Dienstag, 09 Dezember 2014 13:33

Fehrbelliner erzielen insgesamt acht Punkte

geschrieben von
Bewerte diesen Artikel
(0 Stimmen)

2. Bundesliga in Bredstedt

Die weiteste Fahrt der gesamten Saison mit ca. 800 km ins schleswig-holsteinische Bredstedt hat sich für die Fehrbelliner Bundesligafaustball mit zwei Siegen gegen den Gastgeber und dem zweiten brandenburgischen Verein aus Rangsdorf gelohnt. Mit diesen Siegen konnte die Tabellenführung verteidigt werden.

Im Spiel gegen die Bredstedter starteten die Rhinstädter erstmals in der Saison mit den beiden Christ-Brüdern im Angriff, Michael Hilker im Zuspiel und Maximilian Jäkel und Tizian Sehmsdorf in der Abwehr. Die 90er gingen zu Beginn des ersten Satzes durch eigene Angriffe schnell in Führung, da die Angabe der Gastgeber nicht genügend Druck aufbaute und deswegen gut an die Leine zugestellt werden konnte. Der Vorsprung wurde über den Satz gehalten und mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz versuchten die Bredstedter mehr über den Fehrbelliner Hauptangreifer Marten Christ zu spielen, um diesen aus dem Spiel zu nehmen und über den Rückschlag die Punkte zu erzielen. Anfangs ging die Taktik nicht ganz auf, aber im Laufe des Satzes schlichen sich auf Fehrbelliner Seite einige Fehler ein, die zum Ausgleich beim Stand von 8:8 führten. Die Norddeutschen witterten ihre Chance und konnten auch mit 9:8 in Führung gehen, aber die Rhinstädter behielten die Nerven und konnten mit drei Punkten in Folge den Satz mit 11:9 gewinnen. Auch im dritten Satz behielten die 90er die Oberhand und gewannen das Spiel klar mit 3:0.

Im zweiten Spiel der Rückrunde ging es gegen die Brandenburger Konkurrenten aus Rangsdorf. Wie schon in der Vorwoche waren die Fehrbelliner spielerisch die klar bessere Mannschaft, aber im Abschluss wurden zu viele Eigenfehler im Angriff produziert oder die Chancen nicht zum Punktgewinn genutzt, sodass die Rangsdorfer sich nicht abschütteln ließen und irgendwann selbst den Punkt erzielten. Nach zwei Satzbällen der Gegner konnte man ausgleichen, aber letztlich den Satz nicht mehr gewinnen (10:12). Im folgenden Satz spielten die Rhinstädter wieder etwas sicherer und gewannen den Satz mit 11:7. Wie im ersten Satz gingen die Männer um Mittelmann Michael Hilker schnell in Führung, mussten diese durch Nachlässigkeiten zur Mitte des Satzes wieder abgeben. Wie im ersten Satz schafften die Fehrbelliner wieder den Ausgleich, zogen entgegen der letzten Woche in der Verlängerung mit 11:13 den Kürzeren. Mit dem Rücken zur Wand durch einen 1:2-Satzrückstand sollten nun die letzten beiden Sätze konzentrierter angegangen werden. Auf der wohl besseren Seite fanden Sie nun besser ins Spiel und die Eigenfehlerquote von Marten und Henning Christ im Angriff ging zurück. Dadurch wurde der Satz nun mit 11:7 gewonnen. Im Entscheidungssatz legten die Fehrbelliner los wie die Feuerwehr. Die zumeist einfachen Angaben der Rangsdorfer wurden gut angenommen und fast immer direkt zu Punkten verwandelt. Beim Seitenwechsel stand es 6:0. In den letzten Ballwechseln konnten die Gegner nur noch einen Punkt erzielen. Fehrbellin gewann nach zwei unnötigen Satzverlusten mit 3:2.

Beim nächsten Spieltag, 13.12.2014 um 14.00 Uhr, in der Fehrbelliner Rhinhalle muss wieder eine Schippe mehr Konstanz und Effektivität an den Tag gelegt werden um gegen den Tabellendritten der Berliner Turnerschaft, die nun besser in die Saison gefunden haben, zu gewinnen.

Fehrbellin: Marten und Henning Christ, Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Michael Hilker.

Landesklasse in Rangsdorf 

Zum Brandenburg-Derby reiste die zweite Herrenmannschaft nach Rangsdorf. Im Hin- und Rückspiel gegen die beiden Gastgebermannschaften konnten die Fehrbelliner Faustballer vier Punkte erzielen. 

Im Hinrundenauftakt begannen die Rhinstädter gegen Rangsdorf III. Aus einer geschlossenen Abwehrleistung um Zuspieler Oldie Klaus Döbel sowie Karl Kotschate und Oliver Wille starteten die Fehrbelliner souverän ins Spiel.  Stefan Schefke auf der Angabe und Paul Hilker auf dem Rückschlag konnten die Zuspiele sicher verwehrten und sorgten zum ersten Satzgewinn (11:8). Im zweiten Satz schlichen sich zunehmend Eigenfehler im Angriff ein und auch der nötige Druck konnte nicht ausgeübt werden. Im Tiebreak entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, doch konnte eine Niederlage über die Verlängerung (5:11, 10:12) nicht verhindert werden. Im zweiten Spiel gegen die zweite Gastgebermannschaft konnten die 90er von Anfang an punkten. Mit einem 2:0 Spielgewinn wurden die ersten Punkte errungen.

Zur Rückrunde wollten die Rhinstädter den Spielverlust gegen die Dritte wettmachen.  Von Beginn an blieben im Angriffsgeschehen durch Schefke zu viele Punkte ungenutzt oder landeten im Aus. Somit konnte keine Widergutmachung heraus gespielt werden. Im abschließenden Spiel des Tages sollte ein erneuter Spielgewinn gegen die zweite Rangsdorfervertretung her. Hier konnten sich die Überschläger erneut steigern und das Spielgeschehen übernehmen. Nach dem ersten Satz (11:8) konnte auch der zweite Satz bejubelt werden. Damit rangieren die Fehrbelliner auf den dritten Tabellenplatz. Nun heißt es, die Sicherheit und Lockerheit im Angriff für den abschließenden Spieltag im Januar wiederzufinden. In der Hinterreihe agierten die Fehrbelliner mit einer sicheren Abwehrleistung.

Fehrbellin: Stefan Schefke, Paul Hilker, Karl Kotschate, Oliver Wille, Klaus Döbel