklärte Abschließen der Angriffe zurück, sodass beim Stand von 7:7 der Rückstand aufgeholt wurde und der Satz gewonnen wurde. Von nun an übernahmen die umgestellten Fehrbelliner, Stev Lewinski in der Abwehr und Henning Christ im Angriff, das Spielgeschehen. Kellinghusen fand keine Lücken in der Fehrbelliner Abwehr und produzierte zudem noch viele Eigenfehler. Die Rhinstädter ließen sich davon nicht anstecken und zogen ihr Spiel bis zum 11:3 und 11:8 im zweiten und dritten Satz zum Spielgewinn.

Das letzte Spiel war das Spitzenspiel gegen den VfK Berlin 2 gegen die das einzige Spiel in der Saison verloren wurde. Fehrbellin begann mit den eigenen Bällen und war von Beginn an konzentriert im Spiel. Die gegnerischen Angriffe wurden von Lewinski und Jäkel abgewehrt, von Hilker gut vorgelegt und den Christ-Brüdern im Angriff sehr effektiv verwertet. Der erste Satz wurde klar mit 11:4 gewonnen. Nun wurde mit dem Berliner Ball gespielt, der etwas leichter war und stärker prallte. Anfangs funktionierte die Umstellung noch nicht so recht und somit lagen die Rhinstädter schnell mit 3:7 hinten. Aber nach einer Auszeit konnten fünf Punkte in Folge und die Satzführung erzielt werden. Doch nach der darauffolgenden Auszeit der Gastgeber funktionierte deren eingeübte Angriffsvariante mit hoch zugespielten Bällen in Richtung des zweiten Angreifers wieder und sie erzielten wiederum vier Punkte nacheinander zum Satzverlust (8:11) aus Fehrbelliner Sicht. Wieder mit dem eigenen Ball startend, konnten sich die 90er schnell absetzen. Die gegnerische Angabe war zudem nicht mehr so konstant wie zu Beginn des Spiels und die Angriffe wurden wieder effektiv verwandelt, auch über die Seite des ehemaligen Weltmeisters Sascha Ball in der gegnerischen Abwehrreihe. Nach dem Satzgewinn erwischten die Fehrbelliner abermals einen schlechten Start in den Satz mit dem gegnerischen Ball, doch wieder half eine Auszeit um danach den Rückstand von 2:5 in eine 7:5-Führung umzuwandeln. Diesmal ließ man sich nicht die Butter vom Brot nehmen und brachte den vierten Satz zum 3:1-Spielgewinn nach Hause.

Mit den beiden Siegen wurde das bisher beste Ergebnis in der 2. Bundesliga erzielt und mit dem ersten Platz die Berechtigung zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen erreicht, welche im Februar an bislang unbekannter Stelle stattfinden werden.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Stev Lewinski und Michael Hilker.